Counterdjihad

November 1, 2007

Little Green Footballs und der Rassismus in den USA

Gespeichert unter: Uncategorized — Manfred @ 1:14

Original vom 1. November 2007: Little Green Footballs and Racism in the United States

Übersetzung von Eisvogel: http://www.acht-der-schwerter.com/2007/11/02/little-green-footballs-und-der-rassismus-in-den-usa/

Wie die meisten Leser inzwischen wissen, war ich in etwas involviert, was sich leider zu einer höchst öffentlich ausgetragenen Streiterei – manche würden wahrscheinlich auch Hexenjagd sagen – mit Charles Johnson von dem großen amerikanischen Blog Little Green Footballs entwickelt hat. Es ging dabei um den angeblichen “Rassismus” der Schwedendemokraten und des Vlaams Belang. Vielen dieser Behauptungen ist bereits widersprochen worden, obwohl sich LGF weigert, das zu verlinken. Ich habe meine Absicht kundgetan, eine Kommentarpause bei LGF einzulegen, wo ich mehrere Jahre lang aktiv war, denn ist mehr als klar geworden, dass sowohl Charles als auch viele seiner Leser keinerlei Interesse an einer echten Debatte haben, geschweige denn an einer über die wirklichen Bedrohungen der Freiheit in Europa.

 

Ich möchte jedoch die Debatte über “Rassismus” weiterführen, die inzwischen häufig in etwas der Art ausartet: “Ich bin ein Multikulturalist. Ich habe die Diskussion verloren, weil ich schwache Argumente für meine Ansichten habe. Ich möchte, dass Du den Mund hältst und deshalb bist Du ein Rassist.”

Ein amerikanischer Freund von mir schlug einmal vor, eine Partei Einheimischer Europäer zu gründen. Wenn man die Geschwindigkeit betrachtet, mit der die demographischen Verschiebungen vor sich gehen, und die Zensur, die jeder Debatte über das Thema auferlegt wird, ist es durchaus möglich, dass es tatsächlich so weit kommt. Es gibt keinen anderen Kontinent, wo die einheimischen Völker systematisch ihres Erbes entledigt und aus ihren eigenen Städten verdrängt werden, wo sie Gewalt und Misshandlung ausgesetzt sind und das alles unter aktiver Beteiligung ihrer eigenen Regierungen, wobei dies sogar als Sieg der Toleranz gefeiert wird und wo es den Einheimischen verboten ist, dem auch nur verbalen Widerstand entgegenzusetzen. Ja, ich bin der Ansicht, dass dies eine antieuropäische Voreingenommenheit darstellt.

Ich fragte Charles Johnson zu dem Thema: “Ok, Charles, wenn Du das für Rassismus hältst, dann würde ich gerne Deine Definition von Rassismus hören. Die einheimische Bevölkerung aller europäischen Länder ist weiß. Wenn also europäische Länder den Wunsch haben sollten, dass die einheimische Bevölkerung in der Mehrheit bleibt, dann bedeutet das im Endeffekt eine weiße Mehrheit. Bist Du der Ansicht, dass die Menschen zum Beispiel in Norwegen das Recht haben, eine Einwanderungspolitik zu wünschen, die eine traditionelle demographische Mehrheit sicherstellt oder ist das Rassismus? Falls ja, wie kommt es dann, dass nicht-europäische Länder dasselbe wünschen dürfen, ohne dafür attackiert zu werden? Wenn Du Dich so sehr mit Rassismus beschäftigst, wirst Du Dich dann auch genauso leidenschaftlich gegen die Weißenstudien engagieren, die zur Zeit in wachsender Zahl an amerikanischen Bildungseinrichtungen gelehrt werden, und zwar teilweise auch mit öffentlichen Geldern?” Er behauptete zuerst, die Frage sei “sinnlos”, aber nachdem ich ihn drängte, antwortete er widertrebend, ja, Europäer hätten das Recht, sich dagegen zu wehren, dass sie in ihren eigenen Ländern zur Minderheit gemacht werden. Gut. Auf meine Frage nach den Weißenstudien blieb er mir die Antwort jedoch schuldig. Ich drängte weiter darauf und schließlich antwortete er: “Da Du das jetzt mehrfach wiederholt hast, werde ich darauf antworten. Die Tatsache, dass ich über eine Sache etwas schreibe oder auch nicht schreibe, hat absolut nichts damit zu tun, was ich über etwas anderes schreibe. Das ist nichts als ein Ablenkungsmanöver und das weißt Du auch.”

