von Fjordman

Druckversion (pdf)

Übersetzung von Manfred

Original vom 11. 11. 2006 in The Brussels Journal: Why the Future May Not Belong to Islam

Der kanadische Autor Mark Steyn [dessen Mutter Flämin ist] denkt, “die Zukunft gehört dem Islam.” Der Hauptgrund dafür ist ihm zufolge die Demographie mit massivem Bevölkerungswachstum in islamischen und geringen Geburtenraten in ungläubigen Ländern. Er bringt einige Behauptungen vor, denen ich zustimme, wie zum Beispiel die, dass Big Government ein nationales Sicherheitsrisiko ist, weil “sie die Verletzlichkeit gegenüber Bedrohungen wie dem Islamismus erhöht und es unwahrscheinlicher macht, dass man in der Lage ist, den Willen aufzubringen, sie abzuwehren.”

Steyn führt aus: “Nach vier Jahren “Krieg gegen den Terror” fing die Regierung Bush an, eine neue Formulierung zu bevorzugen: “Der lange Krieg.” Kein gutes Zeichen. In einem kurzen Krieg sollte man sein Geld in Panzer und Bomben investieren. In einem langen Krieg zahlen sich starker Wille und Manpower aus.”

Kritiker könnten behaupten, dass Herr Steyn nicht gerade dazu beiträgt, die westliche Willenskraft aufrecht zu erhalten, wenn er suggeriert, wir hätten bereits verloren. Ich sollte allerdings nicht zu hart mit ihm ins Gericht gehen. Der kanadische Council on American-Islamic Relations brandmarkte seinen Artikel als “islamophob, aufhetzend und beleidigend.” Wenn CAIR einen nicht mag, dann weiß man, dass man etwas Richtiges getan haben muss.

Aber er stellt andere Behauptungen auf, denen ich heftigst widerspreche, wie zum Beispiel anzudeuten, dass die Vereinigten Staaten im Irak bleiben sollten, um dort die Demokratie zu verbreiten. “Was für eine Bedeutung hat es, wenn die größte Supermacht der Welt, die für 40% der Militärausgaben des Planeten verantwortlich ist, feststellt, dass sie einem Guerilla-Krieg mit historisch gesehen wenigen Todesfällen gegen verwahrloste einheimische Aufständische und importierte Terroristen nicht gewachsen ist?”

Hier irrt sich Mark Steyn, was darauf hindeutet, dass er den Islam nicht vollkommen versteht. Das ganze Projekt der “Ausbreitung von Demokratie” war von Anfang an ein Fehler, weil Demokratie nicht in ein islamisches Land wie den Irak exportiert werden kann. Es ist eine Dummheit, Hunderte von Milliarden von Dollars in Moslems zu investieren, während die Islamisierung des Westens immer schneller voranschreitet.

Steyn versteht auch die Sache mit der Demographie nicht vollständig. Islamische Länder sind parasitär. Das massive Bevölkerungswachstum ist nur so lange von Vorteil, wie man zulässt, dass Moslems Menschen in die ungläubigen Länder exportieren. Wenn man ihnen diese Möglichkeit und westliche Hilfe entzieht, würde die islamische Welt schnell in einem Morast von Überbevölkerung versinken. Das ist eine Langzeitlösung, um Moslems das Scheitern des Islam vor Augen zu führen.

Nach Srdja Trifkovic, dem Autor von Defeating Jihad, “betragen die konkreten Kosten der Anwesenheit eines islamischen Mannes, einer Frau und eines Kindes für den amerikanischen Steuerzahler 100.000 Dollar pro Jahr. Die Kosten der ganz allgemeinen Unannehmlichkeiten zusammen mit der terroristischen Bedrohung und der Einfluss auf unsere Lebensqualität ist natürlich nicht kalkulierbar. (…) Es existiert eine direkte, empirisch nachweisbare Korrelation zwischen dem Prozentsatz von Moslems in einem Land und der Zunahme der terroristischen Gewalt in diesem Land (um den allgemeinen Rückgang der Lebensqualität und den zivilisatorischen Aspekt erst gar nicht zu erwähnen) “

