Archive für Beiträge mit Schlagwort: Dschihad

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vonFjordman
 
Übersetzung und Bilder: BeforeDawn
 
Das Original „On the Illusion of a Moderate Islam“ ist am 10. August 2010 in Jihad Watch erschienen.
 
Fjordman hat sich bereits in zwei früheren Essays mit der angeblichen Existenz eines „gemäßigten Islam“, bzw. mit der Frage der Möglichkeit der Entstehung eines solchen, beschäftigt: Warum wir uns nicht auf moderate Moslems verlassen können undWünschen wir uns eine islamische Reformation? 
 
 
Der Ausgangspunkt meiner Erörterung soll die Tatsache sein, dass die traditionellen religiösen Texte des Islam – der Koran, und in Ergänzung dazu sekundäre Quellen wie die Hadithliteratur –, wenn sie beim Wortlaut genommen werden, zu weltweiter und immerwährender Gewalt gegen Nicht-Muslime ermutigen, bis die globale Herrschaft des Islams und seiner Anhänger fest etabliert ist. Es liegt eine große Zahl von Untersuchungen vor, die dieses bestätigen. Auch moslemische Gelehrte selbst, einschließlich der Herausragenden wie al-Ghazali und Ibn Chaldun, haben für mehr als ein Jahrtausend diese Sichtweise gestützt und tun dies auch noch im 21. Jahrhundert.
 

Als erschwerender Faktor kommt hinzu, dass es im Islam durchaus erlaubt ist, Nicht-Moslems zu belügen und zu betrügen, was in der Form von taqiyya und kitman von Schiiten und Sunniten gleichermassen ausgiebig praktiziert wird. Die Behauptung, dass es diese Strategie nur im schiitischen Islam gibt, ist falsch. Zum Beispiel hat der palästinensische Dschihadistenführer Jassir Arafat (1929 – 2004) zur gleichen Zeit, als er im Westen über „Frieden“ geredet hat (ein Täuschungsmanöver, das ihm 1994 einen Anteil am Friedensnobelpreis eingebracht hat) seinen arabischen Zuhörern gegenüber angedeutet, dass die Osloer Friedensverhandlungen mit den Israelis nur etwas Zeitweiliges seien, ähnlich dem Vertrag von Hudaibbiyya zwischen den Anhängern Mohammeds und dem nichtmoslemischen Stamm der Kuraischi in Mekka, der sofort gebrochen wurde, sobald die Moslems sich stark genug fühlten, um ungestraft davonzukommen zu können.

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von Fjordman

Erstveröffentlichung am 5. 9. 2008 unter dem Titel “Eastern Europe and the New Threats to Freedom” im Blog Gates of Vienna. 

Übersetzung aus dem Englischen: BeforeDawn

Der niederländische Karikaturist Nekschot (´Nackenschuss´), ein   Freund des toten Theo van Gogh, des Filmemachers, der von einem frommen Moslem im Jahr 2004 rituell geschlachtet wurde, war im Jahr 2008 der erste Karikaturist, der jemals in der Geschichte der westlichen Demokratien verhaftet wurde. Gregorius Nekschot wurde dreißig Stunden festgehalten wegen Karikaturen, die “Muslime und Menschen dunklerer Hautfarbe diskriminieren”, wie es die Staatsanwaltschaft Amsterdam ausdrückte. Ungefähr 10 Polizeibeamte zerrten ihn aus seinem Haus in Amsterdam, stellten seinen Computer und sein Telefon sicher und teilten ihm mit, dass sein bürgerlicher Name bekannt gemacht werde. Nekschot wurde zwei Tage später freigelassen. Eine Anzeige war im Jahr 2005 von dem niederländischen Imam Abdul Jabbar van de Ven, einem radikalen Islam-Konvertiten, gegen ihn erstattet worden. Nach dem Mord an dem Filmemacher Theo van Gogh hatte Abdul Jabbar van de Ven im Fernsehen gesagt, er würde Allah danken, wenn er es einrichten könnte, dass der islamkritische Abgeordnete Geert Wilders stirbt, “z. B. an Krebs”.

Die Verhaftung von Gregorius Nekschot wegen eines “multikulturellen Gedankenverbrechens” war ein weiterer Tiefpunkt für die Niederlande, einem Land, das noch vor wenigen Jahren für seine Offenheit und Toleranz bekannt war. Es war aber auch ein neuer Tiefpunkt für den “freien Westen”, der plötzlich sehr viel weniger frei aussieht.

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von Fjordman

Erstveröffentlichung in Gates of Vienna, 23. August 2008

Übersetzung: Manfred

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 Erdogan Erdogan

Im Dezember 2004 warnte der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan die Führer der EU dass sie einen hohen Preis in Gestalt eskalierender Gewalt von islamischen Extremisten in der EU würden zahlen müssen, wenn sie die Türkei als Mitglied ablehnen und sich selbst als christlichen Club konsolidieren. Die Türkei ist selbst Mitglied eines muslimischen Clubs, der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), ist jedoch deswegen keiner eskalierenden Gewalt von Seiten christlicher Extremisten ausgesetzt. Herr Erdogan vergaß dies zu erwähnen, aber seine nur dünn verschleierte Drohnung wurde von den führenden Politikern Europas sehr wohl verstanden. Im September 2005 behauptete Jack Straw, damals Außenminister von Tony Blairs Labour-regierung in Großbritannien, dass die Zerstörung der türkischen Hoffnungen auf Mitgliedschaft islamischen extremisten Munition geben würde, wohingegen es helfen könnte, einen „clash of civilizations“ zu verhindern, wenn man die Türkei in der Union willkommen hieße. Offenbar erfreut über diesen Fortschritt auf dem Wege zur Unterwerfung Europas unter muslimische Forderungen, schlug Premier Erdogan im Februar 2008 vor, dass Deutschland türkische Gymnasien und Universitäten gründen solle und plädierte dafür, dass die existeirenden Oberschulen Lehrer aus der Türkei beschäftigen sollten. Der Vorschlag überraschte Kanzlerin Angela Merkel auf dem falschen Fuß.

  Spieler von Inter Mailand Spieler von Inter Mailand

Im Dezember 2007 reichte ein türkischer Anwalt Klage ein, nachdem der italienischen Fußballclub Inter ein Trikot mit einem „beleidigenden Symbol“ trug. Das Trikotmuster enthielt ein großes rotes Kreuz auf weißem Grund, ein Symbol der Stadt Mailand. Der Schweizer Fußballschiedsrichter Massimo Busacca schwor, dass er während der saudischen Meisterschaft eine Trillerpfeife mit dem Symbol des Schweizerkreuzes darauf tragen würde, und zwar ungeachtet der Tatsache, dass Viele in Saudi-Arabien an Busacca appelliert hatten, eine andere Pfeife zu benutzen, um eine Beleidigung der Muslime zu vermeiden. Das Schweizerkreuz ist das Symbol der Schweizer Nationalflagge.  Moslems in Europa sind emsig dabei, Parallelgesellschaften, und sie bauen zügig No-Go-Zonen in vielen deutschen Städten auszubauen, wo die Einheimischen, einschließlich de Polizei, Angriffe von muslimischen Banden riskieren. Ein Fitnessstudio in Köln ist speziell auf muslimische Frauen ausgerichtet. Im Stadtteil Ehrenfeld können muslimische Frauen, die sich körperlich fit halten wollen, sich im „Hayat“(türk.: „Leben“)-Studio von weiblichen Trainern betreuen lassen und dabei ihre Kleidung anbehalten. Andere möchten noch mehr Fitnessstudios eröffnen, in denen muslimische Frauen trainieren und dabei „anständig“ bleiben können. Im August 2008 wurde ein älterer Kölner Stadtverordneter, Hans-Martin Breninek, von jungen Türken bewusstlos und krankenhausreif geschlagen. Die Gruppe der Türken, die einen Kampfhund bei sich hatten, schaffte es zu fliehen, bevor die Polizei eintraf. Vorbeikommenden Passanten ist es zu verdanken, dass Breninek nicht weiter verletzt wurde, als er schon auf dem Boden lag. Dies geschah im Herzen von Köln, aber das hielt die „Jugendlichen“ nicht davon ab, den 67 Jahre alten Mann anzugreifen. Er hatte Informationen verteilt, in denen vor der Islamisierung seines Landes und des Kontinents gewarnt wurde. Inzwischen betrachtet Indonesien, das größte muslimische Land der Welt, die Pläne, einen Anti-Islamisierungskongress am 19./20. September in Köln abzuhalten, als kontraproduktiv für den interreligiösen Dialog. „Jeder Plan, einen Anti-Islam-Kongress abzuhalten wäre kontraproduktiv für den interreligiösen Dialog, der auch europäische Nationen umfasst“, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Teuku Faizasyah. Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), in der Indonesien eine prominente Rolle spielt, drückte im Hinblick auf den geplanten Kongress tiefe Sorge aus, zugleich aber auch die Hoffenung, dass alle Teile der deutschen und europäischen Gesellschaft den geplanten Kongress entschieden ablehnen und „Hass und Rassismus verwerfen“ würden. Die OIC hat jüngst ein „Islamophobia Observatory“ in Djidda, Saudi-Arabien, eingerichtet. Zur selben Zeit wurden in den vergangenen Jahren in Indonesien Tausende von Kirchen vom muslimischen Mob zerstört. In Saudi-Arabien ist es untersagt, irgendeine andere Religion als den Islam zu praktizieren, und die, die es übertreten, und sei es in den eigenen vier Wänden, riskieren Deportation oder Schlimmeres.

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Erstveröffentlichung unter dem Titel “Islam, the West, and Our ´Shared Heritage´” in: Dhimmi Watch,  7. November 2008.

Übersetzung: BeforeDawn

Kaum eine Woche geht vorüber, ohne dass jemand behauptet, Muslime und Westler hätten ein “gemeinsames kulturelles Erbe”. Ich widerspreche dieser Behauptung entschieden. Das einzige, was wir Europäer und Muslime an “gemeinsamer Geschichte” haben, ist, dass wir 1300 Jahre lang das Ziel des Dschihad gewesen sind. Die Umdeutung der Geschichte des Westens ist inzwischen derartig schlimm, dass sogar William Shakespeare zum heimlichen Moslem erklärt wird. “Shakespeare hätte großen Gefallen am Sufismus gefunden”, hat der Islam-Wissenschaftler Martin Lings, selber ein Sufi, im Jahr 2004 gesagt. Wie der Guardian berichtet, hat Lings während der Islam Awareness Week in einer Vorlesung der International Shakespeare Globe Fellowship in Shakespeares eigenem Globe-Theater in London argumentiert, Shakespeares Werk “habe Ähnlichkeit mit den Lehren der islamischen Sufi-Sekte”.

Robert Spencer gab damals folgenden Kommentar dazu ab:

Shakespeare ist nur das letzte Beispiel dafür, dass bedeutende Vertreter der westlichen, christlichen Kultur islamkompatibel gemacht werden: erst kürzlich hat das Außenministerium der USA versichert, und das ohne den geringsten Beweis, dass Christoph Kolumbus (der Ferdinand und Isabella für die Vertreibung der Muslime aus Spanien gepriesen hat) von einem muslimischen Navigator unterstützt worden ist. Es ist ein bedenkliches Zeichen unserer Zeit, wenn ein solches Denken nicht nur auf islamverharmlosende Webseiten beschränkt ist, sondern auch vom Globe-Theater und vom amerikanischen Außenministerium übernommen wird – die ja nun kaum den kulturellen Rand repräsentieren -, ja sogar von Schulbuchverlagen. Der Zustand des amerikanischen Erziehungssystems ist heutzutage so erbärmlich, dass selbst die Lehrer diesen Geschichtsfantasien nichts entgegenzusetzen haben. Sie werden zu willfährigen Propagandisten der neuen Geschichtsdeutung: Seht! Von den Muslimen haben wir nichts zu befürchten. Shakespeare war auch einer von ihnen. Ach ja, und Goethe auch. Und Abraham Lincolns Mutter!