Ich bin mir nicht sicher, ob es das ist. Die Bloggerin Vanishing America berichtet, dass in manchen Universitätskursen Weiße als mehr oder weniger genetisch bedingt böse dargestellt werden: It’s everywhere.

Wie können Säuberungsaktionen gegenüber “Rassisten” in Blogs und Foren eingeführt werden, wenn jeder Mensch europäischer Herkunft rassistisch ist? Wenn Rassisten das Recht auf Redefreiheit abgesprochen wird und wenn alle Europäer Rassisten sind, dann hat kein Mensch europäischer Herkunft das Recht auf freie Meinungsäußerung. Verbietet uns einfach alle. Wir müssen uns sogar selber verbieten. Geben wir doch einfach auf und melden uns zur Umerziehung an.

Ein Pflichtprogramm an der Universität von Delaware beinhaltet, dass alle eingeschriebenen Studenten zur Kenntnis nehmen, dass “alle Weißen Rassisten sind” und bietet gemäß einer Bürgerrechtsgruppe “Behandlung” jeglicher inkorrekter Haltungen bezüglich, Klasse, Geschlecht, Religion, Kultur oder sexueller Orientierung, die Studenten eventuell haben könnten, wenn sie an die Universität kommen. Die Organisation zitierte auszugsweise aus Dokumenten des Office of Residence Life Diversity Education Training der Universität, unter anderem dies:

Ein Rassist ist jemand, der auf der Grundlage eines (rassistischen) Systems des weißen Anspruchs auf Vorherrschaft sowohl sozialisiert als auch priviliegiert ist. ‘Der Begriff umfasst alle weißen Menschen (d.h. Menschen europäischer Herkunft), die in den Vereinigten Staaten leben, und zwar unabhängig von Klasse, Geschlecht, Religion, Kultur oder sexueller Orientierung. Nach dieser Definition können farbige Menschen keine Rassisten sein, weil sie als Völker innerhalb des US-Systems nicht die Macht haben, ihre Vorurteile, Feindseligkeiten und Akte der Diskriminierung zu etablieren’ “Das Bildungsprogramm stellt auch fest, dass “umgekehrter Rassismus” ein “Begriff ist, der von Weißen geprägt wurde und dazu benutzt wird, um weiße Privilegierung zu leugnen.” Und “Nicht-Rassist” wird als “Nicht-Begriff” bezeichnet, weil – wie das Programm erläutert – “Der Begriff von Weißen zu dem Zweck geprägt wurde, ihre Verantwortung für den systematischen Rassismus zu leugnen, angesichts rassischer Unterdrückung eine Aura der Unschuld aufrecht zu erhalten und die Verantwortung für diese Unterdrückung von weißen auf farbige Menschen zu verlagern ( ‘Opferbeschuldigung’).

Ich habe schon früher über antiweißen Rassismus geschrieben:

Kaukasophobie – der akzeptierte Rassismus

Barbara Kay von der kanadischen Zeitung National Post schreibt über eine neue Modeerscheinung, die man “Whiteness Studies” (Weißenstudien) nennt:

“Das Ziel der WS ist es, ein permanentes Rassenbewusstsein in jedermann zu etablieren – die ewige Opferrolle für Nichtweiße, die ewige Schuld für Weiße – und wird vor allem vom obersten WS-Guru, Noel Ignatiev, vorangetrieben, der füher Professor an der Harvard Universität war und inzwischen am Massachusetts College of Art lehrt: “Der Schlüssel zur Lösung der sozialen Probleme unserer Zeit ist die Abschaffung der weißen Rasse.”

