Veröffentlicht in Gates of Vienna, 9. Oktober 2007
http://gatesofvienna.blogspot.com/2007/10/age-of-white-masochism.html
(Übersetzung von Thatcher)
Stellen Sie sich vor, Sie hätten die wirtschaftliche Zukunft eines Landes geplant, indem Sie Ihre Berechnungen ausschließlich mit geraden Zahlen durchführen. Aus ideologischen Gründen haben Sie ungerade Zahlen ausgeschlossen, denn Sie haben erklärt, dass sie Bigotterie verkörpern und eine spalterische Natur besitzen, weil sie nicht genau durch zwei geteilt werden können. Absolut alle Berechnungen für die Zukunft würden mit falschen Ergebnissen enden. Das klingt wahnsinnig und unwahrscheinlich, aber was wir gerade in der westlichen Welt machen, ist auf exakt die gleiche Weise naiv. Im Namen des Multikulturalismus ignorieren wir sämtliche ethnischen, religiösen, kulturellen und auch rassischen Differenzen, denn wir haben entschieden, dass diese Dinge keine Rolle spielen. Aber im wirklichen Leben spielen Volkszugehörigkeit, Kultur, Religion und Rasse sehr wohl eine Rolle. Bedeutet dies nicht, dass alle unsere Prognosen für die Zukunft mit Notwendigkeit falsche Ergebnisse liefern?, weil sie dabei versagen, wesentliche Faktoren zu berücksichtigen?
Politik braucht die Verwurzelung in einer realistischen Einschätzung der menschlichen Natur, nicht in Wunschdenken. Gute Absichten sind alles andere als hinreichend, um gute Ergebnisse zu garantieren. Die Geschichte steckt voller gut gemeinter Politik, die furchtbar schiefging. Aus der Erfahrung der Vergangenheit wissen wir, dass eine ideologische Weltsicht, die auf einem grundsätzlich fehlerhaften Verständnis der menschlichen Natur aufbaut, dazu verdammt ist, in einer Katastrophe zu enden. Die Gesellschaft wird immer totalitärer bei dem Versuch, all die Informationen zu unterdrücken, die mit der offiziellen Ideologie nicht konform gehen. Ist es nicht das, was im Westen gerade passiert?
Bis vor kurzem habe ich angenommen, dass die Hautfarbe ohne Bedeutung sei. So wurde ich erzogen. Ich glaube immer noch nicht, dass Volkszugehörigkeit oder Rasse etwas bedeuten. In der Tat würde ich sagen, dass es offenkundig unzivilisiert ist, zu behaupten, das bedeute etwas. Doch dass es absolut gar nichts bedeutet, kann ich guten Gewissens nicht länger sagen, und wenn es mehr als nichts bedeutet, dann muss es berücksichtigt werden. Ob uns das nun gefällt oder nicht, ist ohne Belang.
Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Menschen dazu neigen, ihre eigene Volksgruppe vor anderen zu bevorzugen. Eine internationale Umfrage von 2007 zeigte, dass 90 Prozent der Einwohner Ägyptens, Indonesiens und Indiens glaubten, jedes Land solle seine eingeborene Kultur und seinen Lebensweise schützen. Einwanderung besorgte die Menschen in 44 der 47 Länder.
Seine eigene Identität zu schützen ist demzufolge eine universell menschliche Eigenschaft. Tatsächlich wird sie aber heute unter Weißen weniger betont als irgendwo sonst. Ausschließlich Weiße klammern sich an der Idee des Universalismus fest, alle anderen halten zu ihrer eigenen Volksgruppe. In den westlichen Nationen mit weißer Mehrheit ist es zu einer staatlich gesponserten Ideologie geworden, „Verschiedenheit zu feiern“, trotz der Tatsache, dass alle verfügbare Empirie darauf hinweist, dass mehr Verschiedenheit mehr Konflikte nach sich zieht.
Aiman al-Zawahiri
Im Mai 2007 äußerte Osama bin Ladens zweiter Mann, Aiman al-Zawahiri, dass „Al-Qaida nicht bloß für das Wohl der Moslems da ist. Darum möchte ich Schwarze in America, Farbige, amerikanische Indianer, Hispanics und alle die Schwachen und Unterdrückten in Nord-und Südamerika, in Afrika und Asien und in der ganzen Welt.“
Lesen Sie diese Sätze genau. Diese djihadistische Organisation ruft zu einem weltweiten Krieg gegen Weiße auf. Nicht gegen Christen oder Juden. Weiße. Mein ganzes Leben lang habe ich erzählt bekommen, dass die Hautfarbe irrelevant sei, doch dieser Balanceakt wird sehr viel schwieriger, wenn Ihnen jemand aufgrund Ihrer Hautfarbe den Krieg erklärt.
Dem Kolumnisten Leo McKinstry zufolge hat die britische Regierung den weißen englischen Menschen den Krieg erklärt:
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Im Namen der kulturellen Verschiedenheit greift Labour alles an, an dem ein englischer Geruch ist. Die Mehrheit der Bevölkerung wird Verdächtigungen ausgesetzt, ihre Rechte ignoriert, ihre Geschichte verworfen. In ihrem eigenen Land werden die Engländer zu Bürgern zweiter Klasse degradiert.
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Keith Best, Chef des Immigration Advisory Service, erklärte, dass Einwanderer „bessere Bürger“ als eingeborene Briten seien. Matthew Elliott von der Steuerzahler-Allianz war schockiert und erwiderte: „Steuerzahler sollten ein System, das sie als Bürger zweiter Klasse definiert, nicht finanzieren.“ Doch wie es scheint, tun sie das jetzt.
DNA-Untersuchungen haben bewiesen, dass eine deutliche Mehrheit derer, die heute auf den Britischen Inseln leben, direkt von eiszeitlichen Jägern abstammen, trotz der römischen, angelsächsischen, skandinavischen und normannischen Invasionen. Genauer gesagt gilt dies für 88% der Iren, 81% der Waliser, 70% der Schotten und 68% der Engländer.
Tötet die, die den Propheten beleidigen
Die UK-Kommission für Rassische Gleichheit behauptete 1996, dass „jeder, der heute in Großbritannien lebt, entweder ein Einwanderer oder ein Abkömmling von Einwanderern ist“. Doch wenn jeder ein Einwanderer ist, wie erklärt es sich dann, dass Leute europäischer Abstammung in beiden Amerikas und in Australien immer noch von manchen als fremde Elemente gesehen werden, auch obwohl viele von ihnen seit Jahrhunderten dort leben? Wie Professor David Conway in seinem Buch „A Nation of Immigrants“ demonstriert, betrug die Gesamtzahl der normannischen Siedler in Großbritannien nach der von Wilhelm dem Eroberer 1066 geführten Invasion niemals mehr als fünf Prozent der Bevölkerung. Der jetzige Einstrom ist 25-mal so hoch wie jemals vorher und erfolgt oft aus total fremden Kulturen, nicht aus benachbarten Gegenden und kulturell näher Verwandten wie zuvor.
Ich bin sicher, dass den Engländern erzählt wird, dies sei eine Folge des Kolonialismus, aber es gibt gar keine Briten mehr in Pakistan, warum also sollte es Pakistani in Großbritannien geben? Die Deutschen hatten eine Kolonie in Namibia. Warum sollten sie deswegen Millionen von Türken aufnehmen, die selbst tausend Jahre brutale Kolonisationsgeschichte hinter sich haben?Es sind nicht mehr viele Niederländer übrig in Indonesien, also warum sollten sie in ihren größeren Städten von Marokkanern und anderen zur Minderheit gemacht werden? Und warum sollten europäische Staaten wie Portugal, Spanien und Griechenland, die alle unter jahrhundertelanger islamischer Kolonisierung zu leiden hatten, Moslems in ihr Land lassen müssen? Die Schweiz, Schweden, Finnland und Norwegen haben selbst wohl kaum überhaupt eine Kolonialgeschichte und sind trotzdem immer noch Ziel von massenweiser Einwanderung. Die Wahrheit ist, dass die Einwanderungspolitik wenig mit Dingen wie vergangener Kolonialismus-Geschichte, Bevölkerungsdichte oder Größe korrelieren. Irland, Dänemark, Großbritannien, Frankreich, Schweden, Italien, Deutschland und die Niederlande haben eines — und nur eines — gemeinsam: Die Eingeborenen sind weiß, und aus diesem Grund haben sie keinen legitimen Anspruch auf ihre eigenen Länder.
Ommagio agli italiani
Wie Professor Ida Magli in einem italienischen Essay namens „Eine Nation zu verkaufen“ schreibt: „Warum können wir nicht protestieren? Warum wird uns nicht erlaubt, was zu sagen jedes Volk immer das Recht hatte: nämlich dass kein Herrscher, wie auch immer das Regierungssystem organisiert ist — Monarchie, Diktatur, Demokratie — die Macht oder das Recht hat, das Heimatland der eigenen Menschen zu verkaufen?“
Der Kolumnist Kevin Myers in Irland denkt, dass kein Land jemals die Mengen an Einwanderern akzeptiert, geschweige denn sich ihnen assimiliert hat, die sich heute dort befinden:
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„Warum nehmen wir an, ein asiatischer Moslem, der in Irland lebt, sei in irgendeiner Weise irisch? Meine Mutter lebte den größten Teil ihres Lebens in England, doch für keine Sekunde hielt sie sich selbst für englisch. Die Medien sollten sich diese wichtige Frage stellen: ‘Warum lassen wir nach wie vor Hunderttausende von Einwanderern zu?’ Doch statt dessen befassen wir uns wie besessen mit trivialen Fragen wie: Ist das Irische Volk, das schließlich große Armeen von Fremden in ihr Heimatland gelassen hat, rassistisch? Dies ist Selbsthass in seiner erbärmlichsten Form, und es ist außerordentlich selbstzerstörerisch.“
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Rune Gerhardsen
Rune Gerhardsen von der Arbeitspartei in Oslo, der Sohn des längstdienenden Premierministers der Geschichte, sagt: „Als ich zur Schule ging, wurden wür über die Große Völkerwanderung belehrt. Die heutigen Wanderungsbewegungen sind genauso groß. Dies ist Teil eines internationalen Trends, den wir weder aufhalten können noch wollen. Ich halte diese Entwicklung zuallererst für aufregend und positiv.“
Ich halte Gerhardsen zugute, dass er frank und frei zugibt, dass dies der größte demographische Wandel in der Geschichte unserer Nation seit dem Ende der letzten Eiszeit ist. Das Problem dabei ist, dass dieser Wandel, der bereits jetzt unsere Länder sehr viel unsicherer gemacht hat, als sie noch vor einer Generation waren, ohne wirkliche Debatte, mittels bloßer Propaganda und Zensur dirigiert wurde. Und ich bin nicht so sicher, dass alle diese Gruppen lediglich auf „Besuch“ gekommen sind. Manche von ihnen sind hier, um uns zu kolonisieren und zu unterwerfen, und geben dies auch ganz offen zu, wenn man nur gewillt ist ihnen zuzuhören.
Nach den Worten des Schriftstellers Kent Andersen ist über dieses größte Sozialexperiment, das mit der Bevölkerung je gemacht wurde, niemals demokratisch entschieden worden. Der eingeborenen Mehrheit wurde nie gestattet, darüber mitzureden, ob sie das Land für immer verändern wollten. Seiner Ansicht nach kann es jahrzehntelange Masseneinwanderung gar nicht geben, solange nicht jemand Mächtiger dies erlaubt und wünscht.
Während des multikulturalistischen Wahnsinns der 1990er Jahre warnte der Erzähler Torgrim Eggen in einem „Der psychotische Rassismus“ betitelten Essay vor „Rassenkriegen auf den Straßen“ als Folge der Masseneinwanderung. Die Lösung war eine Begrenzung – doch nicht der Einwanderung, sondern der Kritik an selbiger. Eggen zufolge sollten Fremdenfeindlichkeit und Gegnerschaft zur Masseneinwanderung als Geisteskrankheiten angesehen werden, und demnach „ist das Mittel gegen solche Fremdenfeindlichkeit, den davon schwer Betroffenen Behandlung angedeihen zu lassen. Ich [Eggen, T.] diskutierte diesen Vorschlag mit dem Professor für Öffentliches Gesundheitswesen, Dr. Peter Fugelli, und er fand die Idee gut.“ Herr Fugelli schlug vor, Medikamente gegen Psychosen ins städtische Trinkwasser zu geben.