Das Lustige daran ist, dass es das Konzept “Theater” im Islam des Mittelalters bzw. der frühen Neuzeit ja wohl kaum gegeben hat. Es hat kein muslimischer Shakespeare existiert, weil kein muslimischer Shakespeare möglich war. Dies ist eben ein weiterer Teil des griechisch- römischen Erbes, der nicht von den Muslimen “geteilt, bewahrt und an uns weitergegeben wurde”, weil sie nie daran interessiert waren, nicht einmal während ihrer Blütezeit.

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Veröffentlicht unter dem Titel “Fourteen Centuries of War Against European Civilization” am 30. 9. 2008 in: Gates of Vienna

Übersetzung aus dem Englischen von: BeforeDawn

Das folgende Essay ist ein Zusammenschnitt einiger früherer Online-Essays, unter anderen Who Are We, Who Are Our Enemies – The Cost of Historical Amnesia; Why We Should Oppose an Independent Kosovo; Refuting God´s Crucible und The Truth About Islam in Europe.

 “Der Djihad, der islamische sogenannte Heilige Krieg, ist mehr als 1300 Jahre lang in Europa, Asien, Afrika und im Nahen und Mittleren Osten Realität gewesen, aber dieses ist die erste Geschichte der Kriege der Muslime in Europa, die veröffentlicht wird. Hunderte von Büchern jedoch sind erschienen über das Gegenstück auf der christlichen Seite, die Kreuzzüge, mit denen der Djihad oft verglichen wird, obwohl sie weniger als zweihundert Jahre dauerten und nicht wie dieser universell geführt wurden, sondern im wesentlichen auf das Heilige Land beschränkt waren. Hinzu kommt, dass die Kreuzzüge seit 700 Jahren vorbei sind, während der Djihad immer noch andauert. Er ist das am wenigsten beachtete und beschriebene historische Großereignis, ja er ist weitgehend ignoriert worden. So räumt zum Beispiel die Encyclopedia Britannica den Kreuzzügen achtzig mal so viel Platz ein als dem Djihad.”

Dieses Zitat stammt aus dem Buch von Paul Fregosi Jihad in the West (1998). Fregosi musste damals feststellen, dass es schwierig war, einen Verleger für sein Buch über die Geschichte des islamischen Heiligen Krieges in Europa vom 7. bis zum 20. Jh. zu finden, da der Fall Salman Rushdie noch in frischer Erinnerung war.

 Einige Jahre später erschien The Legacy of Jihad von Andrew G. Bostom, das wohl bislang umfassendste und gelehrteste Buch zu diesem Thema. Er hat auch einen Aufsatz über, wie er es nennt, “Amerikas ersten Krieg gegen den Terror” geschrieben. Thomas Jefferson und John Adams, damals Amerikas Botschafter in Frankreich bzw. Großbritannien, trafen sich 1786 in London mit dem tripolitanischen Botschafter in Großbritannien Sidi Haji Abdul Rahman Adja. Diese späteren amerikanischen Präsidenten versuchten einen Friedensvertrag zu verhandeln, der den Vereinigten Staaten die Verheerungen der djihadistischen Piraterie ersparen sollten – die Versklavung und den Tod, die von den so genannten Barbareskenstaaten ausgingen, die den heutigen Ländern Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen entsprechen.

Bostom stellt fest, dass “ein aggressiver Djihad schon 200 Jahre, bevor sie die bestimmende internationale Macht im Nahen Osten wurden, gegen die Vereinigten Staaten geführt wurde.” Israel hat nichts damit zu tun. Die djihadistische Piraterie der Barbaresken hatte schon mit der frühen arabisch-islamischen Expansion im 7. und 8. Jahrhundert begonnen. Francisco Gabrieli stellt fest:

“Entsprechend dem gegenwärtigen Verständnis der internationalen Beziehungen sind die damaligen Geschehnisse als Piraterie zu bezeichnen, aber sie entsprechen auch gänzlich dem Konzept des Djihad als einer religiösen Pflicht. Die Eroberung Kretas im Osten sowie auch ein beträchtlicher Teil der Kriegführung der Korsaren entlang der Küsten Italiens und der Provence gehören zu den augenfälligsten Merkmalen solcher ´nicht-staatlichen Unternehmungen´, die zu der Dominanz der Araber im Mittelmeer beitrugen.”

Eine prototypische Razzia der muslimischen Seestreitkräfte ereignete sich im Jahre 846, als eine Flotte arabischer Djihadisten an der Mündung des Tibers erschien, bis nach Rom vordrang, die Stadt einnahm und aus der Peterskirche alles Gold und Silber wegschleppte, das sich dort befand. Dass der Vatikan mit einer Mauer umgeben und so zu einer “Stadt innerhalb der Stadt” wurde, war die Reaktion auf die beständige Drohung durch die islamischen Kriegszüge.

Bostom schreibt, dass “bis zum Juni/Juli 1815 die unter kompetenter Führung stehenden amerikanischen Seestreitkräfte ihren Kriegsgegnern von der Babareskenküste in einer raschen Folge eine Reihe von vernichtenden Niederlagen beigebracht hatten. Dieser Erfolg inspirierte dann die Mächte der Alten Welt, sich gegen die Piraten zu erheben.”

Heute scheinen einige Araber, wenn sie die Tributzahlungen der Jizya vom Westen fordern, sich nach den guten alten Tagen zurückzusehnen. Der Führer Libyens und Förderer des Terrorismus Muammar al-Gaddhafi hat bekannt gegeben, dass die europäischen Nationen 10 Milliarden Euro pro Jahr an Afrika zahlen sollen, als Unterstützung bei dem Versuch, die Migranten zu stoppen, die auf der Suche nach einem besseren Leben nordwärts nach Europa fluten. Er fügte kurz und bündig hinzu: “Die Erde gehört allen. Warum sie [die jungen Afrikaner] nach Europa auswandern – dies sollte von den Europäern beantwortet werden.” Abgesehen davon, dass dies ein klares Beispiel dafür ist, wie die Migration, oder richtiger, das Abladen überschüssiger Bevölkerung, im 21. Jahrhundert ein Werkzeug der Erpressung geworden ist, bedeutet dies eine Wiederkehr des Zeitalters, in dem Tripolis Tributzahlungen von Europa fordern konnte.

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Original vom 12. Februar 2008 auf Jihad Watch: The Muslim Brotherhood’s Infiltration of the West

Übersetzung von Eisvogel

Ich habe im Moment nicht die Zeit, zu jeder einzelnen Information, die ich hier bringe, einen Link einzufügen, aber fast alles sollte eigentlich mit einer schnellen Websuche zu finden sein. Robert Spencer hat sich in mehreren Büchern, zum Beispiel in Onward Muslim Soldiers, mit der Muslimbruderschaft beschäftigt. Ich lege Ihnen auch das Buch des Exmoslems Patrick Sookhedo Global Jihad: The Future in the Face of Militant Islam sehr ans Herz. Sookhedo hat exzellente Recherchearbeit geleistet, vor allem was die systematische Islamisierung Großbritanniens angeht. Aber auch in anderen Ländern wird nach den gleichen Plänen vorgegangen.

Die Muslimbruderschaft, die heute als die weltweit größte islamische Bewegung betrachet wird, wurde 1928 von Hassan al-Banna gegründet. Ihre Untergruppierungen verpflichten sich dem Motto:

“Allah ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unser Gesetz. Djihad ist unser Weg. Auf dem Wege Allahs zu sterben, ist unsere größte Hoffnung.”

Lorenzo Vidino, der das Thema erforscht und analysiert hat, schreibt über die Eroberung Europas durch die Muslimbruderschaft:

“Bereits seit den frühen 1960er Jahren sind Mitglieder und Sympathisanten der Muslimbruderschaft nach Europa gezogen und haben dort langsam aber sicher ein breites und gut organisiertes Netz aus Moscheen, Wohlfahrtseinrichtungen und anderen islamischen Organisationen aufgebaut.” Ihr Endziel “ist nicht einfach ‘Moslems dabei zu helfen, die bestmöglichen Bürger zu werden’, sondern vielmehr das islamische Recht überall in Europa und den Vereinigten Staaten zu verbreiten. Mittels moderater Rhetorik und gepflegtem Deutsch, Holländisch und Französisch haben sie bei europäischen Regierungen und Medien gleichermaßen Akzeptanz gefunden. Politiker quer durch das gesamte politische Spektrum beeilen sich, sich an sie zu wenden, wann immer ein Thema auftaucht, das Moslems betrifft, oder – knapper gesagt – wann immer sie sich der Wählerstimmen der expandierenden islamischen Gemeinschaft versichern wollen. Aber wenn sie zu ihren Glaubensbrüdern in arabisch oder türkisch sprechen, lassen sie die Maske fallen und wenden sich dem Radikalismus zu.”

Und weiter:

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Original vom 27. November 2007 auf Gates of Vienna: Book Review: Robert Spencer’s “Religion of Peace”

Übersetzung von Eisvogel

Ich habe Robert Spencer kürzlich mitgeteilt, dass ich sein jüngstes Buch Religion of Peace? Why Christianity Is and Islam Isn’t gelesen habe und an einer Rezension darüber arbeite. Er zeigte sich etwas überrascht darüber, dass es mir gefallen hat angesichts der Tatsache, dass ich mich in einigen meiner Essays dem Christentum gegenüber etwas kritisch gezeigt habe. Ich würde meine Beziehung zu dieser Religion als mild kritisch aber im Großen und Ganzen positiv bezeichnen. Ich bin kein religiöser Mensch, aber ich schätze viele der guten Aspekte am Christentum und bin der Ansicht, dass die Kritik daran teilweise unfair ist.

Das vorliegende Buch vergleicht auf elegante Weise bezüglich Themen in großer Bandbreite die Haltungen von Moslems und Christen, von Gewalt über Antisemitismus bis hin zur Trennung von Religion und Staat. Ich habe kürzlich über die Geschichte der Wissenschaft geschrieben und interessierte mich daher ganz besonders für das Kapitel zu diesem Thema. Spencer erforscht die wichtigen theologischen Unterschiede bezüglich Vernunft und Naturgesetzen zwischen dem Islam einerseits und Judentum und Christentum andererseits.

Moslems glauben, dass Allahs Hand von nichts beschränkt ist – er kann alles bewirken. Der Koran weist die jüdisch-christliche Gottesvorstellung eines Gottes der Vernunft ausdrücklich zurück: “Und die Juden sagen: ‘Die Hand Allahs ist gefesselt.’ Ihre Hände sollen gefesselt sein, und sie sollen verflucht sein um dessentwillen, was sie da sprechen. (5:64). In anderen Worten heißt das, dass es Häresie darstellt, zu sagen, dass Gott nach gewissen Naturgesetzen handet, die wir mit Hilfe unserer Vernunft verstehen können. Dieses Argument wurde während der gesamten islamischen Geschichte ausgespielt. Islamische Theologen argumentierten während der langen Kontroverse mit der Sekte der Mutaziliten, welche die menschliche Vernunft verherrlichten, dass Allah bei seiner Herrschaft über das Universum nicht an beständige und beobachtbare Gesetze gebunden ist. “Er wird nicht befragt nach dem, was Er tut.”(21:23). Entsprechend waren Beobachtungen der physischen Welt von keinerlei Wert, es gab keinen Grund, anzunehmen, dass sich irgendein beständiges oder gar erkennbares Muster hinter seinen Handlungen finden lässt. Wenn man nicht damit rechnen kann, dass Allah beständig vorgeht, warum sollte man dann Zeit damit verschwenden, die Ordnung der Dinge zu beobachten? Sie könnte sich ja morgen ändern.

