Archive für Beiträge mit Schlagwort: Frauen

von Fjordman

Druckversion (pdf)

Veröffentlicht unter dem Titel “The Failure of Western Feminism” in Gates of Vienna, 31. August 2008

Übersetzung aus dem Englischen von: BeforeDawn

Ich habe schon mehrere Essays über die schädlichen Auswirkungen des westlichen Feminismus geschrieben. Die gegenwärtige massive Welle der Gewalt und insbesondere der Vergewaltigungen in den Städten des Westens ist eine Form der Kriegsführung gegen die Weißen, und es wird Zeit, dass sie auch als solche erkannt wird. Dieser Beitrag auf Gallia Watch drückt es so aus:

Genau wie im Krieg bemächtigen sich die Sieger der einheimischen Frauen, während sie ihre eigenen beschützen. Die ganze Rhetorik, die darauf zielt, die europäische Frau, oder Frankreich (’Ich ficke Frankreich wie eine Hure’, sagt der Rapper Sniper), herabzuwürdigen, ist Teil der Verweiblichung der weißen Rasse, Teil der Vorstellung, dass Europa zu erobern ist, dass es in jeder Hinsicht zur Plünderung freigegeben ist. Sind die berüchtigten Gruppenvergewaltigungen nicht ein weiteres Beispiel für die kollektive Gewalt an europäischen Frauen, so wie sie die Russen ausübten, als sie 1945 im zerbombten Berlin deutsche Frauen ergriffen? Das ist der Zusammenhang. Ein Stamm, der seine Frauen nicht beschützt, verhält sich so, als ob er den Krieg bereits verloren hätte. Viele von uns wissen das nicht. Aber unsere Feinde wissen es.
 
Im großen Kontext gesehen ist doch die Wahrheit, dass die weißen Männer Frauen mit mehr Respekt behandelt haben als die Männer fast jeder anderen größeren Zivilisation der Erde. Und ich meine jetzt nicht nur in der Moderne, sondern seit vielen Jahrhunderten. Trotzdem sind wir die eine Gruppe von Männern, die ganz besonders verteufelt und angegriffen wird, während nicht-weiße Männer hingegen mit viel größerem Respekt behandelt werden. Was weiße Männer hieraus ableiten ist, dass weiße westliche Frauen Männer vorziehen, von denen sie wie Dreck behandelt werden, und Männer verachten, von denen sie mit Respekt behandelt werden. Dies ist nun nicht gerade eine kluge Verhaltensweise, wenn man mit Würde behandelt werden will.

Als ein im Westen sozialisierter Mann bin ich eigentlich versucht zu sagen, dass die Frauen des Westens in gewissem Maße sich selbst die Schuld daran geben müssen. Ihr Frauen habt nun seit mehreren Generationen einen ideologischen, psychologischen und ökonomischen Krieg gegen weiße Männer geführt, im Glauben, dies würde euch “befreien”. Das tatsächliche Resultat ist aber, dass ihr weniger Bewegungsfreiheit und Sicherheit habt als je zuvor, als direkte Folge der Einwanderungspolitik, die ihr, zusammen mit euren Gesinnungsgenossen, unterstützt habt.

Wahr ist doch, dass es immer die Männer sind, die ein Volk gegen eine von außen kommende Aggression beschützen. Die Frauen können hier nur eine unterstützende Rolle spielen, aber niemals mehr als das. Trotz allem, was in Filmen heutzutage über “Frauenpower” und “Frauen, die hart im Austeilen sind” geredet wird, wenn die Männer deines “Stammes” zu schwach oder demoralisiert sind, um dich zu beschützen, dann wirst du versklavt und von den Männern anderer Stämme flachgelegt, noch bevor du “Vagina-Monologe” sagen kannst. Was heißen soll: wenn ihr die Männlichkeit der Männer zerstört, ihre Bereitschaft und Fähigkeit, sich und ihre Familien zu verteidigen, dann zerstört ihr euer Land. Das ist genau, was die Frauen im Westen die letzten vierzig Jahre getan haben. Warum also seid ihr über die Ergebnisse überrascht? Wie schon gesagt, man kann Mutter Natur nicht zum Narren halten. Nun, ihr habt das seit langem versucht, und nun zahlt ihr dafür den Preis.

Die Frauen im Westen sind einer systematischen marxistischen Indoktrination ausgesetzt gewesen, die das Ziel hatte, sie zu einer gegen die eigene Zivilisation gerichteten Massenvernichtungswaffe zu machen, eine Strategie, die bemerkenswert erfolgreich war. Hier ein Zitat aus Robert Spencers Buch Religion of Peace?:

