Counterjihad

20. September 2009

Der intellektuelle und moralische Bankrott der heutigen Linken

Text als pdf-Druckversion

von: Dr. Sanity 

Übersetzer: BeforeDawn

Vorbemerkung des Ü.: ´Dr. Sanity´ ist – wie auch ´Shrinkwrapped´ – einer der sog. PsychBlogs in den USA: von - in diesen beiden Fällen jüdischen - Psychoanalytikern betriebene Blogs, in denen politische Vorgänge unter psychologischen Gesichtspunkten von einem konservativen Standpunkt aus kommentiert werden. – In dem hier übersetzten Post gibt die Bloggerin ihrer Entrüstung über die Entwicklung der US-Linken, insbesondere der Frauenbewegung, seit der ´Cultural Revolution´ Ausdruck, die ihre einst klassisch-liberalen Ziele jetzt, in zunehmender marxistischer Borniertheit, verraten und in ihr Gegenteil pervertiert hat.

Originalartikel am 3. November 2005 auf Dr. Sanity: „The Intellectual and Moral Bankruptcy of Today´s Left

Gestern hat in Detroit ein Gedächtnisgottesdienst für Rosa Parks stattgefunden, die Pionierin der Bürgerrechte, deren mutiges Handeln eine gesellschaftliche Bewegung in Gang gesetzt hat, die in diesem Land, das sich der Freiheit und der menschlichen Würde verschrieben hat, längst fällig gewesen war. [R.P.  wurde am 1. 12. 1955 in Montgomery, Alabama verhaftet, weil sie sich weigerte, als Schwarze ihren Sitzplatz im Bus für einen weißen Fahrgast zu räumen. Ihr ziviler Ungehorsam löste den Montgomery Bus Boycott aus, der als Anfang der schwarzen Bürgerrechtsbewegung gilt; Anm. d. Ü.]

Als ich mir diesen Gottesdienst ansah und mir mehrere Reden zur Ehren dieser unglaublichen Frau anhörte, der alle Amerikaner so viel verdanken, musste ich an jene Zeit denken, als ich eine junge idealistische Studentin und eine eifrige Unterstützerin der Bürgerrechtsbewegung und der Frauenbewegung war.

Die heutige Linke ist weit entfernt von jener liberalen Linken, die ich in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern während meiner Jahre am College kennenlernte. Zu jener Zeit – obwohl ich mit meinen Kommilitonen hinsichtlich ihrer Methoden nicht übereinstimmte -  konnte ich mich mit dem zugrunde liegenden Idealismus und mit dem Wunsch, die Welt zu verbessern, identifizieren. Damals war die Linke auf die Werte des klassischen Liberalismus eingestimmt – Freiheit, Chancengleichheit, die Rechte des Individuums. In jenem geschichtlichen Moment sah sich die Linke veranlasst, über das bloße Reden hinauszugehen und zu handeln, um die liberalen Ideale und Werte, an die sie glaubte, zu verwirklichen. Zu diesem Zeitpunkt kam die Bürgerrechtsbewegung in der Mitte der Gesellschaft an. Und obwohl unterschwellig auch schon die künftige ideologische Starrheit spürbar war, konnte die Linke stolz auf das sein, was die Bewegung erreichte.

Jene ruhmreichen Tage, als die Linke an Freiheit und Individualität glaubte, und daran, „dass der Charakter eines Menschen wichtiger war als seine Hautfarbe“ [Zitat M. L. King; d. Ü.] sind seit langem vergangen. Jetzt scheint es, dass die Linke nur so tut, als glaube sie an jene Werte, und dass sie es für notwendig hält, dieses immer noch als Lippenbekenntnis zu äußern.

Aber jetzt ist meine Beobachtung, dass die heutige Linke eigentlich für gar nichts steht – nicht für Freiheit, nicht für Chancengleichheit, nicht für die Rechte des Individuums, nicht einmal für Frieden. Zu versuchen, die Ungerechtigkeiten dieser Welt zu beseitigen, ist ein nobles ethisches Ziel, aber irgendetwas ist auf der Straße zu jener schönen Utopie passiert. Die Linke ist falsch abgebogen und hat sich verirrt – irgendwo in der Nachbarschaft von Vietnam, wie mir scheint.

Aber ich will nicht Vietnam wiederaufwärmen. Stattdessen werde ich mich auf das Verhalten der heutigen Linken und auf die Antikriegsbewegung konzentrieren.

Gegenwärtig steht alles, was von der Linken unterstützt wird – und damit fast ihr ganzes Verhalten -  in einem Gegensatz zur klassischen liberalen Philosophie. Es gibt kein Engagement mehr für die Freiheit des Individuums oder die Freiheit allgemein. Die Linke hat keine Zeit mehr, sich um die Freiheit des normalen Bürgers zu kümmern, weil sie völlig davon beansprucht wird, Freiheit für Tyrannen, die ihre Bürger unterdrücken, zu fordern, Freiheit für Terroristen, die den normalen Bürger umbringen, und für religiöse Fanatiker, die die Frauen unterjochen.

Die Intellektuellen, die vormals die IDEE der Freiheit propagierten, sind jetzt in einer IDEOLOGIE gefangen, deren Existenz von der Unterdrückung der freien Rede abhängt, von der Unterdrückung von Ideen, und der Verfolgung derjenigen, die es wagen, die Glaubenssätze dieser Ideologie zurückzuweisen.

Patriotismus, die Liebe zum eigenen Land, wird von denen verspottet, die früher dafür gekämpft haben, den Amerikanischen Traum zu allen amerikanischen Staatsbürgern zu bringen, und die diejenigen idealisiert haben, die an diesem Traum nicht teilhaben durften. Langsam, aber unaufhaltsam, haben diese Idealisten, die damals „We shall overcome“ gerufen haben, eine giftige Kultur entwickelt, die ein nie endendes Opfertum proklamiert, das unmöglich zu überwinden ist. Die Liebe zu den amerikanischen Idealen und Werten ist zu einem bösartigen Antiamerikanismus pervertiert – für den alles, was er seinem Ursprung oder seinem Wesen nach als „amerikanisch“ etikettiert, unvergleichlich schlecht ist, und für den Amerika nun die Quelle allen Übels in der Welt ist.

Die klassische liberale Tradition wird jetzt fast nur noch von den sogenannten „Konservativen“ aufrecht gehalten. Früher war „liberal“ gleichbedeutend mit „links“. Aber nun nicht mehr.

In den 35 oder 40 Jahren, seitdem die Linke nach der Mitte des Jahrhunderts die Dominanz im politischen Denken errungen hat, sind wir Zeugen geworden ihres rapiden und unvergleichlichen Niedergangs hin zu einem umfassenden intellektuellen und moralischen Bankrott. Die noblen Werte und Ideale, für die sie einmal gestanden hat, sind von ihr aufgegeben worden; und fast als ob ein surrealer kosmischer Scherz mit ihr gespielt worden wäre, hat sie – ohne es selbst zu bemerken! – das genaue Gegenteil von ihren alten Zielen sich zu eigen gemacht.

