Archive für Beiträge mit Schlagwort: Brussels Journal

von Fjordman

Veröffentlicht 09.10.2008 in The Brussels Journal

(Übersetzung von Thatcher/schattenkoenig)

Mona Sahlin, die Führerin der schwedischen Sozialdemokratischen Partei, bestätigte, dass ihre Partei und die Grünen 2010 eine Koalitionsregierung eingehen wollen. Welcher Art von Politik würde solch eine Regierung folgen? Miljöpartiet de Gröna, die schwedischen Grünen, sagen auf ihrer offiziellen Homepage, dass das Erziehungssystem in jungem Lebensalter beginnen sollte, auf “Gender-Gleichheit” hinzuwirken; dass Kinder Gegengewichte für die Gender-Rollen benötigen würden, in die hinein sie aufwachsen. Deshalb müssten Lehrer und das Personal von Kinderbetreuungsdiensten eine Ausbildung in Gleichheit absolvieren, bevor sie ihr Examen bekommen. Außerdem wollen sie die Noten in den Schulen abschaffen:

“Wir wollen das Notensystem [in den heutigen Schulen] loswerden. Noten tragen erheblich zu Stress bei und sind kein faires und objektives System, das Potential des Individuums zu beziffern.”

Die Grüne Partei befürwortet den ideologischen Globalismus in seiner reinsten Form. Sie wollen eine “Weltbürgerschaft”, die die nationale Staatsangehörigkeit ersetzt, völlig freie Migration auf globaler Ebene, globale Steuern und eine verstärkte UN, um eine gerechte Weltordnung zu garantieren:

“Wir glauben nicht an konstruierte Grenzen. Wir haben die Vision einer unbeschränkten Einwanderung und Auswanderung, mit der die Menschen das Rechthaben, zu leben und zu arbeiten wo immer sie wollen. [...] Wir wollen, dass Schweden ein internationales Vorbild wird, indem wir einen Plan entwerfen, unbegrenzte Einwanderung umzusetzen.”

Sie haben einen starken Schwerpunkt auf Antidiskriminierung und Rassismus gelegt, und sie fordern harte und schnelle Bestrafung für “Diskriminierung”, jedoch milde Strafen für viele andere Verbrechen. Sie wollen “religiös neutrale” Feiertage (kein Weihnachten oder Ostern) und einen Schulunterricht gegen Rassismus und Diskriminierung. Keine “Bigotterie” gegen irgendeine Volksgruppe (außer vermutlich die Weißen, und weiße Männer im besonderen) soll erlaubt sein, und alle Formen von Bigotterie sollten gesetzlich verboten werden, ungeachtet von woher sie geäußert wird. Unter den Formen des Rassismus, die besonders aggressiv ausgemerzt werden sollen, ist “Islamophobie”. Jedenfalls haben sie Verständnis dafür, dass Rassismus nicht völlig ausgemerzt werden könne, solange wir nicht die “rassistische Weltordnung” abgebaut und sie durch eine gerechte Weltordnung ersetzt haben, in der niemand mehr leidet und die Armen nicht mehr ausgebeutet werden.

Die schwedische Grüne Partei sagt ausdrücklich, dass die Konzepte männlich und weiblich “sozial konstruiert” seien und allen Menschen aufgezwungen. Um die neue Weltordnung zu erreichen, habe es Vorrang, dass alle derartigen künstlichen Identitäten zerbrochen würden. Dies solle durch das Bildungssystem und speziell geschulte Lehrer ermöglicht werden. Sie glauben, dass “alle Menschen” frei sein sollten, den Namen zu wählen, den sie tragen wollen. Damit meinen sie genauso das “soziale Geschlecht” (Gender, A.d.Ü.). Sie wollen, dass alles “Gender-neutral”, nicht nur Hochzeitszeremonien, sondern auch Personalausweise.

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Veröffentlicht in The Brussels Journal, 10. Dezember 2007, Übersetzung von Thatcher/schattenkoenig

http://www.brusselsjournal.com/node/2755

Heute werden Al Gore und das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), vertreten durch Dr. R.K. Pachauri, in Oslo den Friedensnobelpreis empfangen. Der Friedensnobelpreis wurde von vielen als eine Art Witz gesehen, nachdem er dem Djihadisten Yassir Arafat und Djihad-Appeasern wie Jimmy Carter verliehen worden war. Dennoch erregt er immer noch jede Menge mediale Aufmerksamkeit. Wenn das Nobelkomitee weiterhin relevant bleiben möchte, dann muss es etwas verändern. Die größte Herausforderung des Weltfriedens ist heute nicht die globale Erwärmung, es ist der globale Djihad. Daher schlage ich vor, dass der nächste Friedensnobelpreis Ayaan Hirsi Ali verliehen werden sollte.

Ich hatte früher einige geringere Meinungsverschiedenheiten mit Hirsi Ali, hauptsächlich weil sie in manchen Fällen den Islam mit anderen Religionen wie Christentum und Judentum verglichen hat, was, wie ich glaube, falsch ist. Dennoch sind ihre Ansichten hierüber erheblich gereift, und wegen ihres Hintergrundes hat sie die Islamkritik für Leute akzeptabel gemacht, für die es anderenfalls schwierig wäre, die von ihr vorgebrachten Argumente zu verdauen. gerade weil sie vollkommen richtig sind. Ohne Zweifel ist sie ein äußerst mutiger Mensch. Trotz Todesdrohungen ist sie nie davor zurückgeschreckt herauszustellen, dass viele der Probleme in der islamischen Welt durch den Islam selbst hervorgerufen werden. Sie ist eine unschätzbare Hilfe im Kampf gegen den weltweiten Djihad und des Preises würdig wie kaum eine andere lebende Person.

Meiner Ansicht nach wird das norwegische Nobelkomitee bald eine Entscheidung treffen müssen: Wenn sie wollen, dass der Friedensnobelpreis ein Global Celebrity Award für Herausragende Anstrengungen in Politischer Korrektheit werden soll, dann könnten sie den nächsten an Bono von der Rockgruppe U2 geben. Oder sie könnten etwas Bedeutsames tun, etwas, das die Sache des Friedens und der menschlichen Freiheit in der Welt tatsächlich voranbringt, und den Nobelpreis für Frieden 2008 an Ayaan Hirsi Ali vergeben.

Weil Mitglieder von Nationalversammlungen und Parlamenten Kandidaten für den Preis nominieren können, fordere ich hiermit die Parlamentsabgeordneten der Progress-Partei meines Landes auf, oder Abgeordnete aus anderen ungläubigen Nationen, Hirsi Ali zu nominieren. Weitere Alternativen können auch erwähnt werden. Ibn Warraq, Ali Sina und Wafa Sultan sind alle würdige Empfänger des Preises wegen ihrer Arbeit und ihres Einsatzes für eine der meistmissbrauchten und meistunterdrückten Gruppen des Planeten: Ehemalige Moslems, die sich der traditionellen Todesstrafe für das Verlassen des Islam widersetzen.

Oder wenn die Mitglieder des Komitees jemanden mit einem nichtislamischen Hintergrund wollen, wie wäre es mit dem niederländischen Politiker Geert Wilders, der in der Opposition gegen die Islamisierung trotz der Ermordung seiner Landsleute Pim Fortuyn und Theo van Gogh und trotz des Exils Hirsi Alis standfest geblieben ist? Der Autor Robert Spencer, dem Direktor der Webseite Jihad Watch, der die Ausbreitung des djihadistischen Terrorismus über die Welt geduldig überwacht, ist eine andere herausragende Wahl, ebenso wie Bat Ye’Or, deren einzigartige Arbeit über die Plage der Nichtmoslems unter islamischer Herrschaft immens zu unserem Verständnis sowohl der Vergangenheit als auch der Gegenwart beigetragen hat.