Dies mag sich allzu extrem anhören, um ernst gemeint zu sein, aber Herr Fugelli ist fortgefahren, diejenigen öffentlich zu züchtigen, die der nationanel Einwanderungspolitik kritisch gegenüberstehen. Eggen warnte, dass Argumente wie das, dass die einfachen Leute über die Masseneinwanderung besorgt sind, nicht hingenommen werden dürften, da sie zum Faschismus führen könnten: „Man sollte auf der Hut sein gegen Leute, besonders Politiker, die die Fremdenfeindlichkeit im Namen anderer fördern. Und wenn bestimmte Leute anfangen, mit Phrasen wie ‘einfache Leute spüren dies’ zu argumentieren, dann sollte man gar nicht mit ihnen streiten, man sollte [sie] schlagen.“
Rinkeby
Wiederholte Gewalt gegen Weiße, begangen von nichtweißen Einwanderern, wird abgetan, denn sie kommt von „schwachen Gruppen“. Doch in Wahrheit sind die Weißen die Schwachen. Wir sind eine rapide schrumpfende globale Minderheit, und nordisch aussehende Skandinavier sind eine Minderheit unter der Minderheit. Die Ethnologin Maria Bäckman fülgte für ihre Studie „Weiß-Sein und Gender“ einer Gruppe schwedischer Mädchen in den von Einwanderern dominierten Vorort Rinkeby außerhalb Stockholms. Etliche der eingeborenen Mädchen sagten, sie hätten sich die Haare gefärbt, um Schikanierungen zu vermeiden und nicht „Hure“ genannt zu werden. Also haben wir jetzt eine Situation, in der blond zu sein — nicht nur in Pakistan oder Ägypten, sondern auch schon in bestimmten Teilen Schwedens — jemanden zum Ziel von Belästigungen und Aggressionen werden läßt.
In meinem Land machte der „Gleichheits- und Antidiskriminierungs-Ombudsmann“ ab 2006 den Multikulturalismus und die totale Antidiskriminierung zu einer offiziellen Staatsideologie. Wenn ein moslemischer Immigrant behauptet, ein Eingeborener hätte ihn irgendwie diskriminiert, so muss der eingeborene Nichtmoslem seine eigene Unschuld beweisen. Später habe ich entdeckt, dass ähnliche Gesetze in weiten Teilen Westeuropas verabschiedet worden sind, angestiftet durch die Europäische Union.
Eingeborenen Europäern wird erzählt, wir hätten keine Geschichte und Kultur, und dass wir daher um Kultur „bereichert“ würden, wenn andere in unsere Länder ziehen. Dies ist eine Beleidigung der Jahrtausende europäischer Geschichte, der keltischen, germanischen, slawischen Kulturen sowie des griechisch-römischen und des jüdisch-christlichen Erbes, das sämtliche Westler teilen. Das Lustige daran ist, dass uns in der nächsten Sekunde erzählt wird, wir hätten eine Kultur, die aber aus nichts anderem als einer langen Liste von Verbrechen bestünde und deshalb ohnehin in keiner Weise erhaltenswürdig sei.
Meine Nation hat nicht einmal eine Kolonialgeschichte. Es erlangte seine Unabhngigkeit nicht eher als im zwanzigsten Jahrhundert, zu einer Zeit, als es ein armes Land war, doch weil ich weiß bin, bin ich persönlich verantwortlich zu machen für jede schlimme Tat, vermeintlich oder real, begangen von jeder Person, die irgendwann in der Geschichte zufällig eine ähnliche Hautfarbe gehabt hat wie ich. Die amerikanische Erzählerin Susan Sontag sagte sogar, dass „die weiße Rasse der Krebs der Menschheitsgeschichte“ sei. Mir wird ausdrücklich gesagt, ich sei wegen meiner Rassenzugehörigkeit böse, und fünf Minuten später wird mir gesagt, dass Rasse keine Rolle spiele.
Ich halte Abdullah, der an der nächsten Ecke Kebap verkauft, doch nicht für persönlich dafür verantwortlich, Konstantinopel verheert, Millionen von Europäern in die Sklaverei verschleppt, die Iberische Halbinsel kolonisiert, den Balkan ruiniert oder Wien mehrmals bedroht zu haben. Ich kritisiere den Islam, weil Moslems niemals zu ihrer Vergangenheit gestanden haben und fortfahren werden, Greueltaten zu begehen, solange die Institution des Heiligen Krieges weiterlebt. Ich glaube nicht an kollektive Verantwortlichkeit und denke nicht, dass eine Person persönlich verantwortlich gemacht werden sollte für Taten, die seine Vorfahren Jahrhunderte zuvor begangen haben.
Andererseits – wenn ich schon mit der Schuldzuweisung leben muss, persönlich und für jede schlimme Tat, eingebildet oder wirklich, begangen von irgendeinem Weißen in der Vergangenheit, verantwortlich zu sein, dann ist es doch nur fair, wenn ich auch persönlich geachtet werde für deren Leistungen. Es waren Menschen europäischer Abstammung, die die moderne Welt geschaffen haben, niemand anders. Wenn man mich persönlich für den Kolonialismus verantwortlich macht, dann will ich auch dafür geachtet werden, Teil derjenigen Zivilisation zu sein, die unter allen Zivilisationen, die jemals auf dieser Erde existierten, die größten Schritte für die Menschheit unternommen hat. Ich bin es leid, mich für meine Existenz entschuldigen zu müsse, für das namenlose Verbrechen, als Weißer geboren zu sein.
Wie es die afro-amerikanische Schriftstellerin Elizabeth Wright sagt:
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Nach Jahrzehnten der Überschwemmung mit den Bosheiten des ‘weißen Rassismus’, die aus allen Richtungen kommen, und besonders von den Medien und den Erziehungsanstalten, ist der durchschnittliche Weiße darauf programmiert, alles zu vermeiden, das den Geschmack nach bewusster Billigung seiner eigenen Rassezugehörigkeit trägt. Im herrschenden gesellschaftlichen Klima ist es nicht nur verboten, dem, was weiß ist, freundliche Anerkennung zu erweisen, sondern wird als eine automatische Herabsetzung Nichtweißer angesehen. Ein „White Pride“ T-Shirt wird als ein bedrohliches Symbol erachtet, während ein „Black Supremacy“-Slogan auf einem Anstecker oder einem Kleidungsstück als eine verständliche, wenngleich zornige Reaktion auf unverdienten, längst vergangenen Missbrauch angesehen wird. Jede öffentliche Anstrengung, ein weißes Anliegen zu befördern, ist zum Scheitern verdammt, sogar wenn die anständigen Verbeugungen gegenüber der rassischen Verschiedenheit gemacht werden. Weiße lernen frühzeitig, sich selbst zu zensieren.
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Mir wurde von Amerikanern erzählt, dass sie wegen ihrer Rassezugehörigkeit umgezogen sind, doch nach Beispielen wie diesem zu urteilen, sieht es mehr danach aus, als hätte sich eine Kultur des institutionalisierten weißen Masochismus etabliert. Es ist nicht, dass Amerikaner wegen ihrer Rasse umgezogen sind, es ist nur so, dass die Weißen sich einseitig ergeben haben. Die Vereinigten Staaten waren noch um 1965 zu fast 90% weiß, und wird binnen weniger Generationen nur noch eine Minderheit von Weißen haben. Mir ist bisher kein Beispiel bekannt, dass die zuvor dominante Gruppe eine Minderheit geworden und das Resultat nicht ein völliger Wandel der Natur dieses Landes, oder seine Auflösung, gewesen wäre, aber in den USA ist dieser ganze Themenbereich tabu, weil er „rassistisch“ ist. Das ist nicht vernünftig.
Schnellstraße ins Herz Europas
Ich habe den Behauptungen, die auf die unterstellten Vorteile der Masseneinwanderung abzielen, näher zugehört, warum diese unausweichlich sei und diejenigen, die dagegen sind, die Bösen sein sollen. Diese Propaganda ist sich bemerkenswert ähnlich – von den Niederlanden über Großbritannien nach Schweden und Italien, und dies ist kein Zufall. Dies alles geschieht als ein koordinierter und wohlgeplanter Angriff auf die etablierten nationalen Kulturen, der von der Europäischen Union organisiert und von der nationalen Politik und den Eliten in den Medien unterstützt wird.
Es ist viele Male passiert, dass ein Volk in eine Gegend gezogen ist und die dort Ansässigen unterworfen hat, doch zumindest wurde den Eingeborenen erlaubt, sich dagegen zu verteidigen. Es ist beispiellos in den Geschichtsbüchern, dass ein Volk von seinen eigenen Führern daran gehindert wird, sich selbst gegen die Kolonisierung durch Fremde zur Wehr zu setzen, und dass von ihm sogar verlangt wird, diese Kolonisierung selbst zu finanzieren. Es ist eines der größten Verbrechen unserer Zeit, dass die einheimische Bevölkerung eines ganzen Kontinents, zumindest aber dessen westlicher Hälfte, systematisch um ihr Erbe, um ihre Geschichte, um ihr Land und schließlich und endlich vielleicht um ihr Dasein gebracht werden, all das mit aktiver Hilfe genau derjenigen Individuen, deren Zweck der Schutz ihrer Interessen sein sollte. Der einzige Grund, weshalb dies als positiv oder auch nur als im Entferntesten hinnehmbar angesehen wird, ist, dass die Einheimischen in diesem Falle Weiße sind. Einen anderen Grund dafür gibt es nicht.
Mohammed Sarwar
In Glasgow wurde Kriss Donald , ein 15jähriger, völlig unschuldiger Schuljunge, von einer Gruppe pakistanischer Einwanderer entführt, mehrfach abgestochen, dann mit Benzin übergossen und zu Tode verbrannt. Der Labour-Politiker Mohammad Sarwar, der dabei geholfen hatte, einige der Männer zur Rechenschaft zu ziehen, musste später als erster gewählter Abgeordneter in Großbritannien wegen Drohungen gegen seine Familie zurücktreten.
Das gängige historische Muster ist so, dass Menschen, die von anderen erobert werden, von den Eroberern belästigt werden. Ich erkenne keinen Grund zu erwarten, dies müsse anders sein, nur weil die Einheimischen zufällig Weiße sind. Im Gegenteil. Wir werden sogar noch erbitterter angegriffen werden, weil wir eine vormals dominante Gruppe sind. Wenn uns erzählt wird, dass Masseneinwanderung „unausweichlich“ sei, dann wird uns in Wirklichkeit erzählt, dass verbale und physische Gewalt gegen unsere Kinder unausweichlich ist und wir uns „daran gewöhnen sollen“. Ich erkenne keinen Grund, dies hinzunehmen. Wenn Masseneinwanderung dazu führt, dass meine Kinder bedroht werden, dann ist es meine Pflicht, ihr Widerstand zu leisten.
Den Juden wurde früher gesagt, sie mögen doch „zurück nach Palästina gehen“. Als sie das taten, sagte man ihnen, sie sollen „aus Palästina verschwinden“. Den Leuten, die dies sagten, störten sich nicht daran, wo Juden lebten, es störte sie, dass sie überhaupt existierten. Manchmal frage ich mich, ob Weiße europäischer Abkunft, weltweit eine Minderheit, nicht die Juden des 21. Jahrhunderts sind. Ich bemerke auch, dass, während Menschen europäischer Abstammung in Nordamerika oder Australien gesagt wird, sie mögen doch „nach Europa zurückgehen“, Weiße in Europa dämonisiert werden, wenn sie sichdagegen wehren, in ihren eigenen Ländern zur Minderheit gemacht zu werden. Unter diesen Umständen ist das Problem erkennbarerweise nicht, wo die Weißen leben, sondern dass wir überhaupt leben.
Der Beobachter Ole Kulterstad bemerkt, dass Europäer, die gegen freie Migration sind, als „Rechtsextremisten“ gebrandmarkt werden. Dabei sagt einem doch der gesunde Menschenverstand, dass sein eigenes Heimatland an fremde Kulturen wegzugeben extremer ist, als es bloß so behalten zu wollen, wie es immer war. Ich stimme ihm darin zu. Mir wird schlecht, wenn ich höre, wie islamische Organisationen, die meine Zivilisation zerstören wollen, „moderat“ genannt werden, während wir Westler Extremisten sind, wenn wir Widerstand leisten, doch ist es genau das, was unsere Medien und unsere Behörden tun. Wir sind keine Extremisten; wir unterliegen einer extremen Politik. Muss es nicht als extrem bezeichet werden, dass ein Volk schrittweise zur Minderheit im eigenen Land degradiert wird, ohne über die Konsequenzen für die Zukunft zu debattieren, wie es sich gehört?