Einige der Wegbereiter der Whiteness Studies haben ihre Ziele ganz offen angegeben:“Abolitionismus (Sklavenbefreiung in den USA) kann man auch als Strategie sehen: ihr Ziel ist nicht die Harmonie zwischen den Rassen sondern der Klassenkampf. Mit Angriffen auf die weiße Rasse versuchten Abolitionisten die Hauptsäulen des Kapitalismus im Land zu untergraben.” und: “Die Aufgabe ist, eine Minderheit zusammenzubringen, die fest entschlossen ist, es für jedermann ein Ding der Unmöglichkeit zu machen, weiß zu sein.”

Der konservative Sozialkritiker David Horowitz kommentiert das folgendermaßen: “Schwarze Studien preisen das Schwarz-sein, Latino-Studien preisen das Latino-sein, Frauenstudien preisen das Frau-sein und Weißen-Studien attackieren Weiße als ein Übel.” Dennoch halten trotz weit verbreiteter Kritik daran mindestens 30 Institutionen – von Princeton bis zur University of California in Los Angeles – Kurse zu “Whiteness Studies” ab.

(…) Der College-Professor Mike S. Adams schreibt über Verschwörungstheorien, die er unter Studenten gehört hat und die verschiedene soziale Missstände den weißen Menschen anlasten:

“Die Mona Lisa wurde von einem afrikanischen Künstler gemalt und aus einem Museum in Äthiopien gestohlen. Die meisten der großen Kunstwerke sind afrikanischen Ursprungs und wurden von Weißen gestohlen. Das wurde gemacht, um den Mythos der weißen kulturellen Überlegenheit voranzutreiben. ” Und eine andere:“Es ist bewiesen, dass beobachtet wurde, wie Schiffe der US-Küstenwache – auf Befehl von Präsident Bush – wähend des Hurrikans Katrina Deiche rammten. Bush ordnete das an, um Schwarze, die in staatlichen Wohnprojekten lebten, zu töten.”

Adams präsentiert das als lustig, aber ich finde es nicht lustig.

Es ist ein beunruhigendes Zeugnis, dass Hass auf Weiße, die immer noch die Mehrheit in den USA stellen, an amerikanischen Colleges in Ordnung ist und sogar ermuntert wird. In seinem Buch Religion of Peace?: Why Christianity Is and Islam Isn’t , zitiert Robert Spencer “Rachel”, eine weiße amerikanische Studentin, die folgende Worte gegenüber dem indianischen Professor Dr. David Yeagley sprach: “Sehen Sie, Dr. Yeagley, ich kann an meiner KUltur nichts erkennen, worauf man stolz sein kann. Es ist alles nichts. Meine Rasse ist einfach nur nichts…. Sehen Sie sich Ihre Kultur an. Sehen Sie sich die indianische Kultur an. Ich denke, sie ist wirklich großartig. Sie haben etwas, worauf Sie stolz sein können. Meine Kultur ist ein Nichts.”

Dr. Yeagley stellte fest: “Die Cheyenne haben ein Sprichwort: Eine Nation ist niemals erobert, solange die Herzen ihrer Frauen nicht am Boden sind…. Als Rachel ihr Volk verächtlich machte, tat sie das in der heiter gelassenen Selbstsicherheit einer Hohepriesterin, die eine Liturgie rezitiert. Sie sagte es ohne Furcht vor Kritik oder Zensur. Und es kam auch keine. Die anderen Studenten hörten schweigend zu, ihre Augen bewegten sich schüchtern zwischen mir und Rachel hin und her, als ob sie unsicher wären, wer von uns die höhere Autorität darstellt….. Wer hat Rachels Volk erobert? Was brachte sie dazu, es so respektlos zu sehen? Warum verhielt sie sich wie eine Frau eines besiegten Stammes?”