Da ich selbst Norweger bin, würde ich auch gern den norwegischen Behörden einen Vorschlag machen: Norwegen ist, oder war zumindest, als ich es zuletzt geprüft habe, der drittgrößte Ölexporteur des Planeten nach Saudi-Arabien und Russland. Wenn Saudi-Arabien, der weltgrößte Ölexporteur, Geld für die Beförderung von Djihad und Scharia ausgibt, ist es dann nicht fair, wenn Norwegen, der drittgrößte Exporteur, ein wenig für die Bekämpfung desselben ausgeben würde? Der Norwegische Erdölfonds sammelt Hunderte von Milliarden Dollars an. Norwegische Behörden könnten leicht einen Fonds mit einer Milliarde oder mehr auflegen, der der Verteidigung von Leuten gewidmet ist, die für Kritik am Islam bedroht werden. Das ist das Mindeste, was wir tun könnten, im Gegenzug dafür, dass wir mit Reichtum gesegnet sind, den zu verdienen wir wenig beigetragen haben.

Dieser Fonds könnte der Theo-van-Gogh-Gedächtnisfonds genannt werden, der Asma-bint-Marwan-Gedächtnisfonds – nach der Dichterin, die von Mohammeds Anhängern vor 1400 Jahren wegen Verspottens des Islam ermordet wurde -, oder vielleicht die Karl-Martell-Stiftung für Interkulturelles Verständnis. Die meisten Bürger meines Landes würden es nicht einmal bemerken, wenn wir dafür eine Milliarde ausgeben würden, doch ein solcher Fonds könnte, wie immer wir ihn auch nennen würden, eine große Wirkung auf das Leben von Menschen haben, die darum kämpfen, angesichts von Todesdrohungen ihre Botschaft zu überbringen oder einfach am Leben zu bleiben.

Es ist wahr, dass kleinere Nationen größere ideologische Kriege nicht allein gewinnen können, doch ist dies keine Entschuldigung dafür, unseren Beitrag nicht zu leisten. Israel ist auch eine kleine Nation, und trotzdem hat es die Front gegen den Djihad jahrzehntelang halten können, und Dänemark, das letzte skandinavische Land, das noch so etwas wie Rückgrat hat, hat in den letzten Jahren ebenfalls seine Spur hinterlassen.

Wir können etwas bewirken. Norwegen war bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges die viertgrößte seefahrende Nation und war von großer Bedeutung für die alliierten Konvois im Atlantik, die die Kriegsanstrengungen am Leben erhielten. Eine britische Veröffentlichung besagte, dass die Norwegische Handelsflotte damals “für die Sache der Alliierten genauso viel wert war wie eine Million Soldaten”. Wir sind zur Zeit mit einem Weltkrieg anderer Natur konfrontiert, und wenn wir Beiträge leisten können, die den Ausgang dieses großen Ringens um die Freiheit beeinflussen, dann sollten wir dies tun. Es ist an der Zeit aufzustehen. Ich hätte gern, dass man sich an mein Land wegen anderer Dinge erinnert als solcher, Yassir Arafat den Nobelpreis spendiert oder die Palästinensische Regierung und ihre terroristischen Kumpane gesponsert zu haben.

von Fjordman

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Original auf The Brussels Journal am 6. April 2008: Creating a European Indigenous People’s Movement

Übersetzung von Eisvogel

Ein amerikanischer Freund von mir hat den Vorschlag gemacht, dass einheimische Europäer eine “Bewegung indigener Europäer” gründen sollten. Ich habe erst einmal gezögert, weil mir das ein bisschen zu extrem klang. Allerdings wird in immer mehr europäischen Städten die einheimische Bevölkerung von Migrantenbanden aus ihren Nachbarschaften vertrieben. Die Einheimischen bekommen von den Behörden wenig bis gar keine Hilfe und erfahren manchmal sogar regelrechte Feindseligkeit, wenn sie mit Migrantengewalt konfrontiert sind. In einer Zeit, in der die Weltbevölkerung innerhalb weniger Jahrzehnte um Milliarden zunimmt, ist es vollkommen einleuchtend und in der Tat sogar wahrscheinlich, dass der Westen bald demographisch erdrückt wird. Nicht wenige unserer Intellektuellen scheinen sich an dieser Vorstellung zu erfreuen.

Bat Ye’Or hat in ihrem Buch Eurabia dokumentiert, wie die Europäische Union es Moslems aktiv ermöglicht, europäische Länder zu kolonisieren. Das nächste Mal, wenn führende EU-Politiker China wegen dessen Behandlung von Minderheiten verurteilen, schlage ich vor, dass die Chinesen wie folgt antworten:

“Ja, wir sind eine antidemokratische Organisation, die mit der Unterdrückung des einheimischen tibetischen Volkes befasst ist, aber Sie sind eine antidemokratische Organisation die mit der Unterdrückung der einheimischen Völker eines ganzen Kontinents befasst ist.”

Es gibt keinerlei Sympathie zwischen mir und der Kommunistischen Partei Chinas, einer Organisation, die für den Tod von zig Millionen ihrer Bürger verantwortlich ist, aber selbst die chinesischen Regierungsbehörden streben nicht vorsätzlich danach, ihr eigenes Volk durch gewalttätige Moslems zu verdrängen. Die europäischen Behörden hingegen schon.

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Original von Fjordman am 15. 10. 2007 unter dem Titel  The Fatherless Civilization in The Brussels Journal.

Übersetzung von Eisvogel                                                                                             

Die amerikanische Kolumnistin Diana West veröffentlichte kürzlich ihr Buch mit dem Titel The Death of the Grown-up, in dem sie den Niedergang der westlichen Zivilisation auf die permanenten Jugendrevolutionen der letzten zwei Generationen zurückführt. Das Jahrzehnt zwischen den frühen 60er und frühen 70er Jahren stellt mit dem Beginn der nichtwestlichen Masseneinwanderung in die USA, der Geburt Eurabias in Westeuropa und dem Aufkommen von Multikulturalismus und Radikalfeminismus ganz klar einen Wendepunkt in der westlichen Geschichte dar, der einer Wasserscheide gleicht.

Das Paradoxe daran ist, dass die Menschen, die in gehässiger Weise ihre eigene Zivilisation attackierten, über Jahrzehnte hinweg ein ununterbrochenes Wirtschaftswachstum erlebt hatten und sich dennoch marxistisch inspirierten Ideologien zuwandten und beschlossen, exakt die Gesellschaft zu untergraben, die ihnen ihr privilegiertes Leben ermöglicht hatte. Vielleicht ist das gar nicht so widersinnig, wie es scheint. Karl Marx selbst wurde vom Vermögen Friedrich Engels’, dem Sohn eines erfolgreichen Industriellen, unterstützt.

Diese Jahre waren auch die Zeit der Entkolonialisierung in Westeuropa und der Aufhebung der Rassentrennung in den USA, was eine Atmosphäre schuf, in der die westliche Zivilisation als böse wahrgenommen wurde. Was auch immer die Ursache war, wir stecken seither in einem Muster der ewigen Opposition gegen unsere eigene Zivilisation fest. Manche dieser Probleme mögen durchaus ältere Wurzeln haben, aber sie wurden in einem vorher nie dagewesenen Ausmaß während der 60er Jahre institutionalisiert.

Nach Diana West ist die übergreifende These in ihrem Buch die, “dass der bis dahin beispiellose Transfer kultureller Autorität von Erwachsenen an Heranwachsende während des letzten halben Jahrhunderts fatale Auswirkungen auf das Überleben der westlichen Welt hat.” Nachdem wir unsere natürliche Entwicklung vom Erwachsenenalter und der Reife weg geleitet haben, um die von der Popkultur beeinflusste Pose ewiger cooler Jugendlichkeit einzunehmen – stets offen, nicht wertend, selbstorientiert, auf Identitätssuche (oder einfach nur ohne Identität) – haben wir uns eine Gesellschaft herangezogen, die von denselben Charakterzügen geprägt ist: Westler leben in einem Zustand permanenten Heranwachsens, aber auch mit der dazu gehörigen permanenten Identitätskrise. Diana West ist der Ansicht, dass Reife in den rebellischen 60ern im “größten Trotzanfall der Weltgeschichte”, in dem Autoritätsfiguren aller Art verächtlich gemacht wurden, aus der Mode kam.

Sie glaubt auch, dass sich die Wurzeln des westlichen Jugendkultes, obwohl der radikalste Bruch in den 60ern und 70ern stattfand, bereits in den 50ern mit der Geburt des Rock ‘n Roll, mit Elvis Presley und Schauspielern wie James Dean finden lassen. Die Beatles verkörperten das in den frühen 60ern, wandelten sich aber radikal in Richtung Drogen und Ablehnung jeglicher etablierter Lebensweisheit, als sie auf 1970 zugingen – eine Wandlung, die sich in der gesamten Kultur widerspiegelte.