Wo sie sich einst für Freiheit einsetzten, stützen sie jetzt Diktaturen und rechtfertigen Tyrannen. Wo sie einst Gerechtigkeit in die Welt zu bringen versuchten, verteidigen sie jetzt Massenmord und Versklavung. Wo sie einst mit Recht Chancengleichheit forderten, fordern sie nun alle Arten von Quoten und Sonderregelungen und fordern Gleichheit der Ergebnisse. Wo sie einst die Schwachen stärken wollten, sehen sie es nun als ihre Aufgabe, deren Opferstatus aufrechtzuerhalten und noch auszudehnen.

Denn wie können sie schließlich ein „Idol der Unterdrückten“ sein, wenn sie nicht die unterdrückte Klasse so bewahren und pflegen, dass sie für immer ihre Dienst und ihre Hilfe braucht?

Dieser unabweisbare Sachverhalt nämlich erklärt weitgehend die merkwürdige Einstellung, die die Linke zu den Mitgliedern der diversen Opfergruppen hat, die dem Opferstatus entkommen und erfolgreich sind, die zu unabhängigen und leistungsfähigen Erwachsenen werden. Ihre vormals altruistische und idealistische Weltsicht wird zu einer narzisstischen – und zu einer bösartig narzisstischen obendrein -, indem sie nur noch mit dem Machterhalt für ihre eigene elitäre Gruppe beschäftigt sind.

Die Sorge um die Chancengleichheit für alle Mitglieder der Gesellschaft hat gleichsam einen Amoklauf gemacht und ist jetzt nur noch die unaufhörliche schrille Forderung, dass am Ende um jeden Preis alles und jeder gleich sein müsse.

Lassen Sie mich ein Beispiel nennen für diesen Wandel von einer Idee zu einer Ideologie; es wird als mein exemplarisches Beispiel dienen für dieses Modell der modernen Linken, das sie auf alle diejenigen anwendet, die sie als „Opfer von Unterdrückung“ identifiziert.

Es gab einmal die Frauenbewegung – und genau so die Bürgerrechtsbewegung -, die sich stolz erhob, um ihre Klientel zu unterstützen und sie zu ermutigen, dem Dasein als Opfer zu entkommen und die Verwirklichung ihrer verfassungsmäßigen Rechte zu fordern. Sie forderten die Einlösung des amerikanischen Versprechens der Chancengleichheit für alle, entsprechend den Gesetzen.
 
Allzu lange war die Einlösung dieses Versprechens diesen Gruppen vorenthalten worden. Die Idee war, dass Frauen und Schwarze – und überhaupt jede Minderheit – dieselben grundlegenden Freiheiten, dieselbe Chancengleichheit in diesen Land genießen sollten, das stolz war, dass es jedem Individuum ein Anrecht auf Leben, Freiheit und auf das Streben nach Glück zusprach. Dies war eine wirklich große Idee – eine außerordentlich wichtige Idee – denn ihre Basis war die Entschließung, dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihrem ethnischen Hintergrund, sich der Segnungen unserer Freiheit erfreuen und uneingeschränkt nach ihrem Glück streben sollten.

Diese Idee war eben die amerikanische Verheißung. Es war eine der größten Tragödien der Geschichte, dass unsere Gründerväter (mit der Ausnahme Benjamin Franklins), in dem Bemühen, mit den sklavenhaltenden Staaten einen Kompromiss für den Zusammenschluss der Union zu finden, in eben dem Dokument, das die universelle menschliche Freiheit und Würde postulierte. die Sklaverei zugestanden und die Diskriminierung der Frauen erlaubten. (Es ist interessant, ähnliche Probleme in den Verhandlungen über die entstehende Verfassung des Irak zu sehen.)

Um den Gründervätern gegenüber, die ihrer Zeit um Lichtjahre voraus waren, nicht unfair zu sein: sie hatten wenigstens einen Weg offen gelassen, diese Ungerechtigkeit zu beseitigen, und der Beginn dieses Prozesses war der fürchterliche Bürgerkrieg, der die Union fast zerstört hätte. Die Mitte des 20. Jahrhunderts wurde dann das endgültige intellektuelle Schlachtfeld für die Beseitigung beider Defekte in der Anwendung der Verfassung der Vereinigten Staaten.

Da ich meine politischen Erfahrungen vor allem in der Frauenbewegung gemacht habe, werde ich das, was ich innerhalb dieser Bewegung über mehr als 30 Jahre hin beobachtet habe, hier mitteilen.

„I am woman, hear me roar–in numbers too big to ignore….“ ["Ich bin eine Frau, hört mein Schreien - wir sind zu viele, als dass man uns ignorieren könnte"; aus der ´Hymne der am. Frauenbewegung´, gesungen von Helen Reddy; d. Ü.] Das war  unser Motto, und ich war stolz, eine bekennende Feministin zu sein. Es war die Zeit, als intellektuelle Feministinnen beanspruchten, dass Frauen nicht  Opfer sein müssen, und die feministischen Vorkämpferinnen forderten alle Frauen auf, sich zu erheben und das Potential, das in ihnen steckte, zu verwirklichen, und darauf bestanden, dass Frauen nicht nach ihrem Geschlecht beurteilt werden, sondern nach ihren Fähigkeiten und ihren Verdiensten.

ANMERKUNG FÜR MODERNE FEMINISTINNEN: Es gibt eine gute Nachricht, und es gibt eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass eben diese Frauenbewegung, die ich damals unterstützt habe, es fertig gebracht hat, die Frauen zu mobilisieren und sie zu ermutigen, nach den Sternen zu greifen. Ein kleiner Teil des Erfolges dieser Bewegung ist, dass heutzutage in den meisten medizinischen Hörsälen mehr als 50 Prozent Frauen sitzen! Es gibt keine systematische Diskriminierung der Frauen mehr, die sie aus der Medizin heraushält. Frauen sind in jedem medizinischen Fachgebiet vertreten. Sie stehen an der Spitze von Universitäten und von wissenschaftlichen Gesellschaften, sie sind Dekane von medizinischen Fakultäten und Vorsitzende von Fachbereichen. Dies ist wirklich großartig! Und diese Geländegewinne sind in fast allen Berufen und auf fast allen Feldern menschlichen Strebens gemacht worden.
 
Die schlechte Nachricht ist, dass die feministische Bewegung nie begriffen hat, dass das Ziel im wesentlichen erreicht ist. Frauen stehen alle beruflichen Möglichkeiten offen, zugleich können sie aber auch Ehefrauen und Mütter sein, wenn sie es wünschen. Der Sieg ist errungen, aber die Frauenbewegung hat es nicht gemerkt und kämpft weiter.