Früher oder später müssen wir uns mit den Auswirkungen dieser Tatsache befassen. Der beste Weg, mit der islamischen Welt umzugehen, ist, so wenig wie möglich mit ihr zu tun zu haben. Wir sollten islamische Einwanderung vollkommen verhindern. Das könnte man auf kreative und indirekte Art durchführen, zum Beispiel indem man Einwanderung aus Ländern untersagt, deren Bürger dafür bekannt sind, in terroristische Aktivitäten involviert zu sein. Wir sollten alle Moslems, die sich derzeit im Westen aufhalten und keine Staatsbürger unserer Länder sind, zurückschicken. Wir sollten auch unsere Gesetze ändern, um sicher zu stellen, dass islamischen Staatsbürgern, die sich für die Scharia einsetzen, den Djihad und die Ungleichheit von “Ungläubigen” und Frauen predigen, die Staatsbürgerschaft aberkannt wird und dass sie zurück in ihre Ursprungsländer geschickt werden.

Wir müssen eine Umgebung schaffen, in der es schwierig ist, den Islam zu praktizieren. Moslemische Staatsbürger sollten gezwungen werden, entweder unsere säkulare Lebensweise anzunehmen oder – wenn sie die Scharia wünschen – zu gehen. Sehr viel davon kann ohne Diskriminierung stattfinden, indem man ganz einfach speziell islamisch motivierte Klagen zurückweist. Der öffentliche Gebetsruf sollte nicht erlaubt sein, weil er für Menschen anderer Glaubensrichtungen beleidigend ist. Alle Kinder, Jungen und Mädchen, sollten an allen sportlichen und sozialen Aktivitäten in der Schule und den Gemeinschaften teilnehmen. Der Schleier sollte in öffentlichen Institutionen verboten sein, so könnte man auch dazu beitragen, die traditionelle Unterdrückung der Frau aufzubrechen. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sollten nicht gezwungen werden, Gebetsräume für Moslems einzurichten. Man sollte Gesetze schaffen, die den Missbrauch von Familienzusammenführungs-Gesetzen verhindern. Man sollte keine größeren Investitionen von Moslems in westliche Medien oder Universitäten dulden.

Es ist vorstellbar, dass manche westlichen Länder sich an den Benes-Dekreten orientieren werden, die die Tschechoslowakei 1946 verabschiedete, als die meisten der so genannten Sudetendeutschen sich als gefährliche 5. Kolonne erwiesen hatten. Die tschechische Regierung vertrieb sie aus dem Land. Wie Hugh Fitzgerald von Jihad Watch ausgeführt hat, gibt es bezüglich Teilen der islamischen Bevölkerung im Westen sehr viel bessere Gründe für Benes-Dekrete als es sie bezüglich der Sudetendeutschen jemals gab.

Das ist Rassismus und Faschismus, meinen Sie? Moslems selbst zeigen in einer Umfrage nach der anderen, dass ihre Loyalität der islamischen Umma gehört und nicht dem Land, in dem sie leben. “Ich bin ein Moslem der in Großbritannien lebt, ich bin kein Brite.” so drückt sich das Lebensgefühl aus. Nun, wenn Moslems selbst äußern, dass ihre Staatsbürgerschaft nicht das Papier wert ist, auf dem sie gedruckt ist, warum sollten wir sie nicht beim Wort nehmen?

David Selbourne, der Autor von The Losing Battle with Islam ist der Ansicht, dass “das schnelle Vorankommen des Islam leicht zu erklären ist. Der Westen – aber nicht China oder Indien – ist politisch und ideologisch so schwach wie die islamische Welt stark ist. Der Westen ist mit vielen Handicaps belastet: seinen überguten Liberalismus, den verlorenen moralischen Stellenwert des christlichen Glaubens, die Unschlüssigkeit seiner Gerichtsbarkeit und die Zusammenhangslosigkeit ihrer Urteile, politische und militärische Zögerlichkeiten bezüglich Strategien und Taktiken, mangelnde Intelligenz (im eigentlichen und im geheimdienstlichen Sinn) und die Komplizenschaft der ‘Linken’.”

