Counterjihad

22. Oktober 2008

Über dieses Projekt

Gespeichert unter: Uncategorized — Manfred @ 02:31

Ziel dieses Blogs war es ursprünglich, alle Artikel des norwegischen Essayisten Fjordman in deutscher Sprache verfügbar zu machen. Inzwischen sind wir dazu übergegangen, auch fremdsprachige Artikel anderer Autoren zu übersetzen und hier einzustellen. Wer immer sich daran beteiligen und thematisch passende Artikel ins Deutsche übersetzen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Also:

Helft mit!

Kontakt: korrektheiten@gmx.de

3 Kommentare »

  1. [...] und ihnen zur Verfügung zu stellen. Für diejenigen, die mitmachen möchten, gibt es hier die notwendigen [...]

    Pingback von Die defekte Demokratie » Gegenstimme — 28. Oktober 2008 @ 02:02

  2. Hallo,

    Danke für all die übersetzen Fjordman-Artikel, habe die zuletzt übersetzen bereits alle gelesen. Fjordman ist einmalig. Habe bisher niemanden gefunden der die wesentlichen Probleme so klar benannt hat wie er.

    Aufmerksam auf den Blog bin ich durch einen Hinweis von BeforeDawn im Kommentarbereich von TC geworden. Dank an BeforeDawn für diesen Hinweis.

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich hier nur lesen soll oder hin und wieder auch kommentieren. Ich habe einige Blogs, darunter PI und FF längere Zeit besucht und dort auch zeitweise ziemlich regelmäßig kommentiert und festgestellt, daß immer in irgendeinem grundlegenden Punkt verschiedene Auffassungen bestehen.

    Auch hier ist mir das in einem Punkt bereits aufgefallen. Markus hat eine zu Fjordman völlig konträre Auffassung über die EU. Will man nur Austausch auf akademischer Ebene ist das vielleicht nicht entscheidend will man aber nach außen wirken sind gemeinsame Grundansichten auf die man sich bezieht unerlässlich, insbesondere über ein so wichtiges Thema sollten grundsätzlich begründete gemeinsame Überzeugungen bestehen. (Ein Haus das in sich uneins ist kann nicht bestehen, es wird zerbrechen.)

    Vielleicht ist das überhaupt unser Hauptproblem – es fehlt uns an einer gemeinsamen Wertebasis, von der aus wir die verschiedenen Ereignisse beurteilen. Jeder sieht es von seinem persönlichen Wertgefüge aus, mit der Folge daß jeder zu einer eigenen, vom anderen verschiedenen Ansicht kommt. Das schwächt uns enorm. Unsere Vorfahren hatten dieses Problem nicht und das war sicher auch ein Grund warum sie fremden Einflüssen gegenüber sehr viel widerstandsfähiger waren.

    Grüße und danke für Eure gute Arbeit hier,
    D.R.

    P.S. Übersetzen kann ich leider nicht, mein Englisch ist zu schlecht, ich würde Tage oder bei längeren bzw. schwierigeren Texten Wochen brauchen um ihn einigermaßen ins Deutsche zu übertragen.

    Kommentar von D.R. — 29. November 2008 @ 02:51

  3. Du bist herzlich eingeladen, des Öfteren hier zu kommentieren!

    Ich bin allerdings völlig anderer Meinung als Du. Dass es auch in islamkritischen Kreisen ganz unterschiedliche Ansätze und Positionen gibt, halte ich für eine Selbstverständlichkeit, und ob es eine Schwäche ist, hängt davon ab, wie man mit dieser Heterogenität umgeht.

    Ich glaube, es wäre schon viel gewonnen, wenn die diversen Nischen, Flügel und Fraktionen den jeweils anderen zugestehen würden, dass deren jeweiligen Perspektiven und Interessen legitim sind. Ich bin der Meinung, dass diese Sektiererei „Der ist mir zu links/zu rechts, zu christlich/zu jüdisch/zu atheistisch, mit dem rede ich nicht, dessen Texte lese ich nicht, und zusammenarbeiten werde ich mit so einem erst recht nicht“ nur dazu führen wird, dass die islamkritische Szene eine Versammlung von Debattierclubs bleibt.

    Zu diesem Thema auch: http://korrektheiten.wordpress.com/2008/11/05/linke-und-rechte-islamkritik/

    Insofern sehe ich das Verhältnis von Theorie genau umgekehrt wie Du. Auf der Ebene der reinen Erkenntnis ist es selbstverständlich ein fundamentaler Unterschied, ob ich in der EU eine Verschwörung gegen die europäischen Nationen sehe oder eine bloße Fehlkonstruktion. Auf dieser Ebene kommt es nämlich auf die Beachtung des Popperschen Falsifizierbarkeitskriteriums an (und man gewinnt wunderbare Waffen gegen eine politisch korrekte Wissenschaft, wenn man auf dessen Geltung beharrt). Auf der Ebene der politischen Strategie ist es dagegen nachrangig, ob die politischen Eliten Europas ihre Völker vorsätzlich oder fahrlässig schädigen.

    Ich bin auch inzwischen der Meinung, dass EU-Kritik nicht nur legitim – dieser Meinung war ich schon immer -, sondern zentral wichtig ist. Wenn sie dabei mal übers Ziel hinausschießt: Na und?

    Vor einem Jahr hätte ich das noch nicht so gesehen. Inhaltlich stehe ich zu dem, was ich damals über Fjordmans Eurabia-Aufsatz geschrieben habe, aber heute würde ich die Akzente völlig anders setzen, einfach deshalb, weil ich mich mit dieser EU-Kritik auseinandergesetzt habe. Dieses ständige Dazulernen ist ungeheuer wichtig, funktioniert aber nur mit einer gewissen Offenheit auch für solche Positionen, die einem zunächst nicht so einleuchten.

    Im Übrigen halte ich sehr viel von Napoleons Maxime „Lerne vom Feind“. Ich finde es ausgesprochen faszinierend, wie der Islam Parameter setzt, die starr genug sind, seine Anhänger auf ein Verhalten zu programmieren, das auf die Zerstörung nichtmuslimischer Gesellschaften hinausläuft, zugleich aber flexibel genug, ihnen ein Spiel mit verteilten Rollen zu ermöglichen. Wer hindert uns, genauso zu verfahren?

    Kommentar von Manfred — 30. November 2008 @ 00:42


RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

Kommentieren

Bloggen Sie auf WordPress.com.