Aufgrund dieser Vorstellung der absoluten Souveränität Allahs glaubt Professor Stanley Jaki, dass “deshalb schon relativ früh in der Geschichte der Wissenschaft in der islamischen Welt die philosophische Grundlage entzogen wurde, die sie braucht, um zu gedeihen.” Konsequenterweise “waren die Verbesserungen, die dem Korpus der griechischen Wissenschaft von islamischen Wissenschaftlern hinzugefügt wurden, niemals substanzieller Natur.” Der Autor Rodney Stark stellt fest, dass “islamische Gelehrte nur im Bereich sehr spezifischen Wissens signifikante Fortschritte erzielten, wie zum Beispiel bei gewissen Aspekten der Astronomie und Medzin, für die keine allgemeine theoretische Grundlage nötig war. Im Lauf der Zeit kamen aber auch Fortschritte dieser Art zum Erliegen.”

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von Fjordman

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Original vom 2. August 2007 in The Brussels Journal: European Socialists Take Aim on “Islamophobia”

Übersetzung von Eisvogel

Die Sozialisten im EU-Parlament drängen auf ein “jüdisch-christlich-islamisches” Europa, was immer das auch sein soll. Der Islam hat nichts mit der europäischen Kultur zu tun, egal was die Europäische Union auch sagen mag. Nehmen Sie bitte auch zur Kenntnis, dass die EUrabier sich sehr mit den “Sorgen” von Moslems beschäftigen. Niemand fragt uns einheimische Europäer nach unseren “legitimen Sorgen”. Weil wir Christen und – darf ich es so sagen – weiß sind, haben wir per Definition keine.

Eine Zeitung in meinem Land schrieb, dass wir mit der Muslimbruderschaft zusammenarbeiten sollten, weil sie so “moderat” ist. Anfang dieses Jahres hatte der derzeitige Vorsitzende der Muslimbruderschaft, Mahdi Akef, geäußert, dass der anhaltende Dschihad die westliche Zivilisation zerschmettern werde. Akef verfügte, dass für den Fall, dass es Moslems nicht gelingen sollten, das in der nahen Zukunft zu erreichen “Moslems dazu verpflichtet sind, den Dschihad weiterzuführen, der den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation und den Aufstieg der islamischen Zivilisation aus ihren Trümmern nach sich ziehen wird.” Der geistige Führer der Muslimbruderschaft, Yusuf al-Qaradawi, hat seine Unterstützung für Selbstmordattentate zum Ausdruck gebracht und öffentlich damit geprahlt, wie Moslems Europa erobern werden.

Dieselbe links-multikulturelle Zeitung, Dagbladet, hat über eine Generation hinweg unablässig alle Kritiker der Masseneinwanderung als Rassisten, religiöse Eiferer oder “Rechtsextremisten” dämonisiert. Moslems sind also moderat, wenn sie Terrorismus befürworten und die westliche Zivilisation zerschmettern wollen. Wir sind Extremisten, wenn wir uns dagegen wehren. Von uns Europäern von Großbritannien über die Niederlande bis nach Italien erwartet man also, dass wir demütig unsere schrittweise Auslöschung akzeptieren, die von unseren eigenen Medien, unserer eigenen Intelligentsia und unseren eigenen politischen Führern aktiv vorangetrieben wird.
 
Anmerkung: Im folgenden veröffentliche ich eine Pressemeldung zu dem Thema, die unter Fjordmans Originalartikel zusammengefasst veröffentlicht ist, in vollständiger Länge. Sie wird auch auch auf  Dhimmi Watch diskutiert.
 
Europäische Sozialisten entschlossen, den Kampf gegen Islamophobie aufzunehmen.
von Selçuk Gültaşli für Today’s Zaman am 02.08.2007
Europäische sozialistische Organisationen haben sich entschlossen, die wachsende Islamophobie in Europa einzudämmen, indem sie das Monopol der Debatte darüber aufbrechen, das bisher vorwiegend bei rechtsaußen angesiedelten und ultranationalistischen Gruppen lag.
Die Partei Europäischer Sozialisten (PES) – eine Fraktion im Europäischen Parlament, der 214 Mitglieder aus 33 sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien angehören – hat ein Komitee gegründet, um nach Wegen zur Bekämpfung der Islamophobie zu suchen. In der Überzeugung, dass der Islam eine europäische Religion ist, möchte das 25-köpfige Komitee den 20 Millionen Moslems, die heute in Europa leben, “zuhören” und ihnen sowohl anbieten, ihre Probleme zu verstehen, als auch Lösungen zur Linderung ihrer Sorgen bereitzustellen.
 Obwohl alle Mitgliedsparteien eingeladen wurden, Delegierte in dieses Komitee zu entsenden, hat die [türkische] Republikanische Volkspartei (CHP) nicht darauf reagiert, während die griechische Sozialdemokratische Partei (PASOK) zwei Repräsentanten entsandt hat.
Vorurteile gegen den Islam und gegen Moslems, die manchmal von Elementen der äußersten Rechten als “der Feind im Inneren” bezeichnet werden, sind seit dem 11. September im Ansteigen begriffen und haben sich durch die von Al Kaida inspirierten Terroranschläge vom 11. März in Spanien und 7. Juli in Großbritannien noch verschärft. Eine heftige islamophobe Gegenreaktion konnte in Gestalt der kontroversen Karikaturen des Propheten Mohammed in einer dänischen Zeitung beobachtet werden, sowie auch in der häufig zitierten Äußerung von Papst Benedikt XVI über die “gewalttätige” Natur des Islam, für die er sich später entschuldigte und die weiteres Öl in die Flammen des Zorns gegossen hatte.
PES sagt, sie seien verärgert darüber, dass der Ton, die Art und Weise und der Zeitpunkt der Debatte über Moslems in Europa bislang von ultranationalistischen und rechtsaußen stehenden Parteien bestimmt worden sei. Sie beschweren sich auch über das Ausbleiben ernstzunehmender Antworten an Parteien, die mittels Feindseligkeit gegenüber der islamischen Religion florieren.
Den Vorsitz des Komitees wird Gary Titley, ein britisches Parlamentsmitglied, innehaben, und Emine Bozkurt, eine holländische Parlamentarierin türkischer Herkunft, wird Vizevorsitzende. Zusammen mit den anderen Mitgliedern des Komitees haben sie sich auf ein einjähriges Mandat geeinigt – von Mai 2007 bis Mai 2008 – während dessen sie sich auf Themen wie Vielfalt, Integration und Einbeziehung, Säkularismus und Recht, junge Moslems und die Stellung der Frau, Demokratie, Repräsentation und Staatsbürgerschaft, und Multikulturalismus vs. Integration konzentrieren wollen.
Das Komitee, das erstmals Anfang Juli ein Treffen abhielt, plant sechs Außenmissionen zur Faktenerhebung in europäischen Ländern, wobei Interviews mit Moslems vorgesehen sind. Die Ergebnisse werden in einem Bericht veröffentlicht werden, der dann in die Wahlprogramme der sozialistischen Parteien bei der Europawahl 2009 einfließen werden.
Bozkurt, die im Juni an einer Konferenz “Islam in Europa” in London teilgenommen hatte – bei der der ehemalige Premierminister Tony Blair auch anwesend war – wird auch auf den Kongressen der Labour Party und der Liberal Democrats sprechen, die beide im September in Großbritannien stattfinden.
Im Gespräch mit Today’s Zaman, sagte Bozkurt, sie sei der Ansicht, dass der Islam Teil der europäischen Kultur ist. In Hinblick auf die allgemein akzeptierte Definition der europäischen Kultur als “jüdisch-christlich” denkt Bozkurt, dass dies bald “jüdisch-christlich-islamisch” sein wird.
“Moslems lebten in Spanien und Bosnien über Jahrhunderte hinweg mit Christen zusammen. Trotzdem werden sie immer noch als Fremde angesehen – sie werden nicht als wirkliche Bürger erachtet“, sagte Bozkurt, wobei sie betonte, dass die Worte Europäer und Moslem immer noch nicht in einem Satz verwendet werden. Bozkurt beklagt eindringlich, dass die Bühne für die Debatte über den Islam vollkommen ultranationalistischen Parteien überlassen worden wäre. Sie fügte hinzu, dass die Debatte über den Islam in Europa eng mit dem Beitrittsgesuch der Türkei verflochten ist.

von Fjordman

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Original vom 02.10.2006 : Who Are We, Who Are Our Enemies – The Cost of Historical Amnesia in Dhimmi Watch.

Übersetzung von Eisvogel

“Der Jihad, der islamische so genannte Heilige Krieg, gehörte über mehr als 1300 Jahre zur Lebenswirklichkeit in Europa, Asien, Afrika, dem Nahen und dem Fernen Osten, aber dies hier ist die erste Geschichte der islamischen Kriege, die jemals veröffentlicht wurde. Über ihr christliches Gegenstück, die Kreuzzüge, mit denen der Jihad oft verglichen wird, sind dagegen Hunderte von Büchern erschienen, obwohl die Kreuzzüge weniger als 200 Jahre andauerten und sich im Gegensatz zum Jihad, der universell ist, weitgehend aber nicht vollständig auf das Heilige Land beschränkten. Darüber hinaus sind die Kreuzzüge schon seit mehr als 700 Jahren vorbei, während der Jihad immer noch in der Welt steht. Der Jihad ist das große geschichtliche Ereignis über das am wenigsten berichtet und das am wenigsten beachtet wurde. Er wurde tatsächlich weitgehend ignoriert. Die Encyklopaedia Britannica zum Beispiel widmet den Kreuzzügen achtzig mal so viel Platz wie dem Jihad.”

Dieses Zitat ist aus Paul Fregosis Buch Jihad in the West von 1998. Herr Fregosi musste erkennen, dass es schwierig war, sein Buch über die Geschichte des islamischen Heiligen Krieges in Europa vom 7. bis zum 20. Jahrhundert Mitte der 90er Jahre zu veröffentlichen, die Herausgeber hatten den Fall von Salman Rushdie noch frisch im Gedächtnis.

Ein paar Jahre später veröffentlichte Andrew G. Bostom mit The Legacy of Jihad, (Das Vermächtnis des Jihad) ein noch umfangreicheres Buch. Bostom schrieb über etwas, das er “Amerikas ersten Krieg gegen den Terror” nannte.

Thomas Jefferson und John Adams, die damals jeweils der amerikanische Botschafter in Frankreich und Großbritannien waren, trafen sich 1786 in London mit dem tripolitanischen Botschafter in Großbritannien, Sidi Haji Abdul Rahman Adja. Diese beiden späteren amerikanischen Präsidenten versuchten, einen Friedensvertrag auszuhandeln, der die USA vor dem verheerenden Wüten der Jihad-Piraterie bewahren sollte – Mord und Versklavung gingen von den so genannten Berberstaaten Nordafrikas aus, die heute den modernen Staaten Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen entsprechen.

Andrew Bostom hält fest, dass schon 200 Jahre bevor die Vereinigten Staaten eine internationale Supermacht im Nahen Osten wurden, ein aggressiver Jihad gegen sie geführt wurde. Israel hat somit gar nichts damit zu tun.

Die Jihad-Piraterie der Berber gab es schon seit der frühesten arabisch-islamischen Expansion im 7. und 8. Jahrhundert. Francisco Gabrieli führt aus:

“Nach heutigem Verständnis internationaler Beziehungen laufen solche Aktivitäten auf Piraterie hinaus, aber sie passen perfekt zum Jihad, einer islamischen religiösen Pflicht. Die Eroberung Kretas im Osten und zu einem guten Teil auch die Seeräuber-Kriegsführung entlang der provençalischen und italienischen Küste im Westen waren ganz offensichtlich zum Großteil “privat initiiert” von der Art, die dann zur arabischen Dominanz über das Mittelmeer führte”.