Ich höre, dass einige Kommentatoren einen Rückfall ins Extremistische befürchten, aber wenn die Leute über weißen Extremismus so besorgt sind, dann sollten sie aufhören, die Fundamente für das Wachstum solchen Extremismus zu legen. Einheimische Europäer bekommen vermehrt das Gefühl, dass sie aufs Abstellgleis geschoben werden, und haben eine völlig gerechtfertigte Angst davor, überrannt zu werden. Angst führt zu Verzweiflung, und Verzweiflung führt manchmal zu Aggressionen. Falls wir in der Tat einen Ausbruch wirklich extremistischer politischer Bewegungen bekommen — und manchmal befürchte ich auch, dass es dazu kommt —, so wird es nicht aus dem Grund sein, dass weiße Europäer böse geboren werden, sondern weil die weißen Europäer in den Extremismus getrieben werden, fühlen, dass ihre Fortexistenz auf dem Spiel steht und dass sie von ihren eigenen Behörden verraten worden sind. Die Lösung für all dies ist, ganz einfach zu erkennen, dass die westlichen Nationen mehr Einwanderung aus fremden Kulturen in kürzerer Zeit hingenommen haben als jede andere Zivilisation in friedlichen Zeiten der Geschichte. Wir sind an unsere Grenzen gestoßen und wir brauchen eine Unterbrechung der Masseneinwanderung, bevor unser ganzes politisches und wirtschaftliches System darunter zusammenbricht.
Der Gedanke, dass jeder Weiße, der Selbstbestimmung und Selbstbehauptung wünscht, ein Rassist, weißer Herrenmensch und Nazi sei, ist Unsinn und sollte ganz schlicht zurückgewiesen werden. Die sehr große Mehrheit rassistischer Gewalt in westlichen Nationen geht von Nichtweißen aus, die Weiße attackieren. Konsequenterweise ist es sogar Anti-rassistisch, wenn wir die Einwanderung begrenzen, denn wir beschützen dadurch unsere Kinder vor rassistischer Gewalt. Es geht nicht um weißes Herrenmenschentum, es geht um Gleichheit. Zur Zeit sind Weiße die einzige rassische Gruppe, der die Möglichkeit, ihre eigenen Länder und ihr Erbe zu verteidigen, ausdrücklich abgesprochen wird. Wenn wir unser Recht geltend machen, dies zu tun, dann kämpfen wir folglich um Gleichheit, nicht darum, Herrenmenschen zu sein.
Die „Nazi!“-Anschuldigungen, mit denen heutzutage so unvorsichtig herumgeworfen wird, sind in diesem Zusammenhang völlig gegenstandslos. Die Nazis glaubten, dass Weiße, und Blonde im besonderen Maße, das Recht hätten, andere zu kolonisieren oder auszumerzen. Doch die Politik, der wir heute folgen, könnte als umgekehrtes Nazitum bezeichnet werden, denn es basiert auf der Annahme, Weiße sollten weniger Rechte haben als andere und dürften ungestraft kolonisiert oder kulturell ausgemerzt werden. Ich erkenne nicht, warum ich entweder ein „Nazi“ sein oder meine eigene Auslöschung willig annehmen und sie feiern sollte. Dies ist eine falsche Wahl.
Ich argwöhne, dass zukünftige Historiker dieses Zeitalter die Zeit des Weißen Masochismus nennen werden. Der Weiße Mann eroberte erst die Welt und erlitt dann einen Nervenzusammenbruch, eine Art kollektiver Neurose, von einer gesamten Zivilisation geteilt. Wie dem auch sei, ich nehme wahr, dass diese Ära sich langsam ihrem Ende nähert.
Ich würde zwei Argumente verwenden, wegen derer die gegenwärtige Masseneinwanderung in den Westen gestoppt werden sollte:
1.
Auch Weiße haben eine Daseinsberechtigung. Die erste Pflicht, die Sie als Mensch haben, ist das Erbe Ihrer Vorfahren zu behaupten und an Ihre Kinder ein Land weiterzugeben, das sie ihr eigenes nennen können und in dem sie in Würde leben können.
2.
Die anhaltende Einwanderung ist Bevölkerungs-Entsorgung, wobei weniger erfolgreiche Kulturen ihre Bevölkerung in erfolgreichere Kulturen entsorgen. Dies ist eine Form globalen Kommunismus und wird die gleichen Effekte nach sich ziehen, indem erfolgreiche Gemeinschaften und Zentren der Exzellenz zerstört werden.
Ich glaube, dass wir Weißen uns im 21. Jahrhundert einen eigenen Raum wünschen sollten, wo wir erfolgreich sein können, wo wir in den größeren westlichen Städten leben können, ohne rassistisch motivierte Gewalt fürchten zu müssen und ohne unseres Erbes beraubt zu werden, nur um damit Leute zu beschwichtigen, die aufgrund ihres eigenen Willens in unsere Länder gezogen sind. Wir haben das Recht, unser Erbe zu behaupten, und sind in keiner Weise verpflichtet, kollektiven Selbstmord zu begehen oder als Menschenabfalldeponie anderer Länder zu dienen. Mit Animositäten gegen andere hat das gar nichts zu tun. Ich für meinen Teil bnin in der Tat völlig ehrlich, wenn ich sage, dass ich es immer noch liebe, andere Kulturen zu besuchen, aber dass ich das noch mehr lieben werde, wenn ich weiß, dass ich auch wieder zu meiner eigenen Kultur zurückkommen kann.


Hallo Manfred,
ich würde diesen Artikel übersetzen – sofern noch nicht jemand anderes das tut.
Gruß und viel Erfolg für dieses Projekt!
Kommentar von Thatcher — 23. Oktober 2008 @ 20:36
Nur zu! Und danke!
Kommentar von Manfred — 24. Oktober 2008 @ 02:55
Mein Senf dazu: http://beer7.wordpress.com/2008/10/26/die-reinrassigen-englaender/
Kommentar von beer7 — 26. Oktober 2008 @ 14:46
[...] Den Juden wurde früher gesagt, sie mögen doch “zurück nach Palästina gehen”. Als sie das taten, sagte man ihnen, sie sollen “aus Palästina verschwinden”. Den Leuten, die dies sagten, störten sich nicht daran, wo Juden lebten, es störte sie, dass sie überhaupt existierten. Fjordman, 09.10.08 [...]
Pingback von Zitate! « abseits vom mainstream - heplev — 26. Oktober 2008 @ 21:49
@ beer7, drbuffo,
ich beantworte die Kommentare, die Ihr unter
http://beer7.wordpress.com/2008/10/26/die-reinrassigen-englaender/ (als eigenen Beitrag)
und unter
http://korrektheiten.wordpress.com/2008/10/20/fur-wen-schreibe-ich/#comment-988 (als Kommentar)
eingestellt habt, hier, weil ich nicht möchte, dass die Debatte sich auf drei Kommentarstränge verteilt.
„Aus meiner Sicht setzen sich die übersetzten Beiträge Fjordmans leider deutlich von dem ab, was der Blogmaster bringt.“ (drbuffo)
Da täuschst Du Dich. Natürlich setzt Fjordman die Akzente anders als ich, und es gibt Punkte, in denen ich deutlich anders denke als er. Aber da Du auf die in den „Korrektheiten“ verlinkten Artikel beziehst: Da unterschreibe ich jedes Wort! Und das liegt durchaus in der Logik dessen, was ich bisher geschrieben habe:
Gegen den Selbsthass der westlichen Kultur schreibe ich an, seit ich blogge, und ich bin mittlerweile überzeugt, dass dieser Selbsthass eine psychische Disposition ist, die sich auf JEDE Gruppe bezieht, der man selbst angehört: auf das eigene Land, die eigene Kultur, die eigene Religion, bei Männern das eigene Geschlecht. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich dieser Hass auch auf die eigene Rasse bezieht. Wenn Rassismus die Überzeugung ist, dass es Menschen gibt, die aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit minderwertig sind (das ist die erweiterte Definition von Rassismus), dann ist unsere Kultur von Autorassismus geprägt. Und diese besonders verquere Form von Rassismus gibt es, zumindest als dominanten Zug einer Kultur, nur unter Weißen. Es verhält sich exakt so, wie Fjordman schreibt.
Man stelle sich einmal vor, John McCain würde einer Kirche angehören, die freundschaftlich mit dem Ku-Klux-Klan verbunden ist und sein Pfarrer würde jeden Sonntag Hetzpredigten gegen Schwarze halten. Kann man sich vorstellen, dass McCain unter diesen Umständen Präsidentschaftskandidat der Republikaner geworden wäre? Barack Obama gehört einer Kirche an, die das genaue Äquivalent zu einer solchen fiktiven Klankirche ist. Präsident wird er trotzdem.
Dabei ist das Problem noch nicht einmal, dass es diesen Rassismus gegen Weiße überhaupt gibt. Es wäre ganz erstaunlich, wenn es ihn – unter Nichtweißen – NICHT gäbe. Frank Ochmann ist in seinem Buch „Die gefühlte Moral“ der Frage nach den biologischen – und daher allen Menschen gemeinsamen – Grundlagen unserer Moralvorstellungen nachgegangen:
(Übrigens ein ganz ausgezeichnetes populärwissenschaftliches Werk; ich benutze die Gelegenheit, es gleich unter die aktuellen Buchempfehlungen aufzunehmen. Ich hatte mir seit Monaten vorgenommen, eine ausführliche Rezension zu schreiben, aber mir ist immer wieder etwas dazwischengekommen. Nur so viel: Diese nicht geschriebene Rezension wäre eine Hymne geworden.)
Bei Experimenten hat sich gezeigt, dass Kinder ganz naiv Menschen, die dem eigenen Phänotyp nicht entsprechen, spontan als unsympathisch einstufen.
Bei Jugendlichen und Erwachsenen verschwindet dieser Effekt, wenn sie bei der Bewertung von Bildern Zeit zum Nachdenken haben.
Er taucht aber wieder auf, sobald man sie unter Zeitdruck setzt, also ihren Intellekt (und ihre Political Corrrectness) nicht zum Zuge kommen lässt und stattdessen eine emotionale Spontanreaktion erzwingt.
Er verschwindet erneut, sobald die Angehörigen der anderen Rasse als Angehörige der eigenen GRUPPE gekennzeichnet werden, etwa durch entsprechende Sporttrikots.
Aus alldem folgt,
dass Menschen VON NATUR AUS die Angehörigen der eigenen Gruppe bevorzugen (sie sympathischer finden, ihnen mehr vertrauen, stärkere Loyalitätsgefühle entwickeln etc.)
dass die Definition von Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zur eigenen Gruppe sozialen Aushandlungsprozessen unterworfen werden kann (es MUSS nicht Hautfarbe, Rasse oder Phänotyp sein),
dass aber, wenn diese Aushandlungsprozesse nicht stattfinden, die Andersrassigen also NICHT Mitglieder der eigenen Gruppe werden, sie als feindlich oder bedrohlich wahrgenommen werden.
Wenn Letzteres geschieht, wenn also die viel zitierte, aber nicht praktizierte „Integration“ (und das heißt: Wechsel der Individuen von der Fremd- in die Eigengruppe) ausbleibt, dann hat es keinen Sinn, die dann zwangsläufig ein- und am Phänotyp ansetzende Reaktion als „rassistisch“ moralisch zu verurteilen. Sie liegt unter solchen Voraussetzungen in der menschlichen Natur. Um diese Erkenntnis kann man sich drücken und auf das Wort „Rasse“ reagieren wie ein viktorianisches Teekränzchen auf das unaussprechliche Wort „Bein“ (Jeder hat es, keiner redet darüber), aber man zahlt dafür mit Erkenntnisverzicht. Menschen sind, im oben beschriebenen Sinne, naturwüchsige Rassisten. Ihnen das abdressieren zu wollen, wäre totalitärer Irrsinn.
GENAU DAS wird aber erwartet, wenn man massenhafte Einwanderung von Menschen zulässt, die schon rein äußerlich als Nichtzugehörige erkennbar sind und schon deshalb zwangsläufig von der eingessenen Gesellschaft als bedrohlich empfunden werden. Von Kriminalität, religiösem Fanatismus etc. ist dabei noch gar nicht die Rede – Islamkritik etwa ist bereits eine andere Baustelle. Es geht hier nämlich nicht darum, ob Muslime gute Demokraten sein können, sondern darum, WER ENTSCHEIDET, nach welchen Kriterien Menschen aufgenommen werden oder nicht.
Keine Einzelperson und auch kein Volk darf jedenfalls gegen seinen Willen verpflichtet werden, in die eigene Gemeinschaft Menschen aufzunehmen, die es als Bedrohung empfindet – ob zu Recht oder nicht, spielt dabei überhaupt keine Rolle! Und es gibt auch keine „guten“ oder „böse“ Kriterien, nach denen diese Entscheidung zu fallen hätte, einfach deswegen, weil die Idee, die der Einheit einer Nation zugrundeliegt, nicht gut oder böse sein kann, höchstens gut oder schlecht: Schlecht ist sie, wenn sie nicht funktioniert.