Kann der Westen die islamische Bedrohung besiegen? Selbourne führt 10 Gründe dafür an, warum er es nicht kann, einschließlich der ausgeprägten politischen Kluft innerhalb der nicht-islamischen Welt bei der Einschätzung dessen, was vor sich geht, der Konfusion der linken “Progressiven” über den islamischen Fortschritt, Anti-Amerikanismus und der Befriedigung, die viele Nicht-Moslems bei amerikanischen Rückschlägen empfinden, aber auch die Abhängigkeit des Westens vom Öl und anderer Rohstoffe aus arabischen und islamischen Ländern.

Ihm zufolge wird der Islam nicht besiegt werden, weil “die Kräfte der Weltgemeinschaft der Moslems unterschätzt werden,” Ein anderer Hinweis darauf, dass das Vorankommen des Islam weitergehen wird, zeigt sich in “der geschickten Nutzung der Medien und des Internets für den ‘elektronischen Djihad’”.

Ich stimme mit ihm überein, dass die kulturelle Schwäche des Westens ein sehr großer Nachteil ist und ein wichtiger Grund für das Wiederaufleben des Djihad in jüngerer Zeit war, Es war niemals unvermeidlich, dass wir Millionen von Moslems erlaubten, sich in unseren Ländern niederzulassen. Das war das Resultut von Multikulturalismus und der Schwächung unserer kulturellen Identität, wobei in Europa noch die vorsätzliche Unterstützung durch die Eurabier hinzu kam.

Der Einfluss der Globalisierung und moderner Massenmedien ist komplizierter und führt zu widersprüchlichen Ergebnissen. Ein Experte auf Ali Sinas Website brachte es auf den Punkt: “Rituale sind wichtige Werkzeuge zur Gehirnwäsche, um Menschen Disziplin und Loyalität einzutrichtern. Die Ausrichtung des Islam auf Rituale erinnert mich an militärische Rituale (…) Aber was in einer mittelalterlichen Militärmaschinerie gut funktionierte, ist für Moslems in der modernen Welt verhängnisvoll. Die arabische MIlitärmaschinerie lebte von blindem Gehorsam, Brüderlichkeit, Mut, Hass und hohen Geburtenraten aufgrund des Islam (…) Aber die gleichen Qualitäten sind für Moslems im Zeitalter des Mikrochips Handicaps. Heute führen sie zu Armut, kriegsähnlichen Zuständen, Krieg und Niederlage.”

Der Islam eignete sich perfekt für die mittelalterliche Kriegführung, aber fiel schrittweise hinter den Westen zurück, insbesondere nach der wissenschaftlichen und industriellen Revolution, die in islamischen Ländern niemals hätte stattfinden können, weil es ihnen in ihrem Autoritätskult an der nötigen Freiheit dazu fehlt. Ironischerweise schließt sich die Geschichte hier zum Kreis. Moslems sind immer noch nutzlos, wenn es darum geht, etwas Neues zu entwickeln, aber als Ergebnis der Migration, moderner Kommunikationssysteme, der Anwesenheit von Moslems in den ungläubigen Ländern und der arabischen Petrodollars können sie viel bequemer Technologien von anderen kaufen oder stehlen. Die iranische Revolution wurde durch Audiokassetten mit Ansprachen von Ayatollah Khomeini unterstützt.

In seinem Buch The West and the Rest: Globalization and the Terrorist Threat, führt Roger Scruton aus, dass die Globalisierung “dem militanten Islam die Gelegenheit bietet, die ihm seit dem ottomanischen Rückzug aus Mitteleuropa gefehlt haben.” Sie hat eine “wahre islamische Umma geschaffen, die sich grenzüberschreitend in Form einer globalen Legitimierung selber definiert und die sich wie ein Parasit an globale Institutionen und Techniken klammert, die Nebenprodukte der westlichen Demokratien sind. ”

Die “Techniken und die Infrastruktur, auf die Al Kaida angewiesen ist, sind ein Geschenk neuer globaler Institutionen. Es sind die Wallstreet und Zürich, die das internationale Finanznetzwerk bereitstellten, das es Osama bin Laden ermöglichte, seinen Reichtum zu verschleiern und ihn überall in der Welt einzusetzen. Es sind westliche Unternehmen mit ihren multinationalen Verästelungen, die die Technik produzieren, die Osama bin Laden so effektiv gegen uns eingesetzt hat. Und es ist die westliche Wissenschaft, die die Massenvernichtungswaffen entwickelt hat, die er so gerne haben möchte. Auch sein Reichtum wäre unvorstellbar ohne die riesigen Öleinnahmen, die Saudiarabien vom Westen erhält und die den Bauboom mit sich brachten, von dem sein Vater profitierte.”