Die Existenz der Frauenbewegung wird heutzutage hauptsächlich dafür verwendet, den Kult des Opferseins, den sie bei den Frauen geschaffen haben, zu unterstützen und noch auszuweiten. Die Feministinnen sind nun Mütter geworden; einst waren sie glücklich, ihr Kind großzuziehen und ihm zu helfen, das Nest zu verlassen und froh ein Leben auf eigenen Füßen beginnen zu können; aber jetzt sind sie wegen der Tatsache verbittert, dass ihre Töchter sie nicht mehr brauchen. Jetzt haben die Feministinnen ihr Leben der Aufgabe gewidmet, andere Frauen davon zu überzeugen, dass sie doch noch keine wirkliche Macht haben, dass sie doch noch nicht in gleicher Weise wie die Männer leben und arbeiten können. Wenn sie Frauen antreiben, die „Rechte“ einzufordern, dann wird die sichere Folge sein, dass Frauen, die ihrer Parteilinie folgen, von jedem, der Verstand und Augenmass hat, als Heulsusen und „Loser“ betrachtet werden.

Denn die heutigen „Feministinnen“ (und „heutig“ ist für mich ein Wort der Verachtung) haben eine strikte Parteilinie. Es hat den Anschein, wenn man nicht zu den Demokraten, oder, allgemein gesprochen, nicht zur linken Seite des politischen Spektrums gehört, dann ist man keine Frau, die zählt. Wenn Rosa Parks sich heute für die Freiheit ausspräche – als Republikanerin, die sie war (Gott möge ihr beistehen), dann wäre klar, was passieren würde. Dasselbe passierte nämlich Condi Rice und passiert jetzt Michael Steele.

Wenn man Aussenministerin einer republikanischen Regierung und zugleich eine Frau ist – und nicht nur das, eine schwarze Frau, dann zählt man nicht (weder als Frau noch als Schwarze). Wenn man als Mitglied der Republikaner für das Justizministerium nominiert wird und eine Frau ist – dann zählt man nicht

Ja, wenn es herauskommt, dass du mit den Demokratinnen in irgendeiner Hinsicht anderer Meinung ist, dann zählst du nicht und wirst sogleich als Verräterin des eigenen Geschlechts bezeichnet, und ihre gemeinsten und abschätzigsten Bemerkungen sind gerade für dich bestimmt.

Es ist wahr, die Frauenbewegung von heute ist eine bizarre Parodie der Frauenbewegung, die damals in den 70ern Frauen wie mich unterstützte und ermutigte. Wie jene Mutter, die ich erwähnt habe, ist diese Gruppierung jetzt wütend darüber, dass ich, und andere wie ich, sich ausgezeichnet und es gewagt haben, unsere eigenen Ideen darüber zu haben, wie die Welt aussehen sollte. Dass wir es gewagt haben, anderer Meinung als sie zu sein. Dass wir es gewagt haben, erwachsen zu werden und unser eigenes Leben zu leben.

Die Feministinnen von heute sind keine Happy Campers [Anspielung auf einen Film über Erstsemesterstudenten in einem Summer Camp; d. Ü.]. Als Frauen wirkliche Fortschritte machten und weniger Diskriminierung erfuhren, die gläserne Decke über ihnen durchstießen, usw., fingen diese Feministinnen, die uns damals angetrieben haben, an, schriller und schriller und immer reizbarer zu werden. Der Erfolg der Frauen und ihre Chancengleichheit bedeuteten, dass die feministische Bewegung selbst zunehmend irrelevant wurde! Und da begann sich ihre Sprache zu verändern. Das war der Punkt, als sich die IDEE der Freiheit zur IDEOLOGIE des Opferseins verwandelte.

Während sie einst die wirklichen Barrieren, die Frauen davon abhielten, ihr Potential zu entfalten, niederreißen wollten, verlangen die Feministinnen jetzt, dass die Realität sich ihren Forderungen beugen muss. Sie behaupten, dass wirkliche biologische bzw. physiologische Unterschiede zwischen Frauen und Männern nicht existieren und dass es offener Sexismus ist, diese Unterschiede anzusprechen. Mit anderen Worten: sie haben angefangen, die Wirklichkeit selbst als einen der Hauptfaktoren der „Unterdrückung“ der Frauen zu identifizieren.

Um ihre wachsende Entfremdung von der Realität zu demonstrieren, wurde die amerikanische Öffentlichkeit dem lächerlichen Bild einer feministischen Akademikerin ausgesetzt, die tatsächlich in Ohnmacht fiel, als nur die Möglichkeit angesprochen wurde, dass solche biologischen Unterschiede eine Rolle im Leben der Frauen spielen könnten. Es ist unmöglich, sich eine solche Selbstparodie auszudenken.

Nun frage ich euch: sind diese Frauen nicht völlig irrelevant geworden? Und sie sind nicht nur irrelevant, sondern sie stehen auch jeder wirklichen Forschung, jeder Einsicht und jedem Fortschritt im Weg, der auf lange Sicht die Sache aller Frauen in der Welt voranbringen könnte.

So etwas passiert, wenn eine Bewegung von einer Idee zu einer Ideologie wird. Und ich behaupte, dass diese grundlegende Veränderung  in der Bürgerrechtsbewegung, in der Schwulenbewegung usw. usw. zu beobachten ist.
 
Die heutige Linke und ihr Klon, die Bewegung gegen den Irakkrieg, beziehen sich nur noch auf bloße marxistische Rhetorik und auf ausgelutschte Slogans, die bei jeder Gelegenheit breitgetreten werden. Sie trauen sich nicht, den wirklichen und bedrückenden Ungerechtigkeiten dieser Welt ins Auge zu sehen.

Niemand kann mit ihnen argumentieren, nicht einmal über die Meinungsverschiedenheit als solche mit ihnen übereinstimmen. Sie, und nur sie, wissen die Wahrheit, und wenn man mit ihnen argumentiert, wird man sofort als „Rassistin“ oder als „Sexistin“ bezeichnet, oder es wird gesagt, man „verletze andere Leute“, „hasse Schwarze“ oder „sei gegen Frauen“. Jede Diskussion wird mit diesen Begriffen geführt. Wenn sie sich für „X“ einsetzen, dann muss jeder, der ihre Meinung nicht teilt, jemand sein, der „X“ hasst oder „X“ diskriminiert.

Man hört beständig diesen Bockmist. Es ist nicht möglich zu argumentieren, dass es verschiedene Wege gibt, bestimmte soziale Probleme oder soziale „Ungerechtigkeiten“ anzugehen, oder dass es möglicherweise wirkungsvollere und weniger schädliche Lösungen gibt als immer dieselben alten marxistischen Formeln.