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Original vom 1. November 2007 in The Brussels Journal: Little Green Footballs and Racism in the United States

Übersetzung von Eisvogel

Wie die meisten Leser inzwischen wissen, war ich in etwas involviert, was sich leider zu einer höchst öffentlich ausgetragenen Streiterei – manche würden wahrscheinlich auch Hexenjagd sagen – mit Charles Johnson von dem großen amerikanischen Blog Little Green Footballs entwickelt hat. Es ging dabei um den angeblichen “Rassismus” der Schwedendemokraten und des Vlaams Belang. Vielen dieser Behauptungen ist bereits widersprochen worden, obwohl sich LGF weigert, das zu verlinken. Ich habe meine Absicht kundgetan, eine Kommentarpause bei LGF einzulegen, wo ich mehrere Jahre lang aktiv war, denn ist mehr als klar geworden, dass sowohl Charles als auch viele seiner Leser keinerlei Interesse an einer echten Debatte haben, geschweige denn an einer über die wirklichen Bedrohungen der Freiheit in Europa.

Ich möchte jedoch die Debatte über “Rassismus” weiterführen, die inzwischen häufig in etwas der Art ausartet: “Ich bin ein Multikulturalist. Ich habe die Diskussion verloren, weil ich schwache Argumente für meine Ansichten habe. Ich möchte, dass Du den Mund hältst und deshalb bist Du ein Rassist.”

Ein amerikanischer Freund von mir schlug einmal vor, eine Partei Einheimischer Europäer zu gründen. Wenn man die Geschwindigkeit betrachtet, mit der die demographischen Verschiebungen vor sich gehen, und die Zensur, die jeder Debatte über das Thema auferlegt wird, ist es durchaus möglich, dass es tatsächlich so weit kommt. Es gibt keinen anderen Kontinent, wo die einheimischen Völker systematisch ihres Erbes entledigt und aus ihren eigenen Städten verdrängt werden, wo sie Gewalt und Misshandlung ausgesetzt sind und das alles unter aktiver Beteiligung ihrer eigenen Regierungen, wobei dies sogar als Sieg der Toleranz gefeiert wird und wo es den Einheimischen verboten ist, dem auch nur verbalen Widerstand entgegenzusetzen. Ja, ich bin der Ansicht, dass dies eine antieuropäische Voreingenommenheit darstellt.

Ich fragte Charles Johnson zu dem Thema: “Ok, Charles, wenn Du das für Rassismus hältst, dann würde ich gerne Deine Definition von Rassismus hören. Die einheimische Bevölkerung aller europäischen Länder ist weiß. Wenn also europäische Länder den Wunsch haben sollten, dass die einheimische Bevölkerung in der Mehrheit bleibt, dann bedeutet das im Endeffekt eine weiße Mehrheit. Bist Du der Ansicht, dass die Menschen zum Beispiel in Norwegen das Recht haben, eine Einwanderungspolitik zu wünschen, die eine traditionelle demographische Mehrheit sicherstellt oder ist das Rassismus? Falls ja, wie kommt es dann, dass nicht-europäische Länder dasselbe wünschen dürfen, ohne dafür attackiert zu werden? Wenn Du Dich so sehr mit Rassismus beschäftigst, wirst Du Dich dann auch genauso leidenschaftlich gegen die Weißenstudien engagieren, die zur Zeit in wachsender Zahl an amerikanischen Bildungseinrichtungen gelehrt werden, und zwar teilweise auch mit öffentlichen Geldern?” Er behauptete zuerst, die Frage sei “sinnlos”, aber nachdem ich ihn drängte, antwortete er widerstrebend, ja, Europäer hätten das Recht, sich dagegen zu wehren, dass sie in ihren eigenen Ländern zur Minderheit gemacht werden. Gut. Auf meine Frage nach den Weißenstudien blieb er mir die Antwort jedoch schuldig. Ich drängte weiter darauf und schließlich antwortete er: “Da Du das jetzt mehrfach wiederholt hast, werde ich darauf antworten. Die Tatsache, dass ich über eine Sache etwas schreibe oder auch nicht schreibe, hat absolut nichts damit zu tun, was ich über etwas anderes schreibe. Das ist nichts als ein Ablenkungsmanöver und das weißt Du auch.”

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von Fjordman

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Übersetzung von Eisvogel

Original vom 4. Oktober 2007 in The Brussels Journal: Saudi Arabia Lectures the EU on Human Rights

Die “Menschenrechtskommission” Saudi-Arabiens, eines Landes, in dem die Sklaverei erst in den 1960er Jahren formal abgeschafft wurde und immer noch mehr oder weniger offen praktiziert wird (sie ist auch gemäß der Scharia erlaubt), belehrt die Europäer jetzt über Islamophobie. Beachten Sie, dass es sich dabei nicht um ein isoliertes Ereignis handelt; es ist Teil einer ununterbrochen anhaltenden Bestrebung mit dem eindeutigen Ziel, eine halbe Milliarde Europäer dem Islam auszuliefern.

Der Euro-arabische Dialog, der Teil dieser Bestrebung ist, wurde in den 1970er Jahren aufgenommen und entwickelt sich rasant auf das Ziel zu, Europa mit der arabischen Welt zu verschmelzen. Die Europäische Union führt somit Kapitulationsverhandlungen für einen ganzen Kontinent, ohne ihre Völker zu fragen und sogar ohne dass dies in den wichtigen Medien auch nur erwähnt wird. Es handelt sich dabei um einen der größten Fälle von Verrat in der Geschichte der westlichen Zivilisation. Die EU ist schlicht und einfach eine bösartige und kriminelle Organisation, die sobald wie menschenmöglich aufgelöst werden muss. Es ist mir gleichgültig, wenn einige Leser denken, das sei “zu hart”. Europas Zukunft wird jetzt entschieden. Und da wir schon dabei sind: Ich habe erst kürzlich aufgezeigt, dass dieser so genannte “arabischen Beitrag zur Wissenschaft” weitgehend ein Schwindel ist.

HRC (Human Rights Commission) spricht Menchenrechtsthema in Europa an. (Arab News) Die Menschenrechtskommission Saudi-Arabiens wird darauf drängen, dass ihre Schwesterorganisationen in der Europäischen Union deren Regierungen aufforden, Terrorismus nicht mit dem Islam in Verbindung zu bringen sowie auch Regelungen auf den Weg zu bringen, die Moslems vor Vorurteilen und Diskriminierungen aufgrund ihres Glaubens schützen. Gemäß einer Quelle bei HRC möchte die von der Regierung finanzierte Organisation außerdem mehrere die Menchenrechte betreffende Belange in Europa ansprechen: dass Moslems unrechtmäßig befragt, respektlos behandelt sowie physisch und psychisch misshandelt werden, oder dass es ihnen nicht erlaubt ist, ihrem Glauben gemäß zu leben, wie zum Beispiel dadurch, dass islamische Mädchen in manchen Schulen nicht den Hijab (Kopftuch) tragen dürfen. Die Punkte werden voraussichtlich während der offiziellen Teilnahme von HRC am zweiten Euro-arabischen Dialog über Menschenrechte und Terrorismus, der vom 21. bis 23. Oktober in Kopenhagen stattfinden wird, angesprochen. “Es ist bedeutsam, dass der Dialog in Dänemark abgehalten wird, wo die Kontroverse über die Mohammed(pbuh)-Karikaturen ihren Anfang nahm,” so die Quelle gegenüber Arab News. [...] Unter den zur Debatte stehenden Themen sind “Islamophobie” und die Angst, die Europäer vor Moslems und vor dem Islam als Religion haben. Die allgemeine Haltung der Menschen gegenüber Moslems wird auch auf der Tagesordnung stehen. Ein anderes Thema, das die Menschenrechtsorganisation voraussichtlich ansprechen wird, ist die Geschichte des Islam in Europa, insbesondere in Spanien, wo Moslems zu einem Zeitpunkt, als sich Europäer durch das Dunkle Zeitalter kämpften, zum Wohlergehen der Menschheit beitrugen. HRC zufolge wird erwartet, dass bei diesem zweiten Dialog mehrere Empfehlungen herausgebracht werden, vergleichbar denen des ersten Dialogs, der am 18. und 19. April dieses Jahres in Amman abgehalten wurde. Auf der Konferenz in Amman wurde beschlossen, die internationale Menschenrechtscharta und andere Instrumente der Menschenrechte zu stärken, wobei die Betonung darauf gelegt wurde, dass Staaten verpflichtet sind, sicherzustellen, dass antiterroristische Maßnahmen den Auflagen der Menschenrechtsstandards entsprechen. Dabei wurde besonders die Wichtigkeit hervorgehoben, dass nationale Menschenrechtsorganisationen die Regierungen bezüglich der Antiterror-Gesetzgebung beraten und überwachen. Die Delegierten mahnten Regierungen, Politiker und die Medien an, bei ihrem Kampf gegen den Terrorismus nicht in diskriminierende ethnische Sterotypen zu verfallen. Zusätzlich empfahlen die Delegierten die Gründung einer arabisch-europäischen Arbeitsgruppe , die sich aus Repräsentanten aus arabischen und europäischen Menschenrechtsorganisationen zusammensetzen soll. Diese Arbeitsgruppen wären dann in der Lage, in den Dialog mit Regierungen und Politikern einzutreten, sowie auch in den mit Experten aus Polizei, Geheimdienst, Justiz, Gesellschaft und Medien. 