Während Scruton die Vorstellung stützt, dass das Internet und moderne Kommunikationstechnologie den Islam gestärkt haben, gibt es aber auch eine entgegengesetzte Sichtweise, die durchaus wert ist, gehört zu werden.

Theodore Dalrymple ist der Ansicht, dass “der Islam der modernen Welt nichts zu sagen hat” und sagt “Persönlich glaube ich, dass alle Formen des Islam in der modernen Welt gegenüber rationaler Kritik sehr verletzlich sind. Deshalb sind die Islamisten auch so wild darauf versessen, jegliche derartige Kritik zu unterbinden. Sie haben instinktiv verstanden, dass der Islam zwar stark ist, aber zunehmend brüchig wird, wie es auch der Kommunismus einst wurde. Sie verstehen, dass es in der heutigen Phase der Menschheitsgeschichte um alles oder nichts geht. (…) Der Islamismus liegt in seinen letzten Atemzügen, aber wie jedermann, der einmal einen sterbenden Menschen gesehen hat, weiß, können diese letzten Atemzüge eine erstaunlich lange Zeit dauern.”

Wenn auch einige der Spannungen, die wir zur Zeit erleben, durch die kulturelle Schwäche des Westens hervorgerufen werden, hängen sie zum Teil auch mit den unpersönlichen Kräften der technologischen Globalisierung zusammen. Früher konnten Moslems und Nicht-Moslems einander weitgehend im Alltag ignorieren. Das ist nicht mehr möglich, weil Moslems die westliche Welt jeden Tag im Fernsehen sehen. Und wenn jemand in – sagen wir mal – Dänemark etwas “Beleidigendes” über Mohammed sagt – was im 19. Jahrhundert in Pakistan oder Ägypten niemals bekannt geworden wäre – wissen dank Email, Handys und Satellitenfernsehen Millionen Moslems innerhalb von Stunden davon. Das kann sich möglicherweise aber auch als positiv für Nicht-Moslems herausstellen.

Im Gegensatz zu dem, was Selbourne behauptet, hat sich das Internet nämlich zu einem wichtigen, vielleicht sogar entscheidenden Faktor des westlichen Widerstands entwickelt, wie der Autor Bruce Bawer festhielt: “Ich danke Gott für das Internet. Mich schaudert bei dem Gedanken an all die Dinge, die in den letzten Jahren vor sich gegangen sind und die ich ohne das Internet nie erfahren hätte. Die Blogger haben in manchen Fällen über Dinge berichtet, die die Mainstream-Medien unter den Tisch fallen ließen und bei anderen Gelegenheiten haben sie Auslassungen und Tatsachenverdrehungen in der Medienberichterstattung aufgedeckt. Häufig fühlten sich die Massenmedien durch Blogger gezwungen, ihre Aufmerksamkeit auf Stories zu richten, die sie ansonsten ignoriert hätten. Die Bloggerszene ist eine fantastische Möglichkeit, Nachrichten zu verbreiten. Wenn über ein wichtiges Ereignis in nur einer kleinen, unbedeutenden Lokalzeitung berichtet wird, schreibt irgendein Blogger von irgendwo darüber, andere Blogger verlinken auf ihn und so weiter… so dass die Nachricht von Blog zu Blog zu Lesern auf der ganzen Welt gelangt. Wenn Europa noch gerettet wird, dann wegen des Internets.”