Es ist nutzlos, darauf hinzuweisen, dass z. B. Billionen von Dollars bereits dafür ausgegeben worden sind, den Armen und Benachteiligten in diesem Land zu helfen. Was ist letzten Endes dabei herausgekommen? Wir haben den Leuten Fisch zu essen gegeben, aber wir haben ihnen nicht beigebracht, wie man fischen geht. Und, als Beweis dafür: wir haben das mitleidwürdige Spektakel von New Orleans während Katrina mit der vorhersagbaren reflexhaften Antwort der Linken, dass „George Bush die Schwarzen hasst“.
 
Vielleicht ist es ja gerade die Politik der Linken, die die Diskriminierung und der „Hass“ gegen die Schwarzen sind? Vielleicht ist es ja ihre Darstellung der Schwarzen als Opfer, die „sie auf dem ihnen zukommenden Platz“ hält, und nicht die schrecklichen „Rassenvorurteile“ dieser schrecklichen Republikaner. Vielleicht ist es die marxistische Ideologie, die die Linken jeglicher Fähigkeit zu einer logischen Analyse beraubt hat und die sie zwingt, ausschließlich in den Begriffen „Unterdrücker“ gegen „Unterdrückte“ zu denken. Wie auch immer, ihre Gehirne sind so zugenagelt, dass sie unfähig sind, sich irgendeinen anderen Weg vorzustellen.

Nun, ich habe eine Neuigkeit für sie. Es gibt unter uns welche, die die Situation anders sehen und die denken, dass wir neue Wege für diese immerwährenden alten Probleme ausprobieren sollten. Und macht die Augen auf: wir sind nicht die „bösen Unterdrücker“! Sondern wir sehen uns mit Recht als Befreier; unsere Ziele heißen Ermächtigung des Individuums und Verminderung der Macht des maternalistischen/paternalistischen Staates.

Wir sind die wirklichen Freiheitskämpfer dieser Welt.

Eines Tages wird jemand bemerken, dass die Linke in mehr als fünfzig Jahren nicht eine einzige neue Idee gehabt hat, und dass keins der „großen“ Programme, die geschaffen wurden, funktioniert hat. Trotzdem bewachen sie eifersüchtig ihre Programmme und haben Angst vor allen neuen Ideen oder Wegen, die geeignet wären, sie an ihrer kostbaren Ideologie zweifeln zu lassen.

Statt eine Reduzierung der Armut zu bewirken, haben sie eine Klasse von Menschen geschaffen, deren Überleben von der Regierung abhängt, und auf diese Weise haben sie sichergestellt, dass es weiter Armut gibt – sogar durch die Generationen hindurch. Die Motivation wurde zerstört. Die Selbstachtung wurde in die Tonne getreten. Das Bewusstsein, Opfer zu sein, und die daraus resultierende Passivität sind zu einer Lebensweise geworden, deren schlimme Aspekte in der Musik und der Kultur der neugeschaffenen Sozialhilfeklasse glorifiziert werden.

Soll das etwa soziale Gerechtigkeit sein?

Nein. Dies ist nur das unvermeidliche Ergebnis der Anwendung der marxistischen Theorie in der Realität. Ungeachtet des katastrophalen Scheiterns aller Versuche des Marxismus im 20. Jahrhundert, die, nach seiner Vorstellung, „ideale“ Gesellschaft zu schaffen, hängt die Linke verzweifelt an dieser Ideologie, mit der sie sich in das amerikanische Bewusstsein hineingeschwindelt hat.

 Die beiden Zwillingskinder des Marxismus – Kommunismus und Sozialismus – haben die blutigsten, kränksten und für ihre Gesellschaften schädlichsten Despoten der Weltgeschichte hervorgebracht, die für mehr Tote und für mehr menschliches Elend als zu irgendeiner anderen Zeit verantwortlich sind. Man sollte meinen, dass dieses beschämende Versagen ihrer Ideologie in der realen Welt sie dazu gebracht hätte, noch einmal nachzudenken. Ganz im Gegenteil.
 
Wie Scarlet O´Hara weigern sie sich, heute darüber nachzudenken; sie wollen morgen darüber nachdenken, nachdem diese große und ruhmreiche utopische Vision der Welt oktroyiert worden ist – und (natürlich) sie das Sagen haben.
 

Wenn man sie mit den realen Übeln dieser Welt konfrontiert, z. B. mit der Realität der Schwulen, die in den islamischen Ländern systematisch gefoltert und getötet werden, oder der Realität der unterdrückten und erniedrigten Frauen, dann sagen sie ihre simplistischen multikulturellen und politisch korrekten Mantras auf, die es ihnen angenehmerweise ersparen, über solche Dinge ein Urteil abzugeben, oder gar etwas zu unternehmen, um sie zu stoppen.

Es ist doch wohl wahr: wenn Feministinnen Bill Clinton verehren, sogar nach Paula und Monica und all den schmutzigen Details, dann ist es psychologisch für sie nur noch ein kleiner Schritt weiter diesen Pfad hinunter bis zur Akzeptanz des Frauenhasses des Islams.

Die marxistischen Ideologen sind so krank und so bankrott, dass sogar ein Angriff, der 3000 unserer Mitbürger tötet, nicht ausreicht, ihnen den Feind bewusst zu machen, der uns zerstören will.

Der Feind hat seine Ziele gut gewählt. Man könnte fast sagen, dass er sie in Hinsicht auf die Linke gewählt hat. Welches bessere Symbol des Kapitalismus gäbe es als die Türme des World Trade Centers? Welches bessere Symbol des behaupteten „Imperialismus“ der USA gäbe es als das Pentagon? Es hat nicht lange gedauert, bis dieser Symbolismus eine empfängliche Saite der Linken berührte, die mit Freude und Enthusiasmus darauf hinwiesen, dass die USA diese Attacke „verdiente“, und dass die Toten nur „kleine Eichmänner“ seien [Der Politaktivist und Ethnologieprofessor Ward Churchill hatte die im WTC Arbeitenden als "little eichmanns" bezeichnet, um sie als Erfüllungsgehilfen des Kapitalismus zu denunzieren; Anm. d. Ü.].

Die grundlegende intellektuelle und moralische Position der Linken ist die, dass sie ganz stark das Gefühl haben, dass es keine Grundlage für universelle Werteurteile auch nur auf irgendeinem geistigen Gebiet gibt. Solche Urteile, so behaupten sie, verletzen die Gefühle anderer und sind nicht „inklusiv“. Diversität wird so zum primären intellektuellen Ziel, nicht die Erkenntnis der Wahrheit. Und Moralität wird so bedeutungslos.