von Fjordman

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Original vom 14. September 2007 in The Brussels Journal: The EU Wants to Increase Muslim Immigration and Internet Censorship

Übersetzung von Eisvogel:

Vor einigen Monaten sorgte sich der EU-Kommissar für Justiz und Sicherheit Franco Frattini darüber, wie man mit illegaler Einwanderung umgehen soll. Für niemanden überraschend scheint er sich inzwischen darauf festgelegt zu haben, aufzugeben und sie zu legalisieren. Der gelernte Glossokrat Frattini hat bereits den Gebrauch des Begriffs “islamischer Terrorismus” verboten: “Man kann den Ausdruck ‘islamischer Terrorismus’ nicht gebrauchen”, beharrte er. “Menschen, die Selbstmordattentate oder kriminelle Aktivitäten im Namen der Religion – der islamischen oder einer anderen – begehen, missbrauchen den Namen dieser Religion.” Er denkt jetzt, dass wir das Wort “Einwanderung” auch nicht mehr benutzen und stattdessen von “Mobilität” sprechen sollten. Darüberhinaus kommen die “asiatischen” und “afrikanischen” Einwanderer in dem speziellen Fall aus den vorwiegend islamischen Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens, mit ein paar zusätzlichen aus Pakistan und ähnlichen Ländern. Die EU hat damit entschieden, zur gleichen Zeit, in der friedliche europäische Demonstranten gegen die Islamisierung Europas von der Polizei in der EU-Hauptstadt Brüssel brutal schikaniert werden, Europa mit zig Millionen Moslems zu überschwemmen (PI hat auch darüber berichtet) . 

Wenn das nächste Mal islamische Dschihad-’Terroristen – ich meine mobile Arbeitskräfte, die uns mit ihrer Anwesenheit bereichern, wenn sie nicht gerade den Islam missbrauchen – eine ganze Reihe Europäer massakrieren, wird uns die EU versichern, dass sie alles in ihrer Macht Stehende getan habe, um das zu unterbinden, und dann wird sie damit weitermachen, den Kontinent zu islamisieren, als ob nichts geschehen wäre. Eine sinnvolle Alternative dazu wäre, aufzuzeigen, dass wir in Westeuropa keinen islamischen Terrorismus hatten, bevor wir islamische Einwanderung hatten. Der Schlüssel zur Beendigung des islamischen Terrorismus sollte logischerweise die Beendigung und nach Möglichkeit auch die Umkehrung der Einwanderung von Moslems sein. Die EU-Lösung sieht jedoch vor, die Einwanderung weiterzuführen und sogar zu verstärken, während man Internetsuchen nach dem Wort “Bombe” unterbindet. Das Beängstigende daran ist, dass es, wenn erst einmal die Infrastruktur und das Prinzip der Internetzensor aufgebaut ist, ausgeweitet werden könnte, um nach anderen Sorten illegaler oder unerwünschter Aktivitäten zu fahnden, zum Beispiel nach “rassistischen” und “fremdenfeindlichen” Webseiten, auf denen der Islam und die Masseneinwanderung kritisiert werden. Und täuschen Sie sich nicht: Sie werden es tun. Sie planen es wahrscheinlich gerade jetzt, wo wir drüber reden.

Beachten Sie, wie die EU-Offiziellen dramatische und potentiell irreversible Änderungen ankündigen. Sie verkünden, sie wären “unvermeidbar” und wir müssen uns damit abfinden und daran gewöhnen. Widerstand ist zwecklos. Das ist eine Lüge und ist auch immer eine gewesen. Die ganze Europäische Union wurde mit solchen Jahr für Jahr wiederholten Lügen aufgebaut. Die schrittweise Zerstörung ehemals unabhängiger Nationalstaaten wurde sorgfältig geplant und durchgeführt, und die Einführung von Masseneinwanderung aus nichtwestlichen Ländern war ein entscheidender Bestandteil dieses Plans. Beachten Sie, wie Frattini ganz speziell die Aufmerksamkeit auf Italien richtet, das bisher weniger Einwanderer als viele andere Länder in Westeuropa aufgenommen hat. Er erwähnt auch Ungarn, einen der neueren EU-Mitgliedsstaaten aus dem ehemaligen Ostblock, und besagt damit, dass diese Länder jetzt auch ihre Dosis multikulterelle Vielfalt bekommen sollen, ob es ihnen passt oder nicht. Der Zweck dieser Migration, nicht nur innerhalb der europäischen Länder sondern auch aus islamischen und nicht zur EU gehörenden Staaten, ist der, die etablierten Nationalstaaten und ihre Kultur zu verwässern und zu zerstören, bis die Einheimischen in den Niederlanden, Italien, Deutschland, Spanien usw. zu geschwächt und demoralisiert sind, um der Schaffung eines paneuropäischen Superstaats Widerstand entgegenzusetzen. Jede Opposition zu dieser Politik soll als Rassismus und Hassrede verboten werden.

Die Einwanderung von Moslems destabilisiert den gesamten europäischen Kontinent. Da die EU, die eigentlich korrekter als Antieuropäische Union bezeichnet werden sollte, das erleichtert, stellt die Weiterexistenz der EU heute eine tödliche Bedrohung für das Überleben der europäischen Zivilisation selbst dar. Jeder Tag, an dem die EU existiert, bringt uns einen Schritt näher ans Grab.

Die EU möchte 20 Millionen eingewanderte Arbeitskräfte aufnehmen

The Financial Times, 12 September

Europa muss seine Einwanderungskontrollen lockern und während der nächsten zwei Jahrzehnte die Tore für weitere 20 Millionen Arbeitskräfte öffnen, wird der Justizchef der Europäischen Union am Freitag verkünden. Franco Frattini, Justizkommissar, wird den Einwanderungsministern des europäischen Blocks sagen, dass die EU aufhören solle, Barrieren zu errichten und stattdessen sichere Wege für Afrikaner und Asiaten zu schaffen, die ihr Leben auf dem Weg nach Europa riskieren, um einen Arbeitsplatz zu finden. “Wir dürfen Einwanderung nicht als Bedrohung sehen sondern – wenn sie gut organisiert ist und das ist unsere neue Aufgabe – als Bereicherung und unvermeidliches Phänomen der heutigen Welt,” wird er sagen. Er wird vorschlagen, dass man das Wort “Einwanderung” zugunsten von “Mobilität” fallen lassen solle. Deutschland, Italien und Ungarn mit ihren alternden Bevölkerungen haben den größten Bedarf an Einwanderern. Die Reformen könnten dazu führen, dass sich die im Ausland geborene Bevölkerung der EU bis zum Jahr 2030 verdoppelt.