Die Kolumnistin Caroline Glick von der Jerusalem Post lobt die Bloggerszene und stellt fest, dass die Verantwortlichkeit, unsere Nationen und Gesellschaften vor dem inneren Zerfall zu schützen, in die Hände von Individuen übergegangen ist, die oft alleine arbeiten und die sich weigern, den Niedergang ihrer Gesellschaften hinzunehmen und so mit den innovativen Mitteln der Freiheit für unsere Art zu leben, kämpfen”

J.R.R. Tolkien’s epische Erzählung Der Herr der Ringe ist eine Geschichte über ein kleines Volk, die Hobbits, die am Ende den Tag retten. Der mächtigste Feind im Inneren in Tolkiens Geschichte ist der Zauberer Saruman. Heute im Westen entsprechen Saruman eine ganze Klasse von Leuten in Politik, Medien und der akademischen Welt. Die Sarumans des Westens stoßen auf den Widerstand von Tausenden von kleinen Hobbits im Cyberspace und es gefällt ihnen nicht. Pessimisten behaupten, dass diese Ära nur die Wildwest-Periode des Internets ist, die schrittweise gezähmt und zensiert werden wird. Das ist möglich, aber selbst wenn sich die Dinge in diese Richtung entwickeln werden, wird das Internet immer noch einen wichtigen Beitrag zum westlichen Widerstand in unserer Zeit geleistet haben.

Selborne glaubt, dass viele Menschen die Stärke des Islam unterschätzen. Vielleicht. Aber manche Beobachter, einschließlich Mark Steyn und Herr Selbourne selber, überschätzen sie vielleicht auch. Sie übersehen die Tatsache, dass der Islam auch viele Schwächen hat. Man soll niemals seinen Feind unterschätzen. Man muss Moslems zugute halten, dass sie auf clevere Weise Nutzen aus unserer Schwäche ziehen, aber dieses “Wir sind alle verdammt und haben bereits verloren”-Thema ist am Verblühen.

Wir sollten eine Politik der Abschottung der islamischen Welt einführen. Ich sage nicht, dass Abschottung alles sein wird, was wir jemals tun müssen, aber es ist das absolute Minimum, das akzeptabel ist. Vielleicht löst die Verbreitung von Nuklearwaffen, die dunkelste Seite der Globalisierung, irgendwann einen ausgedehnten Krieg mit der islamischen Welt aus. Der einzige Weg, das zu vermeiden, ist Schritte zu unternehmen – auch militärischer Art – Moslems davon abzuhalten, diese Technologie zu erlangen.

Wir sollten ihre Möglichkeiten, uns physisch zu verletzen, eindämmen. Wir können es nicht vollständig vermeiden, aber wir sollten es so gut wie möglich einschränken. Moslems versuchen, uns durch Terrorismus zu zermürben. Sie sollten mit Spott und Kritik zermürbt werden. Es sollte ihnen auch klar gemacht werden, dass wir diese Anstrengungen, die Moslems mehr fürchten als unsere Waffen, mit jeder islamischen Terrorattacke verstärken werden. Das ist die neue Balance des Terrors.

Dr Koenraad Elst, einer der besten Orientalisten Flanderns, glaubt, dass der “Islam im Niedergang begriffen ist – trotz seines eindrucksvollen demographischen und militärischen Aufstiegs, der nach Dr. Elst nur ein “Letztes Aufbäumen” ist.” Er anerkennt jedoch, dass dieser Niedergang seine Zeit brauchen kann (zumindest wenn man es auf die Lebensspanne eines Individuums bezogen betrachtet) und dass es möglich ist, dass der Islam dabei erfolgreich sein wird, die vorherrschende Religion Europas zu werden, bevor er kollabiert.

Dalrymple hat wahrscheinlich Recht, wenn er sagt, dass der Islam eine “Alles-oder-nichts”-Religion ist, die nicht säkularisiert werden kann. Die Zukunft gehört möglicherweise nicht dem Islam, wie Mark Steyn suggeriert. Es ist vorstellbar, dass der Islam in einigen Generationen aufhören wird, eine globale Kraft von Bedeutung zu sein, aber bis dahin wird er eine ständige Quelle der Gefahr für seine Nachbarn sein, von Europa über Indien bis nach Südostasien. Die gute Nachricht ist, dass der Islam möglicherweise nicht in der Lage sein wird, die gewünschte Weltherrschaft zu erlangen. Die schlechte Nachricht ist, dass er einen Weltkrieg erlangen könnte. Wir können ihn nur so gut wie möglich eindämmen und versuchen, das zu verhindern.