Diesen großen Geistern der Linken erscheint es keineswegs paradox, dass ihre intellektuelle Position selbst ein wenig geschickt verschleiertes Werturteil ist; und man braucht nicht extra zu erwähnen, dass für diese Gurus der „Diversität“ „inklusiv“ zu sein, durchaus nicht bedeutet, dass man irgendjemanden „mit einbezieht“, der auf ihrer Roten Liste ["shit list"] steht (wie z. B. Weiße, Männer, Kapitalisten, Konservative, Neokonservative, Republikaner usw.).

Man kann schon behaupten, dass vor einer Generation die meisten Verschwörungstheorien ihren Ursprung bei der Rechten hatten. Das ist ganz gut dokumentiert, und es fand statt, als die klassische liberale Tradition, in der sich diese Land gründet, vor allem im Blickpunkt der Linken stand. Aber die Zeiten haben sich geändert.

Jetzt ist es die Linke, die die Verschwörungstheorien in die Welt setzt und eine paranoide Weltsicht braucht, um die Einsicht in die Unzulänglichkeit und das Versagen ihrer eigenen Ideologie abzuwehren. Die bizarren paranoiden Theorien über 9/11 sind dafür ein Beweis. Ein weiterer ist die irre Theorie, dass die Dämme in New Orleans mit Absicht zerstört wurden. Oder dass der Krieg im Irak zum Nutzen der Ölgesellschaften geführt wird.

Diese Theorien haben alle eins gemeinsam. Sie fügen sich alle perfekt in den abgewirtschafteten marxistischen Rahmen der Dialektik der „Unterdrückten gegen die Unterdrücker“. Dieser Rahmen ermöglicht es, beständig das Feuer des Klassenkampfes anzufachen und wirkt so als sich selbst erfüllende Prophezeiung. Dies ist ein äußerst passendes intellektuelles Werkzeug für alle Gruppen, die in Wirklichkeit keine Lösungen für die Probleme der realen Welt haben.

Ja, dies ist der eigentliche Kern des moralischen und intellektuellen Bankrotts der heutigen Linken.

Paranoia (und ihre mildere Verwandte, Projektion) und falsche Wahrnehmung kann man auch sehen in der falschen Sorge über die „Erosion von Demokratie und Meinungsfreiheit“. Dies ist wirklich zum Lachen – vor allem, weil es ihre eigenen ideologischen Konstrukte des „Multikulturalismus“ und der „Politischen Korrektheit“ sind, die die freie Rede einschränken und die intellektuelle Freiheit verhöhnen.

Nun, ich muss mich für die Länge dieser Zornesrede entschuldigen. Aber, offen gesagt, ich habe wirklich genug von den Lügen, den Verdrehungen, dem Leugnen, der Paranoia, dem Realitätsverlust und dem Gift, die die Linke heutzutage verbreiten. Als die Geschehnisse des 20. Jahrhunderts diese Ideologie in den Mülleimer der Geschichte geworfen haben, ist die Linke zu einem Giftmüll geworden, der die Menschheit unmittelbar bedroht.

Ich habe, ehrlich gesagt, Angst um mein Land, sollten einige von den Verrückteren der Linken in diesem Land an die Macht kommen, wenn zugleich die linke Basis sich immer noch mitten in einer epochalen Psychose befindet.
 
Meine Hoffnung ist, dass es Leute unter den Linken gibt, die guten Willens und aufrichtig sind, die zu wirklicher Einsicht fähig sind (Christopher Hitchens kommt mir in den Sinn), die nicht völlig die Fähigkeit zum rationalen Denken verloren haben und die nicht willens sind, der Suche nach einer neuen Utopie Millionen von Menschen zu opfern.

Weder die rationale Rechte noch die rationale Linke hat einen exklusiven Anspruch auf Wahrheit oder Gerechtigkeit. Aber es gab eine Zeit, als „Konservative“ und „Liberale“ dieselben klassischen Werte und Ideen vertraten und koalierten, um die amerikanische Verheißung zu formulieren – nämlich die Verheißung der Freiheit für alle.
 
Wir können uns auf diesem Fundament wieder vereinigen – selbst wenn wir aus verschiedenen Richtungen kommen. Wir können zu diesen Werten zurückkehren, und zusammen können wir Amerika weiterhin das Leuchtfeuer der Freiheit und die Hoffnung einer ermatteten Welt sein lassen.


21 Kommentare »

  1. Hey!
    Ich bin sehr froh, dass es euch gibt.
    Ich habe euch sofort verlinkt, als ich euch entdeckt habe. Ihr könnt mich bitte auf jede Fjordman-Übersetzung aufmerksam machen und ich werde euch nach meinen Kräften bewerben und verbreiten.

    Es gibt nämlich schon einen weit verbreiteten Frust über die derzeitigen Fjordman-Übersetzungen in der Bloggerszene. Ich hätte keinen einzigen von ihnen verlinkt. Wegen der derzeitigen Übersetzer hat sich ein Teil der deutschen islamkritischen Szene von Fjordman abgewandt. Ihr könnt das mit euren Übersetzungen hier wieder ändern.

    Kommentar von Kybeline — 21. September 2009 @ 00:22

  2. Hallo, Kybeline!
    Freut mich, daß Du uns entdeckt hast! (Wie spricht man Dich eigentlich korrekt aus: „Kaiblain“ oder „Kübeline“ wie die Göttin Kybele?)

    Dieser Qualitätsabfall bei den deutschen Fjordman-Übersetzungen war mir gar nicht bekannt; gut, daß wir dem entgegenwirken können.
    Das schafft gleich zusätzliche Motivation fürs Übersetzen.

    Kommentar von Deep Roots — 26. September 2009 @ 20:37

  3. @Deep Roots. Deine zweite Wahl trifft es: Ich mag die Göttin des Steins.

    Kommentar von Kybeline — 27. September 2009 @ 23:38

  4. „Früher war ´liberal´ gleichbedeutend mit ´links´“

    In diesem Zitat wird der Unterschied deutlich in der Bedeutung von ´liberal´ zwischen den USA und Kontinentaleuropa: seit Roosevelts New Deal hat der Begriff ´liberal´ in den USA begonnen, auch für ein linkes Programm (Sozialstaat, Umverteilung von oben nach unten, Staatsinterventionismus etc.) und damit im Gegensatz zu den aus den Anfängen der USA herrührenden Auffassung zu stehen, dass es Aufgabe des Staates lediglich sei, dem Bürger die Freiheit zu verschaffen, unbevormundet „sein Glück verfolgen“ zu können („pursuit of happiness“). Dies Verständnis hat sich in der Bürgerrechtsbewegung fortgesetzt, die das noch für Teile der amerikanischen Bevökerung uneingelöste Freiheitsversprechen der Verfassung realisieren wollte (und es auch hat), die aber als gegen die konservativen, auf den bisherigen Zuständen beharrenden Kräfte gerichtet als linke Bewegung gesehen wurde. Weniger als unsere ´68er Bewegung war sie zunächst marxistisch ausgerichtet, im Laufe der Zeit hat sich aber – und dies stellt Dr. Sanity in ihrem Post dar – in der amerikanischen Linken das ausgebreitet, was von konservativer Seite als „Cultural Marxism“ bezeichnet wird, also der Kulturrelativismus mit seiner Durchsetzungsstrategie der „Political Correctness“, die als Denk- und Sprechzensur das uramerikanische Freiheitsideal pervertiert. Dies ist nun hier bei uns ebenfalls zur Hauptstrategie der Linken geworden, wobei man wohl sagen kann, dass die Pervertierung in den USA größer als bei uns ist, als unsere damals tonangebenden dogmatischen ´68er Linken mit Freiheit eh schon nicht viel im Sinn hatten.

