“Viele Lichtjahre vom Mainstream entfernt dringt As der Schwerter in Galaxien vor, die nie ein Gutmensch zuvor gesehen hat”

Hier könnt ihr euch auf unser neues, altes “Raumschiff Schwerterprise” beamen:

http://schwertasblog.wordpress.com/

Man sieht sich!

Hier unter fjordman.wordpress.com haben wir ein reines Fjordman-Archiv eingerichtet, in das wir unsere Fjordman-Übersetzungen kopiert haben (siehe weiter unten).

NACHTRAG 9. März 2013: Wer weitere Übersetzungen von Fjordman-Essays lesen möchte, findet welche (neben Beiträgen anderer Autoren) in diesem relativ neuen Blog:

MORGENWACHT für freie europäische Völker

Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots. Das Original Fjordman: My Afternoon With The Police erschien am 5. August 2011 auf Gates of Vienna.

Vorwort von Baron Bodissey: Die folgende Nachricht kam gerade von Fjordman herein, der hinzufügt, daß er in der nahen Zukunft in Deckung zu bleiben beabsichtigt.

Ich bin schockiert über die feindselige Behandlung, die ich von Seiten der Polizei erhielt.

Lars Hedegaard hörte meine Geschichte und merkte an, daß er nie gehört hätte, daß irgendein Zeuge in irgendeinem westlichen Land so behandelt wurde, außer in totalitären Gesellschaften wie dem Dritten Reich.

Mein Anwalt, der erfahren ist und schon viele harte Fälle erlebt hat, erwartete nicht, daß irgendetwas in der Art geschehen würde. Er nahm an, daß es relativ locker sein würde und meinte sogar, daß ich vielleicht ohne Anwalt auskommen könnte. Ich bestand darauf, daß einer zur Sicherheit anwesend war, was höchstwahrscheinlich ein wenig geholfen hat. Es wäre noch schlimmer gewesen, wenn das nicht der Fall gewesen wäre. Mein Anwalt sagte später, daß sie in meinem Fall bestenfalls am äußersten Rand dessen agierten, was man noch als legal betrachten könnte.

Ich wurde nie beschuldigt, irgend etwas Kriminelles getan zu haben, offenkundig weil ich nichts mit den Terroranschlägen zu tun hatte und sie das wissen. Und doch wurde ich ohne den geringsten Beweis irgendeines Gesetzesbruchs wie ein Mordverdächtiger behandelt.

Zu meiner völligen Überraschung mußte ich in meine Wohnung gehen, wo ein halbes Dutzend Polizisten mehrere Stunden lang alle meine DVDs durchgingen, meine alten gedruckten Reisefotografien aus früheren Jahren durchsuchten, alle meine (vielen) Bücher durchsuchten, meine Kücheneinrichtung inspizierten, alle meine Kleider durchstöberten und einen Koffer beschlagnahmten, der nichts weiter als Kleidung und einige Bücher enthielt. Sie konfiszierten auch mehrere digitale Geräte, einschließlich meiner Kamera und meines Laptops. Es ist ganz klar, daß sie Informationen über gewaltlose islamkritische Netzwerke in Europa wollten, von denen sie vermuteten, daß sie in meinem PC enthalten seien, auch wenn sie dies mir gegenüber bestritten.

Bitte denkt daran, daß die Polizei und der Polizeisicherheitsdienst (PST) anscheinend keine Ahnung hatten, wer ich war, bis ich aus eigenem freiem Willen buchstäblich an ihre Tür klopfte, obwohl ich sehr wohl wußte, daß ich danach meine Anonymität würde aufgeben müssen. Ich hatte sehr wenige Informationen über Breivik, nachdem ich ihm nie begegnet bin, etwas, das er selber zugegeben hat, dennoch übergab ich das wenige, das ich an Informationen hatte. Ich beantwortete auch ihre Fragen ehrlich, obwohl ich das technisch gesprochen nicht tun mußte.

Wenn man den Massenmedien glaubt, so war die Polizei bis ein paar Stunden nachdem ich auf dem Polizeirevier aufgetaucht war immer noch nicht sicher, ob ich wirklich Fjordman war. Sobald sie verstanden, daß dies wirklich der Fall war, trafen sie eine schnelle Entscheidung, sofort meine Wohnung zu durchsuchen und meine Computerausrüstung zu beschlagnahmen. Sie müssen zu diesem Zeitpunkt erkannt haben, daß ich überhaupt nichts mit den Terroranschlägen zu tun hatte.

Ich persönlich vermute, daß dies hauptsächlich eine politische Entscheidung war.

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Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Thoughts on the Recent Atrocities erschien am 25. Juli 2011 auf Gates of Vienna.

