von Fjordman                                                      Druckversion (pdf)

Zuerst veröffentlicht am 23. 9. 2008  unter dem Titel “Freedom Fighting ´Fashists´” in: Atlas Shrugs .

Übersetzung aus dem Englischen: BeforeDawn

Ende 2007 und Anfang 2008 war ich in eine hitzige Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Blog Little Green Footballs und seinem Betreiber Charles Johnson verwickelt. Ich hab seitdem nicht mehr viel darüber nachgedacht, weil es zu viel Energie kostete und weil ich es für Zeitverschwendung hielt. Jedoch haben mich kürzlich stattgefundene Ereignisse veranlasst, mich noch einmal mit dieser Sache zu befassen. In Deutschland ist in der Stadt Köln eine angemeldete Demonstration gegen die Islamisierung von einer unheiligen Allianz aus eurabischen multikulturellen Eliten und linksextremen “Antifaschisten” verhindert worden. Thomas Landen schreibt hierüber in The Brussels Journal:

“Die Ereignisse in Köln vom letzten Wochenende zeigen, wogegen europäische Konservative Widerstand leisten. Eine Konferenz, die gegen den Bau einer von türkischen Radikalen betriebenen Großmoschee protestieren wollte, wurde von gewalttätigen Kriminellen verhindert, die die Unterstützung der Stadtverwaltung und der deutschen Medien gefunden hatten. Die internationalen Medien, einschließlich der sogenannten ´konservativen´, haben entweder überhaupt nicht über die Geschehnisse in Köln geschrieben oder sie haben die Konservativen als ´Neonazis´ gebrandmarkt und die Kriminellen als normale Bürger, die tapfer die Wiederkehr des Nationalsozialismus bekämpfen. Ein Beispiel für das Letztere kann man in der Londoner The Times finden.”

Hierzu das Magazin Der Spiegel: “Im Kölner Innenstadtbezirk um den Heumarkt erschienen etwa 40.000 Gegendemonstranten, viele in Clownskostümen, um die Zusammenkunft zu verhindern. Sie blockierten Nahverkehrszüge, um die Delegierten fernzuhalten, und vereitelten auch die Fahrt eines Touristenschiffs in der Gestalt eines Wals – mit dem Namen ´Moby Dick´ -, auf dem die Rechtsextremen gehofft hatten, eine Pressekonferenz abhalten zu können. Ein Sprecher von Pro Köln: ´Steine, Ziegel und Farbbomben wurden geschleudert und die Panoramafenster der Moby Dick eingeworfen´. Die Polizei beendete die Zusammenkunft nach 45 Minuten. Aktivisten von Pro Köln mussten ihre Mikrofone und andere Ausrüstung auf dem Heumarkt abbauen, während die überforderten Einsatzkräfte der Polizei versuchten, die Masse der Gegendemonstranten zurückzuhalten.”

Der Spiegel: “Die Polizei hatte sich auf etwa 1.500 Rechtsextreme vorbereitet, die unter der Leitung der örtlichen Pro-Köln-Initiative eine öffentliche Diskussion darüber abhalten wollten, was sie die ´Islamisierung Europas´ nennen.”

Die hoch angesehene amerikanische Autorin und Kolumnistin Diana West kommentierte: “Was man hier suggerieren will ist, dass ein gemäßigter, nicht-´rechtsextremer´ Bürger sich unmöglich vorstellen kann, dass Europa dabei ist, islamisiert zu werden – nur ´Rechtsextreme´ können das…. Die Anti-Islamisierungs-Konferenz beabsichtigte eine sachliche Diskussion. Aber die Stadt Köln stellte unter Beweis, dass sie weder von Sachlichkeit noch von Diskussionen etwas hält. ´Die Stadt ist bereit.´ Für die Herrschaft des Mobs.”

Die vermeintlich konservative Zeitung Die Welt führte eine Online-Umfrage durch, in der sie von den Lesern wissen wollte, ob sie es für in Ordnung hielten, die Anti-Islamisierungs-Konferenz zu verbieten. Nach Angaben des führenden Blogs Politically Incorrect waren um Mitternacht 86 Prozent nicht mit diesem Vorgehen einverstanden. Aber etwas später in der Nacht kamen plötzlich auf wunderbare Weise Tausende von Voten herein und die Umfrage endete mit genau 50 Prozent für das Verbot. Die Welt sperrte ihre Kommentarfunktion, weil viele Kommentatoren die Entscheidung kritisierten, das Pro-Köln-Treffen zu verbieten.