Die Internetsuche nach Bauanleitungen für Bomben soll blockiert werden: EU

Reuters, 10 September

Die Internetsuche nach Bauanleitungen für Bomben soll in der Europäischen Union blockiert werden. Internetprovider sollen auch den Zugang zu Seiten, auf denen sich Instruktionen für den Bau von Bomben befinden, verhindern, sagte der EU-Kommissar für Justiz und Sicherheit Franco Frattini in einem Interview. “Ich habe vor, zusammen mit dem privaten Sektur eindeutig herauszuarbeiten …. wie es möglich ist, die Technologie einzusetzen, um Menschen davon abzuhalten, nach gefährlichen Worten wie Bombe, töten, Genozid oder Terrorismus zu suchen. Die EU-Exekutive wird diesen Vorschlag den Mitgliedstaaten Anfang November als Teil einer Reihe von Antiterror-Vorschlägen vorlegen. Diese beinhalten auch das Screening privater Daten von Passagieren, die in den Block der 27 Nationen fliegen, und die Schaffung eines Frühwarnsystems, das die Polizei bei Diebstählen von Sprengstoffen alarmiert. Repräsentanten der Internetbranche treffen am sechsten Jahrestag der Al Kaida Terroranschläge auf die USA am 11. September auf einem europäischen Sicherheitsforschungs- und Innovationsforum mit der EU zusammen. Die europäische Gesetzgebung soll die Prinzipien zur Blockierung des Zugangs zu Bauanleitungen für Bomben klar enthalten. Die Details sollen von jedem Land einzeln ausgearbeitet werden. Der sofortige Abbruch der Verbindung zu einer Website war bisher nur in einer Minderheit der EU-Länder einschließlich Italien möglich, sagte Frattini. “Die Bedrohungslage (in der EU) bleibt weiterhin sehr hoch. Das ist der Grund, warum ich immer wieder für eine stärkere und engere Zusammenarbeit appelliere.”

von Fjordman

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Original vom 27. August 2007 in The Brussels Journal: Could the Ancient Greeks Have Created the Scientific Revolution?

Übersetzung von Eisvogel

Dieses Essay wurde durch einen Kommentar des Bloggers und Lesers von The Brussels Journal Conservative Swede inspiriert, der einmal sagte, die wissenschaftliche und industrielle Revolution seien Produkte griechischer Logik und römischer Ingenieurskunst und hätten wenig mit dem Christentum zu tun. Ich denke, er geht in seiner Kritik am Christentum zu weit, was aber nicht heißt, dass nichts von dem, was er sagt, richtig ist. Ja, eine globalistische Weltsicht, die teilweise aus christlichem Universalismus abgeleitet ist, trägt zu den Schwierigkeiten bei, die westliche Länder bei der Aufrechterhaltung ihrer Grenzen haben. In Großbritannien wird es möglicherweise Hunderttausenden von abgelehnten Asylbewerbern erlaubt, im Rahmen einer “Hintertür-Amnestie” dauerhaft im Land ansässig zu werden. Das wird von vielen führenden Christen unterstützt. Der Westen ist keine ausschließlich “christliche” Kultur. Das erste erkennbar westliche Volk waren die griechischen Heiden und viele christlichen Länder sind nicht einmal entfernt westlich. Andererseits hat das Christentum über 2000 Jahre hinweg einen machtvollen Einfluss auf unsere Zivilisation ausgeübt. Es ist schwierig, sich unsere Kultur ohne es vorzustellen.

Humanisten der Renaissance sahen alles zwischen dem Untergang Roms im 5. Jahrhundert und dem Wiederaufleben des klassischen Erbes im 15. (oder 14.) Jahrhundert als ein unaufgeklärtes Zeitalter, das sie das Mittelalter nannten. Im 19. Jahrhundert widmeten der Schweizer Historiker Jacob Burckhardt und der deutsche Historiker Georg Voigt der Epoche, die als “Renaissance” oder “Wiedergeburt” bezeichnet wird, beträchtliche Zeit. 

Der Begriff “mittelalterlich” ist inzwischen, etwas zu Unrecht, zu etwas geworden, das einen dezidiert negativen Beigeschmack hat. Es gab in der Tat in der Zeit nach dem Zusammenbruch der römischen Herrschaft Unruhen und gesellschaftliche Umbrüche, die substantielle Bevölkerungsbewegungen quer über den Kontinent nach sich zogen. Es gab jedoch sogar während dieser turbulenten und aufgewühlten Zeiten Ausnahmen. Den Karolingern gelang es im 8. Jahrhundert, die islamische Invasion in Frankreich aufzuhalten und für einige Zeit einen erstarkten Staat aufzubauen. Das Christentum verbreitete sich unter den Barbaren und insbesondere ab dem 11. Jahrhundert erlebte Europa den Aufstieg stärkerer Staaten und größerer politischer Stabilität. Das war die Zeit, in der die ersten europäischen Universitäten gegründet wurden; in den Bereichen Landwirtschaft und Handel wurden grundlegende Verbesserungen erforscht, die den Weg zu einem schnellen Anwachsen der europäischen Bevölkerung ebneten. In mancherlei wichtiger Hinsicht, insbesondere was die Ansammlung von Wohlstand, wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Willen, die praktische Anwendung der Technologie in langfristige Projekte zu investieren, holte das Mittelalter nicht nur mit der klassischen Antike auf sondern übertraf sie sogar. Die Renaissance war ein wichtiges Ereignis in der westlichen Geschichte, aber als Ganzes gesehen schuldet der moderne Westen dem Mittelalter wahrscheinlich mehr als der Renaissance. 

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von Fjordman

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Original vom 2. August 2007 in The Brussels Journal: European Socialists Take Aim on “Islamophobia”

Übersetzung von Eisvogel

Die Sozialisten im EU-Parlament drängen auf ein “jüdisch-christlich-islamisches” Europa, was immer das auch sein soll. Der Islam hat nichts mit der europäischen Kultur zu tun, egal was die Europäische Union auch sagen mag. Nehmen Sie bitte auch zur Kenntnis, dass die EUrabier sich sehr mit den “Sorgen” von Moslems beschäftigen. Niemand fragt uns einheimische Europäer nach unseren “legitimen Sorgen”. Weil wir Christen und – darf ich es so sagen – weiß sind, haben wir per Definition keine.

Eine Zeitung in meinem Land schrieb, dass wir mit der Muslimbruderschaft zusammenarbeiten sollten, weil sie so “moderat” ist. Anfang dieses Jahres hatte der derzeitige Vorsitzende der Muslimbruderschaft, Mahdi Akef, geäußert, dass der anhaltende Dschihad die westliche Zivilisation zerschmettern werde. Akef verfügte, dass für den Fall, dass es Moslems nicht gelingen sollten, das in der nahen Zukunft zu erreichen “Moslems dazu verpflichtet sind, den Dschihad weiterzuführen, der den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation und den Aufstieg der islamischen Zivilisation aus ihren Trümmern nach sich ziehen wird.” Der geistige Führer der Muslimbruderschaft, Yusuf al-Qaradawi, hat seine Unterstützung für Selbstmordattentate zum Ausdruck gebracht und öffentlich damit geprahlt, wie Moslems Europa erobern werden.

Dieselbe links-multikulturelle Zeitung, Dagbladet, hat über eine Generation hinweg unablässig alle Kritiker der Masseneinwanderung als Rassisten, religiöse Eiferer oder “Rechtsextremisten” dämonisiert. Moslems sind also moderat, wenn sie Terrorismus befürworten und die westliche Zivilisation zerschmettern wollen. Wir sind Extremisten, wenn wir uns dagegen wehren. Von uns Europäern von Großbritannien über die Niederlande bis nach Italien erwartet man also, dass wir demütig unsere schrittweise Auslöschung akzeptieren, die von unseren eigenen Medien, unserer eigenen Intelligentsia und unseren eigenen politischen Führern aktiv vorangetrieben wird.
 
Anmerkung: Im folgenden veröffentliche ich eine Pressemeldung zu dem Thema, die unter Fjordmans Originalartikel zusammengefasst veröffentlicht ist, in vollständiger Länge. Sie wird auch auch auf  Dhimmi Watch diskutiert.
 