Wir haben zur Zeit ungewöhnlich viel Verkehr auf dieser Webseite [Gates of Vienna] wegen der Massaker, die an diesem Freitag, dem 22. Juli in der Region Oslo stattfanden. Anscheinend hat die Person, die gegenwärtig verdächtigt wird, diese Greueltaten begangen und nahezu einhundert Menschen kaltblütig getötet zu haben, Anders Behring Breivik, mich und diese Webseite in einem Buch zitiert, das er veröffentlicht hat.

Es ist in dieser Situation nur fair, daß ich einige meiner Gedanken über dieses schreckliche Wochenende veröffentliche, eines der schrecklichsten, das meine kleine Nation seit langem erlebte. Ich weiß, daß es Journalisten gibt, die im Moment mit mir in Kontakt zu treten versuchen, aber ich kann nicht jedem antworten, und ich will das auch nicht. Ich werde vielleicht in der kommenden Woche weitere Texte veröffentlichen, aber fangen wir mit diesem an. Ich schreibe normalerweise für ein internationales Publikum, aber nachdem in diesen Vorfall norwegische Opfer und ein norwegischer Täter verwickelt waren, werde ich denselben Text auch auf Norwegisch anfügen.

Nein, ich bin Anders Behring Breivik nie in meinem Leben begegnet. Er weiß nicht einmal, wie ich aussehe.

Nein, ich hatte absolut gar nichts mit den Massakern zu tun, die am Freitag im Zentrum von Oslo und auf Utøya stattfanden. Ich war nirgends in der Nähe der Schauplätze. Ich hatte vor, in einem örtlichen Kino zusammen mit einem Familienmitglied einen Film anzusehen, als ich die Nachricht erhielt, daß eine massive Explosion das Zentrum von Oslo erschüttert hat. Von diesem Moment an bloggte ich live zusammen mit nahezu einem Dutzend verschiedener Leute auf „Gates of Vienna“ bis nachdem der mutmaßliche Schütze auf Utøya gefaßt worden war.

Wie reagierte ich auf die Ereignisse, die ich an diesem Nachmittag erlebte? Mit absolutem Entsetzen und Abscheu, so wie jeder andere. Ich gebe zu, daß ich zuerst dachte, wir hätten es mit einem islamisch-dschihadistischen Anschlag zu tun, was von den Behauptungen einiger islamischer Organisationen bestätigt zu sein schien, daß sie dahinterstecken würden. Aber die Schießereien auf Utøya schienen nicht dem üblichen dschihadistischen Muster zu folgen, und im Laufe des Abends wurde langsam klar, daß wir es mit etwas anderem zu tun hatten, und mit etwas möglicherweise noch Erschreckenderem. Wer immer diese unaussprechlichen Greueltaten beging, ist ein Monster und verdient genausowenig Mitleid, wie er für seine unschuldigen, unbewaffneten Opfer hatte.

Wie fühle ich mich bei dem Wissen, daß der mutmaßliche Täter dieser Greueltaten mich in seinem vielbesprochenen Buch zitiert hat? Absolut schrecklich. Was kann ich sonst sagen? Ich muß betonen, daß ich sein sehr langes Buch oder Manifest noch nicht gelesen habe und ich gegenwärtig auch weder die Zeit noch die Nerven dazu habe. Ich kann mich nur auf dies und jenes davon beziehen, das in verschiedenen Nachrichtenartikeln zitiert wird und auf das, was andere mir laufend sagen. Er hat anscheinend recht viele Texte aus einer Vielzahl öffentlicher Quellen zitiert, von denen ich eine bin. Sein totaler Mangel an Respekt für Menschenleben ist jedoch nichts, das er von mir oder irgendeinem der anderen islamkritischen Autoren aufgeschnappt haben kann, wie Robert Spencer oder Bat Ye’or. In der Tat ist der Mangel an Respekt für Menschenleben oft einer der großen Mängel der islamischen Kultur, auf die wir ständig hingewiesen haben.

Ich habe auch niemals in einem meiner Essays zur Gewalt aufgerufen, und ich würde schätzen, daß ich unter diesem Namen zwischen einer und zwei Millionen Worten im Internet veröffentlicht habe. Ich weiß es ehrlich gesagt selber nicht, ich habe vor Jahren die Übersicht verloren. Diese Essays sind nicht verborgen. Sie sind alle offen im Internet und können von jedem mit Zugang zu einer Suchmaschine gefunden werden. Ich habe nichts zu verbergen, soweit es mich betrifft. Ich schreibe über Themen, die von der Astrophysik bis zur Geschichte der Schokolade und des Biers reichen, aber ich schreibe auch über sensible und umstrittene Themen, und ich weiß es. Wir können nicht aufhören, über belastete, aber wichtige Angelegenheiten zu schreiben. Leute wie ich haben seit Jahren vor steigenden ethnischen Spannungen gewarnt, wir haben sie nicht geschaffen. Sie wurden von galoppierender Masseneinwanderung in westliche Länder geschaffen, und solange diese galoppierende Einwanderung weitergeht, fürchte ich, daß diese Spannungen genauso weiterhin zunehmen werden. Ich wünsche dies nicht; ich warne nur davor, daß es wahrscheinlich geschieht.