Mehrere Augenzeugen an diesem Wochenende waren vom Vorgehen der Polizei schockiert, die als Stellvertreter der linken ´Antifa´-Gruppen zu handeln schien (die nur vermeintlich Antifaschisten sind, da sie sich immer wieder haargenau so aufführen wie Faschisten).

Aviel, ein amerikanischer Jude, der am 20. September in Köln zusammengeschlagen wurde, berichtet:

“Mein [jüdischer] Freund Michael Kucherov war hier am Freitag das erste Opfer. Er wurde verprügelt, weil er versuchte, den Ort des ersten unserer [Pro Köln] Zusammenkünfte am Freitag zu betreten. Ich mache mir heftige Vorwürfe, dass ich zu dem Zeitpunkt nicht da war, um ihm zu helfen. Es zerreißt mich, wenn ich höre, dass ein Jude auf deutschen Straßen zusammengeschlagen wird. Nun, er sollte nicht der einzige Jude bleiben. Am nächsten Tag wollte ich zum Heumarkt. In der Eibahnstrasse [sic] wurde ich von den Antifa-Schlägern verprügelt. Beide Male, als wir zusammengeschlagen wurden, schrien sie ´Nazi´, was mir doch ziemlich seltsam vorkam. Michael hatte einen Anzug an, aber ich trug meine Kippa und war so leicht als Jude zu erkennen; so ist es doch verständlich, wie seltsam es uns vorkam, von Deutschen auf der Strasse zusammengeschlagen und als Nazi bezeichnet zu werden, wenn man Jude ist. Na ja, ich fahr also mit einer gebrochenen Rippe nach Hause, aber mein Stolz ist unverletzt. Ich hätte auch versuchen können, wegzulaufen, aber das kommt nicht in Frage, ich und weglaufen oder vor diesen Leuten niederknien. Nicht dieser Jude hier. Und noch eins: sie sollen es alle wissen, wir (die Juden) sind nicht alle Waschlappen. Während wir hier in Europa sind, wehren wir uns die ganze Zeit gegen Schläger und Islamisten und haben vor niemandem Angst. Diese Konferenz war der Grund, weshalb ich von Frankreich nach Deutschland gefahren bin. Wir stehen an der vordersten Linie in einem Kampf, der laufend finsterer wird.”

Ein Norweger, der unter dem Namen Målmannen bloggt, hat Ähnliches erlebt und viele Fotos von diesem Ereignis gemacht:

“Mehrmals habe ich beobachtet, dass Leute, die zu der Demonstration wollten, von den linken Gegendemonstranten angegriffen und weggejagt wurden. In einem Fall wurde eine alte Frau, die eine Menge Antiislamisierungs-Poster bei sich hatte, von einer Bande Antifa-Aktivisten attackiert. Der Rest der Menge rief ´Nazis raus´, als diese Kriminellen die alte Frau angriffen und ihr alle Poster wegnahmen und ihr dann befahlen zu verschwinden, falls sie in Ruhe gelassen werden wolle.”

Der spanische Blogger AMDG von La Yijad en Eurabia berichtet über seine Beobachtungen:

“Es war offensichtlich nicht möglich, auf den Heumarkt zu gelangen. Ich versuchte es durch eine der schmalen Gassen der Altstadt; auch dort war ein Sperrriegel von schwarz gekleideten Antifas mit Sonnenbrillen. Sie hatten es sogar gewagt, eins von diesen rot-weißen Absperrgittern vor sich aufzustellen. Ich sagte zu einem von ihnen, dass ich hindurchgehen wolle, sie antworteten, das komme nicht in Frage. Eine von ihnen sprach Spanisch, und ich fragte sie, ob sie einen amtlichen Auftrag hätten, sie bestätigte das mit den Worten `Wir sind das Amt´. Eine Linie von Einsatzkräften der Polizei befand sich nur zwei Meter hinter ihnen. Ich kann mir kein besseres Bild des heraufziehenden eurabischen Faschismus vorstellen: Die Polizei unterlässt es nicht nur, gegen sie vorzugehen, sie geben ihnen sogar Rückendeckung. Oder man könnte auch denken, dass die Antifa die Sturmabteilung der offiziellen Polizei ist.”