Volkssouveränität wird zur leeren Worthülse, wenn sie nicht das Recht des Volkes impliziert, nach eigenem Gutdünken darüber zu entscheiden, wen es aufnehmen will und wen nicht (und dies umso mehr, als eine solche Entscheidung ja nicht mehr rückgängig gemacht werden kann: Wer einmal dazugehört, kann nicht mehr ausgeschlossen werden.). Es ist bereits demokratietheoretisch völlig unmöglich, dass der vom Souverän zu kontrollierende Staat über die Zusammensetzung des Souveräns entscheidet.
Womit auch die Frage beantwortet sein dürfte, was Fjordman dadurch gewinnt, dass er Rasse bzw. Hautfarbe als analytische Begriffe einführt. Es geht jedenfalls NICHT darum, religiöse, politische oder kulturelle Differenzen in rassische umzudeuten, um sie essenzialistisch zu „ewigen“ Gegebenheiten zu stilisieren – das wäre die Vorgehensweise völkisch-rassistischer Theorien -, womöglich um „Beifall vom rechtsextremen Flügel“ zu erhaschen, wie Beer7 argwöhnt.
Es geht vielmehr darum, dass Völker, die sich einreden lassen, sie hätten NICHT das Recht zu entscheiden, wen sie aufnehmen wollen, sie MÜSSTEN vielmehr ganz bestimmte Kriterien zugrundelegen, und die Hautfarbe DÜRFE keines dieser Kriterien sein, die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal an nicht legitimierte Instanzen abgeben und auf die Dauer nicht existieren können, jedenfalls nicht als demokratisch verfasste Nationen.
Kommentar von Manfred — 26. Oktober 2008 @ 22:09
Ich rege eine andere Sichtweise an: Die Schwächen von großen Teilen der westlichen Gesellschaften, die durchaus als Selbsthass verstanden werden kann und die das Deeskalationsprinzip übertreiben und, ganz wichtig, durch Bevölkerungsdezimierung (das wahre Problem, das u.a. durch die Sorge um das Leben von Eisbären im Jahr 2100 und Ökologismus beschrieben wird), Internationalismus (keine Spur besser als Nationalismus, wenn die Interessen der Bev. unvertreten bleiben) und Spaßgesellschaft (beer7 schreibt von Infantilisierung) symptomatisch belegt werden, müssen so oder so ausgemerzt werden. Mein Mitleid hält sich in Grenzen, dagegen anschreiben ist gut, aber Leiden sollte nicht entstehen.
Auch bspw. Perser und Türken sind grundsätzlich vernünftig (je weniger Islam hier desto eher natürlich). Übrigens sind auch einige Franzosen, Griechen und Italiener ein wenig dunkel, die Fernost-Asiaten sind sich zwar alle sehr ähnlich und anscheinend ameisenmässig organisiert, aber auch nicht zu unterschätzen. Oder die Inder (also „Pakis ohne Islam“).
Ich halte nichts davon aus Gründen der PC ein Merkmal, bspw. die Hautfarbe, auszuschliessen, aber so wie Fjordman vorträgt macht er letztlich auch Deine Arbeit kaputt. Wenns Deiner Meinung entspricht, um so schlimmer!
Ich verstehe mich als Konservativer im Sinne des Bevorzugens evolutionärer Entwicklung und bewahrender Werte, da kann ich mit Rassismus einfach nichts anfangen. Wenn die anderen besser sind, dann hat das schon seine Gründe.
Kommentar von drbuffo — 26. Oktober 2008 @ 23:51
@Beer7
Meine Anmeldung auf Deinem Blog wird nicht akzeptiert, daher schreibe ich sie hierhin.
Conways Untersuchung basiert auf „paternal DNA“, also auf DNA, die ausschließlich vom Vater an seine Nachkommen weitergegeben wird. Alle diese DNA eines menschen stammt also von seinen männlichen Vorfahren ab; hat ein Vater nur Töchter, so verschwindet seine paternale DNA aus dem Gen-Pool.
Daher ist der Vorfahrenvermehrungs-Effekt ein Irrweg, auf den Deine Lesart der Untersuchung den Leser führt. Die Zahlen sind zwar immer wieder eindrucksvoll, aber sie beweisen lediglich, dass wir notwendig immer wieder mit entfernten Verwandten Nachwuchs zeugen, weil die Vorfahren nicht alle verschieden sein können. In bezug auf die Herkunft der paternalen DNA beweisen diese Zahlen aber nichts.
Zeugt ein z.B. norwegischer Einwanderer mit einer keltischen Ureinwohnerin einen Sohn, so haben alle männlichen Abkömmlinge dieser Dynastie die paternale DNA des Norwegers. Und wenn Conways Untersuchung feststellt, dass 68% der Engländer und noch größere Prozentsätze der Waliser, Schotten und Iren kein Erbgut männlicher Einwanderer tragen, dann erscheint die Aussage, GB sei eine Nation von Immigranten, nicht nur falsch, sondern auch zutiefst ideologisch motiviert.
Zu der Frage, warum Fjordman die „rassische Karte“ statt der kulturellen spielt: Was Fjordman eigentlich kritisieren will in seinem Artikel, ist, dass diese Art zu fragen sofort Widersprüche provoziert. Schaut man sich in der Welt um, so ist die „rassische Karte“ nämlich fast überall ausschlaggebend; die afrikanischen Kulturen können sich in ihren Riten und Gebräuchen noch so ähnlich sein, aber ein Massai-Mann wird niemals einen anderen Mann als einen Massai als Schwiegersohn akzeptieren, genausowenig wie ein türkischer Familienvater einen deutschen Schwiegersohn akzeptieren würde. (Und die meisten jüdischen Väter auch keinen Goj als Ehemann ihrer Töchter hinnehmen würden.) Lediglich bei weißen Kaukasiern wird diese Art zu urteilen als verwerflich, zumindestens aber als rechtfertigungsbedürftig angesehen. Weiße Europäer werden so gezwungen, sich für Selbstverständlichkeiten zu rechtfertigen, was von Angehörigen anderer Rassen niemals verlangt wird. Warum ist das so? Darum geht es Fjordman. Der Weiße Mann brachte zwar viel Leid, aber immerhin auch die Zivilisation in die Welt, und nun, da er demographisch stark abbaut (nach den tieferen Gründen dafür wäre wiederum zu fragen), dringen Fremde- von den weißen „Eliten“ aus ideologischen Gründen forciert – von überallher auf seinen Kontinent vor und setzen ihn etwas aus, was – würde er es selbst praktizieren – „Rassismus“ genannt werden würde, was aber für die Fremden nichts anderes als eine kulturelle Selbstverständlichkeit ist. Dass der weiße Mann schon so weitgehend konditioniert darauf ist, nicht „rassistisch“ zu denken, macht ihn gegen den laufenden Prozess der Landnahme wehrlos. Fjordman erkennt es also als unverzichtbar für das Überleben der weißen Völker an, die Urteilsweise, die für alle anderen eine kulturelle Selbstverständlichkeit ist, selbst zu praktizieren und vor allem zu akzeptieren, statt sie zu „verdächtigen“, wie es P.C. wäre. Die P.C. führt in ihrer Konsequenz zum Verschwinden der europäischen Völker, und das will Fjordman ganz einfach nicht. Wahrscheinlich wollen es die meisten Weißen auch nicht, sind sich dieser Vorgänge und Mechanismen aber nicht bewusst, sondern folgen unreflektiert den P.C.-Reflexen.
Man könnte allenfalls fragen, warum er statt einer theoretisch möglichen Fokussierung auf die europäische Kultur die weiße Rasse in den Mittelpunkt seiner Argumentation stellt. Zwei Gründe sehe ich dafür als möglich:
Erstens dass die Kultur zwar immer wieder als Klammer dargestellt wird, die statt der gemeinsamen Abkunft auch den Zusammenhalt des Volkes garantieren könnte, doch das Argument ist oberflächlich. Durch die annähernd 40jährige Dekonstruktion der europäischen Hochkultur ist das Bewusstsein, was europäische Kultur eigentlich ist, weitgehend verdrängt. Früher wusste damit jeder Bauer, jeder Handwerker und jede Markthändlerin etwas anzufangen; heute gehen selbst Gymnasiasten von der Schule ab und wissen mit Namen wie Homer, Haydn, Hölderlin und Hobbes nichts mehr anzufangen. Kultur ist variabel geworden; wenn man die Veränderungen von 1900 über 1950 bis heute in die Zukunft extrapoliert, dann wirkt die Vorstellung eines Europas, das die islamische Kultur einer Türkei oder eines Libanon angenommen haben wird, nicht mehr allzu abwegig. Und wenn dies auch den meisten europäischen Menschen nicht bewusst ist, so haben sie zumindest eine unterbewusste Ahnung großer Umwälzungen, die sie ihren Kindern nicht mehr zumuten wollen und sie daher nicht mehr zur Welt kommen lassen. Die Untersuchung Conways zeigt, dass die Rassezugehörigkeit im Gegensatz zum kulturellen Part über Jahrhunderte stabil bleibt, solange man den Menschen nicht verbietet, Ehepartner vom eigenen Volksstamm zu bevorzugen. Und das tut nicht einmal derIslam, doch sind schon Ansätze zu solchen Verboten in der deutschen Politik unterwegs (H. Geißler: „Heute muss es Hans nicht mehr mit der Grete treiben“).
Zweitens wäre wiederum das Argument zu nennen, dass es für alle Völker – außer eigenartigerweise die weißen Völker – einfach eine Selbstverständlichkeit darstellt, eine rassisch und nicht kulturell bestimmte Identität zu haben. Bemerkenswert ist, dass Fjordman hier nicht den Nationalismus der vorletzten Jahrhundertwende praktiziert, der noch wesentliche rassische Unterschiede zwischen z.B. Deutschen und Franzosen postulierte, sondern die europäischen Völker kollektiv als „die Weißen“ anspricht. Dieser Gedanke würde auf natürliche Weise zu dem Gedanken einer Europäischen Union passen, ist aber tatsächlich neu – und die EU denkt nicht daran, ihre zweifelhaften Segnungen auf Weiße zu konzentrieren, sondern bevorzugt Fremdstämmige gegenüber den Einheimischen, die, wie Fjordman es formuliert, ihre eigene demographische Unterwerfung und Kolonisierung noch finanzieren sollen. Wäre die EU daran interessiert, den Raum der europäischen Kultur und damit die Heimat des weißen Mannes gegen solche Invasionen zu schützen (was zu den selbstverständlichsten Aufgaben eines Nationalstaates gehören würde, der die EU aber eigenartigerweise nicht sein will), dann wären italienische, griechische und polnische Arbeitsmigranten in Ländern wie Frankreich, GB und Deutschland zwar eine Herausforderung für die Einheimischen – sofern deren Zahl insgesamt überschaubar bleibt -, wären aber die schier unüberwindlichen Schwierigkeiten einer friedlichen Selbstbehauptung gegen den äußerst aggressiven Islam schlicht undenkbar.
Kommentar von Thatcher — 27. Oktober 2008 @ 00:27
Schnee-Eule,
wenn ich Dich richtig verstehe, dann gibt es nur eine rein lineare Vererbung von paternal DNA? Dann ist mir nicht klar, in welcher Weise Conway zwischen den Eiszeitjaegern auf den britischen Inseln und den Eiszeitjaegern im westlichen Deutschland, noerdlichen Frankreich und suedlichen Skandinavien unterscheiden kann. Ich habe mich nie vertieft mit Genetik beschaeftigt, aber eine schnelle Recherche im Internet hat mich auf diese Seite gefuehrt und ich zaehle mal gerade 17 verschieden Y-Haplogruppen.
http://www.dnaheritage.com/images/ysnp/tree_link2_2.jpg
Wenn ich mir die Verteilung in Europa anschauen, kann sehr gut ein daenischer Vater mit einer Keltin Kinder gezeugt haben und die vaeterliche DNA waere nicht zu unterscheiden von derjenigen, die ein Urbrite seinen maennlichen Nachkommen mit auf den Weg gibt.
Wenn diese Haplogruppen die Grundlage fuer die These von den „reinrassigen“ Englaendern sein sollten, dann scheint mir das immer noch voellig unbelegt… Allenfalls koennte postuliert werden, dass bis ins vorletzte Jahrhundert die Einwanderer fast ausschliesslich aus genetisch nahe verwandten Populationen stammten.
Wenn ich spasseshalber die Position im Haplogruppenstammbaum betrachte und die Gebiete, in denen die jeweilige Gruppe am haeufigsten vorkommt, als Ursprungsgebiet waehle, dann komme ich fuer Grossbritannien auf folgendes Ergebnis:
1) Typ E ist der aelteste dort vorkommen Y-Haplotyp. Er stammt urspruenglich aus Afrika. Auf den britischen Inseln kommt er nur an dritter Stelle der Haeufigkeit vor. Die Verbreitung scheint ueber den Mittleren Osten und Zentraleuropa erfolgt zu sein.