Bin ich ein Extremist? Ich gebe zu, daß ich ein starkes Engagement für die Wahrheit habe. Dessen bin ich schuldig. Zum Beispiel bemerke ich, daß bis vor sehr kurzer Zeit buchstäblich niemand vom „moderaten Islam“ im Gegensatz zum „radikalen Islam“ oder „Islamismus“ sprach. Wie kommt das? Und obwohl nahezu alle großen Tageszeitungen, Fernsehstationen und führenden Politiker in der ganzen westlichen Welt uns täglich versichern, daß es einen riesigen Unterschied zwischen moderatem und radikalem Islam gibt, scheinen wenige, falls überhaupt welche, von ihnen erklären zu können, worin genau dieser Unterschied besteht. Ich finde das seltsam, und ich bin nicht der einzige.

Macht es mich sehr extrem, wenn ich darauf hinweise? Vielleicht. Aber wie erklärt man dann, daß Recep Tayyip Erdogan, der Premierminister des NATO-Mitgliedsstaates Türkei, öffentlich behauptet hat, daß es so etwas wie einen moderaten Islam nicht gibt? Immerhin ist er ein sehr, sehr moderater Moslem, der ein sehr sehr moderates moslemisches Land führt, wo Adolf Hitlers Autobiographie „Mein Kampf“ noch 2005 ein Bestseller war. Ich weiß, wie moderat Erdogan ist, weil westliche Führer uns immer an diese Tatsache erinnern. Wenn dieser außergewöhnlich moderate Mann also sagt, daß es so etwas wie einen moderaten Islam nicht gibt, dann ist er es sicherlich wert, daß man ihm zuhört?

Das Extremste, das ich an diesem Wochenende tat, war zwei Nächte lang hintereinander fast gar nicht zu schlafen, erstens wegen der schrecklichen Ereignisse, die ich gerade erlebt hatte, die mich zutiefst betroffen machten, aber auch wegen der falschen Gerüchte, die tagelang in mehreren Ländern kursierten, daß ich dieser Mann sei, der nahezu 100 Menschen massakrierte. Ich bin jetzt schon seit einigen Jahren in der Bloggerei tätig und habe in der Zwischenzeit einige öffentliche Kämpfe durchgemacht, aber ich bin nie zuvor beschuldigt worden, der schlimmste Massenmörder in der skandinavischen Geschichte zu sein. Das passiert sogar mir zum ersten Mal, und ich hoffe aufrichtig, daß es kein zweites Mal geben wird. Ich bin ein normales menschliches Wesen und habe dies nicht gerade genossen. Das Zweitextremste, das ich an diesem Wochenende getan habe, war einen alten Film anzusehen, Pinot noir-Rotwein aus Neuseeland zu trinken und ein Buch über mittelalterliche Geschichte zu lesen. Das ist zufälligerweise das Extremste, was ich an einem durchschnittlichen Wochenende tue.

* * *

På norsk:

Nei, jeg har aldri i hele mitt liv møtt Anders Behring Breivik. Han vet ikke engang hvordan jeg ser ut.

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 von Fjordman

Übersetzung: BeforeDawn

Der Originalartikel ist am 9. Juni 2011 unter dem Titel When Treason Becomes The Norm: Why The Proposition Nation, Not Islam, Is Our Primary Enemyim Blog Gates of Vienna erschienen.

Dieser Text ist durch den Aufsatz “Why Is This Not Treason?” des tapferen englischen Aktivisten und Patrioten Paul Weston angeregt worden und basiert zum Teil auf Kommentaren, die ich auf dem Blog Jew Among You hinterlassen habe.

Im Jahr 2009 ist herausgekommen, dass die regierende Labour-Partei, ohne die Bürger zu befragen, Britannien absichtlich mit mehreren Millionen Immigranten überflutet hat, um in einem Akt des social engineering ein „wirklich multikulturelles“ Land zu konstruieren. Demnach war das riesige Ansteigen der Migrantenzahlen im vorausgegangenen Jahrzehnt zumindest teilweise auf den politisch motivierten Versuch zurückzuführen, das Land radikal zu verändern und „die Nasen der Rechten in (ethnische) Verschiedenheit zu stoßen“, so Andrew Neather, ein ehemaliger Berater des Premierministers Tony Blair. Er sagte, die Masseneinwanderung sei das Resultat eines absichtlichen Planes, aber die Minister möchten nicht so gern darüber sprechen, weil sie befürchten, dass ihnen dies den „Kern ihrer Wählerschaft, die Arbeiterklasse“, entfremden könne.