Der Prototyp eines islamischen Überfalls von der See her ereignete sich 846, als eine Flotte mit arabischen Jihadisten an Bord an der Tibermündung auftauchte, weiter nach Rom fuhr, wo sie die Stadt brandschatzen und aus der St. Peters Basilika alles Gold und Silber, das sich darin befand, mitnahmen.

Während des 16. und 17. Jahrhunderts wurden genauso viele Europäer von den Berber-Seeräubern gefangen, verkauft und versklavt wie Westafrikaner gefangen und als Plantagensklaven von europäischen Sklavenhändlern nach Amerika verschleppt wurden. Nach einer methodischen Zählung von Robert Davis wurden zwischen einer und 1,25 Millionen weiße europäische Christen von den islamischen Berbern zwischen 1530 und 1780 versklavt.

White Gold (Weißes Gold), Giles Miltons bemerkenswerter Bericht des kornischen Kabinenjungen Thomas Pellow, der von den Berber-Seeräubern 1716 gefangen wurde, dokumentiert, wie die Piratenüberfälle sich ausweiteten, und zwar bis nach England [Seite 13: "Am Ende des furchtbaren Sommers 1625 schätzte der Bürgermeister von Plymouth, dass 1.000 Boote zerstört worden waren und eine ungefähr gleich große Anzahl von Dorfbewohnern in die Sklaverei verschleppt worden waren"], nach Wales und Südirland [Seite 16: "1631... segelten 200 islamische Krieger... zum Dorf Baltimore, stürmten mit gezogenen Schwertern an Land auf die völlig überraschten Dorfbewohner zu. (Sie) verschleppten 237 Männer, Frauen und Kinder und brachten sie nach Algier... Der französische Padre Pierre Dan war zu dieser Zeit in der Stadt ( Algier) ... ER wurde Augenzeuge, wie die Dorfbewohner auf dem Sklavenmarkt verkauft wurden...."Es war ein Mitleid erregender Anblick, sie auf dem Markt ausgestellt zu sehen.... Frauen wurden von ihren Männern getrennt, Kinder von ihren Vätern....auf der einen Seite wurde der Ehemann verkauft auf der anderen seine Frau; und ihre Tochter wurde aus ihren Armen gerissen ohne Hoffnung darauf, dass sie sich jemals wieder sehen würden"] und sogar bis nach Reykjavik in Island!

Bostom hält fest, dass “bis zum Juni/Juli 1815 die gekonnt geführte U.S. Seestreitmacht den Berber-Jihadisten eine schnelle Serie vernichtender Niederlagen zugefügt hatte. Dieser Erfolg beflügelte die Machte der Alten Welt, sich ebenfalls gegen die Berber-Piraten zu wehren.”

Manche Araber scheinen immer noch den guten alten Zeiten nachzutrauern, in denen sie Jizya-Zahlungen vom Westen abpressen konnten. Der libysche Staatschef Muammar Gaddafi hat ausgeführt, dass er der Ansicht sei, die europäischen Staaten sollten 10 Milliarden Euro pro Jahr an Afrika zahlen um den Fluss von Migranten, die auf der Suche nach einem besseren Leben nordwärts nach Europa strömen, aufzuhalten. Er fügte ohne nähere Erklärung hinzu: “Die Erde gehört jedermann. Warum sie ( junge Afrikaner) nach Europa emigrieren – es sind die Europäer, die darauf eine Antwort finden sollten.”

Ganz davon abgesehen, dass es ein eindeutiges Beispiel dafür ist, wie Migration oder eher die Verschleuderung der Bevölkerung von Ländern der Dritten Welt, im 21. Jahrhundert zu einem Mittel zur Erpressung geworden ist, ist dies ein Rückfall in das Zeitalter, als Tripolis Europa Zahlungen abpressen konnte.

Traurigerweise scheint es so, dass die Amerikaner die Lektionen aus diesem stolzen Kapitel ihrer Geschichte vergessen haben, als sie sich weigerten, den Moslems Lösegeld zu zahlen wie es die Europäer taten, sondern stattdessen Kriegsschiffe ins Mittelmeer sandten und zwar mit dem Slogan “Millionen für Verteidigung, nicht einen Penny für Tribut!” Seit dem 2. Weltkrieg gab es drei große Konflikte auf dem Balkan: In Zypern, in Bosnien und im Kosovo. Bei allen drei Gelegenheiten haben die USA auf Seiten der Moslems eingegriffen. Allerdings sagten ungeachtet dieser Tatsache zwei der 9/11-Terroristen, dass ihre Aktionen dem Drang entsprangen, das Leiden bosnischer Moslems zu rächen.

Wie Efraim Karsh, der Autor des Buches Islamic Imperialism: A History ausführt, wird Amerika in der islamischen Welt nicht wegen irgendeiner bestimmten Politik geschmäht, “sondern weil es als die vorherrschende Weltmacht die endgültige Verwirklichung des uralten Traums eines islamischen Weltreichs ( der Umma) blockiert“.

Nach Hugh Fitzgerald “muss man sich vergegenwärtigen, wie einerseits manche von den Serben verübten Gräuel übertrieben wurden, während andererseits die Gräuel, die an ihnen verübt wurden, kleingeredet oder sogar vollkommen ignoriert worden waren. Aber was das Beunruhigendste daran war, war, dass kein Zusammenhang mit irgendetwas hergestellt wurde: Nichts über die Jahrhunderte islamischer Herrschaft.

Wäre die Geschichte rechtzeitig in die Lagebesprechung eingeflossen, hätten die westlichen Regierungen vielleicht die tiefen Ängste verstehen und beruhigen können, die der bosnisch-islamische Führer Izetbegovic auslöste, als er schrieb, er habe vor, einen islamischen Staat in Bosnien zu gründen und die Scharia nicht nur dort einzuführen, sondern überall da, wo Moslems einst auf dem Balkan geherrscht hatten. Hätte die westliche Welt auch nur die kleinste intelligente Einfühlung oder das kleinste Verständnis dafür gezeigt, wie das auf viele Serben (und andere Christen auf dem Balkan und in Griechenland) wirken musste, hätte es niemals eine so gewalttätige serbische Reaktion gegeben und jemand wie [Slobodan] Milosevic wäre niemals an die Macht gekommen.”

1809, nach der Schlacht von Cegar Hill, wurden auf Befehl des türkischen Paschas Hurshid an der Straße nach Konstantinopel die Schädel serbischer Soldaten zu einem Turm , dem Schädelturm, aufgehäuft. 3 Meter hoch, wurde der Schädelturm aus 952 Schädeln erbaut als Warnung an das serbische Volk, sich nicht gegen seine islamischen Herrscher aufzulehnen. Einige Jahre später wurde eine Kapelle über die Schädel gebaut.

Vergleichbare Jihad-Massaker wurden nicht nur gegen die Serben verübt, sondern auch gegen die Griechen, die Bulgaren und andere Nichtmoslems, die sich während des 19. Jahrhunderts langsam gegen das Ottomanische Reich erhoben. Professor Vahakn Dadrian und andere haben ganz klar den Jihad als einen wichtigen Faktor beim Völkermord an den Armeniern im frühen 20. Jahrhundert erkannt. Dieser von den Türken verübte Völkermord hat angeblich Adolf Hitler zu seinem späteren Völkermord an den Juden inspiriert: “Wer in aller Welt spricht heutzutage noch von der Vernichtung der Armenier?”

Wie Efraim Karsh schreibt, “Die Ottomanen stürzten sich als Antwort auf die nationalistischen Bestrebungen ihrer europäischen Untertanen in eine Orgie des Blutvergießens. Der griechische Unabhängigkeitskrieg in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts, die Aufstände an der Donau 1848 und in Folge davon der Krimkrieg, die Explosion des Balkans in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, der griechisch-ottomanische Krieg 1897 – all das waren schmerzliche Mahnungen daran, welchen Preis es hat, sich der Imperialisten islamischen Herrschaft zu widersetzen.”

In seinem Buch Onward Muslim Soldiers zitiert Robert Spencer einen Brief aus Bosnien, der 1860 vom damaligen britischen Konsul in Sarajewo, James Zohrab, verfasst wurde:

“Der Hass der Christen auf die bosniakischen Moslems ist heftig. Über einen Zeitraum von 300 Jahren hinweg waren sie sehr viel Unterdrückung und Grausamkeit ausgesetzt. Es gab kein anderes Recht für sie als die Launenhaftigkeit ihrer Herren….Die Unterdrückung kann inzwischen nicht mehr ganz so offen wie früher stattfinden, aber man darf nicht annehmen, dass, nur weil die Regierungsbeamten im allgemeinen nicht wie Unterdrücker wirken, Christen gut behandelt und beschützt würden.”

Alija Izetbegovic, der während des Bosnienkrieges bosnischer Präsident und 2003 verstarb, wurde weltweit als moderate moslemische Führungspersönlichkeit gefeiert. So gut wie nichts wurde in westlichen Medien darüber berichtet, dass er in seiner Islamischen Deklaration von 1970, für die er von den Kommunisten in Jugoslawien ins Gefängnis gesteckt wurde, für die “Bemühung, eine große Islamische Föderation von Marokko bis Indonesien, vom tropischen Afrika bis nach Zentralasien zu erschaffen” eintrat. “Die islamische Bewegung sollte und muss damit beginnen, die Macht zu übernehmen, sobald sie moralisch und zahlenmäßig stark genug dafür ist, nicht nur die existenten nichtislamischen Autoritäten zu stürzen sondern auch eine neue islamische Autorität aufzubauen.”

Alija Izetbegovic erhielt auch Gelder von einem saudischen Geschäftsmann, Yassin al-Kadi, der den Vereinigten Staaten, den Vereinten Nationen und der Europäischen Union als Financier von Al-Kaida-Terroristen bekannt ist. Evan F. Kohlmann, der Autor von Al-Qaeda’s Jihad in Europe: The Afghan-Bosnian Network (Al Kaidas JIhad in Europa: Das afghanisch-bosnische Netzwerk) legt dar, dass der “Schlüssel zum Verständnis der Al-Kaida-Zellen in Europa im Bosnienkrieg der 90er Jahre liegt.” 1992 stellte die bosnisch-islamische Regierung Alija Izetbegovics in ihrer Wiener Botschaft Osama bin Laden einen Pass aus. Das Wall Street Journal berichtete 2001: “während der vergangenen 10 Jahre haben höchste Al-Kaida-Vertreter, einschließlich bin Laden selber dreimal zwischen 1994 und 1996 den Balkan besucht. Der ägyptische Arzt und Terroristenführer Ayman Al-Zawahiri unterhielt Trainingslager für Terroristen, Fabriken für Massenvernichtungswaffen sowie Geldwäsche- und Drogenhandels-Netzwerke in Albanien, dem Kosovo, Mazedonien, Bulgarien, der Türkei und Bosnien.”

Samuel Huntington erwähnte bereits 1993 in seinem allseits bekannten Artikel “The Clash of Civilizations” im Journal Foreign Affairs, dass sowohl die Schiiten im Iran als auch die Sunniten Saudi-Arabiens die Bosnier mit beträchtlichen Geldmengen, Waffen und Männern versorgt haben. Tausende ausländischer Kämpfer oder “Mujaheddin” aus islamischen Ländern kamen nach Bosnien, um Seite an Seite mit den einheimischen Moslems in dem blutigen Bürgerkrieg von 1992-1995 zu kämpfen. Viele dieser Mujaheddin blieben nach dem Bürgerkrieg in Bosnien und manche betreiben Trainingslager für Terroristen, wo sie die einheimische Jugend indoktrinieren.

Terroristen haben nicht nur in Bosnien sondern auch in Albanien und überall auf dem Balkan, daran gearbeitet, nichtarabische Sympathisanten zu rekrutieren – so genannte “white Muslims” mit westlichem Aussehen, die sich theoretisch leichter unauffällig in europäischen Städten bewegen und Terroranschläge ausführen können.