2) Typ I ist der zweitaelteste und zweithaeufigste Y-Haplotyp auf den britischen Inseln. Er scheint aus Skandinavien zu stammen und von dort direkt eingefuehrt worden zu sein.
3) Typ R ist der allerjuengste Y-Haplotyp und kommt auf den britischen Inseln signifikant am haeufigsten vor. Am verbreitetesten ist diese Haplogruppe auf der iberischen Halbinsel, vielleicht auch Westfrankreich (die Karte ist alles andere als genau). Witzerweise gibt es aber auch grosse Haeufigkeit in einem Gebiet, das keineswegs angrenzt: Indien.
Was mich an den ganzen „Rassen“-Argumenten abstoesst.
1) Der Phaenotyp beruht auf eine so winzigen Anzahl von Genen, dass eine eigene „Rasse“ nicht wirklich daraus konstituiert werden kann. Es handelt sich ausschliesslich um eine „gefuehlte Rasse“ (um das Fremdeln, wie wir es aus der Entwicklung von Kindern kennen ).
2) Indem ein solches Kollektiv konzipiert wird, wird das Individuum entrechet. Die Moderne beruht gerade auf dem Konzept der Individualrechte. Ohne die Betonung der Individualrechte keine moderne Wirtschaft, keine westliche Kultur etc. Ich finde es bedenklich, wenn die Grundwerte der „weissen“ (westlichen) Kultur schon im Vorfeld preisgegeben werden.
En passant: Der juedische Vater haette vielleicht lieber einen juedischen Schwiegersohn, aber wenn die Tochter mit dem vaeterlichen Groll leben kann, dann entscheidet sie selber. „Ehrenmorde“ sind in juedischer Tradition nicht ueberliefert… Im uebrigen gibt es die Gijur, den Uebertritt zum Judentum. Meine Namenspatronin ist das vielleicht prominenteste Beispiel. Die Moabiterin wurde zur juedischen Stammfrau.
Wenn die „europaeische“ (heute sollte man vielleicht lieber von der westlichen Kultur sprechen, denn auch Amerika leistet schon seit einigen Hundert Jahren seine Beitraege) Kultur dekonstruiert wurde, dann waere es doch sinnvoller, sie nach Kraeften wieder zu rekonstruieren, anstatt auf das primitive Konstrukt „Rasse“ zurueckzugreifen.
Kommentar von beer7 — 27. Oktober 2008 @ 09:27
Manfred,
in meiner Antwort an Schnee-Eule schreibe ich auch, warum ich das Konstrukt „Rasse“ ablehne. Nur weil „Rassismus“ in der postmodernen, politisch-korrekten und multikulturellen Uebereinkunft das Boese an sich darstellt, heisst noch lange nicht, dass mit dem Begriff „Rasse“ sinnvoll argumentiert werden kann…
Kommentar von beer7 — 27. Oktober 2008 @ 09:53
Beer7, wenn Du schon zugibst, von Genetik wenig zu verstehen, dann ist für mich nicht nachvollziehbar, weshalb Du Dich auf die Haplogruppen der Y-Chromosomen derart versteifst. Paternale DNA gibt es auch noch anderswo, etwa so wie maternale in den Mitochondrien zu finden ist.
Anscheinend ist der Wille, Rasse als ein „willkürliches Konstrukt“ erscheinen zu lassen, um es ablehnen zu können, bei Dir so stark ausgeprägt, dass Du alle Register an phantastischer Wissenschafts-Interpretation ziehst, um die Forschungen Conways ins Lächerliche zu ziehen. So gehen extreme Ideologen mit ernsthafter Forschung um, und ich kann dies nicht mehr besonders ernst nehmen.
Schlechte Nachricht für Dich, Beer7: Rasse gibt es. Ganz ehrlich. Man muss nur hingucken und das Offensichtliche sehen wollen. Es ist kein „Konstrukt“, und schon gar kein „willkürliches“. Beides sind erzlinke Phrasen von Menschen, die sicher im Warmen sitzen und sich NIEMALS um die existenziellen Konflikte, die z.B. zwischen Hutus und Tutsis herrschen, Sorgen machen. Denen sind die Menschen ganz egal; denen geht es nur um Deutungshoheit.
Kommentar von Thatcher — 27. Oktober 2008 @ 10:31
Thatscher,
es gibt verschiedene Phaenotypen. Die sind per Augenschein unuebersehbar. Die Gleichsetzung von Phaenotyp mit Rasse ist aber ein weiterer Schritt, fuer den ich keine genetischen Grundlagen sehe.
Wenn die vaeterliche DNA auch auf anderen Chromosomen und nicht nur auf dem Y-Chromosom vorkommen kann, dann kann sie auch ueber die muetterliche Linie vererbt werden und mein Gegenargument der Vorfahrenmasse trifft zu.
Dass Du es noetig hast, persoenlich und beleidigend zu werden, wundert mich etwas.
Kommentar von beer7 — 27. Oktober 2008 @ 10:54
Rasse gibt es, loge. Die Information wird auch genutzt, bspw. von Finanzdienstleistern.
Allerdings ist diese Kategorie nicht hilfreich um die Probleme zu lösen, die bspw. hier bearbeitet werden.
Die Tabuisierung des Rassismus find ich aber auch doof. Bspw. die Probleme einiger Urvölker könnte man sicherlich besser rassistisch bearbeiten.
Hat aber nix mit dem Kernproblem Islam zu tun, auch „Weiße“ kriegt man mit dem Islam kaputt.
Kommentar von drbuffo — 27. Oktober 2008 @ 13:34
Lustig auch, was die Wikipedia hier zu wissen meint oder meint berichten zu müssen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus
Kommentar von drbuffo — 27. Oktober 2008 @ 13:39
@ Alle: Bitte immer locker bleiben; niemand ist hier des Anderen Feind.
@ Beer7:
„Der Phaenotyp beruht auf eine so winzigen Anzahl von Genen, dass eine eigene “Rasse” nicht wirklich daraus konstituiert werden kann. Es handelt sich ausschliesslich um eine “gefuehlte Rasse”
Ja natürlich, um was denn sonst? Was Fjordman gezeigt hat, war lediglich, dass die Engländer in ihrer Mehrheit derselben Abstammungsgemeinschaft angehören und dass DESHALB die Engländer keine Nation von Immigranten sind. Die PC-Ideologie, die solches behauptet, macht aber aus der Migration einen ebenso „natürlichen“ und daher „ewigen“ Dauerzustand (nach dem Motto: Konstant ist nur der Wechsel) wie vormals völkisch-rassistische Theoretiker aus der Rasse. Es geht NICHT darum, Nationen als Blutsgemeinschaften zu DEFINIEREN (Nur dann käme es auf die TATSÄCHLICHE Abstammung an), sondern es geht um die Frage, was Völker als solche ZUSAMMENHÄLT, und das kann durchaus der GLAUBE an die Existenz einer Abstammungsgemeinschaft sein.
Natürlich gibt es Austausch; was über Jahrhunderte hinweg auch kein Problem ist, jedenfalls den Glauben an die Abstammungsgemeinschaft – also in Deinen Worten: die gefühlte Rasse – nicht in Frage stellt. Wobei dieser Glaube zu den kulturellen Selbstverständlichkeiten gehört.
D.h. er ist als solcher unbewusst und macht sich erst dann bemerkbar, wenn Personen integriert werden sollen, die ganz offensichtlich keine europäischen Vorfahren haben. Bei Einzelpersonen ist das unproblematisch; die Fiktion der Abstammungsgemeinschaft wird nicht dadurch dementiert, dass ab und zu ein ganz Fremder kooptiert wird. Das Problem beginnt, wenn der Einzelpersonen so viele sind, dass sie sich selbst als Gruppe wahrnehmen und auch als solche wahrgenommen werden. Eine GRUPPE kann als solche nicht integriert werden, jedenfalls nicht von Nationen wie den europäischen, die auf der Fiktion der Abstammungsgemeinschaft basieren.
Diesen soziologischen Sachverhalt festzustellen bedeutet mitnichten, das Konzept der Individualrechte aufzugeben. Ich verstehe gar nicht, wie Du in diesem Zusammenhang darauf kommst. Es gibt nämlich kein Individualrecht auf Aufnahme in eine fremde Nation. Wenn ich nach Israel auswandern wollte, so müsste ich mir gefallen lassen, dass mir bereits die Niederlassung nur unter bestimmten Voraussetzungen gewährt wird – nämlich dann, wenn Israel ein Interesse daran hat. Und die Staatsbürgerschaft? Dazu müsste ich wohl zum Judentum übertreten. (Und der Übertritt zum Judentum ist nicht nur ein Wechsel der Religion, sondern zugleich der Beitritt zu einer fiktiven Abstammungsgemeinschaft). Wenn dies legitim ist und nicht etwa eine verwerfliche ethnisch-religiöse Diskriminierung darstellt, dann kann ich nicht erkennen, warum es illegitim sein soll, wenn europäische Völker bei der Immigration, erst recht bei der Gewährung der Staatsbürgerschaft der schlichten Tatsache Rechnung tragen sollten, dass Nichteuropäer schon aufgrund ihres Aussehens schwerer zu integrieren sind als Europäer (Wenn sie dann auch noch Muslime sind, wird es natürlich besonders schwer, aber das ist, wie gesagt, eine andere Baustelle). Man muss das nicht gut finden, man schafft aber Tatsachen nicht durch Ignorieren aus der Welt.
Die Menschenrechte sind universell, und das ist unbestritten. Die BÜRGERrechte gibt es aber nur für Staatsbürger (und auch dies ist ein universelles Prinzip). Gerade WEIL die politischen Rechte allen Staatsbürgern gleichermaßen zustehen und niemand diskriminiert werden darf und WEIL die Staatsbürgerschaft nicht entzogen werden darf, ist es so wichtig sich zu überlegen, WEM ich diese Rechte gebe. Darüber zu befinden, gehört zur Volkssouveränität.
Im Übrigen gibt es auch ein Individualrecht, zumindest aber ein legitimes Interesse, sich im eigenen Land zu Hause zu fühlen. Wenn soziologische Erhebungen ergeben, dass rund ein Drittel der Deutschen sich mittlerweile im eigenen Land fremd fühlen, so liegt der Skandal nicht darin, dass dies eine „rassistische“ Gesinnung wäre, sondern darin, dass sie als eine solche verteufelt wird, während demokratischer „Antifaschismus“ darin besteht, die völlig legitimen Wünsche und Interessen von rund 25 Millionen Mitbürgern mit Füßen zu treten!
Und, @ drbuffo, meine Arbeit wird nicht dadurch kaputtgemacht, dass ich mich mit meiner eigenen Nation solidarisiere und für ihren Fortbestand kämpfe. Sie WÜRDE aber kaputtgemacht, wenn ich aus Rücksicht auf liberale Empfindlichkeiten aufhören würde, die Wahrheit zu schreiben.
Kommentar von Manfred — 27. Oktober 2008 @ 19:21
Die Beiträge, die hier als von Schnee-Eule verfasst stehen, sind in Wirklichkeit von mir, Thatcher. Manchmal werde ich als Eule angezeigt, manchmal nicht.
Beer7, ich nehme bei Dir einen gewissen Hang wahr, Dich klüger zu stellen als Du bist. Ich würde ganz einfach sagen, dass ich mit Conways Forschung nicht vertraut genug bin, um ihre Zuverlässigkeit methodenkritisch zu beurteilen, und nur die Seite im Brussels Journal dazu gelesen habe. Ich vertraue ihm aber soweit, dass das Ergebnis, das er erhält (die Prozentsätze), über die Zusammensetzung der britischen Bevölkerung tatsächlich etwas aussagt. Bei Dir scheint das ganz anders zu sein; Du gibst zwar zu, Dich mit Genetik über Y-Haplogruppen hinaus ebenfalls wenig auszukennen, glaubst aber offenbar, dass er sich irrt. Warum?
Dagegen kenne ich eine Menge sogenannter Wissenschaftler, die als Prinzip ihrer Tätigkeit gewisse ideologische Grundannahmen setzen und dann die Empirie nur noch darauf abklopfen, ihre Dogmen bestätigt zu finden. Gern wird auch die Empirie verbogen (z.B. durch unzureichende Alternativen auf Fragebögen oder undurchsichtige Methoden der Zuschreibung von Attributen etc.), nicht ins Schema passende Ergebnisse anderer Forscher ignoriert und kritische Fragende mit Arroganz abgebürstet. Beispiele wären der Bielefelder „Professor“ Heitmeyer, der es allen Ernstes für erwiesen hält, dass 60% aller Deutschen Rechtsextreme sind – denn wer auf seinen Fragebögen „Ich finde, dass die Ausländer Deutschland nicht bereichern“ ankreuzt, der wird schon als Rechtsextremist gezählt. Das ist dann keine Wissenschaft mehr, das ist als Wissenschaft getarnte, linksextremistische Politik.