Immigrants in Birmingham

Lord Glasman – ein persönlicher Freund des Labour-Führers – hat 2011 festgestellt, dass „Labour die Leute über das Ausmass der Einwanderung belogen hat … und dass es einen massiven Vertrauensbruch gegeben habe“. Er hat zugegeben, dass die Labour Party sich zuweilen wirklich feindlich gegenüber den einheimischen Weißen verhalten hat. Im besonderen habe es die Sichtweise gegeben, dass die Wähler aus der weißen Arbeiterklasse „ein Hindernis für den Fortschritt“ seien.

So weit ich weiß, haben diese schockierenden Enthüllungen, dass eine westliche Regierung einen Frontalangriff gestartet hat, um ihre eigenes Volk platt zu machen, bislang nicht zu einem einzigen Wort des Protestes seitens der politischen Führung oder der Massenmedien in irgendeinem Land des Westens geführt, obwohl man dies als eine staatliche Politik einer auf die weiße Bevölkerungsmehrheit zielenden ethnischen Bereinigung ansehen kann. In den Massenmedien meines Landes ist dieses öffentliche Eingeständnis Neathers kaum erwähnt worden, obwohl die Journalisten sonst kaum jemals eine Gelegenheit auslassen, um vor der gefährlichen Flut des „weißen Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit“ zu warnen, die heutzutage angeblich durch die westliche Welt fegt.

Ich bin inzwischen bei dem Verdacht angelangt, dass der Grund für dieses schändliche Schweigen der ist, dass die Regierungen in allen westlichen Ländern ohne Ausnahme eine ähnliche bewusste Politik der Enteignung der Europäer verfolgen und deshalb auch nichts an dem auszusetzen haben, was die britische Regierung getan hat.

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Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots

Das Original “Preparing for Ragnarök” erschien am 2. Mai 2011 auf  Gates of Vienna.

Die Vorhersage der Zukunft ist eine schwierige Sache.

De civitate Dei („Vom Gottesstaat“) wurde von Augustinus von Hippo geschrieben, kurz nachdem Rom im Jahr 410 von den Westgoten geplündert wurde. Dies schockte ihn und seine Zeitgenossen, und doch verstand er offenbar nicht, daß das, was er sah, der Tod einer ganzen Zivilisation war. Augustinus selbst starb, während die Vandalen im Begriff waren, seine Stadt zu plündern.

Der schottische Ökonom Adam Smith veröffentlichte sein Buch „The Wealth of Nations“ im Jahr 1776 während des Frühstadiums der industriellen Revolution in Großbritannien, und doch sah er diese historische Umgestaltung nicht kommen. Augustinus und Smith waren beides sehr kluge Männer, aber nicht einmal sie konnten die nahe Zukunft vorhersehen oder die volle Kraft der Veränderungen verstehen, die zu ihrer eigenen Lebenszeit im Gange waren. Individuen, die viel klüger waren als ich, haben sich spektakulär hinsichtlich der Zukunft geirrt. Es besteht ein sehr großes Risiko, daß ich jetzt denselben Fehler machen werde, aber ich werde es versuchen.

Mir ist zunehmend der Verdacht gekommen, daß die westliche Zivilisation nicht bloß bedroht ist, sondern daß sie eigentlich schon tot ist. Sie starb wahrscheinlich vor vielen Jahren; wir haben es damals nur nicht bemerkt. Der Westen befindet sich gegenwärtig in einem solch fortgeschrittenen Stadium des Niedergangs, daß irgendeine Art von Kollaps nicht länger vermieden werden kann. Der vorhandene Bewegungsimpuls ist zu groß, und die herrschenden Oligarchen versuchen nicht einmal, auf die Bremse zu treten. Ein Kollaps wird stattfinden. Es ist nur eine Frage dessen, wie wir damit fertigwerden, und ob es uns gelingt, hinterher ein wohlbemessenes Heimatland für unser Volk zu erkämpfen.

Ich glaube, daß die Europäische Union sich innerhalb der kommenden Generation auflösen wird, daß die USA in ihrer gegenwärtigen Form dieses Jahrhundert nicht überleben wird und daß uns innerhalb der kommenden Generation eine volle strukturelle, politische, ideologische und wirtschaftliche Krise bevorsteht, gefolgt von schweren gesellschaftlichen und ethnischen Konflikten. Während das zwanzigste Jahrhundert das blutigste Jahrhundert der bisherigen menschlichen Geschichte war, fürchte ich, daß das einundzwanzigste Jahrhundert es schließlich übertreffen wird, allein schon aus dem Grund, daß die Welt heute viel bevölkerungsreicher ist, als sie es 1914 oder 1939 war.