Europäische Sozialisten entschlossen, den Kampf gegen Islamophobie aufzunehmen.
von Selçuk Gültaşli für Today’s Zaman am 02.08.2007
Europäische sozialistische Organisationen haben sich entschlossen, die wachsende Islamophobie in Europa einzudämmen, indem sie das Monopol der Debatte darüber aufbrechen, das bisher vorwiegend bei rechtsaußen angesiedelten und ultranationalistischen Gruppen lag.
Die Partei Europäischer Sozialisten (PES) – eine Fraktion im Europäischen Parlament, der 214 Mitglieder aus 33 sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien angehören – hat ein Komitee gegründet, um nach Wegen zur Bekämpfung der Islamophobie zu suchen. In der Überzeugung, dass der Islam eine europäische Religion ist, möchte das 25-köpfige Komitee den 20 Millionen Moslems, die heute in Europa leben, “zuhören” und ihnen sowohl anbieten, ihre Probleme zu verstehen, als auch Lösungen zur Linderung ihrer Sorgen bereitzustellen.
 Obwohl alle Mitgliedsparteien eingeladen wurden, Delegierte in dieses Komitee zu entsenden, hat die [türkische] Republikanische Volkspartei (CHP) nicht darauf reagiert, während die griechische Sozialdemokratische Partei (PASOK) zwei Repräsentanten entsandt hat.
Vorurteile gegen den Islam und gegen Moslems, die manchmal von Elementen der äußersten Rechten als “der Feind im Inneren” bezeichnet werden, sind seit dem 11. September im Ansteigen begriffen und haben sich durch die von Al Kaida inspirierten Terroranschläge vom 11. März in Spanien und 7. Juli in Großbritannien noch verschärft. Eine heftige islamophobe Gegenreaktion konnte in Gestalt der kontroversen Karikaturen des Propheten Mohammed in einer dänischen Zeitung beobachtet werden, sowie auch in der häufig zitierten Äußerung von Papst Benedikt XVI über die “gewalttätige” Natur des Islam, für die er sich später entschuldigte und die weiteres Öl in die Flammen des Zorns gegossen hatte.
PES sagt, sie seien verärgert darüber, dass der Ton, die Art und Weise und der Zeitpunkt der Debatte über Moslems in Europa bislang von ultranationalistischen und rechtsaußen stehenden Parteien bestimmt worden sei. Sie beschweren sich auch über das Ausbleiben ernstzunehmender Antworten an Parteien, die mittels Feindseligkeit gegenüber der islamischen Religion florieren.
Den Vorsitz des Komitees wird Gary Titley, ein britisches Parlamentsmitglied, innehaben, und Emine Bozkurt, eine holländische Parlamentarierin türkischer Herkunft, wird Vizevorsitzende. Zusammen mit den anderen Mitgliedern des Komitees haben sie sich auf ein einjähriges Mandat geeinigt – von Mai 2007 bis Mai 2008 – während dessen sie sich auf Themen wie Vielfalt, Integration und Einbeziehung, Säkularismus und Recht, junge Moslems und die Stellung der Frau, Demokratie, Repräsentation und Staatsbürgerschaft, und Multikulturalismus vs. Integration konzentrieren wollen.
Das Komitee, das erstmals Anfang Juli ein Treffen abhielt, plant sechs Außenmissionen zur Faktenerhebung in europäischen Ländern, wobei Interviews mit Moslems vorgesehen sind. Die Ergebnisse werden in einem Bericht veröffentlicht werden, der dann in die Wahlprogramme der sozialistischen Parteien bei der Europawahl 2009 einfließen werden.
Bozkurt, die im Juni an einer Konferenz “Islam in Europa” in London teilgenommen hatte – bei der der ehemalige Premierminister Tony Blair auch anwesend war – wird auch auf den Kongressen der Labour Party und der Liberal Democrats sprechen, die beide im September in Großbritannien stattfinden.
Im Gespräch mit Today’s Zaman, sagte Bozkurt, sie sei der Ansicht, dass der Islam Teil der europäischen Kultur ist. In Hinblick auf die allgemein akzeptierte Definition der europäischen Kultur als “jüdisch-christlich” denkt Bozkurt, dass dies bald “jüdisch-christlich-islamisch” sein wird.
“Moslems lebten in Spanien und Bosnien über Jahrhunderte hinweg mit Christen zusammen. Trotzdem werden sie immer noch als Fremde angesehen – sie werden nicht als wirkliche Bürger erachtet“, sagte Bozkurt, wobei sie betonte, dass die Worte Europäer und Moslem immer noch nicht in einem Satz verwendet werden. Bozkurt beklagt eindringlich, dass die Bühne für die Debatte über den Islam vollkommen ultranationalistischen Parteien überlassen worden wäre. Sie fügte hinzu, dass die Debatte über den Islam in Europa eng mit dem Beitrittsgesuch der Türkei verflochten ist.

von Fjordman

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Original vom 31. Juli 2007 in The Brussels Journal: The Death of Sweden

Übersetzung von Eisvogel

Ich werde immer noch gefragt, warum ich als Norweger mehr über Schweden schreibe als über mein eigenes Land. Zuerst einmal: Ich schreibe manchmal auch über Norwegen. Und zweitens: Wenn man sich nur die Hauptstädte ansieht, könnte Oslo durchaus die schlimmste Stadt in Skandinavien sein. In praktisch jeder anderen Hinsicht ist jedoch Schweden schlimmer. Und ja, es ist Wort für Wort so schlimm wie ich sage.

Der Hauptgrund, warum ich so viel über Schweden schreibe, ist, dass es das totalitärste Land in der westlichen Welt ist und daher anderen als Warnung dienen sollte. Der zweite Grund ist, dass Schweden wie auch mein eigenes Land heutzutage etwas “liebevolle Strenge” braucht. Zu viele Schweden klammern sich immer noch an den Mythos des “schwedischen Modells”, während ihr Land sich unter ihren Füßen auflöst. Wenn Schweden, die Nation, gerettet werden soll – wenn das überhaupt noch möglich ist, wessen ich mir nicht sicher bin – dann muss Schweden, der ideologische Leuchtturm für die Menschheit, zerschlagen werden, denn die Selbstgefälligkeit blockiert den gesunden Menschenverstand.

Auf der Nachrichtenseite The Local wird berichtet, dass das Haus eines Richters, der sich mit Anhörungen von Einsprüchen seitens Migranten befasst, von Linksextremisten verwüstet wurde. Drohungen wurden an die Wände gesprüht, rote Farbe wurde über die Stufen ausgegossen und vor dem Haus wurde eine Axt zurückgelassen. “Wenn ein Richter an einem schwedischen Gericht derartigem Vandalismus an seinem Heim ausgesetzt ist, ist das natürlich sehr ernst zu nehmen” sagte Ingvar Paulsson, der Vorsitzende des Verwaltungsgerichts im Distrikt Gothenburg. Die Gruppe Antifascistisk Action (AFA) schreibt auf ihrer Homepage, dass die Lage irakischer Asylsuchender den Angriff motiviert habe. Die schwedische Migrationsbehörde hatte verfügt, dass sie abgeschoben werden sollten, wenn sie nicht nachweisen könnten, dass gegen sie persönlich eine Bedrohung vorliege.
Hier sollte festgehalten werden, dass Schweden allein im Jahr 2006 fast so viele Asylanträge von Irakern bewilligte wie alle anderen europäischen Länder zusammen. Einheimische Schweden, die in einem Land leben, das vor nur 30 Jahren eines der ethnisch homogensten Länder war, werden innerhalb weniger Jahrzehnte zur Minderheit im eigenen Land werden, wenn der derzeitige Trend anhält. Schweden zerstört sich mit einer in der Menschheitsgeschichte noch nie da gewesenen Geschwindigkeit selber, aber für die Linksextremisten ist das immer noch nicht schnell genug.
 