Zur Zeit gleicht Dein Verhalten, die Existenz von Rassen an sich abzustreiten, sehr demjenigen dieser Ideologen. Und Vergleiche darf ich wohl noch anstellen.
Und wenn Du Kritik als Beleidigung auffassen willst, dann ist das auch Deine Sache.
Kommentar von Thatcher — 27. Oktober 2008 @ 23:33
Thatcher, bitte, bei allem Engagement: Ziele nicht auf die Person!
Kommentar von Manfred — 27. Oktober 2008 @ 23:50
Manfred,
ist nicht deutlich geworden, dass ich mich nur gegen die Verwendung des Begriffs „Rasse“ wende, weil der erstens nicht auf wissenschaftlichen Kriterien beruht, sondern „gefuehlt“ ist und zweitens, weil – wie Thatcher, auch alias Schnee-Eules Kommentare beweisen – Rasse sehr wohl auch dazu benutzt wird, um die Rechte des Individuums zu beschneiden. Oder wie wuerdest Du es bewerten, wenn keine Tochter ausserhalb der gefuehlten Rasse heiraten darf?
Wir haben es die ganze Zeit mit Wir-Gruppen versus Sie-Gruppen zu tun. Wie Du sehr richtig festhaelst, gehoert dazu haeufig die Fiktion, die Wir-Gruppe sei eine Abstammungsgemeinschaft.
Welchen Sinn hat es diese Fiktion zum Fakt umzuluegen?!
An keiner Stelle habe ich die Tatsache, dass es keine unterschiedlichen Menschenrassen gibt, seit der Neanderthaler ausgestorben ist, als Argument verwendet, um fuer eine unkontrollierte und von der Stammbevoelkerung nicht gewuenschte Einwanderung zu plaedieren!
Kommentar von beer7 — 28. Oktober 2008 @ 01:13
Thatcher,
tatsaechlich habe ich Conways Studie im Internet nicht gefunden und bin daher auf das angewiesen, was Journalisten darueber schreiben. Meine These ist nicht, dass Conway sich irrt, sondern dass seine Studie von Journalisten nicht richtig wiedergegeben wurde, wie es nach meiner Erfahrung oefters in der Berichterstattung ueber wissenschaftliche Studien vorkommt.
Kommentar von beer7 — 28. Oktober 2008 @ 01:17
Wo liegt denn das große Problem dabei, wenn man nun die Tatsache, dass sich Individuen nicht nur kulturell, sondern auch genetisch bedingt im Phänotyp ganz erheblich unterscheiden (und z.B. auch hinsichtlich der Intelligenz, was sehr handfeste Konsequenzen hat, die durch Ignorieren nicht aus der Welt sind), statt mit künstlichen Worten (Euphemismen) wie „genetischer Cluster“ oder „Abstammungsgemeinschaft“ mit dem inkriminierten Wort „Rasse“ bezeichnet?
Es wirkt wie ein politisch korrektes Sprechverbot, hinter dem eigentlich das Denkverbot steht, in Kategorien genetischer Unterschiedlichkeit überhaupt zu denken – und nur die Europäer sollen sich an dieses Denkverbot halten. Jeder Afrikaner würde über ein solches Ansinnen nur lachen. Nach welchen Kriterien entscheidest denn Du, Beer7, wer das Wort „Rasse“ oder gleichbedeutende in anderen Sprachen benutzen darf und wer nicht?
Kommentar von Thatcher — 28. Oktober 2008 @ 02:13
Thatcher,
jeder darf den Begriff „Rasse“ nach Belieben verwenden. Ich versuche, keine Sprachregelung einzufuehren, sondern weise darauf hin, dass der Begriff in einer Diskussion problematisch ist, weil er
a) schwammig ist und nicht auf klaren Kriterien beruht
b) einiges an unwillkommenem Gepaeck mit sich fuehrt.
Ein Problem ist auch, dass „Rasse“ im Deutschen und „race“ im Englischen gar nicht deckungsgleich sind.
Ich habe schon zum Thema „Rasse“ geschrieben. Wenn Du das liest, kannst Du meinen Standpunkt vielleicht eher nachvollziehen.
http://beer7.wordpress.com/2007/03/20/vom-heidentum-zum-monotheismus-mehr-religionsphilosophische-splitter/
http://beer7.wordpress.com/2007/10/01/menschenrassen/
Kommentar von beer7 — 28. Oktober 2008 @ 09:58
Rassen entstanden u.a. auch durch unterscheidliche Anpassungen an die Gegebenheiten, bspw. an das Klima oder an den Jahreszeitenwechsel, der in äquatorfernen Regionen die Winterplanung erforderlich machte und darum anderes Sozialverhalten konditioniert hat.
Wer die Existenz von Rassen abstreitet, bspw. weil er keine „Beweise“ für deren Existenz findet da er falsche Maßstäbe ansetzt, der wird auch andere Phänomene vermutlich missverstehen.
Ich habe aber immer noch nicht verstanden, was die Rassendiskussion und die Texte mit Islamkritik zu tun haben. Für die Erklärung des rel. Niedergang der europäischen Staaten würde man ihn wirklich nicht benötigen.
@Manfred: Und, äh, die Wahrheit gibt es zumindest aus philosophischer Sicht hier sicherlich nicht zu lesen. Was hältst Du von „Richtigkeit“?
Kommentar von drbuffo — 28. Oktober 2008 @ 12:15
DrBuffo,
der Begriff „Rasse“ taucht bei Darwins und Linne nicht auf. Die Entstehung der Arten (The origin of the species) ist das Werk, in dem er die Evolutionstheorie entwickelt und die Anpassung an unterschiedliche Gegebenheiten als Motor darstellt.
Art ist so definiert, dass zwei Exemplare verschiedener Arten keinen fortpflanzungsfaehigen Nachwuchs produzieren koennen.
Rasse ist eine neue Subkategorie, die nie exakt definiert wurde. Selbst bei Hunderassen streiten sich deswegen Zuechter, ob es sich bei Zuechtungen um eine neue Rasse handelt oder nicht.
Gib’ doch einmal Deine Definition von Rasse?
Kommentar von beer7 — 28. Oktober 2008 @ 13:15
Ergaenzung zu oben. Ich habe keine „Beweise“ fuer Rasse verlangt, sondern moniert, dass der Begriff nicht klar definiert ist und ein problematisches Gepaeck hat.
Kommentar von beer7 — 28. Oktober 2008 @ 13:18
Und noch ein Gedankensplitter: Der Mensch ist nicht nur lernfaehiger als Tiere, sondern kann seine Erfahrungen auch kommunizieren und seit historischen Zeiten auch fuer Entfernte oder spaetere Generationen festhalten. Insofern ist kaum noch Selektion notwendig, um Sozialverhalten an andere Bedingungen anzupassen.
Wir sehen doch fast in Echtzeit, wie der Anteil von Familien mit nur einem erwerbstaetigen Elternteil sich entsprechend den Verdienstmoeglichkeiten und dem Angebot an Kinderbetreuung steigt oder faellt….
Kommentar von beer7 — 28. Oktober 2008 @ 13:29
vor einigen Wochen berichtete die Presse über eine genetische Untersuchung von Knochenfunden in der Lichtenstein-Höhle im Landkreis Osterode/Harz.
Interessanterweise leben, laut dieser Studie, noch heute Nachfahren der „Fundstücke“ im Landkreis Osterode. Interessant – die Knochenfunde sind wohl etwa 3000 Jahre alt.
Allerdings frag ich mich, was so eine lange Ahnenreihe jetzt über die Qualität eines einzelnen Menschen aussagen soll?
Ich schliesse mich da DrBuffo an: was das mit Ideologiekritik zu tun haben soll, begreif ich auch nicht so recht.
Kommentar von Apokryphe — 28. Oktober 2008 @ 21:25
Ich würde andere und relativ klar unterscheidbare Völker als unterscheidliche Rassen betrachten wollen. Mit Verlaub.
) weniger Probleme im Moment.
Die Wissenschaft ist hier zurzeit uneins, da die pol. Wissenschaft eingezogen ist bei diesem Thema. Das hält mich aber nicht davon ab das Offensichtliche für richtig zu halten. Im englischsprachigen Raum hat man mit „Races“ (noch
Aber ich wiederhole gerne noch einmal: aus meiner Sicht deplatziert diese Diskussion, leider (wieder einmal) ein Beleg für die grundsätzliche Richtigkeit der Tabuisierung dieses Sachverhalts.
Kommentar von drbuffo — 29. Oktober 2008 @ 09:49
„Insofern ist kaum noch Selektion notwendig, um Sozialverhalten an andere Bedingungen anzupassen.“
Die These des Evolutionsendes würde ich nicht allzu ernst nehmen. Auch heute noch wird geholzt. Und auch ohne Holzen kann die europäische Bev. substituiert werden, wie man sieht. Bleiben wir mal beim darwinschen „Es ist, weil es ist.“.
Kommentar von drbuffo — 29. Oktober 2008 @ 09:53
drbuffo,
Natuerlich hat der englischsprachige Raum keine Probleme mit „race“! Schliesslich ist die Definition von „race“ nichts weiter als eine Gruppe mit einem gemeinsamen Merkmal, so dass auch von „a race of lawyers“ gesprochen werden kann.
Das deutsche „Rasse“ hat aber eine wesentlich engere Bedeutung, deswegen finde ich die Verwendung des deutschen Wortes ja so kontraproduktiv.
Ich postuliere auch nicht das Ende der Evolution, wenn ich daraufhinweise, dass sie bei der Anpassung des Menschen an veraenderte Bedingungen nur eine untergeordnete Rolle spielt. Schreibe ich denn wirklich so ungenau, dass ich staendig missverstanden werde?
Kommentar von beer7 — 29. Oktober 2008 @ 10:31
Ich sehe absolut kein Problem damit, das englische Wort „race“ mit Rasse zu übersetzen und werde das auch weiterhin so halten. Wer da Probleme mit hat, „weil das deutsche Wort ja eine so schrecklich engere Bedeutung hat“, muss da selber mit klarkommen, aber solchen kleinkarierten Denk-Dressuren setze ich mich nicht mehr aus. Meine Arbeit hat ja gerade den Zweck, die allbeherrschenden Denkverbote unserer Zeit in ihren fatalen Konsequenzen bewusst zu machen.
Kommentar von Thatcher — 29. Oktober 2008 @ 11:30
Thatcher,
Klare Begriffsdefinitionen mit Denkverboten gleichzusetzen, ist laecherlich!
Wenn man dieser Logik folgt, wird Sprache beliebig und Kommunikation unmoeglich.
Worin besteht denn Deine Arbeit?
Kommentar von beer7 — 29. Oktober 2008 @ 12:18
Sie besteht jedenfalls nicht darin, mir solche Korinthenkackerei weiterhin anzutun! Ich – und der angenommen größere Teil der Leser von Fjordmans Texten – weiß mit dem Wort „Rasse“ auch ohne „exakte Begriffsdefinition“ das Intendierte anzufangen. Und Dein Herumreiten auf der „fehlenden Definition“ wird allmählich so penetrant, dass ich mich frage, warum Du nicht endlich aufhörst, damit herumzunerven. Es gibt nun wirklich Wichtigeres!
Kommentar von Thatcher — 29. Oktober 2008 @ 15:10
Manfred,
mir scheint wirklich, Du solltest auch im Kommentarbereich bessere Manieren fordern. Ich weiss es zu schaetzen, dass Thatcher den langen Text ins Deutsche uebertragen hat. Bei so aehnlichen Woertern wie „race“ und „Rasse“ kann man sich leicht vertun, aber richtiger waere sicher die Wahl eines anderen Wortes („Ethnie“?) gewesen.
Du hast meinen Text http://beer7.wordpress.com/2007/10/01/menschenrassen/ nicht nur gelesen, sondern anerkennend kommentiert. Du weisst also genau, wovon ich spreche. Ich habe den Text oben auch schon verlinkt, so dass auch Thatcher es wissen koennte.
Ich halte es fuer sehr schlechten Stil, in welcher Weise ich hier angepoebelt werde!
Kommentar von beer7 — 29. Oktober 2008 @ 15:51
Beer & Thatcher: kann es sein, daß ihr beide etwas aneinander vorbei redet?
@Beer: ich glaube nicht, daß Thatcher hier wirklich einen Rassismus à la NPD salonfähig machen möchte.
Wir hier in Europa leben unter einem staatlich verordneten „Antirassismus“, der jedem, der die falschen Fragen stellt umgehend um die Ohren gehauen wird. Wenn Thatcher gegen das anschreibt, geb ich ihm recht.
@Thatcher: irgendwie führt dieser einzelne Fjordman-Text eher in eine Sackgasse – wir haben tatsächlich Wichtigeres zu tun.