Wie Jacques Barzun, der in Frankreich geborene amerikanische Lehrer, Autor und Ideenhistoriker, es in „From Dawn to Decadence“ ausdrückt: „Wie eine Revolution aus einem gewöhnlichen Ereignis heraus ausbricht – eine Flutwelle aus Wellengekräusel – ist Ursache für endloses Staunen. Weder Luther im Jahr 1517 noch die Männer, die sich 1789 in Versailles versammelten, beabsichtigten zunächst, was sie schließlich hervorbrachten. Noch weniger sahen die russischen Liberalen, die die [Februar-] Revolution von 1917 durchführten, das voraus, was folgte. Alle waren so unwissend wie alle anderen darüber, wie viel zerstört werden sollte. Genausowenig konnten sie erraten, welche fieberhaften Gefühle, welches seltsame Verhalten folgt, wenn eine Revolution, sei sie groß oder kurzlebig, in der Luft liegt.“ Mr. Barzun erinnert uns auch daran, daß „wenn Menschen Sinnlosigkeit und das Absurde als normal akzeptieren, die Kultur dekadent ist. Der Begriff ist keine Verunglimpfung, sondern ein technischer Begriff. Eine dekadente Kultur bietet hauptsächlich dem Satiriker Chancen.“ Der Westen heute ist eindeutig dekadent.

Der in Rußland geborene Autor Alexander Boot promovierte an der Moskauer Universität unter dem kommunistischen System des Kalten Krieges in Philologie und lehrte englische und amerikanische Literatur, bevor er Schwierigkeiten mit dem KGB bekam, der Geheimpolizei der Sowjetunion. Er wanderte 1973 in den Westen aus, nur um zu entdecken, daß der Westen, den er bewunderte und suchte, nicht mehr existierte. Dies inspirierte ihn zu einer lebenslangen Suche nach einer Erklärung, wovon einiges in seinem Buch “How the West Was Lost” ausführlich beschrieben wird. Er sieht die westliche Geschichte als einen anhaltenden inneren Kampf zwischen zwei verschiedenen Wesen, die er Modman und Westman nennt. Sankt Paulus war ein griechisch-römischer Christ und der erste Westman. Modman sah sich als nahe dem Göttlichen; Jesus Christus, Gott als Mensch, war durch Modman als Gott ersetzt worden, aber der alte Gott mußte zuerst sterben.

Er glaubt, daß die nichteuropäischen Einwanderer als geschützte Klasse dienen, die von den herrschenden Eliten als Rammbock benutzt wird, um die Nationalstaaten des weißen Westens systematisch zu zerschmettern und zu demolieren. Gesetze gegen „Rassismus“ sind daher nicht dazu gedacht, kriminelle Handlungen zu bestrafen, sondern dazu, jede Opposition unter Europäern einzuschüchtern, indem man die Weißen ständig in Furcht und geistig in der Defensive hält. „Sie stehen in den Büchern, um die Macht des Staates zu bekräftigen, nicht nur die Handlungen der Bürger zu kontrollieren, sondern, was noch wichtiger ist, ihre Gedanken.” Boot warnt, daß „ein Staat, der in der Lage ist, eine Person wegen ihrer Gedanken zu bestrafen, gleichermaßen in der Lage ist, Tausende zu bestrafen, und das vorhersehbarerweise tun wird, wenn er seine Macht ausreichen konsolidiert hat, um mit jeder Freveltat durchzukommen.“ Aus diesem Grund, sagt der Autor voraus, „werden immer mehr Menschen in Westeuropa und Nordamerika nicht für etwas in Gefängnis gesteckt werden, das sie getan haben, sondern für etwas, das sie gesagt haben.“

Alexander Boots grundsätzliche Schlußfolgerung ist die, daß der Westen tot ist, aber als Christ glaubt er an die Auferstehung und die Möglichkeit eines Lebens nach dem Tod. Vielleicht ist das keine schlechte Zusammenfassung.