Saudiarabien wird nachgesagt, mehr als eine Milliarde Dollar alleine in der Region von Sarajevo für Projekte, die auch den Bau von 158 Moscheen umfassen, investiert zu haben. Die islamische Welt nutzt den Balkan so als Sprungbrett für den Jihad gegen den Rest Europas und des Westens. “Es gibt religiöse Zentren in Bulgarien, die islamischen Gruppierungen, die sich mit saudischem Geld finanzieren, gehören.” warnt der Chef des bulgarischen Militärgeheimdienstes. Ihm zufolge befinden sich diese Zentren im Süden und Südosten Bulgariens, wo die Moslems des Landes, die meist türkischen Ursprungs sind, konzentriert sind und sie “hatten Verbindungen zu vergleichbaren Organisationen im Kosovo, in Bosnien und in Mazedonien. Bulgarien scheint für sie als Transitland für Westeuropa zu dienen.” Er sagte, dass Schritte unternommen würden, zu verhindern, dass Terrorgruppierungen in Bulgarien, das mit der Türkei eine gemeinsame Grenze hat, Fuß fassen können. Bulgariens türkische Minderheit macht 10 Prozent der Landesbevölkerung aus.

Die frühere jugoslawische Republik Mazedonien verabschiedete ein Gesetz, das es ethnischen Albanern erlaubt, in Gegenden, wo sie die Mehrheit bilden, die albanische Nationalflagge zu hissen. Die Entscheidung war das Ergebnis einer über sieben Monate andauernden heftigen Debatte im Jahr 2001, in die albanische Separatisten involviert waren, und sie folgte dem Druck der Europäischen Union, die immer bereit ist, Moslems zu Willen zu sein.

Ethnische Albaner machen ungefähr 25% der Bevölkerung Mazedoniens aus. Wenn die demographische Entwicklung vergleichbar der im Kosovo verläuft, wo die überwiegend moslemischen Albaner ihre nichtmoslemischen Nachbarn in die Minderheit “gebrütet” haben, könnte sich die Mazedonier in näherer Zukunft einem ernsthaften Problem gegenübersehen. Im Kosovo wurden Dutzende von Kirchen und Klöstern in Folge einer ethnischen Säuberung an christlichen Serben zerstört oder ernsthaft beschädigt, und zwar unter den Augen von NATO-Soldaten.

In einem Kommentar mit dem Titel “Haben wir die falsche Seite gebombt?” schrieb der frühere kanadische UNPROFOR-Commander Lewis MacKenzie, “Die Kosovo-Albaner haben uns wie eine Stradivari gespielt. Wir haben ihre gewaltsamen Bestrebungen nach einem ethnisch gesäuberten und unabhängigen Kosovo mitfinanziert und indirekt auch unterstützt. Wir haben ihnen niemals vorgeworfen, dass sie die treibende Kraft der Gewalttätigkeiten in den frühen 90er Jahren waren und wir stellen sie auch heute immer noch als Opfer dar, obwohl eindeutig das Gegenteil bewiesen ist. Wenn sie ihre Unabhängigkeit mit Hilfe unserer Steuerdollars und dem Geld von bin Laden und Al Kaida erlangen, dann stellen Sie sich mal vor, wie ermutigend diese Botschaft auf andere von Terroristen unterstützte Befreiungsbewegungen weltweit wirkt”

Martti Ahtisaari, der frühere Präsident Finnlands und heutige Chefunterhändler der Vereinten Nationen im Kosovo, rief in Serbien Unmut hervor, als er feststellte; “Die Serben sind als Volk schuldig”, was impliziert, dass sie dafür zu zahlen hätten, vielleicht mit dem Verlust der Provinz Kosovo, die nach Unabhängigkeit strebt.

Ich stimme mit Herrn Ahtisaari nicht überein. Es ist eine Sache, die Brutalität des Milosevic-Regimes zu kritisieren. Es ist eine ganz andere Sache zu behaupten, die “Serben als Volk wären schuldig”. Wenn irgendjemand auf dem Balkan als Volk schuldig genannt werden kann, dann sind es die Türken, nicht die Serben. Die Türken haben über Jahrhunderte hinweg eine Blutspur quer durch Europa und das Mittelmeer Gebiert hinterlassen, die im Völkermord an den Armeniern im 20. Jahrhundert gipfelte, den die Türkei immer noch leugnet, ganz zu schweigen davon, sich dafür zu entschuldigen.

Dimitar Angelov beleuchtet die heftigen Auswirkungen des ottomanischen Jihad auf die besiegten Völker des Balkan:

“…die Eroberung der Balkanhalbinsel durch die Türken über ungefähr zwei Jahrhunderte hinweg verursachte einen unschätzbaren Ruin materieller Werte, zahllose Massaker, die Versklavung und Vertreibung eines großen Teils der Bevölkerung – in einem Wort: ein allgemeiner langsamer Niedergang der Produktivität genau wie es in Kleinasien geschah, nachdem es von den gleichen Eindringlingen besetzt wurde. Dieser Niedergang der Produktivität verblüfft umso mehr, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass in der Mitte des 14. Jahrhunderts als die Ottomanen auf der Halbinsel Fuß fassen konnten, die Staaten, die dort existierten – Byzanz, Bulgarien und Serbien – bereits einen ziemlich hohen wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungsstand erreicht hatten… Die Feldzüge von Mourad II (1421-1451) und besonders die seines Nachfolgers Mahomet II (1451-1481) in Serbien, Bosnien, Albanien und dem Byzantinischen Prinzenreich auf dem Peloponnes, waren besonders zerstörerischer Natur.”

Diese Tradition des osmanischen Jihad wird bis heute von der “säkularen” Türkei beibehalten. Michael J. Totten besuchte 2005 Varosha, die Geisterstadt Zyperns. Die Stadt wurde während der türkischen Invasion Zyperns 1974 verlassen und ist nun ein abgezäunter Bereich, in dem die türkischen Eroberer Patrouille laufen. Die Türken teilten die Insel auf. Griechisch-zypriotische Bewohner von Varosha dachten, dass sie innerhalb von Tagen in ihrer Häuser zurückkehren könnten. Stattdessen nahmen die Türken die leere Stadt ein und umgaben sie mit Zäunen und Stacheldraht.

Im März 2006 berichtete der Italiener Luigi Geninazzi ebenfalls über dieses Gebiet. 180.000 Personen leben im Nordteil der Insel, 100.000 davon sind Kolonisten aus dem türkischen Mutterland.

Nach Geninazzi, wurde die Islamisierung Nordzyperns mit der Zerstörung von allem, was christlich war, verwirklicht. Yannis Eliades, der Direktor des Byzantinischen Museums von Nikosia, schätzt, dass in den von Türken besetzten Gebieten 25.000 Ikonen aus den Kirchen verschwunden sind. Gewaltige byzantinische und romanische Kirchen, eindrucksvolle Klöster, Mosaiken und Fresken fielen Brandschatzungen und Zerstörungen zum Opfer. Viele wurden in Restaurants, Bars und Nachtclubs umgewandelt.

Geninazzi konfrontierte Huseyn Ozel, einen Sprecher der selbsternannten Republik Nordzypern mit diesen Tatsachen. Die meisten der Moscheen auf griechisch-zypriotischem Gebiet wurden wiederhergestellt. Warum also werden auch heute noch Kirchen in Moscheen umgewandelt? Mit einer Geste weit ausgebreiteter Arme sagte der türkisch-zypriotische Funktionär: “Es ist eben eine ottomanische Gewohnheit….”

Für jemanden aus Finnland, einem der nördlichsten Länder Europas, das nur sehr wenig direkten Kontakt mit dem Jihad hatte, gibt es vielleicht eine Entschuldigung dafür, dass er so wenig davon versteht. Aber Menschen aus Russland, einem Land, das einst unter dem Joch der Tartaren war, sollten es besser wissen. Also, warum helfen die Russen der Islamischen Republik Iran mit Raketen- und Nukleartechnologie, die eventuell dazu dienen wird, den Westen einzuschüchtern? Sind die Russen so naiv, dass sie glauben, diese Bestie würde sich nicht auch gegen sie wenden und sie beißen? Der Iran trainiert im Geheimen tschetschenische Rebellen in ausgeklügelten Terrortechniken, damit sie effektivere Angriffe gegen russische Streitkräfte durchführen können, wie der Sunday Telegraph aufgedeckt hat.

Der Islam war in der Sowjetunion unter Kontrolle, erlebt aber seit ihrem Zusammenbruch 1991 mit finanzieller Unterstützung aus dem Nahen Osten eine Renaissance. Diese Re-Islamisierung Zentralasiens sollte die Russen wirklich beunruhigen. Sie geben Hunderte von Millionen Dollar für ein Grenzsicherungsprojekt in der Region aus, teilweise aus dem Grund, nicht demographisch von Moslems überrannt zu werden. Aber das Problem existiert auch in Russland selbst.

Russlands nichtmoslemische Bevölkerung geht zurück, aber in moslemischen Gebieten nimmt die Bevölkerung zu. Wird es das Land namens Russland auch noch in der Zukunft geben? Und falls ja, wird es ein Russland Puschkins oder eines Abdullahs sein? Es ist verständlich, dass die Russen eigene Großmachtambitionen haben. Man möchte jedoch hoffen, dass sie aufwachen, dass sie sich ihrer eigenen Geschichte erinnern und realisieren, dass es schlimmere Bedrohungen als die Macht Amerikas gibt.

Paul Fregosi hat ausgeführt, dass die “westliche Kolonisation benachbarter islamischer Länder 130 Jahre andauerte, ungefähr von 1830 bis 1960. Die islamische Kolonisation benachbarter europäischer Länder dauerte 1300 Jahre vom 7. Jahrhundert bis in die Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Seltsamerweise jedoch sind es die Moslems, die Araber und genau genommen die Mauren, die sich am bittersten über den Kolonialismus und die Demütigungen beschweren, denen sie ausgesetzt waren; und es sind die Europäer, bei denen die Scham und die Schuld zu Hause ist. Es sollte genau andersherum sein.”

Janos (John) Hunyadi, ein ungarischer Krieger und General, ist heute außerhalb Ungarns praktisch unbekannt, aber er trug vermutlich mehr als jedes andere Individuum dazu bei, die türkische Invasion im 15. Jahrhundert einzudämmen. Seine Aktivitäten erstreckten sich über alle Balkanländer, er führte internationale Armeen an, verhandelte mit Königen und Päpsten. Hunyadi starb an der Pest, nachdem er 1456 die ottomanische Flotte außerhalb Belgrads zerstört hatte. Sein Wirken verzögerte das Vordringen der Moslems und hat möglicherweise dadurch Westeuropa davor bewahrt, an den Islam zu fallen. Wenn man den Gedanken weiterführt, könnte er sogar dazu beigetragen haben, auch die westliche Zivilisation in Nordamerika und Australien zu retten. Und doch weiß kaum jemand im Westen, wer er ist. Unsere Kinder lernen seinen Namen nicht, man lehrt sie nur die Übel des westlichen Kolonialismus und die Gefahren von Islamophobie.

Westeuropa ist heute eine sehr merkwürdige Mischung aus Arroganz uns Selbsthass. Moslems richten Verwüstungen an und attackieren ihre nicht-moslemischen Nachbarn von Thailand bis Indien. Es ist extrem arrogant, zu glauben, dass ihre Anwesenheit in den Niederlanden, Großbritannien, Italien oder auch in den USA oder Kanada ein anderes Ergebnis haben wird als irgendwo anders. Das wird es nicht. Wenn wir bescheidener gewesen wären und auf die Hindus Indiens oder auch nur unsere christlichen Cousins in Südosteuropa gehört hätten, wären wir nicht in so großen Schwierigkeiten wie wir jetzt sind.