Kommentar von Apokryphe — 29. Oktober 2008 @ 20:43
sind diese ganzen Rassentheorien eigentlich so überlebenswichtig für uns?
Kommentar von Apokryphe — 29. Oktober 2008 @ 20:47
@ beer7:
Ich habe Thatcher bereits zur Ordnung gerufen, und davor auch schon alle Kommentatoren. Ich achte also durchaus auf den Tonfall in meinen Blogs. Ich muss aber auch Dich ermahnen, Deine Mitkommentatoren nicht dadurch zu provozieren, dass Du an ihnen vorbeiredest, indem Du ignorierst, was sie geschrieben und ihnen Dinge unterschiebst, die sie nicht geschrieben haben. Was Du aber implizit tust, wenn Du auf Argumente antwortest, die nicht vorgebracht worden sind.
Anscheinend bin ich mit meinem letzten langen Kommentar allseits auf taube Ohren gestoßen. Ich versuche aber meinen Standpunkt gerne noch einmal darzulegen:
„ist nicht deutlich geworden, dass ich mich nur gegen die Verwendung des Begriffs “Rasse” wende, weil der erstens nicht auf wissenschaftlichen Kriterien beruht, sondern “gefuehlt” ist“ ?
Doch, das ist durchaus deutlich geworden, nur habe ich keine Antwort auf meine Frage bekommen, was sie denn sonst sein soll, wenn nicht eine „gefühlte“ Kategorie.
Noch mal: Hier ist von SOZIOlogie(!!!) die Rede, NICHT (!!!) von BIOlogie (!!!), und zwar sowohl von meiner Seite als auch von Fjordman und Thatcher. Es kommt überhaupt nicht darauf an, ob so etwas wie „Rasse“ im biologischen Sinne tatsächlich existiert, sondern ob Menschen ihr Sozialverhalten, einschließlich ihrer politischen Optionen auf dem – vielleicht nur unbewusst – unterstellten Konsens über ihre Existenz aufbauen. Dann nämlich handelt es sich um soziale Realitäten, die man nicht einfach dadurch aus der Welt schafft, dass man sie ignoriert. In diesem Sinne ist auch eine Nation nichts weiter als ein gefühltes Konstrukt. Und eine Religionsgemeinschaft. Und eine Partei. Und ein Unternehmen. Und sogar eine Familie. SOZIAL existieren all diese Aggregate nur durch die wechselseitige Unterstellung des Glaubens an ihre Existenz. Die ganze Debatte über DNA geht deshalb völlig am springenden Punkt vorbei.
(Etwas VÖLLIG ANDERES ist es, wenn Staaten oder die EU solche gefühlten Zugehörigkeiten offiziell anerkennen, weil das der erste Schritt zu ihrer RECHTLICHEN Institutionalisierung ist. Ein Staat, wenn er denn ein Rechtsstaat sein will, muss farbenblind sein. Im konkreten Fall ging es ja auch nicht darum, Realitäten anzuerkennen, sondern die Zersetzung demokratischer Gemeinwesen voranzutreiben, indem man Minderheiten einen eigenen Gruppenstatus verschafft, der dann mit der Forderung nach „Gleichberechtigung“ und „Nichtdiskriminierung“ als Waffe gegen die Mehrheitsgesellschaft verwendet werden kann. Daher meine Zustimmung zu Deinem damaligen Beitrag)
„ und zweitens, weil – wie Thatchers … Kommentare beweisen – Rasse sehr wohl auch dazu benutzt wird, um die Rechte des Individuums zu beschneiden. Oder wie wuerdest Du es bewerten, wenn keine Tochter ausserhalb der gefuehlten Rasse heiraten darf?“
Ich sehe in Thatchers Kommentaren nur eine Stelle, auf die Du Dich hier beziehen kannst:
„Zu der Frage, warum Fjordman die “rassische Karte” statt der kulturellen spielt: Was Fjordman eigentlich kritisieren will in seinem Artikel, ist, dass diese Art zu fragen sofort Widersprüche provoziert. Schaut man sich in der Welt um, so ist die “rassische Karte” nämlich fast überall ausschlaggebend; die afrikanischen Kulturen können sich in ihren Riten und Gebräuchen noch so ähnlich sein, aber ein Massai-Mann wird niemals einen anderen Mann als einen Massai als Schwiegersohn akzeptieren, genausowenig wie ein türkischer Familienvater einen deutschen Schwiegersohn akzeptieren würde. (Und die meisten jüdischen Väter auch keinen Goj als Ehemann ihrer Töchter hinnehmen würden.) Lediglich bei weißen Kaukasiern wird diese Art zu urteilen als verwerflich, zumindestens aber als rechtfertigungsbedürftig angesehen. Weiße Europäer werden so gezwungen, sich für Selbstverständlichkeiten zu rechtfertigen, was von Angehörigen anderer Rassen niemals verlangt wird.“
Wie Du aus einem solchen Text, in dem lediglich doppelte Standards kritisiert werden, die Forderung herauslesen kannst, dass „keine Tochter ausserhalb der gefuehlten Rasse heiraten darf“, ist mir unbegreiflich.
Mein Eindruck ist, dass die bloße Verwendung des Wortes „Rasse“ schon ausreicht, einen Text in Deinen Augen so zu diskreditieren, dass Du Dich inhaltlich nicht damit auseinandersetzt. Jedenfalls liest Du sowohl in Fjordmans Text wie in Thatchers Kommentare Dinge hinein, die nicht drinstehen.
Kommentar von Manfred — 29. Oktober 2008 @ 21:36
Manfred,
„Mein Eindruck ist, dass die bloße Verwendung des Wortes „Rasse“ schon ausreicht, einen Text in Deinen Augen so zu diskreditieren, dass Du Dich inhaltlich nicht damit auseinandersetzt.“
Nein, das blosse Wort „Rasse“ reicht nicht. Aber wie Du Dich sicher auch erinnerst, hat Fjordmann in seinem Text „Trauert nicht, Kinder Europas“ auch schon ganz spezifisch von blonden Haaren und blauen Augen gesprochen:
“Sie waren groß von Statur”, werden sie sagen, “und hatten Haare wie Gold und Augen wie ein tiefer See. Sie konnten wunderschöne Musik komponieren und eindrucksvolle Maschinen bauen. Aber ihr Wohlstand machte sie selbstzufrieden und träge, und sie beschlossen freiwillig, auf das Wertvollste zu verzichten, was sie hatten: Ihre Kinder. Und weil sie nun keine Kinder mehr hatten, da ließen sie in ihrer Verzweiflung die Menschen herein aus dem Ödland. So kam es, dass sie überrannt wurden von den Barbaren, die heute in diesen Landen herrschen, groben Menschen, deren Herzen erfüllt waren von lodernder Wut. Und die Barbaren zerstörten alles, was die Weißen erschaffen hatten, und ließen es verfallen, große, funkelnde Städte und grüne Gärten.
Du wirst nun sagen, dass das poetisch ueberhoeht und nicht ganz ernst gemeint ist. Mag sein.
Aber auf die Frage, warum denn unbedingt das Wort „Rasse“ verwendet werden muss, hat mir auch niemand geantwortet.
Kommentar von beer7 — 29. Oktober 2008 @ 23:29
vielleicht sollten wir uns alle mal um konkrete Menschenrechtsverletzungen in dieser Welt kümmern – es ist mir scheißegal, ob einer nun braune oder blaue Augen oder nen dunkleren oder helleren Teint hat als ich — aber mir ist es nicht egal, ob jemand seine Meinung frei äussern darf oder wegen irgendeiner meschuggenen Eigenart dem Mob zum Fraß vorgeworfen wird.
Scheiße nochmal – habt ihr eigentlich keine anderen Probleme, als Euch gegenseitig den Rassismus hintenrein zu schieben?
Kommentar von Apokryphe — 29. Oktober 2008 @ 23:54
Und Manfred,
wenn es Fjordmann nur um die „gefuehlte Rasse“ geht, warum beginnt er dann seinen Text mit Verweis auf Conways Studie? Macht das nicht den Eindruck, dass das Konzept „Rasse“ eben doch genetisch verstanden wird?
Kommentar von beer7 — 29. Oktober 2008 @ 23:55
@Apokryphe:
), das der Ungleichheit der Menschen (die niemand bezweifelt), das aber nicht benötigt wird. Deutschland und Europa und auch Israel haben in der Hauptsache Probleme mit einer bestimmten Religion, nicht mit bestimmten Gruppen von Leuten.
Es geht ja nur im Vordergrund um ein Wort. Viel wichtiger ist aber das Konzept (des Rassismus
Leider „glänzen“ viele konservative Inhaltsangebote, die sich (u.a.) kritisch mit dem Islam auseinandersetzen, mit rechten (Darf ich das Wort hier einmal so nutzen?) Ausfällen. Schade.
Die versuchte semantische Unterscheidung zwischen „Race“ und „Rasse“ scheint mir etwas gewagt, LOL, ich habe aber auch nicht auf die Schnelle herausgefunden welchen Ursprung und Originalbedeutung dieses Wort hat.
Korrekt redet man ja von Ethnien (womit dasselbe gemeint sein sollte).
Und was spricht dagegen Rasse genetisch zu verstehen? Irgendwoher müssen doch die Unterschiede kommen, aus meiner Sicht ein klassischer Fall für die DNA.
Kommentar von drbuffo — 30. Oktober 2008 @ 04:31
DrBuffo,
natuerlich sind auch die unterschiedlichen Phaenotypen genetisch verankert. Nur machen die nur einen winzigen Prozentsatz der Gesamtgene beim Menschen aus. Es ist nicht nachweisbar, dass der Phaenotyp Hinweis auf signifikante genetische Unterschiede waere. Zwei Menschen mit unterschiedlichem Phaenotyp koennen mehr Uebereinstimmungen im Erbgut haben als zwei Menschen des gleichen Phaenotyps. Selbst bei Hunderassen muss die Rasse durch aeusserliche Merkmale beschrieben werden, weil sie eben nicht an signifikanten genetischen Unterschieden festgemacht werden kann.
Das ist keine semantische Unterscheidung, sondern eine der Bedeutung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rasse
http://www.answers.com/topic/race-1
Beim deutschen Begriff fehlt die lose Bedeutung, wie sie beim englischen in die Definition aufgenommen wurde:
# loosely
1. any geographical population
2. any population sharing the same activities, habits, ideas, etc.
Kommentar von beer7 — 30. Oktober 2008 @ 11:53
Danke uebrigens fuer die unterstuetzenden Worte.
Kommentar von beer7 — 30. Oktober 2008 @ 11:54
@beer7:
Ach, es nervt mich einfach, dass Konservative, denen ich nahe stehe, solche Fehler machen.
Zu „Nur machen die nur einen winzigen Prozentsatz der Gesamtgene beim Menschen aus.“: Die Gene sind als Datenhaltung zu verstehen. Diese werden wir vermutlich nie verstehen. Ausser einigen kleineren Korrelationen natürlich. Es ist egal wieviel Prozent bestimmend sind, es ist denkbar, dass ein einzelnes Gen (für ein bestimmtes Merkmal) bestimmend ist.
Aber das ist alles Definitionssache, man muss erst einmal willens sein zu kategorisieren. Und dieses Kategorisieren ist ja zu Recht ein wenig unpopulär geworden, auch weil in der Vergangenheit missbräuchlich so vorgegangen wurde.
Die PC versucht hier eine sinnvolle Diskussion zu verbieten.
Dennoch: Islamkritik und Rassismus bitte, bitte nicht vermischen. Letztgenannten würde ich auch nicht weiter thematisieren, lohnt sich nicht.
Kommentar von drbuffo — 31. Oktober 2008 @ 02:58
eine späte Antwort:
Unser gemeinsamer Nenner ist sicher die Ablehnung des Totalitarismus.
Ansonsten ist jeder Mensch frei, zu tun oder zu lassen, was er grad möchte, solange es keinem anderen schadet.
PS: ich weiß, das war jetzt nicht besonders originell – was solls, ich lebe mit dieser Maxime recht gut.
Kommentar von Apokryphe — 4. November 2008 @ 23:58
Hier ein interessaner Text zur Frage, ob Rasse eine biologische Identitaet oder ein soziales Konstrukt ist:
http://www.redaktion-bahamas.org/auswahl/web56-2.htm
Kommentar von beer7 — 14. November 2008 @ 01:18
@Beer7:
„Bahamas“ ist das Sprachrohr der sogenannten „Antideutschen“. Auch wenn diese Subjekte in bezug auf den Islam weitgehend klar sehen, so würde ich ihre Argumente zum Thema „Rasse“ doch mit äußerster Vorsicht genießen und mich noch viel weniger hinter sie stellen. Die müssen schließlich begründen, warum sie etwas hassen, was sie selber sind – ohne Verbiegung des gesunden Menschenverstandes geht so etwas genausowenig wie etwa ein „jüdischer Antisemitismus“.