Laut dem französischen Autor Guillaume Faye wird die Menschheit zum ersten Mal als Ganzes von einer kataklysmischen Krise bedroht, die wahrscheinlich im Jahrzehnt vor 2020 beginnen soll – einer Krise, die vom Verfall der Ökosysteme und von geopolitischen Auseinandersetzungen um knappe Ressourcen wie landwirtschaftlichen Flächen, Öl und vor allem Wasser provoziert wird; durch die Zerbrechlichkeit einer internationalen Wirtschaftsordnung, die auf Spekulation und massiver Verschuldung demokratischer Staaten beruht; durch die Rückkehr von Epidemien; durch die Zunahme von Terrorismus und nuklearer Proliferation; durch die wachsende Aggressivität der Weltoffensive des Islams und durch das dramatische Altern der europäischen Populationen, deren unter dem Erhaltungsniveau liegende Geburtenraten mit schnell wachsenden Massen junger Leute in den dysfunktionalen Ländern des globalen Südens konfrontiert sind, gepaart mit Massenmigrationen in den Norden.

Dieses Zusammenkommen von Katastrophen wird den Übergang von einer Ära in eine andere markieren. Die USA werden höchstwahrscheinlich bis Mitte des Jahrhunderts aufhören, die führende Weltmacht sein, und vielleicht überhaupt in ihrer gegenwärtigen Form zu existieren aufhören. Das globale Machtzentrum wird sich dann zurück nach Eurasien verlagern, wo es früher fast immer gewesen ist. Die stärkste Macht wird wahrscheinlich China sein, oder das, was Faye „Eurosibirien“ nennt – eine föderative Allianz zwischen den Völkern Europas plus Rußlands. Er glaubt nicht, daß dies buchstäblich das Ende der Welt ist, sondern bloß der Welt wie wir sie kennen. Etwas Neues mag aus diesen Ereignissen hervorgehen, nachdem Europa eine Zivilisation der Metamorphose ist.

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Im Diskussionsstrang zu Dennis Mangans Artikel Tunisian Exodus vom 14. Februar 2011 hat Fjordman zwei interessante Kommentare hinterlassen (Übersetzung von mir):

Kommentar 1:

Die europäischen Regierungen und die EU behandeln alle Probleme Afrikas und des Nahen Ostens als unsere eigenen, weil sie diese Region als Teil von Großeuropa sehen und konkrete Schritte dazu unternommen haben, sie kulturell und demographisch in Europa zu integrieren. Dies ist eine Tatsache, keine Verschwörungstheorie. Es ist auch eine Tatsache, daß sie das getan haben, ohne die eingeborenen Völker eines ganzen Kontinents zu konsultieren.

Es sind gegenwärtig die westlichen Behörden, keine arabischen, denen es an Legitimität mangelt. Ja, Gaddafi mag ein Diktator sein, aber allerwenigstens importiert er nicht massenweise fremde und feindselige Völker, um seine eigene Volksgruppe in deren Heimatland zu verdrängen und zu vernichten. Das ist es, was die herrschenden Oligarchen der weißen Mehrheitsbevölkerung in jedem einzelnen westlichen Land jeden Tag antun.

Ich kann wirklich nicht erkennen, wie ein Weltkrieg an diesem Punkt vermieden werden kann. Ich kann es einfach nicht. Die demographischen und wirtschaftlichen Kräfte, die in Bewegung gesetzt worden sind, kombiniert mit dem Verrat und/oder der monumentalen Arroganz und Dummheit der herrschenden Klasse im Westen machen dies zu einem sehr wahrscheinlichen Ergebnis. Das zwanzigste Jahrhundert war das blutigste in der menschlichen Geschichte. Das einundzwanzigste wird schlimmer sein. Viel schlimmer. Es sind bereits so viele Menschen in unseren Ländern, nicht nur Moslems, die nicht hierhergehören, daß Kriege unvermeidlich sind. Wir sollten uns jetzt darauf konzentrieren, das kommende Ragnarök zu überleben und uns so gut wir können auf das vorzubereiten, was danach kommt.

Kommentar 2:

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Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots.

Das Original “Europe for Africans: Is Robert Mugabe a Hero?erschien am 11. September 2008 im Brussels Journal.

Der Führer der Afrikan Youth in Norway (ja, wir haben mehrere staatlich gesponserte Organisationen für Afrikaner in Norwegen), der Norwegisch-Nigerianer (zumindest ist das der offizielle Begriff, er scheint mehr als Nigerianer zu denken denn als Norweger) Sam Chimaobi Ahamba meint, daß Robert Mugabe in Simbabwe ein Freiheitskämpfer ist, und daß der Fokus der westlichen Medien auf ihn aus westlichem (soll heißen, weißem, rassistischem) Zorn über einen afrikanischen Freiheitskämpfer stammt. „Ja, Leute werden zusammengeschlagen und Frauen vergewaltigt, aber das passiert in allen Ländern, nicht nur in Simbabwe. Aber nur Simbabwe erzeugt diese unglaubliche mediale Aufmerksamkeit“, sagt Ahamba.