AFA brüstet sich offen zahlreicher Attacken gegen Personen, deren vollständige Namen und Adressen sie auf ihrer Website veröffentlichen. Ihren Angaben zufolge tun sie das, um gegen kapitalistische Ausbeutung und für eine globale klassenlose Gesellschaft zu kämpfen. Ihre Logik geht ungefähr so: Wenn man gegen die Einwanderung von Moslems protestiert, leidet man an Islamophobie, was fast das gleiche ist wie Fremdenfeindlichkeit, was wiederum fast das gleiche ist wie Rassismus. Und Rassisten sind fast Faschisten und Nazis, wie wir alle wissen, und sie sollten nicht das Recht haben, ihre Stimme in der Öffentlichkeit zu erheben. Wenn man also dagegen protestiert, von Moslems angegriffen oder vergewaltigt zu werden, ist man böse und muss zum Schweigen gebracht werden. Wenn ein einheimischer Schwede oder eine Schwedin richtig großes Glück hat, wird er oder sie zuerst von Moslems überfallen oder verprügelt und dann ein zweites Mal von den eigenen linksextremistischen Landsleuten geschlagen, weil er sich dagegen verwehrt hat, das erste Mal geschlagen zu werden. Der Staat tut natürlich so gut wie nichts, um das eine oder das andere davon zu verhindern. Einheimische Schweden, die sich gegen eine Masseneinwanderung aussprechen, die sie innerhalb von ein paar Generationen zu einer Minderheit im eigenen Land macht, sind bereits als “Rassisten” einsortiert, und Rassisten stehen in praktisch jeder Hinsicht außerhalb des Schutzes des Gesetzes.

Nach Ansicht mancher Beobachter ist islamophober Hass in Europa im Ansteigen begriffen. Schauen wir mal, was “rassistischer Hass” ist. Das Folgende wird als offizielles Beispiel dafür angeführt, was in Schweden als islamophobes Hassverbrechen gilt:

Eine moslemische Familie fragt bei einer schwedischen Nachbarschaftshilfe an, ob es möglich sei, etwas anderes als Schweinefleischwürstchen zu bekommen. Linda antwortet darauf: “Nein, wir leben in Schweden.” Die Familie fragt nach, was sie damit meine. Linda wiederholt: “Wir leben in Schweden und Sie müssen das respektieren.” Der Familienvater sagt darauf: “Wir respektieren Sie, aber können Sie uns nicht auch respektieren?” Linda erwidert dann “Nein, leider nicht.”, lacht und geht weg.

Vergleichen Sie das mit einem Beispiel aus dem Jahr 2006, als der Justizminister Göran Lambertz seine vorläufigen Ermittlungen bezüglich Antisemitismus in der großen Moschee in Stockholm einstellte. Er schrieb

“Die vorliegenden Aufzeichnungen enthalten massiv herabwürdigende Äußerungen über Juden, die unter anderem durchweg als Brüder von Affen und Schweinen bezeichnet werden.” Darüber hinaus wurde ein Fluch über Juden ausgesprochen und “ein Aufruf zum Dschihad, die Juden zu töten, wobei Selbstmordattentäter – die als Märtyrer gefeiert werden – die effektivste Waffe dafür seien.”

Lambertz war der Ansicht, dass

“die kürzlich erwähnten Äußerungen trotz ihres Inhalts nach schwedischem Recht nicht als Aufstachelung zum Hass gegen eine ethnische Gruppe betrachtet werden können.”

Er schlussfolgerte, dass die vorläufigen Ermittlungen eingestellt werden sollten, weil man die Hetze gegen Juden im Nahostkonflikt begründet sehen könne.

 

Dieser doppelte Standard beschränkt sich nicht nur auf Juden. Dahn Pettersson, ein Lokalpolitiker, wurde zu einer Geldstrafe von 18.000 Kronen [rund 1.940 Euro] verurteilt, weil er geschrieben hatte, dass 95 Prozent des Heroins von Albanern aus dem Kosovo ins Land gebracht werden.

“Es ist niemals eine ethnische Gruppe, die Verbrechen verübt. Es sind Individuen oder Gruppen von Individuen”

sagte der Ankläger Mats Svensson vor dem Gericht, das Pettersson wegen “Agitation gegen eine Minderheit” verurteilte. Svante Nycander, der frühere Herausgeber der Tageszeitung Dagens Nyheter, äußerte, dass

“das Urteil im Bezirksgericht von Malmö die Meinungsfreiheit beschädigt. Viele werden es als Beweis dafür ansehen, dass die Behörden vor unbequemen Wahrheiten Angst haben und dass sie, weil es ihnen an Gegenargumenten fehlt, diejenigen bestrafen, die offen sprechen.”

In Schweden ist es ein Verbrechen, zu sagen, dass hinter einem Großteil des europäischen Drogenhandels albanische Moslems stehen (was eine Tatsache ist). Über die einheimische Bevölkerung abfällige Bemerkungen zu machen, ist hingegen voll in Ordnung.

Bexhet Kelmeni ist kosovoalbanischer Herkunft und lebt in Malmö, der drittgrößten Stadt des Landes, die aller Voraussicht nach in wenigen Jahren zur ersten skandinavischen Stadt mit einer islamischen Bevölkerungsmehrheit werden wird. Er ist der Ansicht, dass es wichtig ist, dass jetzt festgelegt ist, dass Dahn Pettersons Äußerungen kriminell sind.

“Ich schäme mich, dass es solche Politiker gibt“, sagt Kelmeni, der den Anspruch erhebt, mit Hunderten von Albanern in Kontakt zu stehen, die sich alle dadurch beleidigt fühlen. “Er muss mehr über die albanische Kultur lernen” so Kelmeni.

Was er nicht sagt, ist, dass viele der verbleibenden Schweden in Malmö – Einheimische, die aufgrund von ungezügelter Gewalt und Schikane schon seit Jahren die Stadt verlassen oder vielmehr fliehen – tägliche Lektionen in albanischer Kultur erhalten.

Feriz and Pajtim, Mitglieder einer albanischen Gangsta-Schlägerbande in Malmö, erklären wie sie Leute in der Innenstadt überfallen. “Wir kreisen ihn ein und schlagen und treten ihn so lange, bis er sich nicht mehr wehrt“, sagt Feriz. Sie sind gegenüber den Opfern immer in der Überzahl. Ist das eigentlich nicht feige? “Ich habe das auch schon von vielen gehört, aber ich finde das nicht. Es geht doch einfach nur darum, dass sie keine Chance haben sollen.” Sie zeigen keinerlei Anteilnahme für ihre Opfer. “Wenn sie verletzt werden, dann sind sie selber daran Schuld, weil sie schwach sind.” sagt Pajtim achselzuckend. “Viele von uns waren in Banden, die im Kosovo gegen die Serben kämpften. Wir haben Gewalt im Blut.” Sie geben die Schuld für ihre Überfälle, die sie angeblich begehen, weil sie gelangweilt sind, den Politikern. Wenn der Staat ihnen etwas zu tun bieten würde, würden sie vielleicht aufhören, Leute zu attackieren. Aber ist der Mangel an Freizeitaktivitäten wirklich der einzige Grund, aus dem sie Leute angreifen? “Nein, es macht auch Spaß.” sagt Feriz.
 
Kriminelle Albanerbanden geben also freimütig zu, dass sie Schweden tätlich angreifen, aber Schweden können nicht andeuten, dass es kriminelle Albanerbanden gibt. Das ist wirklich rassistisch.
 
Die Welle von Raubüberfällen, die Malmö erlebt, ist Teil “eines Krieges gegen die Schweden.” Das ist die Erklärung, die junge Räuber mit Migrationshintergrund dafür abgeben. “Wenn wir in der Stadt sind und Leute ausrauben, führen wir einen Krieg, einen Krieg gegen die Schweden.” Diese Äußerung wurde mehrmals wiederholt. “Macht heißt für mich, dass die Schweden mich ansehen, dass sie auf dem Boden liegen und mir die Füße küssen. Wir rauben jeden Tag, so oft wir wollen und wann immer wir wollen.” Die schwedischen Behörden haben praktisch nichts unternommen, das zu unterbinden.
 