Auf der anderen Seite, wenn wir nicht so eine Kultur des Selbsthasses pflegen würden, wo unsere eigenen kulturellen Traditionen zu Gunsten eines nichts sagenden multikulturellen Cocktails lächerlich gemacht werden, hätten wir wahrscheinlich auch keine massive Einwanderung von Moslems zugelassen. Es ist kein Widerspruch, einerseits stolz auf das eigene kulturelle Erbe zu sein und andererseits zu wissen, dass es daneben immer noch Lektionen gibt, die man von anderen lernen kann. Ein Weiser kann beides. Heutige Westler können keins von beidem.

Sun Tsu, ein Zeitgenosse des großen chinesischen Denkers Konfuzius, schrieb vor 2.500 Jahren sein einflussreiches Buch über Militärstrategien “Die Kunst des Krieges”. Es ist ein Buch, das verdient, vollständig gelesen zu werden, aber das vielleicht berühmteste Zitat daraus ist dieses :

“So ist denn gesagt: Kenne deinen Feind und kenne dich selber, so wirst du in hundert Schlachten nicht in Gefahr geraten; wenn du deinen Feind nicht kennst, aber dich selber, wirst du eine Schlacht verlieren und eine gewinnen; wenn du deinen Feind kennst, aber dich selber nicht, wirst du in jeder einzelnen Schlacht in Gefahr geraten.”

Wir im Westen haben vergessen, wer unsere Feinde sind, und – schlimmer noch – wir haben auch vergessen, wer wir selber sind. Wir werden einen hohen Preis für diese geschichtliche Amnesie bezahlen.

von Fjordman

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Orignialtitel vom 21. November 2005: The Second Fall of Rome

Übersetzt von Eisvogel 

Von Zeit zu Zeit lese ich, dass die Europäische Union mit dem Römischen Imperium verglichen wird. Die meisten dieser Vergleiche sind nicht sehr passend, aber es gibt einen, den ich verblüffend finde. Julius Cäsar wurde ermordet, weil er sich selbst zum König krönen wollte und weil er offen die etablierte Ordnung der Römischen Republik bedrohte und herausforderte. Kein sehr populärer Schritt angesichts der mächtigen Elite im Senat, die Cäsar erinnerte, dass Rom aus genau dem Grund eine Republik geworden war, weil es gegen die alten “Tyrannenkönige” rebelliert hatte.

Sein Nachfoger Octavian, besser bekannt als Kaiser Augustus, hatte gesehen, was mit Julius Cäsar geschehen war. Obwohl er nicht weniger ehrgeizig war, war er klüger als Cäsar. Er verstand, dass ein offener Umsturz der alten Ordnung eine Menge Widerstand der etablierten Machteliten hervorrufen würde. Er wird als der erste und einer der wichtigsten Römischen Kaiser (27 v.Chr. bis 14 n. Chr.) betrachtet, aber er spielte seine eigene Position herunter indem er den traditionellen Herrschaftstitel Princeps vorzog, der üblicherweise mit “Erster Bürger” übersetzt wird. Er bewahrte auch die äußerliche Form der Römischen Republik. So gab er gegenüber der alten Elite der Republik ein Lippenbekenntnis ab und verschleierte die Veränderungen, sodass sie der Öffentlichkeit weniger bedrohlich und empörend erschienen. Er war König, aber er nannte sich nicht König.

Einige mögen hier eine Parallele zu der EU von heute sehen. Bis zu 80 Prozent der nationalen Gesetzen kommen aus Brüssel und viele davon werden im Geheimen gemacht gerade so wie in Diktaturen wie Nordkorea und Kuba.

Was ist dann noch der Sinn von nationalen Wahlen und ist Westeuropa immer noch wahrhaft demokratisch? Gerade so wie im Rom Octavians wurde die reale Macht woanders hin verschoben, aber die alte Ordnung wurde als demokratisches Feigenblatt beibehalten, um die Öffentlichkeit nicht allzu sehr aufzubringen.

Natürlich sind wir damit an dem Punkt angelangt, wo die Vergleichbarkeit endet. Octavians Herrschaft markierte den Anfang der machtvollsten und dynamischsten Periode in der römischen Geschichte. Das ist bei der EU heute kaum der Fall. Die Dschihad-Unruhen in Frankreich sehen eher wie der Fall Roms mehrere Jahrhunderte später aus, als Barbaren in großen Zahlen einwanderten und den Zusammenbruch der geschwächten Zivilisation verursachten. Die Bevölkerungsbewegungen, deren Zeitzeugen wir sind, sind die größten und schnellsten in der menschlichen Geschichte. In Europa können sie nur mit dem Zeitraum verglichen werden, der oft als die Zeit der großen Völkerwanderungen bezeichnet wird, die dem Zerfall des Römischen Imperiums folgten. Jedoch betrug zwischen dem 4. und 5. Jahrhundert die gesamte Weltbevölkerung nur um die 200 Millionen. Heute ist sie 30 mal so groß und wächst immer noch stark. Außerdem haben wir Transportmittel, die Menschen innerhalb von Stunden überallhin bringen können und Medien, die normalen, einfachen Menschen zeigen, um wie viel besser das Leben in anderen Ländern ist. Und als Krönung des ganzen hatten die Römer keine Menschenrechtsanwälte, die dafür plädierten, Millionen Barbaren in ihr Land zu lassen. Ist es ein Zufall, dass das letze Mal, als wir derartige Migrationsbewegungen hatte, die Zeit war, als große Teile Europas einen kompletten zivilisatorischen Zusammenbruch erlitten? Ist es das, was wir zur Zeit erleben? Den zweiten Fall Roms?

Die Situation wird sogar noch schlimmer, wenn wir zu einem weiteren Faktor kommen: dem Islam. Die islamische Welt befindet sich so ziemlich mit jedem und so ziemlich überall im Krieg. Sowohl Thailand als auch die Philippinen – Länder, in denen der islamische Bevölkerungsanteil nicht viel größer ist als in manchen westeuropäischen Ländern – sehen sich mit Krieg konfrontiert. Länder wie Frankreich, Holland und Schweden könnten sich bald an einem Punkt befinden, an dem ihre islamische Bevölkerung etwas einem Bügerkrieg Vergleichbares anzetteln wird, wie es in den oben erwähnten Ländern schon geschehen ist. Obwohl dieser Konflikt als Bürgerkrieg in einer Handvoll Länder beginnen könnte, könnte er außer Kontrolle geraten, sich auf weite Teile des Kontinents ausweiten und ausländische Kämpfer aus der arabischen Welt anziehen. Die islamische Welt befindet sich derzeit gleichzeitig mit allen Großmächten auf dem Planeten im Krieg, von den USA bis Indien, von Russland bis Westeuropa. Es ist nicht unrealistisch, anzunehmen, dass wir aufgrund dieser Ereignisse einen ausgewachsenen Krieg erleben werden. Wenn es geschieht, dann denke ich nicht, dass es in 50 Jahren geschehen wird sondern innerhalb der nächsten Generation.

Wie Mark Steyn ausführt, sieht der Dschihad in Frankreichs Straßen zunehmend wie die ersten Scharmützel eines bevorstehenden europäischen Bürgerkriegs aus, der durch massive islamische Einwanderung und stupiden Multikulturalismus hervorgebracht wurde. Und das ist keineswegs auf Frankreich beschränkt. Recht und Ordnung brechen langsam in den großen und sogar kleineren Städten überall auf dem europäischen Kontinent zusammen und aggressive Gangs islamischer Jugendlicher beherrschen die Straße. Gleichzeitig bezahlen die Europäer mit die höchsten Steuerraten weltweit. Wir sollten unsere Obrigkeiten daran erinnern, dass die wichtigste Aufgabe des Staates – manche würden sogar behaupten, es sei die einzige Aufgabe des Staates – die Aufrechterhaltung der Rechtsordnung ist. Seit es ziemlich offensichtlich geworden ist, dass dies in Eurabia nicht mehr der Fall ist, müssen wir uns fragen, ob diese Steuern noch legitim sind oder ob sie einfach nur verschleierte Jizya (Kopfsteuer von Ungläubigen) sind, die in Form von Wohlfahrtszahlungen an Moslems und an unsere neue Eurokraten-Aristokratie bezahlt werden. Wenn auch die Zeit nicht direkt für eine Boston Tea Party  reif ist, so doch vielleicht für eine paneuropäische Steuer-Revolte: Wir werden so lange keine Steuern mehr zahlen, bis unsere Regierungen Recht und Ordnung wiederherstellen und die Grenzen für die Einwanderung von Moslems dicht machen. Die Historikerin Bat Ye’or, die als erste den Begriff “Eurabia” prägte , ist der Ansicht, dass Europas Bande zur arabisch-islamischen Welt inzwischen so fest verankert und etabliert sind, dass Eurabia ein irreversibles Faktum ist. Europa wird aufhören, ein westlicher demokratischer Kontinent zu sein und wird ein Anhängsel der arabischen Welt werden, eine Dhimmi-Zivilisation, beschäftigt mit der Ausbreitung des Dschihad und der Sache des Islam auf einer globalen Basis, während die ursprüngliche nicht-moslemische Bevölkerung sich aus Furcht vor islamischer Gewalt in Geiselhaft in ihren eigenen Ländern befindet.

Ich muss zugeben, dass bestimmte Teile Europas jenseits jeglicher Hoffnung oder sehr nahe daran zu sein scheinen. ALLE großen hollandischen Städte werden voraussichtlich innerhalb einer Generation eine islamische Bevölkerungsmehrheit haben und genauso wird es in mehreren englischen, französischen, belgischen, skandinavischen und spanischen Städten sein. Ich sehe mehrere mögliche Szenarien voraus:

1. Eurabia

Die EU macht weiter damit, sich in eine europaweite Organisation mit eindeutig totalitären Zügen und einer sehr pro-islamischen Haltung zu verwandeln. Europas Schicksal ist besiegelt, wenn die Türkei in die EU aufgenommen und ihr größtes Mitglied wird. Die Redefreiheit wird beschnitten und jegliche Kritik am Islam untersagt werden . Eurabia wird ein globales Zentrum für Dschihad-Aktivitäten werden, da die Dhimmi-Steuerzahler und die ungläubige westliche Technologie der Ummah einen gewaltigen Auftrieb geben werden. Aus diesem Grund werden die Amerikaner, die Israelis, die Inder und möglicherweise auch die Chinesen Europa mit roher Gewalt niederhalten müssen, weil es eine schwerwiegende Bedrohung ihrer Sicherheit darstellt. Die Moslems werden massiv in den großen Städten konzentriert sein, während die einheimische Dhimmi-Bevölkerung sich in ländliche Gebiete zurückziehen wird. Ich glaube, etwas Vergleichbares fand auf dem Balkan während der türkisch-ottomanischen Herrschaft statt. Die alten Nationalstaaten werden so langsam sterben, da die großen Städte, die das “Gehirn” und den “Kopf” ihrer Kultur ausmachen, vom Rest ihrer Körper abgetrennt sein werden. Europas Abstieg zu Eurabia wird dadurch beschleunigt werden, dass Millionen gebildeter Einheimischer, die die Möglichkeit dazu sehen, in die USA oder andere Länder auswandern werden. Diese Abwanderung eurabischer Flüchtlinge wird eventuell von den Behörden des dann totalitären Europas abgebremst werden, weil sie die Steuereinnahmen untergräbt. Den einheimischen Europäern wird ganz einfach verboten werden, zu gehen. Es wird keinen Krieg in Westeuropa geben, weil seine Zivilisation bereits tot sein wird und nur sehr wenige bereit sein werden, für sie zu kämpfen. Der Islam zerstört Europa nicht, Europa hat sich sich selbst zerstört. Genauso wie ein Patient mit AIDS dann tatsächlich an der Grippe oder einer gewöhnlichen Erkältung stirbt, ist die wahre Todesursache doch der fortdauernde, langsame Zusammenbruch seines Immunsystems. Es gleicht der Euthanasie an einer ganzen Zivilisation: Europa ist lebensmüde. Der Islam erlöst es einfach nur von seinem Leiden.