Sam Chimaobi Ahamba

 „Ich stimme der Idee nicht zu, daß ich, nur weil ich Mugabe unterstütze, die Tatsache verteidigen muß, daß er eine Menge Leute getötet hat.“ Nein, er unterstützt Herrn Mugabe „aus einem pan-afrikanischen Prinzip. Er ist ein Führer, der wirklich versucht, sein Volk von europäischen Mächten zu befreien. Es muß genug Redefreiheit in diesem Land geben, daß ich solch einen Standpunkt haben kann“, behauptet Ahamba.

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Von Fjordman, übersetzt von Jörn Uhl
Brussels Journal: “Astronomy in Prehistoric Europe“,  24.11.2009

    Man kann schwerlich von „Wissenschaften“ der prähistorischen Zeiten sprechen. Am nächsten kommt vielleicht das systematische Studieren der Gestirne. Archäoastronomie ist die Schnittmenge von Astronomie und Archäologie. Die Sternenmuster im Nachthimmel waren den Menschen früherer Zeiten sehr viel vertrauter als uns, die wir von der Unkenntlichmachung durch elektrisches Licht betroffen sind.
 
    Lascaux ist der Schauplatz eines Höhlenkomplexes im südwestlichen Frankreich mit wunderschönen prähistorischen Höhlenmalereien und eindrucksvollen Zeichnungen von Stieren, Pferden und anderen Tieren. Sie stammen aus dem Jungpaläolithikum, dem letzten Abschnitt der Altsteinzeit, und werden auf ein Alter von mehr als 16000 Jahren geschätzt. Ein wenig jünger (ca. 14-15000 Jahre alt) sind die Höhlenmalereien in der Höhle von Altamira in Spanien. Der deutsche Forscher Michael Rappenglück nimmt an, daß er innerhalb der Lascaux-Malereien eine prähistorische Karte des Nachthimmels gefunden hat. Das ist plausibel, aber in Wahrheit wissen wir ganz einfach nicht, welche Funktion diese künstlerischen Zeichnungen hatten.
 
    Paul Mellars zufolge in The Oxford Illustrated History of Prehistoric Europe gilt: „Auf genau welche Weise die Kunst in diesem Kontext ihre Funktion erfüllt haben mag, bleibt eher spekulativ. Eine Möglichkeit ist, daß einige der Hauptzentren des Kunstschaffens (so wie Lascaux im südwestlichen Frankreich, oder Altamira im nördlichen Spanien) als wesentliche rituelle oder zeremonielle Zentren dienten – vielleicht als Schauplatz wichtiger Feierlichkeiten während der regelmäßigen, jährlichen Zusammenkünfte der menschlichen Gruppen. Alternativ (oder zusätzlich) kann die Schöpfung von Kunst in den Händen besonderer Oberhäupter oder religiöser Führer gelegen haben, welche die Kunstschöpfung und damit verknüpfte Zeremonien verwendeten, um ihre besonderen Führungsrollen und ihre Autorität in den Gesellschaften zu verstärken oder zu rechtfertigen.“

   Während der letzten Eiszeit waren weite Teil der nördlichen Hemisphäre von dicken Gletschern bedeckt. Mitteleuropa ähnelte der Tundra des heutigen Sibirien. Während des Höhepunktes der letzten Kaltzeit und der Maximalausdehnung des Eises um ca. 20000 v. Chr. waren die Temperaturen ungefähr 20°C tiefer als heute. Nach dem Ende des Eiszeitalters (ca. 13000 v. Chr.) hat sich allmählich – von ungefähr 9500 bis 8000 v. Chr. – ein milderes, dem Heutigen ähnliches Klima eingestellt. Aus diesem Grunde hat sich die europäische Pflanzen- und Tierwelt rasant verändert, wobei Arten wie bspw. das Wollhaarmammut ausstarben, und andere ihren Platz einnahmen.

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von Fjordman

Übersetzung: BeforeDawn

Der Originalartikel “Book Review: ´The Perils of Diversity´” ist am 7. 12. 2010 auf Gates of Vienna erschienen.

Das durch Bat Ye´ors Buch Eurabia inspirierte Defeating Eurabia ist das bislang einzigeim Druck erschienene Buch, das auf meinem Material basiert; ein Teil steht online auf Deutsch zur Verfügung. Für skandinavische Leser habe ich ein Kapitel auf Norwegisch zu dem Buch Selvmordsparadigmet („Das Selbstmordparadigma“; 2010 veröffentlicht von Ole J. Anfindsen, der die Webseite Honest Thinking betreibt)beigetragen. Anfindsen glaubt, dass die westliche Welt dabei ist, Selbstmord zu begehen, und dass die seit dem Zweiten Weltkrieg vorherrschende Ideologie, vor allem von 1960 an, suizidal ist. Er konzentriert sich nicht so sehr auf den Islam als auf die politisch korrekte Zensur und den Multikulturalismus der westlichen Oligarchen. Dasselbe trifft auch auf meinen Beitrag zu dPerils of Diversity by Byron Rothiesem Buch zu.