Eine ganze Anzahl von diesen Demonstranten für “Demokratie” und gegen “Extremismus” waren Kommunisten. 100 Millionen tote Opfer des Kommunismus im Verlauf einiger Generationen sind vermutlich kein Zeichen des Extremismus. Einige hatten sogar Plakate mit anti-israelischen Slogans und verkauften Plaketten mit dem Bild des marxistischen Massenmörders und Folterers Che Guevara. Es ist kein Geheimnis, dass radikale marxistische Organisationen in Deutschland noch immer starken Einfluss haben, wie übrigens auch in vielen anderen Ländern.

Vielen Beobachtern fiel der militant aussehende schwarze Outfit eines Teils der linksextremen Demonstranten auf, der sehr zu ihrem Auftreten zu passen schien. Da das Wort “faschistisch” heutzutage anscheinend für Islamismus-Gegner und “rassistische” Kritiker der massenhaften Einwanderung im allgemeinen und der muslimischen im besonderen reserviert ist, kann man es als eine reizvolle Aufgabe ansehen, einen passenden Begriff für die militanten Antifa-Gruppen zu finden. “Rote Nazis” könnte passen, aber in Anspielung auf ihre schwarze uniformähnliche Kleidung trifft “Schwarzhemden” es vielleicht doch am besten.

Der Blogger AMDG: “Ich finde, wir sollten diese Zusammenkunft jedes Jahr abhalten. Wir müssen den Europäern zeigen, dass die Linken die Nazis und die Faschisten sind. Wir müssen darauf insistieren, nur so lässt es sich vermitteln. Wir müssen die Gegendemonstranten auch mit Plakaten konfrontieren, auf denen Verse aus dem Koran stehen.”

Die Entscheidung, die Demonstration gegen die Islamisierung zum Schweigen zu bringen, wurde von der örtlichen Verwaltung, aber auch von Behörden auf Bundesebene und wahrscheinlich auch von supranationalen Stellen unterstützt. Thomas Steg, stellvertretender Sprecher der Bundesregierung, hat mitgeteilt, dass Berlin den “interkulturellen Dialog” fördere. Das deutsche Innenministerium hat ebenfalls die Konferenz kritisiert und festgestellt, dass “eine solche Versammlung von Populisten und Extremisten die Koexistenz, um die die Stadt und die Muslime sich bemüht haben, gefährdet.”

Der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma, in derselben “konservativen” Christlich-Demokratischen Union wie die Bundeskanzlerin Merkel, sagte im Rundfunk: “Wir wollen deren Konferenz nicht, und zusammen mit einer überwältigenden Mehrheit der Kölner werden wir sie verhindern.”

Meiner Meinung nach ist der Kölner Oberbürgermeister ein kollaborierender Dhimmi.

Mit seiner Handlungsweise verrät er seine Stadt, sein Land und seine Kultur. Sie war ein schändlicher Akt der Feigheit und der Beschwichtigung der Nazis unserer Zeit. Die wahren Erben der Nazis und der Kommunisten, sowohl in Hinsicht auf ihre totalitäre Gesinnung als auch in Hinsicht auf ihre Methoden, waren die linksextremen Schwarzhemden an diesem Tage, und nicht die, die gegen die Islamisierung ihres Kontinents demonstriert haben. Schramma sollte sofort zurücktreten. Es ist nichts weniger als eine internationale Schande, dass, nachdem Deutschland von den Nazis und den Kommunisten befreit worden ist, die Behörden einer bedeutenden Stadt im größten Land Europas vor totalitären Schlägern auf die Knie fallen und ihnen erlauben, die Straßen zu beherrschen.