Die einzigen Gewaltakte werden sporadische islamische Terroranschläge sein, um Furcht auszulösen und gelegentliche Übergriffe des islamischen Mobs in den europäischen Straßen, um die Dhimmies daran zu erinnern, wer der Boss ist. Es ist denkbar, dass sich das Zentrum der europäischen Zivilisation von Westeuropa nach Osteuropa verlagert, aber selbst Osteuropa wird unter ernsthaften Druck seitens der Moslems geraten, ausgehend sowohl vom Nahen Osten als auch vom Westen. Der Islam ist unsinnig und unfähig und scheitert daran, eine stabile und zivilisierte Gesellschaft aufzubauern, aber er ist eine hocherfolgreiche Kriegerreligion, die darauf spezialisiert ist, andere auszuplündern .

Die grundlegende Regel ist, dass die Gebiete, die Moslems in Besitz genommen haben, in islamischen Händen bleiben müssen, während die ursprüngliche Bevölkerung und Kultur langsam ausgerottet wird. Wenn das für uns heute gilt, dann sind Teile Westeuropas schon verloren und werden tatsächlich zu Eurabia werden, wie es Bat Ye’Or vorhersagt. Ich kenne nicht allzuviele Beispiele von Gebieten, die einmal unter der Gewalt des Islam waren und von Ungläubigen zurückerlangt wurden. Das offensichtlichste Beispiel ist natürlich Spanien und die iberische Halbinsel, wo die Reconquista mehrere Jahrhunderte andauerte. Ich weiß, dass die Sikhs die Moslems aus Punjab, Indien, hinausgekickt haben. Teile des heutigen Israel können dazugezählt werden, obwohl Araber und Moslems sehr hart daran arbeiten, Israel von der Landkarte zu wischen. Und vielleicht können noch einige westchinesische Provinzen dazugezählt werden. Der Islam wurde dort zwar nicht ausgelöscht, aber er ist sichtlich auf dem Rückzug, weil die chinesischen Behörden jegliche Anzeichen von Rebellion unterdrücken und zahlreiche Han-Chinesen in dem Gebiet ansiedeln.

Was diese Beispiele alle gemeinsam haben, ist, dass sowohl die Christen in Spanien als auch die Sikhs in Indien und die Juden in Israel den Islam mit sehr machtvollen eigenen religiösen Überzeugungen bekämpften. Die Chinesen sind üblicherweise nicht sehr religiös, aber sie haben einen gleichermaßen starken, sogar rücksichtslosen Nationalismus und Glauben an ihre eigene Zivilisation. Wenn die Geschichte irgendwie als Wegweiser betrachtet werden kann, wird das heutige dekadente, gelangweilte, postreligiöse und postnationalistische Europa kein Gegengewicht zum Islam bilden, es sei denn es entdeckt den Glauben an seine eigene Kultur und den Willen, sie zu verteidigen, wieder. Das wird bald geschehen müssen oder die islamische demographische Eroberung großer Teile des Kontinents wird zu einem irreversibles Faktum werden. Das Ergebnis wird dann entweder Eurabia sein oder aber eine Pakistanisierung Europas, wie wir sie schon seit Generationen auf dem Balkan sehen. Das ist keine Paranoia, es ist nur ein grundlegendes Verständnis dessen, was der Islam ist und eine sorgsame Betrachtung der Geschichte.

2. Krieg

Ich persönlich denke, dass diese Alternative mindestens so wahrscheinlich ist wie das o.a. Szenario “Eurabia”. Auch dieses Szenario beinhaltet mehrere Unterszenarien, die teilweise davon abhängen, wann der eventuelle Krieg beginnt und teilweise davon, ob in Europa unter dem Selbsthass und Multikulturalismus noch etwas westlicher Stolz und Widerstand vorhanden ist.

2.1. Die Pakistanisierung Europas

Die Moslems sind nicht zahlreich genug, um den ganzen Kontinent zu kontrollieren. Im Kriegsfall wird es zu gegenseitigen ethnischen Säuberungen kommen und die Moslems werden Teile von Westeuropa an sich reißen. Zum Beispiel einen Gürtel, der von Teilen Deutschlands über Belgien und Holland nach Frankreich reicht, aber vielleicht auch Regionen innerhalb mancher Nationalstaaten. Ganz Europa wird nicht verloren sein, aber einige Teile schon und viele andere werden schwer geschädigt von Kampfhandlungen sein. Viele unserer Kulturschätze werden brennen. Wie sich die Dinge von da an weiterentwickeln werden, ist schwer vorherzusagen. Vielleicht wird dieses neue “Pakistan” im Herzen Europas die Quelle ständiger Instabilität und ein Stützpunkt für Dschihad-Überfälle in die Gebiete der Ungläubigen sein so wie es Pakistan zur Zeit für Indien ist. Vielleicht werden wir eine langsame Rückeroberung dieses Gebiets erleben, die möglicherweise Generationen oder gar Jahrhunderte andauern wird.

Natürlich könnte es auch mehr als nur eine islamische Region geben. Der Kosovo und teilweise auch Bosnien sind zur Zeit funktionsfähige islamische Brückenköpfe in Europa. Aus Britisch Indien wurden zwei Pakistans gebildet, Westpakistan ( das heutige Pakistan) und Ostpakistan ( das heutige Bangladesh). Es gab auch einen Versuch, ein Südpakistan zu gründen ( der heutige indische Bundesstaat Andhra Pradesh – damals Hyderabad), aber der Versuch wurde militärisch vereitelt. Es könnten überall mehrere Mini-Pakistans geschaffen werden. In der Tat ist der heutige Kosovo nichts anderes als ein Mini-Pakistan. Die “Zonen” in Frankreich sehen den islamischen “Mohallas” in Indien verdächtig ähnlich, obwohl die Lage in Indien nicht so schlecht ist wie in Frankreich. Eine halbe Million Hindus aus Kashmir leben in Flüchtlingslagern in Neu Delhi ganz in der Nähe des Regierungsviertels und jedermann ignoriert sie. Die Wählerstimmen von 150 Millionen Moslems sind wichtiger als eine halbe Million Hinduflüchtlinge aus Kashmir ohne politische Macht. Man könnte sich vergleichbare Situationen in Europa vorstellen – zum Beispiel Franzosen, die in Flüchtlingslagern nahe des Stadtzentrums von Paris leben, während der französische Regierungschef herumläuft und Poesie auf arabisch und urdu ausspuckt – und die Situation von den normalen Franzosen ignoriert wird, weil es zu unangenehm ist, der Realität ins Auge zu blicken.

2.2. Reconquista – Die zweite Vertreibung der Mauren

Die Moslems schlagen zu früh zu und bevor sie in der Lage sind, die Kontrolle über große Teile Europas zu übernehmen. Man kann die Dschihad-Aufstände in Frankreich in diesem Licht sehen. Sie überschätzen ihre Macht und unterschätzen die Stärke, die trotz allem doch noch in Europa vorhanden ist. Es wird anfangen, wie so etwas immer anfängt, und zwar bevor irgendjemand bereit dafür ist. Jeder – die Islamisten, die Proto-Dhimmis, die Neonationalisten, die schlafwandelnde Mittelklasse – wird denken, dass sie noch mehr Zeit hätten als sie haben. Es könnte wie der Erste Weltkrieg mehr oder weniger zufällig durch Akteure auf einem Nebenkriegssschauplatz beginnen, die sich dessen, was sie auslösen nicht gewärtig sind. So wie der Erste Weltkrieg mit dem Attentat auf Franz Ferdinand begann, könnte dieser Krieg ( der genauso wichtig und kulturzerstörerisch sein wird) mit der Ermordung einer politisch unwichtigen Symbolfigur beginnen. Ein Nationalist oder Rechtsextremer ermordet eine bekannte islamische Persönlichkeit und löst so eine islamische Terrorwelle quer durch Europa aus. Eine weitere Möglichkeit ist ein Mega-Anschlag, zum Beispiel mit chemischen Kampfstoffen oder einfach nur ein massives Selbstmordattentat oder eine Welle von Bombenattentaten, die erfolgreicher sind als die Bomber planen und Tausende töten und/oder symbolisch wichtige Ziele zerstören, zum Beispiel eine Kathedrale, ein Museum oder den Ärmelkanaltunnel. Die verängstigte Bevölkerung wird dann harte Aktionen von ihren Regierungen verlangen. Manche Regierungen werden handeln, andere werden wie gelähmt und unfähig sein, Maßnahmen zu ergreifen, was dann die Bürger dazu bewegen wird, die Verteidigung selber in die Hand zu nehmen. Die Islamisten sind nicht zentralisiert. Sie können nicht immer die Aktionen ihrer verschiedenen Zellen oder die fanatischer Einzeltäter kontrollieren. Früher oder später wird jemand zu weit gehen.

Wenn einmal ein ausgewachsener Bürgerkrieg in einem Land ausgebrochen ist, kann und wird er wahrscheinlich auf andere Länder übergreifen. Wir können jetzt beispielhaft sehen, wie kleinere “Sympathie”unruhen von Moslems in Belgien, Holland, Deutschland und Dänemark den Unruhen in Frankreich folgten. In einem Europa ohne Grenzen ist es unwahrscheinlich, dass der Krieg auf nur ein Land beschränkt bleibt. Es wird ein Dominoeffekt eintreten und die Moslems werden wieder aus Europa vertrieben werden – nach einem riesigen Blutbad und Millionen Toten auf dem ganzen Kontinent. Es wird als Jugoslawien-Szenario beginnen, indem mehrere Städte zu großen Sarajewos werden. Moslems werden sich , wie in Serbien, als Opfer von Nationalismus und wiederauferstehendem Faschismus wiederfinden. Vielleicht werden einige Gebiete komplett von Europäern gesäubert und nach Taliban-ähnlichen Gesetzen regiert werden, aber diese werden in einem Kontinent, der von Kriegswut und nationaler/religiöser Leidenschaft ergriffen ist, nicht lange überleben. Es wird ihnen an der wirtschaftlichen Grundlage, die man für einen effektiven Krieg braucht, fehlen. Der Nachschub aus islamischen Lädnern wird bestenfalls spärlich sein. Das alles wird in den Zusammenbruch der EU und vielleicht auch der UNO münden. Die arabische Welt wird die Moslems unterstützen und den Krieg verlängern, aber sie werden ihn nicht gewinnen. Die Türkei wird möglicherweise mehreren europäischen Ländern und /oder Russland den Krieg erklären, aber auch sie wird ihn verlieren.

Diese Situation könnte den Aufstieg von Neofaschismus und Neonationalismus und den Niedergang der europäischen Demokratie auslösen. Die Kräfte, die dem Islamfaschismus erlauben, gegenüber zerbrechlichen liberalen Demokratien erfolgreich zu sein, werden sich gegenüber einem wiederauferstandenen europäischen Nationalismus als wenig nützlich erweisen. Das sind natürlich für uns, die wir in liberalen Demokratien aufgewachsen sind, sie bewahren wollen und die Freiheiten und den Wohlstand, den sie bieten, genießen, schlechte Nachrichten. Der europäische Neonationalismus wird sehr wahrscheinlich feindselig gegenüber US-Interessen und ausgesprochen antisemisch sein. Nichts davon wird schön sein. Die Gewalt wird im geheimen und sehr persönlich stattfinden. Die neonationalistische Zukunft Europas wird mit Paranoia, Fanatismus und blindem verzweifeltem Kampf angefüllt sein. Die meisten Werte werden verlorengehen.