Warum hast Du solche Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass Deutsche das Wort „Rasse“ verwenden? Glaubst Du, dass durch diejenigen, die das Wort lediglich verwenden, ein neuer Holocaust droht?
Kommentar von Thatcher — 14. November 2008 @ 20:26
@ Thatcher:
Wenn „Rasse“ ein soziales Konstrukt ist – und auch ich gehe davon aus, dass sie das ist -, dann ist damit ja noch nicht der Gebrauch dieses Wortes verpönt, und Beer7 hat auch nichts dergleichen gesagt.
Für mich geht es dann nur um die Klärung: Wovon spricht man eigentlich, wenn man von „Rasse“ spricht? Von einer objektiven Gegebenheit oder von einer gemeinschaftsstiftenden Fiktion? Ich sage: von letzterem. Und ich füge hinzu, dass ALLE Gruppenbezeichnungen solche Fiktionen sind, ja dass menschliche Gesellschaft ohne Fiktionen dieser Art nicht existieren kann; wenn es im Einzelfall nicht die Rasse ist, dann eben irgendetwas anderes. Wichtig ist nur, dass es sich um eine Idee handelt, die vielen Menschen einleuchtet und sie zur gegenseitigen Solidarisierung veranlasst.
Kommentar von Manfred — 14. November 2008 @ 21:36
So dass es in der Konsequenz dann auch wieder egal ist, ob das was wir mit „Rasse“ bezeichnen, biologisch definier- oder messbar ist oder ob man es nur irrigerweise dafür hält.
Dass sich Menschen hinsichtlich ihrer Erbanlagen unterscheiden, folgt bereits daraus, dass sie unterschiedliche Haut-, Haar- und Augenfarben, unterschiedliche Schädel- und Nasenformen und unterschiedliche Körpergrößen und -proportionen haben. Unterschiede gibt es hier von Individuum zu Individuum, aber das sind nicht die einzigen Unterschiede, voon denen man sinnvoll reden kann. Es gibt statistische Methoden, mit denen man die Merkmale der einzelnen Individuen so überzeugend in getrennte Punktwolken oder „Cluster“ trennen kann, dass der Merkmalsunterschied JEDES Mitglieds des einen Clusters zu JEDEM des anderen Clusters größer ist als derjenige zu JEDEM Mitglied des eigenen Clusters. Das finde ich hochgradig einleuchtend, und das müsste es für alle sein, die sich nicht aus ideologischen Gründen gegen die Einsicht stellen. Für diese „Cluster“ schlage ich das Wort „Rassen“ vor. Es zu vermeiden führt in die Euphemismus-Tretmühle.
Ich halte absolut nichts davon, dass man den Menschen einzureden versucht, die Welt wäre so kompliziert, dass sie das Offensichtliche für Mummenschanz halten. Soweit sind wir in Deutschland teilweise schon. Darüber lachen unsere Feinde nur – und derjenige, der auch Feindschaft nur für ein „soziales“ oder „willkürliches“ „Konstrukt“ hält, tut es nur so lange, bis der Feind ihn ganz handfest eines Besseren belehrt. Spätestens im Krieg werden diese Konstrukte existenziell, so wissenschaftlich unbegründet sie auch sein mögen. Und Krieg bekommen wir; das wird jeden einzelnen Tag offensichtlicher.
Daher brauchen wir diesen Kristallisationskeim unserer Identität bitter nötig, und aus diesem Grund wehre ich mich gegen die Bemühungen von Beer7, durch ihr nerviges Insistieren, Rasse sei ja bloß ein „Konstrukt“, diese Kristallisation für Deutschland schon im Vorfeld zu diskreditieren. So konservativ sie sich auch in Bezug auf Israel äußert, in Bezug auf Deutschland denkt und agiert sie wie eine Linksextreme.
Kommentar von Thatcher — 14. November 2008 @ 22:04
Es ist keineswegs egal, ob ich von Biologie oder von Soziologie rede, und das, was Du das „nervige Insistieren“ nennst, gibt mir die Gelegenheit klarzustellen, was mit bestimmten Begriffen gemeint ist, und dabei ganz nebenbei Begriffe wie „Rasse“, die man in bestimmten Zusammenhängen einfach braucht und die in anderen Sprachen, wie eben zum Beispiel im Englischen, auch ganz unbefangen benutzt werden, in eine demokratische Theorie zu integrieren und dabei zugleich von dem ideologischen Nazi-Dreck zu reinigen, der bisher im Deutschen daran klebt.
BISHER klebt er aber eben dran, und es ist deshalb völlig legitim, und nicht nur für Linksextremisten, den Begriff „Rasse“ zu hinterfragen.
Kommentar von Manfred — 15. November 2008 @ 00:43
@ Thatcher, BeforeDawn:
Off Topic: Schaut mal nach euren E-Mails.
Kommentar von Manfred — 15. November 2008 @ 01:52
Thatcher,
beziehst Du Dich in Sachen „Cluster“ auf dies http://en.wikipedia.org/wiki/Lewontin%27s_Fallacy?
Kommentar von beer7 — 16. November 2008 @ 09:25
Interessanter Link, vielen Dank.
(Allerdings vermute ich, dass Thatcher als Mathematiker seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Statistik nicht aus Wikipedia hat.)
Kommentar von Manfred — 16. November 2008 @ 18:40
Mathematikkenntnisse sicher nicht. Aber auch der beste Statistiker braucht Daten und mich wuerde sehr interessieren, welche Daten den Clustern zugrunde liegen.
Kommentar von beer7 — 17. November 2008 @ 09:48
Ich möchte die Frage nach der Datengrundlage nicht ausführlich beantworten. Damit habe ich schon einmal Schiffbruch erlitten; am Ende kann ich auch mit noch so guten Argumenten und Zahlen niemandes Meinung ändern, für den es doch schon ausgemacht ist, dass es keine Rassen gibt. Auch meine Zeit will nicht vergeudet werden.
Mein mathematischer Schwerpunkt liegt weniger in der Stochastik und Statistik (dort habe ich die üblichen Kenntnisse aus den Pflichtvorlesungen, aber sonst nicht viel), sondern im Bereich der Dynamik (grob gesagt, wie sich Systeme verhalten, die deterministischen Differentialgleichungen folgen; wem immer das was sagt). Außerdem ist im Bereich der Naturwissenschaften die Mathematik von lediglich methodischer Bedeutung; ich habe dadurch keinen irgendwie verbesserten Zugang zu Daten aus der Forschung.
Der von Beer7 verlinkte Artikel scheint das Thema zu berühren, das ich im Hinterkopf habe; wenn auch eher am Rande. Der Bereich der Gruppenintelligenz ist sehr gut geeignet, zu verdeutlichen, was ich meine. Ausführlich ist das Thema dargestellt in http://en.wikipedia.org/wiki/Race_and_intelligence (die vielen Balken deuten an, dass auch in der englischen wikipedia die Antirassisten um die Deutungshoheit kämpfen).
In Eisvogels Blog hat sich gubbelgobbel bei der Schilderung des Forschungsstands zum Komplex Rasse und Intelligenz hervorgetan; ich möchte seine Argumente nicht wiederholen und erlaube mir, auf den Kommentarstrang zu verweisen: http://www.acht-der-schwerter.com/2008/04/17/warum-ist-der-sozialismus-nicht-tot/#comments (insbesondere dort Kommentar #87, aber auch das Vorhergehende).
Dass es ganz einfache Formen von Intelligenztests wie das Rückwärtsaufzählen einer Reihe von 10 Zahlen gibt, die Angehörige der weißen „Rasse“ in überwältigendem Maße schaffen, Angehörige der schwarzen „Rasse“ dagegen in überwältigendem Maße nicht, ist eine Tatsache, die man eben nicht einfach so von der Hand weisen kann, da sie empirisch zu gut belegt ist.
Kommentar von Thatcher — 18. November 2008 @ 21:00
@Beer7:
Der von Dir zitierte Text stammt nicht von Fjordman, sondern von mir. Und ja, natürlich ist das poetisch überhöht, und natürlich ist mir klar, dass die Europäer keine Überrasse ausgesucht schöner Menschen sind, die sich den ganzen Tag ausnahmslos mit hochgeistigen Dingen beschäftigen. Tatsächlich ist auch nur eine Minderheit der ethnischen Deutschen hellblond, üblicher sind braune Haare oder blonde, die in der Jugend langsam zu braun nachdunkeln. Übrigens waren höchstwahrscheinlich auch nicht alle Griechen der Antike von Adonis-Statur und nicht alle Griechinnen von ebenmäßiger Gestalt. Auf die Idee, den für entsprechend modellierte Statuen verantwortlichen Künstlern für diese Stilisierung und Idealisierung Rassismus vorzuwerfen, ist allerdings noch niemand gekommen.
Ich habe im Kommentarthread zu dem 8-d-S-Artikel eine nüchterne und sachliche Stellungnahme dazu formuliert. Kurz gesagt, ging es in meinem Text darum, wie die Sicht von Asiaten auf eine ausgestorbene weiße Rasse in einer etwa zweihundert Jahre entfernt liegenden Zukunft in romantischer Verklärung ausfallen könnte. Es waren schließlich auch nicht alle Griechen solche Genies wie Sokrates, aber im kollektiven Gedächnis verbleibt das Besondere – das besonders Schöne oder auch das besonders Intelligente und Kluge. Dass es schwarzhaarige, braunäugige Deutsche gibt, ist nichts Schlimmes, aber auch nichts Besonderes, weil über 80% der Weltbevölkerung dieses Aussehen teilen.
Ein Dichter, der die Tugenden eines untergegangenen Volkes preisen wollte, würde bestimmt nicht schreiben: „Sie waren großartige Architekten und Ingenieure. Ich meine natürlich, einige von ihnen, andere haben den ganzen Tag ferngesehen und Bier getrunken, und ein paar haben ihre Miete nicht pünktlich bezahlt.“ Er würde so etwas nicht schreiben, weil es die Ästhetik und Mystik des Gedichts zerstören würde, auch wenn es wahrscheinlich näher an den Tatsachen wäre.
Dass die Deutschen und andere europäische Völker sich streiten, Sex haben, sich in Kneipen schlagen, dumme und ignorante Menschen in ihren Reihen zählen, ist nichts Außergewöhnliches – das trifft auf jedes beliebige Volk der Welt zu. Aber es gibt einiges, was an den Europäern außergewöhnlich und der Lobpreisung wert ist.
Ich nehme mir das Recht heraus, das Verblassen der Weißen, das Ende ihrer Herrschaft und den Beginn des von Arabern und Türken dominierten islamisierten Europas auch gelegentlich von einem emotionalen Standpunkt aus zu betrachten. Den musst Du nicht teilen, und strenggenommen kannst Du ihn auch gar nicht teilen, weil Emotionen immer subjektiv sind. Doch ich bin auch nur ein Mensch, und mein Beruf erfordert es, den ganzen Tag rational zu denken. Manchmal brauche ich ein Ventil.
Die Kolonisierung Deutschlands durch die Türkei ist nämlich kein abstraktes Gedankenspiel. Ich kann nicht weit entfernt von meiner Haustür live beobachten, wie sich ein Ghetto voller ausgesucht dummer und primitiver Menschen jeden Tag ein Stück weiter durch meine Stadt frisst. Alte Deutsche sterben, und junge Sozialhilfeempfänger mit türkischem Migrationshintergrund, nicht vorhandenen Artikulationsfähigkeiten und hoher Gewaltbereitschaft ziehen ein. Verbliebene Traditionsgeschäfte werden sukzessive ersetzt durch Kik, Aldi, Dönerbuden und Ein-Euro-Läden. Ich kann das nicht mehr verhindern, aber ich werde nicht aufhören, es zu beklagen – rational und emotional.
Bezüglich der Rassendiskussion möchte ich gleichfalls auf meine von Thatcher erwähnten Ausführungen in Eisvogels Blog verweisen; sie sollten einige Deiner Fragen beantworten. Und nein, keine Sorge, da ist dann auch garantiert keine Poesie mehr drin, nur noch möglichst rationale Argumentation.
Kommentar von gubbelgobbel — 6. Dezember 2008 @ 04:54
mag ja sein, daß dat Zeitalter des weißen Mannes irgendwie vorbei is…
nä, aber die Vernunft geht niemals unter- höchstens bei mir.
Kommentar von Apokryphe — 7. Dezember 2008 @ 23:52
Danke gubbelgobbel fuer die Aufklaerung. Mir fehlt im Moment ein bisschen die Zeit (und die Motivation) mich wieder einzulesen. Aber ich mache das noch und melde mich dann wieder!
Kommentar von beer7 — 9. Dezember 2008 @ 12:23