Den Schwarzhemden wurde von der Verwaltung ganz bewusst zugestanden, diejenigen einzuschüchtern, die der offiziellen pro-islamischen Politik kritisch gegenüberstehen. Dies bestätigt meinen seit langem bestehenden Verdacht, dass die linksextremen Schläger, die in bestimmten Ländern die Kritiker der Einwanderung attackieren, der verlängerte Arm des Staates sind. Die “antifaschistische” AFA (Antifascistisk Aktion) in Schweden, zum Beispiel, brüstet sich öffentlich mit ihren regelmäßigen gewalttätigen Angriffen auf Menschen, die sie nicht mögen, und dieses seit Jahren. Die Medien und die Behörden wissen davon, aber unternehmen nichts. Um es kurz und bündig zu sagen: Ihnen gefällt es.

Die staatlich gesponserte Organisation Expo in Schweden hat zusammen mit AFA ein Buch über die Kritiker der Massenimmigration veröffentlicht. Expo hat jetzt ihr Material der größten politischen Partei im Land, den Sozialdemokraten, für den Gebrauch gegen ihre politischen Rivalen zur Verfügung gestellt. Die “respektable”, staatlich finanzierte Organisation Antirasistik Senter in Norwegen hat auf ihrer Homepage ein Link zur AFA Stockholm, die sie als “militante schwedische Antifaschisten” bezeichnet. Sie wissen also, dass AFA militant ist, aber offenbar nicht so sehr, dass sie nicht zu ihr verlinken würden. Sie verlinken auch zur Antifaschistischen Aktion (AFA) in Berlin, von der einige Mitglieder wahrscheinlich unter den mutigen “Antifaschisten” waren, die “rassistische ” ältere Damen und jüdische “Nazis” in Köln attackierten. Die anderen Organisationen, die dort erwähnt werden, laufen unter ´empfohlene Links´ und nicht etwa ´wichtige Links´. Dies alles wird von den Massenmedien und der politischen Klasse mit Schweigen übergangen.

Die norwegische Zeitung Dagens Næringsliv hat vor einiger Zeit die Tatsache enthüllt, dass die größte “antirassistische” Organisation im Land, SOS Racisme, am Ende der achtziger und zu Beginn der neunziger Jahre, also während des Zusammenbruchs des Kommunismus in Osteuropa, stark von Kommunisten unterwandert war. Diese Leute wechselten also direkt vom Kommunismus zum Multikulturalismus, was zeigt, dass zumindest einige von ihnen den Multikulturalismus als die Fortsetzung des Kommunismus mit anderen Mitteln ansehen.

Der vom Staat finanzierte Islamische Rat Norwegens (Islamsk Råd Norge) leugnet nicht, dass er “Anleitung” vom religiösen Führer der Moslembruderschaft Yusuf al-Qaradawi und seinem Fatwa-Rat erhält, wo man , unter anderem, darüber debattiert, ob Homosexuelle getötet werden sollten oder nicht. Al-Qaradawi hat auch Selbstmordattentate und die Heirat mit neunjährigen Mädchen befürwortet. Inzwischen hat ein Sozialist namens Lars Gule, der schon einmal auf der Reise nach Israel mit Dynamit im Rucksack festgenommen wurde, auf einem vielgelesenen Blog vorgeschlagen, dass der Geheimdienst mich überwachen solle, weil ich ein gefährlicher “Rechtsextremist” sei.

Einer der ausländischen Konferenzteilnehmer, der flämische Politiker Filip Dewinter, kritisierte den Kölner Oberbürgermeister Schramma und verglich ihn mit Freddy Thielemans, dem sozialistischen Bürgermeister von Brüssel, der 2007 und 2008 Demonstrationen zum Gedenken an die Terroropfer des 11. September 2001 in den USA verboten hatte, weil er es nicht mit den örtlichen Muslimen verderben wollte. Dewinter sagte: “Brüssel und Köln haben Bürgermeister, die vor der Islamisierung auf die Knie fallen und sich ergeben.”

Ich habe von Freitag, den 19., bis Dienstag, den 23. September, die Startseite des großen amerikanischen “Anti-Djihad”-Blogs Little Green Footballs (LGF) besucht, um zu kontrollieren, was der Blogger Charles Johnson über die Demonstration geschrieben hatte. Soweit ich sehen konnte, hüllte er sich über dieses Thema in völliges Schweigen. aber ich habe keinen Zweifel, dass er von dem Ereignis wusste. Am 8. September schrieb er über “Faschisten, die in Köln den Anti-Djihadismus gekidnapped haben” und stellte fest: “Hier haben wir es wieder: eine All-Star-Mannschaft der europäischen Faschisten bemächtigt sich der Anti-Djihad-Bewegung und missbraucht sie für ihre eigenen kranken politischen Ziele.”