    Die Political Correctness mit ihrem Kern, dem Vorwurf des Rassismus und seiner Unterbindung gleich am Ursprungsort, dem Kopf (Gedankenverbrechen), ist als spezifisch amerikanisches Phänomen aus der dortigen Rassenproblemtik erklärlich; umso absurder wiederum, dass dies nun jetzt auch nach Deutschland übernommen wird, wo die extreme Linke jetzt von der deutschen Bevölkerung als von „Weißen“ zu reden begonnen hat, die die türkischen(!) Immigranten rassisch diskriminieren, und wo jetzt der Rassismusvorwurf allgegenwärtig erhoben wird, wann immer ein Deutscher es ablehnt, etwas Fremdes bereitwilligst zum Eigenen zu machen.

    In den USA wird ´liberal´ nun immer noch als Bezeichnung für diese freiheitsfeindliche Linke benutzt – das Wort klingt ja auch für amerikanische Ohren traditionell positiv (während die Begriffe „Marxist“ oder „socialist“ als Selbstbezeichnung im allgemeinen streng gemieden werden): so ist von „liberal colleges“ oder „liberal universities“ die Rede, obwohl dort weiße heterosexuelle Männer inzwischen unter Generalverdacht stehen und an manchen Hochschulen auch „whiteness studies“ betrieben werden, mit dem Ziel, die Untaten des „Weißen Mannes“ zu erforschen und zu dokumentieren. Bezeichnend sind in diesem Zusammenhang auch die inzwischen endlosen „codes of conduct“ an amerikanischen Hochschulen, die zahllose Formen von Diskriminierung, von Rassismus und Sexismus, auflisten, verbieten und unter Strafe stellen.

    Daneben haben ´liberal´ oder ´liberalism´ weiter auch in den USA eine Vielzahl von nicht-pervertierten, sich aus der ursprünglichen Auffassung ableitenden Bedeutungen, entsprechend der jeweils von ihnen bezeichneten Richtungen des Liberalismus: s. wenn möglich hierzu die englischen Wikipedia-Artikel zu ´liberalism´; die deutsche Wikipedia bietet hier leider sehr viel weniger.
    Zu ´Politische Korrektheit´ und ´Multikulturalismus´auf Deutsch einiges hier: http://books.google.com/books?id=cGoIHrCz22cC&pg=PA75&lpg=PA75&dq=%22liberal+universities%22+USA&source=bl&ots=ZGtg5aXDtL&sig=lS1kjipHjI5_GCwL08-xmnqWuVo&hl=de&ei=LvnBSrK8B4uusAbwkbS0BA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=9#v=onepage&q=&f=false

    Zu ´Konservatismus´und ´Pervertierung der Freiheit´ bei Manfred gerade erschienen:
    http://www.korrektheiten.com/2009/09/29/was-ist-konservativ/

    Kommentar von BeforeDawn — 29. September 2009 @ 17:27

  5. Ich glaube, dass die Amerikaner uns in der politischen Nomenklatur einfach ein paar Jahre voraus waren, wenn sie „liberal“ mit „links“ gleichsetzten. In Amerika gab es so etwas wie eine sozialistische Linke ja so gut wie gar nicht, sodass Amerika gar nicht in die Lage geraten konnte, den Gegensatz von Sozialisten und Liberalen mit dem von Links und Rechts zu verwechseln. Bei uns dagegen setzt sich mit dem Zusammenbruch des Sozialismus zunehmend ein liberales („neoliberales“) Paradigma durch. Die Meinungsverschiedenheiten beziehen sich allenfalls noch auf das Ausmaß des sozialstaatlichen Ausgleichs (dessen Notwendigkeit nicht einmal von der FDP angezweifelt wird). Die gemeinsamen Wurzeln von Linken und Liberalen treten immer klarer zutage. Deswegen bin ich dazu übergegangen, klarzustellen, dass Liberalismus eine linke Ideologie ist.

    Kommentar von Manfred — 30. September 2009 @ 01:15

  6. Hallo erst einmal !!!
    Eure Seite finde ich sehr gut, ich lese oft und gerne hier. Danke für die Übersetzungen wichtiger Texte ! Auch Manfreds Seite ist klasse.
    Mich ärgert allerdings der Kommentar von Kybeline über die neue Übersetzerin von Fjordmans Texten („Wegen der derzeitigen Übersetzer hat sich ein Teil der deutschen islamkritischen Szene von Fjordman abgewandt.“), was soll dieser unqualifizierte Kommentar ? Er ist a) spalterisch und b) sind die Übersetzungen von LIZ qualitativ hochwertig und sicherlich kein Grund dafür, daß „sich ein Teil der deutschen islamkritischen Szene von Fjordman abgewandt“ hat. In den Fjordman-Übersetzungen von LIZ steckt viel Arbeit und Herzblut. Es gibt keinen plausiblen Grund dafür, diese so unfair herabzusetzen. Der Gerechtigkeit halber schaut euch die Übersetzungen doch selbst einmal an und bildet euch ein eigenes Urteil.

    Kommentar von FreeForAll — 15. Oktober 2009 @ 11:26

  7. Bitte bildet euch ein eigenes Urteil über die Übersetzungen von LIZ

    http://die-gruene-pest.com/forumdisplay.php?f=241

    Ich weiß nicht was es soll das „Kübeline“ hier rumhetzt !