Die Zitate im Folgenden (mit Seitenangaben) stammen aus dem kürzlich erschienenen Buch The Perils of Diversity: Immigration and Human Nature von Byron M. Roth, Prof. em. für Psychologie aus den USA. [Für einen Konservativen, der schon alles hat, wäre dies ein ausgezeichnetes Weihnachtsgeschenk. - Dymphna] Seine These ist, dass die Debatte über die Einwanderungspolitik in der westlichen Welt die Ergebnisse der Evolutionsbiologie und der Psychologie in bedenklicher Weise außer Acht lässt. In seinem Buch untersucht er die Schnittstelle zwischen Kultur, Genetik, IQ und Gesellschaft. Unter den grundlegenden Merkmalen der menschlichen Kultur ragt eine natürliche Neigung des Menschen zu denen, die ihm ähnlich sind, hervor, was eine Harmonie in multiethnischen Gesellschaften zumindest fraglich erscheinen lässt. Alles historische Material hierzu deutet darauf hin, dass „Verschiedenheit“ keineswegs eine Stärke und dass Blut dicker als Wasser ist. Die Missachtung solcher biologischer Realitäten führt zu gesellschaftlichen Experimenten, die  das Potential für großes menschliches Leiden haben und die zum Scheitern verurteilt sind.

Roth spricht die beunruhigend undemokratische Natur dieses Regimes der Massenimmigration an, das von den staatlichen Autoritäten allen Bürgern der westlichen Nationen ihrem ausdrücklichen Wunsch zum Trotz oktroyiert worden ist, und zeigt, dass zwischen den Ansichten der Eliten und der öffentlichen Meinung ein Abgrund besteht, der so tief ist, dass die gegenwärtige Politik nur durch eine zunehmend totalitäre Unterdrückung abweichender Meinungen aufrecht erhalten werden kann.

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Von Fjordman (übersetzt von Kairos)

Das Original erschien am 2.11.2010 auf Europe News und am 4.11.2010 auf Gates of Vienna.

 

Viele haben den „Hassrede”-Fall gegen Elisabeth Sabaditsch-Wolff in Österreich verfolgt und erschraken mehr und mehr über die ideologisch motivierte Zensur, die er repräsentiert. Jedwede Zensur wichtiger Angelegenheiten ist problematisch, aber was diesen Fall besonders ernst macht ist, dass nichts weniger als das Überleben der westlichen Zivilisation hier zur Disposition steht.

Während Moslemführer offen über die Infiltration des Westens zum Zwecke der Unterwerfung und Zerstörung sprechen, werden westliche Bürger von den eigenen Behörden dafür belangt, dass sie die Wahrheit über den Islam verbreiten.

Und während die Moslems einen Freifahrtschein zur Kolonisierung unserer Länder nach eigenem Gutdünken erhalten, werden indigene Europäer buchstäblich von ihren eigenen Regierungen exkommuniziert, wenn sie dagegen in irgendeiner Form protestieren.

Nach Maßgabe der Scharia, dem islamischen Recht, haben Nichtmoslems einen niederen Status, sind Bürger zweiter Klasse in ihren eigenen Ländern. Das ist exakt die Position, die indigene Europäer de facto unter der Diktatur des Multikulturalismus haben, was letztendlich bedeutet, dass die westlichen Eliten längst zum Teil Scharia-basiertes Recht installieren. In Westeuropa – sowohl auf nationaler Ebene, als auch auf Ebene der Europäischen Union – akzeptieren die Eliten nicht nur passiv die Islamisierung, sondern treiben sie aktiv voran.

Das ist die Hauptthese von Bat Ye´ors Pionierwerk „Eurabia“, wie auch von meinem Buch „Defeating Eurabia.“ Was wir mit dem lächerlichen Schauprozess gegen Geert Wilders in den Niederlanden beobachten müssen, ist die praktische Installation von Eurabia.

Genau darum geht es auch beim Prozess gegen Sabaditsch-Wolff. Sie hat sich selbst an der Frontlinie des Kampfes gegen die andauernde Zerstörung des Westens wiedergefunden, und wir alle sind die nächsten in der Schlange. Daher sollten wir ihr so viel Unterstüzung wie möglich zukommen lassen, moralisch als auch finanziell und wir sollten die österreichischen Behörden wegen ihrem Betrug und ihrer feigen Unterwerfung unter die Moslemschikane ächten.

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