Einer von diesen “faschistischen Bastarden” (Johnsons Worte) war Dewinter mit seinem Projekt “Städte-gegen-die-Islamisierung”. Mr. Johnson selbst bemerkte, dass die Führer der Islamischen Republik Iran, die nicht gerade ein Leuchtfeuer der Toleranz und der Aufklärung ist, die Europäische Union (interessanterweise nicht Deutschland) drängten, zu intervenieren und die geplante “anti-islamische” Konferenz zu stoppen, und er zog daraus den Schluss, dass “die iranischen Mullahs sich keine bessere Propaganda hätten wünschen können”.

Die Iraner übten mehrmals Druck auf die EU aus und bestellten den französischen Botschafter ein – Frankreich hatte zu der Zeit die rotierende EU-Präsidentschaft inne – , um ihrer tiefen Besorgnis über die nachgiebige Haltung der EU gegenüber anti-islamischen Gefühlen in Europa Ausdruck zu verleihen, und schlugen vor, europäische Behörden sollten die Konferenz verbieten. Müssten nicht der “Anti-Djihadist” Johnson und sein Anhang darüber beunruhigt sein, dass sie sich mit einem repressiven, den Terrorismus fördernden islamischen Staat auf derselben Seite gegen Westler, die für ihre Freiheit kämpfen, wiederfinden? Anscheinend sind sie es nicht.

Nur ein paar Tage vorher hatte der “faschistische Bastard” Filip Dewinter in Florenz den “Oriana-Fallaci-Preis” für seine Arbeit mit “Städte gegen Islamisierung” erhalten. Der Preis ist nach der mutigen italienischen Islamkritikerin Oriana Fallaci benannt. Ironischerweise hat Mr. Johnson jahrelang ein Foto der Fallaci auf seiner Homepage gehabt, aber zu der Zeit, als er seinen Beitrag schrieb, war es plötzlich auf geheimnisvolle Weise verschwunden. Ich vermute, sie gehört auch zu den Faschisten, genau so wie Dewinter, ich selbst und jeder andere, der nicht an den Mythos eines gemäßigten Islam glaubt. Auch der niederländische Politiker Geert Wilders scheint ja nicht an die Existenz eines gemäßigten Islam zu glauben. Wann wird LGF ihn zum Faschisten erklären?

Die LGF-Leute denken, wir Europäer müssen beweisen, dass wir ideologisch 100 Prozent “rein” sind, bevor uns das Recht gewährt wird, für unser Weiterbestehen zu kämpfen. Man stelle sich vor, ein Haus steht in Flammen. Die Feuerwehr ist gerade angekommen, um das Feuer zu löschen, aber der Nachbar erlaubt ihnen nicht, das Wasser aus dem öffentlichen Netz zu gebrauchen, weil er fürchtet, es könne unrein sein. Er will nur den Gebrauch von heiligem Wasser zulassen – destilliertem heiligen Wasser – und das auch nur, wenn es von einer lesbischen Priesterin geweiht wurde, die das Wahlrecht für illegale Einwanderer fordert. Da die Feuerwehrleute solches Wasser nicht vorrätig haben, brennt das Haus ab, aber der Nachbar tröstet sich damit, dass wenigstens die übrig gebliebene Asche ideologisch rein ist. Dies ist die Einstellung von Little Green Footballs gegenüber der Bedrohung, der sich die westliche Welt gegenüber sieht. Ihre Einstellung läuft darauf hinaus, dass das Wasser gefährlicher ist als das Feuer selbst, und dass sie deshalb mit ihren Regenschirmen auf die Feuerwehrleute einschlagen und dabei “faschistische Bastarde!” schreien.

Ihre Denkweise scheint zu sein, dass wenn man wahllos an irgendeinem Europäer kratzt, ein Nazi sichtbar wird, der nur darauf gewartet hat, herauszukommen. Es sind überhaupt nur zwei Arten von Europäern möglich: unterwürfige Kriecher und eben die Nazis. Wenn wir nicht zu jenen gehören, dann müssen wir logischerweise zu diesen gehören. Diese Einstellung verrät einen durchgängigen Hass, der alles verteufelt, was Europäer tun, um ihre Würde und ihr Erbe zu beschützen, und spiegelt den Multikulturalismus wieder, der eine anti-westliche, besonders aber eine anti-europäische Hassideologie ist.