Nun, meine Antwort darauf wäre die: Die Amerikaner wurden über Jahrzehnte hinweg mit Rassismusanschuldigungen bombardiert, die sich fast ausschließlich gegen die europäischstämmige Mehrheit richtete. Wenn ich mir erlauben darf, das zu sagen – das ist es, was ich wirklich sehe, wenn ich mir die hysterische Überreaktion von Teilen von Little Green Footballs bezüglich “weißen Rassismus” in Europa ansehe, und das obwohl Menschen europäischer Herkunft heute zu den am wenigsten rassistischen Menschen auf dem Planeten gehören.

Die Little Green Footballer gründen ihre Weltanschauung auf der Existenz eines moderaten Islam, der nicht existiert, und auf der Existenz eines großen und fanatischen Neonazi-Netzwerks in Europa, das auch nicht existiert. Neonazi-Gruppierungen sind im allgemeinen marginal, und zwar aus dem ganz simplen Grund, weil die Leute sie nicht leiden können. Ich bin auch dafür, dass sie beobachtet werden müssen, aber sie stehen auf der Liste der Freiheitsfeinde ziemlich weit unten, hinter Moslems, Linken und der Europäischen Union. Der einzige theoretisch denkbare Grund, aus dem auch nur ein Teil der Europäer sich wirklich extremistischen Gruppen anschließen würde, ist der, dass sie mit dem Rücken zur Wand stehen und dass alle anderen sie aufgegeben haben. Das ist exakt das, was wir zu vermeiden suchen.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, warum amerikanische Politiker, einschließlich der Republikaner und hochrangigen Mitgliedern der Bush-Regierung mit La Raza – “die Rasse” – zusammenarbeiten, einer mexikanischen Gruppierung, von der sogar Charles Johnson selbst sagt, dass sie hispanische Überlegenheit propagiert. Warum wird das als ok angesehen, während einheimische Europäer, die einfach nur keine Minderheit in ihren eigenen Ländern werden wollen, Dämonen sind? Zwischenzeitlich säubern mexikanische und hispanische Banden gezielt ihre Nachbarschaften in Los Angeles und anderswo von schwarzen, weißen und asiatischen Amerikanern. Ich habe das bei LGF einmal als “ethnische Säuberung” bezeichnet und wurde daraufhin als “hysterisch” beschimpft. Johnson schreibt nicht allzuviel dazu, aber einige seiner Leser glauben offenbar, dass sich hinter jedem Stein in Europa ein Nazi verbirgt, was jedesmal offen zu Tage tritt, wenn auch nur der kleinste Hinweis auf Widerstand gegen die fortwährende islamische Einwanderung und Kolonisierung des Kontinents mit Hilfe und Unterstützung der Europäischen Union auftaucht.

Ich glaube, das sagt uns mehr über das antiweiße intellektuelle Klima in den Vereinigten Staaten als es uns über Europa sagt. Das bringt uns zu einer Frage, die ich auch schon früher gestellt habe. Viele Amerikaner sagen, dass sie es leid sind, einmal wieder in Europa hineingezogen zu werden. Gut, ich kann verstehen, warum. Aber eine andere Frage ist die: Wenn einheimische Europäer tatsächlich anfangen, effektiv gegen die Islamisierung zu kämpfen, auf welcher Seite werden die Amerikaner dann stehen? Werden sie auf unserer Seite sein, oder werden sie die armen Moslems unterstützen, die Opfer von europäischem Rassismus und Fremdenhass sind, gerade so wie sie es in Jugoslawien getan haben?

Wenn man nach der aggressiven Feindseligkeit gegen alles Europäische urteilt, mit der sie indoktriniert sind, dann fürchte ich, sie werden das Letztere tun.

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