    Wir haben uns das ziel gesetzt Fjordman soweit wie möglich im Deutschsprachigen Raum zu verbreiten! Wo wir können

    mit Vollzitaten in allen uns zugänglichen Blogs und Foren

    LIZ wird auch noch ein Paar worte hier schreiben

    Kommentar von Andre — 15. Oktober 2009 @ 12:07

  8. @Andre
    Nein, nicht LIZ ist der Grund. Der Grund ist, dass man dem GP.com nicht trauen kann/darf, so lange dort jemand das Sagen hat, der mit den unseriösesten Methoden arbeitet, und dessen erkennbares Ziel ist, die gesamte islamkritische Szene zu destabilisieren. Ich kann dich auch nur davor warnen, ihm den Rücken zu drehen. Es kann sein, dass er morgen dich verleumdet und gegen dich genau so vorgeht, wie ich ihn gesehen hatte, gegen andere auf einmal vorzugehen, die er noch kurz zuvor als seine „besten Freunde“ nannte, für denen er „seine Hand ins Feuer legen“ wollte. Und die Regelmäßigkeit, mit der er diese Methode anwendet, ist erschreckend. Jede 1-2 Monate gab es so einen abservierten, verleumdeten Freund. Der letzte war Weckstube. Und vielleicht bist du der nächste? Oder vielleicht ist LIZ der nächste? Vergiss nicht, ständig hinter deinen Rücken zu gucken, so lange du dort drin bist.

    Du oder LIZ können nichts dafür.

    Kommentar von Kybeline — 15. Oktober 2009 @ 12:31

  9. Da macht einer wieder mal einen Werbefeldzug für GP.com.
    Für uns wäre es ein leichtes genau die gleichen Übersetzungen zu liefern, das dazu noch in Italienisch-Serbisch und Russisch, auch haben wir es nicht nötig Spam-Links zu setzen.
    Wenn ich Kybeline wäre, ich würde auf eine RSS Verlinkung bei GP:com verzichten, du hast es gar nicht Notwendig, da du das dreifache Besucher am Tag hast.
    Bei uns kann man das Eassy von Mannheimer auf Italienisch lesen (Kostbrobe)

    Kommentar von Dolomitengeist — 15. Oktober 2009 @ 20:09

  10. Islam – vincitore del relativismo
    occidentale dei valori
    Easy di Michael Mannheimer Germania

    http://dolomitengeisteu-dolomitengeist.blogspot.com/2009/09/islam-vincitore-del-relativismo.html
    demnächst auf PDF russisch-serbisch

    Kommentar von Dolomitengeist — 15. Oktober 2009 @ 20:11

  11. Die Liz stecken wir dreimal in die Hosentasche, weil meine Tochter di hat fünf Sprachen gelernt und ist Russisch-Serbisch Dolmetscherin auf den Landesgericht Bozen auf Abruf (Honorar)

    Kommentar von Dolomitengeist — 15. Oktober 2009 @ 20:14

  12. Fjordmann übersetzt doch bei uns jeder Mittelschüler auf Englisch in Südtirol, dort ist man Bildungsmässig drei Klassenstufen weiter wie eine Schule in Berlin.
    Wie wäre es mal mit anderen Sprachen?? Italienisch -Spanisch -Serbisch dann trennt sich wohl die Spreu vom Weizen der Internetsprachgenies. Serbisch ist immer noch die Balkansprache, die versteht man noch in allen EX-Jugoslawischen Staaten.

    Kommentar von Dolomitengeist — 15. Oktober 2009 @ 20:51

  13. Dolomitengeist, was soll die Hetzerei und die Selbstbeweihräucherung … der Link führt lediglich zu den Fjordman-Übersetzungen von LIZ, damit sich jeder eine Meinung über die Qualität der Übersetzungen machen kann. Punkt.

    Nun zum Text um den es hier geht. Ich bin kein Kenner der us-amerikanischen Verhältnisse,entdecke aber Parallelen zu Europa bzw. Deutschland.
    Ich selbst habe in den 80er Jahren auf einer roten Uni ein rotes Studium absolviert und habe mich zumeist unter Linken bewegt.
    Ich persönlich habe den Eindruck, daß insbesondere die radikale Linke mittlerweile die Deutungshoheit hier im Land hat und weniger die „idealistische Linke“. Das wird u.a. durch den latenten Antisemitismus (getarnt als Antizionismus) deutlich, der seinerzeit insbesondere ein Markenzeichen des deutschen Linksterrorismus gewesen ist und der ebenso unter deren Sympathisanten anzutreffen war bzw. ist. Ein weiteres Markenzeichen der radikalen Linken ist der Hass auf das abendländische Wertesystem, unser jüdisch/christliche Erbe. Dies wird auf jede erdenkliche Weise bekämpft, auch mit Gewalt und letztlich der Selbstzerstörung … durchaus vergleichbar mit den Selbstmordbombern der islamischen Welt. Dort löschen sich einzelne Menschen aus (für Allah), hier sollen ganze Staaten ausgelöscht werden (für die Weltrevolution). Was danach kommt wissen auch die radikalen Linken nicht, sie hoffen natürlich auf eine wie auch immer geartete Diktatur des Proletariats (was meint mit sich als Diktatoren), doch das ist spekulativ …

    Kommentar von FreeForAll — 15. Oktober 2009 @ 22:32

  14. Dolomitengeist – einen kleinen Knall hast DU schon. Kann man Dir helfen ?

    Kommentar von Toranaga — 15. Oktober 2009 @ 23:01

  15. Dolomitengeist, was soll die Hetzerei und die Selbstbeweihräucherung …
    Was soll hier Hetzterei sein??, weil ich sagte das jeder Südtiroler Mittelschüler so eine
    Übersetzung schafft??
    Wo habe ich Selbstbeweihräucheung betrieben??
    Weil ich og Link als Beispiel nannte??
    Gehe ich mit jeder Italinisch-Übersetzung in Foren und Blogs Hausieren??
    Wir übersezten fast täglich Medienberichte auf Italienisch, du wirst nie einen
    Vermerk finden
    Übersezt von …
    Mitlerweile haben wir über 300 Medienberichte aus Italien auf Deutsch gebracht, da sind wir schon meistens im Bett, bevor eine Meldung beim deutschen MSM erscheint

    Kommentar von Dolomitengeist — 15. Oktober 2009 @ 23:33

  16. Und weil ich schon mal hier bin möchte ich über die Seriösität der GP.com auch noch was loswerden. Vor einen halben Jahr hat uns der Admin angeschrieben, wenn wir die Verlinkung
    von der GPnet nicht entfernen würden, würde er uns aus der RSS-Verlinkung entfernen.
    Was er ja getan hat, aber wir lassen uns nicht erpressen, wir sind sogar Froh darüber, sollen sie doch die Linken Medien verlinken. Wer bei uns Lesen möchte, findet uns auch so, da brauchen wir nicht Blogs abklappern und Spam-Links setzen.Spam Links sind solche , wo nicht der Link der GPcom zu sehen ist, erst wenn man draufklickt, und dann liest man etwas,was man schon auf XY zwei Stunden vorher irgendwo schon gelesen hat, ob das der Spiegel oder die Welt ist usw..