Einer der Gründe, warum in der Wolle gefärbte Antisemiten (David Duke wäre ein typisches Beispiel) unzuverlässige Verbündete sind, ist, dass sie Juden so sehr hassen, dass sie zu vernünftigem Denken nicht in der Lage sind und deshalb mit den Moslems gemeinsame Sache machen, verbunden durch den gleichen Hass. Dasselbe trifft auf in der Wolle gefärbte Antieuropäer zu, von denen es viele sogar auf “konservativen” Webseiten, wie eben LGF, gibt. Sie haben einen irrationalen Hass, eine Wolke, die ihren Verstand verdunkelt und sie daran hindert, die Welt zu sehen wie sie ist. In gewisser Hinsicht haben die Leute von LGF mehr mit David Duke gemeinsam als sie zuzugeben bereit sind. Wenn man solchen hirnlosen Antisemitismus und Antiamerikanismus als ein Problem ansieht, dann sollte man diese hirnlose antieuropäische Einstellung genauso sehen.

An diesem Wochenende haben wir erleben müssen, wie Menschen, die anderer Meinung sind – darunter auch Juden -, von Kriminellen bedroht, beschimpft und in einigen Fällen auch verprügelt wurden. Diese “antifaschistischen” Schwarzhemden stehen in enger Beziehung zu den gewalttätigen totalitären Bewegungen vergangener Generationen, in Hinsicht auf ihre Kleidung, auf ihre Mentalität und auf ihre Bereitschaft, die Meinungsfreiheit mit brutaler Gewalt zu unterdrücken. Kurzum, sie gleichen Faschisten und Kommunisten (einige von ihnen waren auch Kommunisten). Was hat Little Green Footballs, wo man nie die Gelegenheit auslässt, Faschisten zu brandmarken, hierüber geschrieben? Bislang absolut nichts. Es gibt in der Tat Menschen in Europa, die sich wie Faschisten aufführen, und sie erhalten heimliche Unterstützung von LGF, während ihre Opfer als “Faschisten” denunziert werden.

Ich habe mehr als ein halbes Jahr lang beobachtet, wie eine Anzahl anständiger Menschen, darunter Pamela Geller, Paul Belien, Diana West, Baron Bodissey und Dymphna vom Blog Gates of Vienna, und darüber hinaus noch viele andere, zum Ziel der bösartigen Verleumdungskampagne von Charles Johnson und Little Green Footballs wurden; etwas derartiges habe ich in meinem ganzen Leben nicht gesehen. Nachdem Mr. Johnson eine irrsinnige Hexenjagd gegen eine jeden Monat anwachsende Zahl imaginärer Faschisten betrieben hat, zieht er es jetzt plötzlich vor, die Augen zu verschließen und zu schweigen, wenn sehr reale Faschisten mit Gewalt ihre Kritiker in einer westlichen Großstadt zum Schweigen bringen. Ich gebe zu, ich bin wütend, und ich denke, ich habe auch das Recht dazu.

Es ist jetzt an der Zeit, dass sich Mr. Johnson öffentlich bei den zahlreichen Menschen entschuldigt, die er seit dem Herbst 2007 verleumdet hat, und anfangen sollte er bei denen, die ich hier erwähnt habe. Nicht deren Glaubwürdigkeit steht hier auf dem Spiel, sondern seine. Wenn er weiter die Bemühungen derjenigen, die gegen die islamische Infiltration angehen, untergraben will, dann wird es für LGF sehr schwer werden, sich überhaupt noch als Antidjihad-Webseite zu präsentieren. Irgendwann kommt der Punkt, wo der immer geringer werdenden Zahl von Leuten in der Nordhemisphäre, die noch nicht von dieser Webseite verbannt worden sind, nichts anderes übrig bleibt als sich zu fragen, ob ihr Betreiber nicht einfach die Seite gewechselt hat und jetzt zum Reich der Finsternis gehört.