Gibt es also keinen Rassismus in Malmö? Doch, es gibt einige hässliche Fälle von Islamophobie. Ein Busfahrer wurde wegen Diskriminierung und Hass vom Dienst suspendiert, nachdem er angeblich versucht hatte, eine Frau daran zu hindern, in den Bus einzusteigen, weil diese eine Burka trug. Nach dem Autor Mats Wahl verursacht Brandstiftung an Schulen Kosten in Höhe von mehr als 300 Millionen Kronen [rund 32,4 Mio. Euro] pro Jahr. Eine inoffizielle Umfrage in schwedischen Stadtverwaltungen ergab, dass im ersten Halbjahr 2006 mindestens 114 solcher Fälle von Brandstiftung registriert wurden, die exakten Zahlen waren schwer zu ermitteln. Allein im Jahr 2002 gab es an mindestens 139 Schulen Fälle versuchter Brandstiftung. Björn Vinberg von der Feuerwehr in Malmö sagt, es sei erniedrigend, wieder und wieder in den gleichen Einwanderervierteln Feuer löschen zu müssen, während Schulkinder einen auslachen und gleich danach das nächste anzünden. Zweifellos muss das ein Protest gegen die institutionalisierte und um sich greifende Islamophobie in der schwedischen Gesellschaft sein.

 

In einem Land, in dem die Steuerrate über 60% liegt und damit höher ist als in fast allen Ländern des Planeten außer vielleicht Nordkorea – wo es zufälligerweise fast genau so viel Redefreiheit gibt wie in Schweden – werden die Einheimischen tagtäglich von Migrantengangs angegriffen, der Staat jedoch scheint nicht gewillt sein, irgendetwas zu unternehmen, um das zu unterbinden. Obwohl Moslems offen damit prahlen, dass Juden und Christen Zielscheiben für sie sind, ist das kein Hassverbrechen. Aber es ist ein Hassverbrechen und Rassismus, wenn Moslems nicht immer Halal-Würstchen geboten bekommen oder wenn Muslimas nicht überall, wo sie wollen, eine Burka tragen dürfen.

 

Nach Professor Wilhelm Agrell hat Schweden heute eine Sicherheitspolitik, die auf der Annahme basiert, dass territoriale Verteidigung nicht mehr nötig ist. Militärische Ressourcen werden nur noch dafür als relevant erachtet, in weit entfernten Konflikten politisch Flagge zu zeigen, und das eigene Territorium ist zu nichts weiter als zu einem Trainingsgelände für Manöver geworden. Agrell schließt, dass

“nach Jahren der Existenzangst und schwarzen Löchern im Budget Schwedens Militär letztendlich die Flagge eingeholt und die Bestände aufgelöst hat und fahnenflüchtig wurde.”

Die wenigen Soldaten, die es noch gibt, sind an Orten wie Afghanistan und nicht in der Heimat. Jan Karlsen von der schwedischen Polizeigewerkschaft warnte 2007, dass die unterbezahlten Polizeikräfte nicht in der Lage sind, noch wesentlich länger mit dem organisierten Verbrechen und ethnischen Spannungen fertig zu werden. Währenddessen protestieren Polizeibeamte gegen eine neue Uniform, die entworfen wurde, um sie weniger aggressiv wirken zu lassen, indem Stiefel durch Halbschuhe ersetzt werden, die Waffen weniger sichtbar sind und die Hemden eine weichere, gefälligere Farbe bekommen.

 

Im Juni 2007 brachte Aftonbladet, die größte Tageszeitung Skandinaviens in einem Artikel mit dem Titel “Sommerzeit – Vergewaltigungszeit” das Ansteigen von Vergewaltigungen während des Sommers mit dem warmen Wetter in Verbindung. Die offizielle Zahl von Anzeigen wegen Vergewaltigung hat sich während einer Generation mehr als vervierfacht, bei Mädchen unter 15 Jahren sogar noch mehr. Wenn das am warmen Wetter liegt, dann nehme ich an, dass die skandinavische Vergewaltigungswelle von der globalen Erwärmung verursacht ist. Die Tatsache, dass viele der Verdächtigen einen islamischen Hintergrund haben, was auch durch Statistiken im Nachbarland Norwegen bestätigt wird, ist zweifellos rein zufällig. Die Zahl der Vergewaltigungen pro Kopf sind in der norwegischen Hauptstadt Oslo inzwischen sechs mal so hoch wie in New York.

 

Wie die Journalistin Karen Jespersen berichtet, hat Helle Klein, die von 2001 bis 2007 politische Chefredakteurin von Aftonbladet war und ein ehemaliges Mitglied der sozialdemokratischen Jugendorganisation ist, gesagt: “Wenn die Debatte darauf hinausläuft, dass die Probleme von Flüchtlingen und Einwanderern verursacht werden, dann wollen wir sie nicht.” Meinungsumfragen haben ergeben, dass zwei von drei Schweden daran zweifeln, dass der Islam mit der schwedischen Gesellschaft vereinbart werden kann, aber nicht eine einzige im Parlament vertretene Partei steht der Einwanderungspolitik ernsthaft kritisch gegenüber, und es gibt praktisch keine wirkliche Debatte über Multikulturalismus und Islam.

 

Während einer Demonstration in Stockholm, die 2006 von islamischen und antirassistischen Organisationen veranstaltet wurde, stand Helle Klein vor einem Plakat mit der Aufschrift “Ein Schweden für alle – Stoppt die Nazi-Gewalt”, während sie eine Rede hielt, in der sie vor Islamophobie in den Medien warnte. “Schweden für alle” hört sich auf Schwedisch fast gleich an wie “Schweden für Allah”. Wenn führende Mitglieder der politischen und Medieneliten Islamophobie mit Nazismus assoziieren, während sie über die Gewalt von Moslem-Gangs in ihrem eigenen Land schweigen, liefern sie linksextremistischen Gruppierungen wie AntiFascistisk Aktion die verbale Munition für ihre Angriffe auf Kritiker der Masseneinwanderung.

 

Die Brüderschaft, eine Organisation der Christlichen Sozialdemokraten, pflegt freundschaftliche Beziehungen mit der Muslimbruderschaft gerade so wie Kleins schwedische Sozialdemokratische Partei sie vor dem Zweiten Weltkrieg zu faschistischen und Naziregimes pflegte. Helle Klein hat in ihren Leitartikeln zu Sympathie für die Terrororganisation Hamas, dem palästinensischen Ableger der Muslimbruderschaft, aufgerufen, während sie vor der Bedrohung für den Weltfrieden warnt, die von israelischer Aggression und der christlich zionistischen Rechten in den USA ausgeht. Hamas ist eine faschistische Organisation, die offen zum Massenmord an Juden aufruft. Die Ironie, die dahinter steckt, wenn man von “Nazi-Gewalt” spricht, während man Sympathie für eine Organisation zeigt, die zu Ende bringen möchte, was die Nazis begannen, fällt Frau Klein offenbar nicht auf. Sie studiert zurzeit, um Pfarrerin der Kirche von Schweden zu werden. Ihr Urgroßvater war ein Rabbi.

 

Die Kirche von Schweden hat ihre Bereitschaft angekündigt, gleichgeschlechtlichen Paaren die kirchliche Hochzeit zu gewähren, möchte aber, dass die Ehegesetze in “Lebensgemeinschaftsgesetze” umbenannt werden. Wie Klein sich vorstellt, die Unterstützung für gleichgeschlechtliche Eheschließung mit der Unterstützung für islamische Terrororganisationen, die Schwule töten wollen, zu vereinbaren, schafft mich. Aber ich bin sicher, sie wird sich etwas einfallen lassen.

 

Der britische Autor Paul Weston glaubt, dass das nationale Herz Großbritanniens aufgehört hat zu schlagen:

“Unsere nationale Seele schwebt unentschlossen über dem Operationstisch. Das Notfallteam wurde gerufen, aber die politisch orientierte Zentrale des Krankenhauses hat ihm mitgeteilt, dass es kein Problem gäbe, dass alles unter Kontrolle sei. Die Lebensretter haben etwas anderes gehört, sie eilen, um rechtzeitig anzukommen, aber andere Mitarbeiter des Krankenhauses haben die Wegweiser zum Operationssaal verdreht und die Lichter abgestellt. Es ist ein großes Krankenhaus, es bleiben nur noch Minuten, um an Ort und Stelle zu kommen, und die erbarmungslose Uhr tickt und tickt und tickt…”

Ich bin geneigt, das gleiche über Schweden zu sagen: Die schwedische Nation liegt zurzeit auf dem Totenbett. Wir können nur hoffen, dass es am Ende doch ein Leben nach dem Tod gibt.

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