    Kommentar von Dolomitengeist — 15. Oktober 2009 @ 23:48

  17. Die Qualität der Übersetzung habe ich nich in Frage gestellt, nur die Art des Werbefeldzuges darüber stört mich,

    Kommentar von Dolomitengeist — 15. Oktober 2009 @ 23:56

  18. Vorab: Dolomitengeist, dein Blog bzw. deine Seite ist ausgezeichnet und empfehlenswert. Man merkt, daß da eine Menge Arbeit und Herzblut drinsteckt.
    Du verwechselst jedoch Aktion und Reaktion, man braucht sich nur die Kommentare von Anfang an anzuschauen um das festzustellen.
    Wenn jemand vom Team der GP.com derartig herabgesetzt und diskreditiert wird wie in diesem Fall LIZ (als Übersetzerin verschiedener Fjordman-Texte), dann kann ich das als Angehöriger des Teams der GP.com nicht stehen lassen. Auch wir arbeiten und rackern a) für die islamkritische Scene b) für die Aufklärung über die Politreligion Islam und nicht für unser Ego. Auch wir investieren Zeit und Herzblut für die gemeinsame Sache. Wir sehen uns als Teil eines islamkritischen Netzwerks, als Teil des Ganzen. Wir haben in der GP.com ein sehr heterogenes Team, das jedoch ausgesprochen harmonisch zusammenarbeitet. Es geht uns allen um die Sache und nicht um so etwas wie gelebte Egomanie.

    Kommentar von FreeForAll — 16. Oktober 2009 @ 12:19

  19. Auch wir arbeiten und rackern a) für die islamkritische Scene b) für die Aufklärung über die Politreligion Islam und nicht für unser Ego.

    Das ist nicht wahr. Vielleicht siehst du es so, aber du täuschst dich. Du bist irregeführt worden. Der Kopf des GP.com tut das nicht, er nutzt euch nur aus und tritt dann euch in den Hintern. Das hat er bisher mit einem Haufen Leuten getan.
    Weißt du, mit welchen üblen Mitteln er die Leute verleumdet hat? Frag dich mal, wieso jeder einzelne von den Leuten „böse“ war, nur er allein stellt sich als fehlerfrei dar.

    Du hast die anderen alle dir gar nicht angehört, nur ihn allein. Wieso bist du so sicher, dass alle lügen, nur er allein nicht? Merkst du was?

    Ich habe nichts gegen keinen einzelnen von euch. An dem Tag, an dem er von euch weg ist, seid ihr für mich genau so vertrauenswürdig, wie all die Islamkritiker der dt. Szene. Aber so lange er euer Kopf beim GP.com ist, kann ich keinem einzigen von euch vertrauen. So ist es. Egal welche andere Märchen er euch über mich erzählt hat, sind seine Erfindungen. Ich habe viele Anhänger – auch unter euren Foristen – und sie haben mir Mails gezeigt, in denen er über mich Lügen verbreitet hat. Nur konnte er mit mir das nicht so einfach tun, denn mich kennen die Leute zu gut.

    Aber weißt du, was für schmutzige Verleumdungstricks er verwendet? Ich weiß mindestens von 3 Verleumdungsfällen, in denen er schmutzige Tricks verwendet hat. Er wollte von mir falsche „Zeugenaussagen“ haben. Ich sollte für ihn sagen, dass mich ein Forist sexuelle belästigt hat. Das ist nur eins.

    Aber es tut mir Leid, mit so einem Menschen möchte ich keine gemeinsame Sache machen. Und so lange ihr euch von ihm nicht distanziert, muß ich denken, dass ihr in solchen schmutzigen Verleumdungsspielen mit involviert seid, dass ihr das gut findet. Und dann kann ich nicht umhin, zu fragen: Warum? In wessen Auftrag? Wer bezahlt euch dafür? Und wer steckt das Geld ein, das an euch bezahlt wird. Ich habe mindestens von einem sehr verdächtigen Geldfluß in Höhe von 800 Euro gehört. Aber wahrscheinlich wurde dieser Geldbetrag euch vorenthalten. Die Quelle aber war so verdächtig, dass ich mir sehr überlegen müßte, ob ich je micht jemand zusammenarbeiten möchte, der aus solchen Quellen Geld kassiert. Wer solches Geld nimmt, verpflichtet sich auch.

    Ich will euch, den Foristen dort, trotzdem das nicht anlasten. Ich denke immer noch, dass die meisten von euch nur mit den schmutzigen Lügen irregeführt worden seid. Ich hatte ihn nämlich auch geglaubt, ich weiß, wie geschickt er darin ist, Menschen zu manipulieren. Mir hat er auch lange vorgemacht, wie aufrichtig er sei. Nur dass irgendwann die Fakten nicht mehr zu übersehen waren.

    Kommentar von Kybeline — 16. Oktober 2009 @ 13:30

  20. Liebe Leute,
    grundsätzlich freuen wir uns ja über jeden Kommentar auf unserm Blog (und noch mehr würden wir uns freuen, wenn mal jemand eine relevante Übersetzung – aus welcher Sprache auch immer – hier einstellen möchte),
    aber:
    seid ihr sicher, dass für diese Auseinandersetzung, die ihr hier führt, dies der richtige Ort ist?

    Kommentar von BeforeDawn — 16. Oktober 2009 @ 20:36

  21. Zu Dr. Sanity, Shrinkwrapped et al habe ich auf „Gates of Vienna“ dieses Zitat von Dymphna gefunden:

    Charles [Johnson - der von Little Green Footballs; Anm. Deep Roots] is the guy that the Sanity Squad claimed had integrity when he began attacking us for purportedly supporting Euro-Nazis. Do you think any of them — ShrinkWrapped, Dr. Sanity, Neo-Neocon, or Sigmund, Carl, and Alfred — will revisit their diagnosis? Perhaps they have done so already and I just didn’t hear about it.

    Die sind auch eine Variante der Liberalen, denen wir unsere Misere verdanken. Ihnen zufolge dürfen wir zwar den Islam kritisieren, nicht aber die Zuwanderung als solche ablehnen oder für das Prinzip des ethnisch definierten Nationalstaats eintreten oder für die Erhaltung unserer weißen Völker als solche.

    Leute wie die werden uns nicht helfen, unsere Probleme zu lösen; sie sind vielmehr Teil des Problems.

    Was anderes, an die „Grüne-Pest-Exilanten“:
    Müßt ihr diesen Kommentarstrang zuspammen, indem ihr euch hier über einen ganz anderen Blog streitet?
    In den Strängen zu den von mir eingestellten Artikeln werde ich sowas rücksichtslos ausjäten; eventuell nach einmaliger Ermahnung, wenn ich einen guten Tag habe und das Ganze noch nicht zu weit getrieben worden ist.

    Kommentar von Deep Roots — 22. Oktober 2009 @ 21:17


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