2.3. Globaler Bürgerkrieg

Europa war der Ursprung für einen kalten und zwei heiße Weltkriege. Es könnte auch ein Hauptschlachtfeld in einem islamischen Weltkrieg werden. Oder wir könnten ihn auch einen multikultirellen Weltkrieg nennen, so wie der Zweite Weltkrieg ein faschistischer und der Kalte Krieg ein kommunistischer war. Ein Weltkrieg köchelt bereits in Form von islamischen Zusammenstößen mit Russland, Europa, Israel, China, Indien, den USA und Südostasien. Wenn der Kampf in Europa beginnt, könnte er sich über den Kontinent hinaus ausbreiten und einen Weltkrieg auslösen. Das ist das Szenario des “globalen Bürgerkriegs”. Er würde der schlimmste und destruktivste Krieg in der menschlichen Geschichte werden, bei dem Atomwaffen auf beiden Seiten eingesetzt werden. Der Nahe Osten und Nordafrika könnten komplett zerstört, Europa, der indische Subkontinent und Teile Südostasiens tiefgreifend geschädigt werden und auch für die USA, Australien und Afrika ernsthafte Schäden bedeuten. Sekundäre und wirtschaftliche Auswirkungen werden in jeder Ecke des des Planten spürbar werden, auch in den am wenigsten am eigentlichen Kampf beteiligten wie Lateinamerika und Ostasien.

Was wir im Westen sehen sind die Eröffnungssalven der Fortführung des Dschihad gegen die Christenheit, der in Wien 1683 zum Stillstand gebracht wurde . Der neue Angriff kam als direkte Konsequenz daraus, dass die Einwanderung von Moslems in den Westen erlaubt wurde. Moslems sind dem Dschihad verpflichtet und es ist närrisch von uns, zu erwarten, dass sie davon Abstand nehmen werden, ihn zu führen. Es ist unsere Torheit, die ihnen die Gelegenheit dazu gab, ihn von innen zu führen. Moslems und ihre Religion sind nicht bereit, Pluralismus, Demokratie und Gedankenfreiheit zu akzeptieren. Demokratie ist in der Tat inkompatibel mit dem Islam, so wie viele Imame es auch offen ausgesprochen haben. Das ist ihre Interpretation des Koran. Es sollte für uns daher nicht überraschend kommen, wenn die Moslems im Westen Dschihad gegen uns führen. In ihren Augen liegt der Fehler, wenn wir uns nicht vergegenwärtigen, dass das geschehen wird, bei uns und nicht bei ihnen. Und in dem Punkt haben sie Recht.

Ich glaube nicht, dass unsere Gesellschaften, die so eng mit einer freiheitlichen und offenen Denkweise verbunden sind, weiterhin unter diesen fortwährenden Angriffen auf die Freiheit existieren können. Wenn dieser Angiff nicht sehr bald gestoppt wird, dann wird die freie Gesellschaft beginnen, dahinzuschwinden , und mit ihr die Ökonomie. Es mag nicht sofort ersichtlich sein, aber sie wird im Lauf der Zeit dahinschwinden. Wenn der derzeitige Trend zunehmender Konflikte weitergeht, dann steuern wir unwiderruflich in Richtung eines großen bewaffneten Konlikts mit der islamischen Welt. Das wird auch zu einem Bürgerkrieg unvorstellbaren Ausmaßes in Europa führen. Die europäischen Bürgerkriege ( Weltkrieg I und II) waren ja nun wirklich keine Wattebäuschchen-Schlachten. Jeder Tag bringt Nachrichten, die uns der unvermeidbaren Abrechnung näherbringen. Wir wollen nicht für die Religion kämpfen aber wir sind ganz gegen unseren Willen in einen Religionskonflikt involviert. Unsere Politiker finden es schwierig, sich vorzustellen, dass wir uns in einem Religionskonflikt befinden. Das ist so passé – solcherart Dinge kamen im Mittelalter aus der Mode. Es ist alles so zwecklos und vermeidbar. Die Zeit wird knapp und wir müssen jetzt handeln, um eine humanitäre Tragödie abzuwenden.

Wie DP111 [Anm. d. Ü.: ein Kommentarschreiber zu Fjordmans Artikeln auf seinem Weblog] ausführte, können wir einen herkömmlichen Krieg mit dem Islam leicht gewinnen. Was mich besorgt, ist, dass wir im Falle eines nuklearen Zwischenfalls im Westen schnell die Option des Sekundärschlags wählen werden. Während der letzten zwei Jahre habe ich auf LittleGreenFootballs und Jihad/Dhimmi Watch ausgeführt, dass unser unvermeidbarer großangelegter nuklearer Gegenschlag auch die Grundfesten unserer eigenen Zivilisation erschüttern würde. Unsere judeo-christliche Zivilisation hat einen eingebauten Schuldkomplex und wir werden nicht in der Lage sein, den Schock eines Sieges zu einem solchen Preis ertragen zu können. Deshalb ist die Option eines Krieges nicht wirklich eine gute, es sei denn wir können neu definieren, worum es in diesem Krieg geht. Wenn wir jedoch den Krieg NICHT mit einer klar definierten moralischen und politischen Begründung in das Land des Feindes tragen, werden wir keinen öffentlichen Rückhalt für den Krieg bekommen. Der Dschihad wird unterdessen weitergehen, denn die Dschihadisten und die islamischen Welt haben in ihren eigenen Augen eine klare, moralische und religiöse, durch und durch gottgewollte Begründung dafür.

3. Eine zweite Renaissance – Die westliche Wiedergeburt Europas

Obwohl ich zugeben muss, dass ich zu diesem Zeitpunkt dieses Szenario für am wenigsten wahrscheinlich halte, sollten wir doch auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass die islamische Bedrohung den Westen zwingen wird, sich wieder seiner Werte zu erinnern und seine Stärke wiederzufinden. Ist das möglich und wie könnte es aussehen? Ist es möglich, sowohl einen großen Krieg als auch Eurabia zu vermeiden oder ist das inzwischen nur Wunschdenken? Das Wachstum Eurabias ist eng mit dem Wachstum der EU verknüpft. Vielleicht könnten wir Eurabia aus den Gleisen werfen indem wir die EU auflösen? Gibt es etwas, das wir tun können um den Zusammenbruch der europäischen Demokratie entweder zu Gunsten eines zunehmend totalitären Eurabias oder eines wiederauferstandenen Neofaschismus’ zu verhindern?

Die Dschihadisten haben eine klare moralische Zielsetzung und deshalb müssen wir ein noch machtvolleres moralisches Argument definieren, warum unsere Sache gerechter, moralischer und besser ist – nicht nur für unsere Öffentlichkeit, deren unerschütterliche Unterstützung wir brauchen werden, sondern auch für die vielen Moslems überall auf der Welt. Hugh Fitzgerald von Jihad Watch schlägt die Option der Abkapselung vor : Es kann keinen Einklang zwischen Islam und der westlichen Lebensweise geben, was bedeutet, dass wir soviel physische Trennung wie nur möglich brauchen. Die Option der Trennung anerkennt, dass zum jetzigen Zeitpunkt Islam und Demokratie unvereinbar sind. So schafft eine Trennung Zukunftshoffnung für jedermann. Ein Krieg, auf den wir zusteuern, wird ihren Fortschritt zum Stillstand bringen und auch einen Riss innerhalb der Menschen verursachen, der schwer zu heilen sein wird. Der grundlegende Impuls des Islam ist, in ungläubige Territorien zu expandieren. Wenn das unmöglich gemacht wird, wird er in historischen Zeiträumen betrachtet schnell in sich zusammenfallen und so die 1,2 Milliarden Seelen aus ihrer Sklaverei befreien und ihnen echte Freiheit bringen. Was kann man sich mehr wünschen? Um unsere moralische Zielsetzung zu finden, können wir unseren Kampf zu einem für die Befreiung einer Milliarde Sklaven von einer faschistischen Ideologie machen. Denn genau so ist es auch.

“Eurabia” Defined von Andrew G. Bostom

Diese politische Agenda wurde durch die vorsätzliche Umwandlung Europas verstärkt (und spiegelt sie jetzt auch wieder). Das Symposium des Euro-Arabischen Dialogs, das vor 20 bis 25 Jahren – zum Beispiel in Venedig (1977) und Hamburg (1983) – abgehalten wurde, umfasste Empfehlungen (s.u.), die erfolgreich umgesetzt wurden, begleitet von einem freiwilligen, bevorzugten Einfluss arabischer und anderer islamischer Immigranten in enormer Zahl:

• Koordination bei den Bemühungen der arabischen Länder, die arabische Sprache und Kultur in Europa zu verbreiten und die angemessene Form von Zusammenarbeit mit den arabischen Institutionen, die in diesem Bereich tätig sind, zu finden.

• Die Schaffung gemeinsamer euro-arabischer Kulturzentren in den Hauptstädten Europas, die die Verbreitung der arabischen Sprache und Kultur zur Aufgabe haben.

• Die Förderung europäischer Institutionen auf universitärem und anderem Niveau, die mit der Lehre der arabischen Sprache und der Verbreitung der arabischen und islamischen Kultur befasst sind.

• Unterstützung von Gemeinschaftsprojekten zwischen europäischen und arabischen Institutionen im Bereich der sprachwissenschaftlichen Forschung und arabischen Sprachunterrichts für Europäer.

• Die Notwendigkeit, europäische Instituionen und Universitäten mit arabischen Lehrern auszustatten, die auf Arabischunterricht für Europäer spezialisiert sind

• Die Notwendigkeit, beim Arabischuntericht die arabisch-islamische Kultur und zeitgenössische arabische Interessen einzubringen

• Die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen europäischen und arabischen Fachleuten, um ein objektives Bild der arabisch-islamischen Zivilisation und zeitgenössischer arabischer Interessen Studenten und der gebildeten Öffentlichkeit nahezubringen, was Europäer dazu ermuntern könnte, sich für arabische Studien zu interessieren.

Angesichts der fortdauernden französischen Intifada haben Bat Ye’Ors Analysen tiefgreifende Auswirkungen für Westeuropa – die möglicherweise nicht mehr in der Lage sein werden, Europas Weg zu ändern. Ihre Forschungen mögen vielleicht sogar für die USA wichtiger sein, wenn diese Europas Schicksal vermeiden wollen:

Die eurabische Gesinnung operiert auf allen Ebenen der europäischen Gesellschaft. Ihre zahllosen Funtkionäre treiben wie die Janitscharen, die christlichen Sklavensoldaten verganger islamischer Regimes, eine weltweite Dschihad-Strategie voran. Eurabia kann seine Richtung nicht ändern, es kann sich nur der Täuschung bedienen, um seine Entstehung, seine Ausrichtung und seinen unvermeidbaren Lauf, zu verschleiern. Eurabias Schicksal wurde besiegelt, als es sich – willentlich – entschloss, ein verdeckter Partner im globalen arabischen Dschihad gegen Amerika und Israel zu werden. Die Amerikaner müssen sich mit der tragischen Entwicklung von Eurabia und den tiefgreifenden Einwirkungen auf die Vereinigten Staaten befassen, insbesondere was ihre daraus folgende Außenpolitik angeht. Amerikaner sollten die Verzweiflung und Verwirrung vieler Europäer berücksichtigen, die Gefangene eines eurabischen Totalitarismus’ sind, der eine Kultur tödlicher Lügen über die westliche Zivilisation gebracht hat. Amerikaner sollten wissen, dass diese selbstzerstörerische Misere nicht einfach so geschehen ist sondern das Ergebnis vorsätzlicher Politik war, ausgeführt und überwacht von angeblich verantwortungsvollen Leuten. Und schließlich sollten Amerikaner verstehen, dass im gegenwärtigen Antizionismus und Antiamerikanismus das spirituelle Erbe des Nazismus und Antisemitismus der 30er Jahre triumphal wiederauflebt.

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