Angriffe gegen Geschichte und Lehre des Christentums sind integraler Bestandteil einer weitgefassten Bemühung, der europäischen und amerikanischen Jugend – sogar der nicht-christlichen – das Gefühl einer kulturellen Schande einzuflößen; ein Gefühl der Scham, das sie gegen den Gedanken aufbringt, der Westen könne es wert sein, verteidigt zu werden. Eine weiße amerikanische Studentin, ’Rachel’, fasste diese Haltung unbewusst zusammen, als sie dem Dozenten Dr. David Yeagley, einem Amerikaner indianischer Abstammung, im Jahr 2001 sagte: ’Schauen Sie, Dr. Yeagley, ich sehe keinen Grund, warum ich auf meine Kultur stolz sein sollte. Sie ist nichts. Meine Rasse ist einfach nichts… Sehen Sie sich Ihre Kultur an. Sehen Sie sich die Traditionen der Indianer an. Ich habe jetzt das Gefühl, das ist etwas wirklich Großartiges. Sie haben etwas, auf das Sie stolz sein können. Meine Kultur ist nichts’. Yeagley dachte darüber nach: ’Die Cheyenne sagen: Ein Volk ist nicht eher besiegt, als die Herzen seiner Frauen am Boden sind… Als Rachel sich verächtlich über ihr Volk äußerte, tat sie das mit dem ruhigen Selbstvertrauen einer Hohepriesterin, die eine Liturgie rezitiert. Sie sagte es ohne Furcht vor Kritik oder Verurteilung. Und sie erhielt auch keine. Die anderen Studenten hörten schweigend zu, ihre Blicke wanderten unsicher zwischen mir und Rachel hin und her, als ob sie unsicher wären, wer von uns eine höhere Autorität darstellte… Wer hatte Rachels Volk besiegt? Was hatte sie dazu gebracht, es zu verachten? Warum verhielt sie sich wie eine Frau eines besiegten Stammes?’

 

Druckversion (pdf)

Original von Fjordman am 15. 10. 2007 unter dem Titel  The Fatherless Civilization in The Brussels Journal.

Übersetzung von Eisvogel                                                                                             

Die amerikanische Kolumnistin Diana West veröffentlichte kürzlich ihr Buch mit dem Titel The Death of the Grown-up, in dem sie den Niedergang der westlichen Zivilisation auf die permanenten Jugendrevolutionen der letzten zwei Generationen zurückführt. Das Jahrzehnt zwischen den frühen 60er und frühen 70er Jahren stellt mit dem Beginn der nichtwestlichen Masseneinwanderung in die USA, der Geburt Eurabias in Westeuropa und dem Aufkommen von Multikulturalismus und Radikalfeminismus ganz klar einen Wendepunkt in der westlichen Geschichte dar, der einer Wasserscheide gleicht.

Das Paradoxe daran ist, dass die Menschen, die in gehässiger Weise ihre eigene Zivilisation attackierten, über Jahrzehnte hinweg ein ununterbrochenes Wirtschaftswachstum erlebt hatten und sich dennoch marxistisch inspirierten Ideologien zuwandten und beschlossen, exakt die Gesellschaft zu untergraben, die ihnen ihr privilegiertes Leben ermöglicht hatte. Vielleicht ist das gar nicht so widersinnig, wie es scheint. Karl Marx selbst wurde vom Vermögen Friedrich Engels’, dem Sohn eines erfolgreichen Industriellen, unterstützt.

Diese Jahre waren auch die Zeit der Entkolonialisierung in Westeuropa und der Aufhebung der Rassentrennung in den USA, was eine Atmosphäre schuf, in der die westliche Zivilisation als böse wahrgenommen wurde. Was auch immer die Ursache war, wir stecken seither in einem Muster der ewigen Opposition gegen unsere eigene Zivilisation fest. Manche dieser Probleme mögen durchaus ältere Wurzeln haben, aber sie wurden in einem vorher nie dagewesenen Ausmaß während der 60er Jahre institutionalisiert.

Nach Diana West ist die übergreifende These in ihrem Buch die, “dass der bis dahin beispiellose Transfer kultureller Autorität von Erwachsenen an Heranwachsende während des letzten halben Jahrhunderts fatale Auswirkungen auf das Überleben der westlichen Welt hat.” Nachdem wir unsere natürliche Entwicklung vom Erwachsenenalter und der Reife weg geleitet haben, um die von der Popkultur beeinflusste Pose ewiger cooler Jugendlichkeit einzunehmen – stets offen, nicht wertend, selbstorientiert, auf Identitätssuche (oder einfach nur ohne Identität) – haben wir uns eine Gesellschaft herangezogen, die von denselben Charakterzügen geprägt ist: Westler leben in einem Zustand permanenten Heranwachsens, aber auch mit der dazu gehörigen permanenten Identitätskrise. Diana West ist der Ansicht, dass Reife in den rebellischen 60ern im “größten Trotzanfall der Weltgeschichte”, in dem Autoritätsfiguren aller Art verächtlich gemacht wurden, aus der Mode kam.

Sie glaubt auch, dass sich die Wurzeln des westlichen Jugendkultes, obwohl der radikalste Bruch in den 60ern und 70ern stattfand, bereits in den 50ern mit der Geburt des Rock ‘n Roll, mit Elvis Presley und Schauspielern wie James Dean finden lassen. Die Beatles verkörperten das in den frühen 60ern, wandelten sich aber radikal in Richtung Drogen und Ablehnung jeglicher etablierter Lebensweisheit, als sie auf 1970 zugingen – eine Wandlung, die sich in der gesamten Kultur widerspiegelte.

Den Rest des Beitrags lesen »

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.