Archive für Beiträge mit Schlagwort: Kulturmarxismus

Unser 200. Artikel!

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von Fjordman

Der Originaltext „Fatalism and the Loss of Western Cultural Confidence“ ist am 30. März 2007 in Gates of Vienna erschienen; übersetzt von BeforeDawn. 

In meinem Essay über die  Glossokratie, der Herrschaft des Wortes durch das Wort und für das Akashi Gidayu writing his death poem before comitting SeppukuWort, hat der Leser kepiblanc vorgeschlagen, die westliche Kultur der Selbstzerstörung „Seppukultur“ zu nennen, nach dem japanischen Wort seppuku, dem rituellen Selbstmord durch Aufschlitzen des Bauches, der Teil des Verhaltenskodex der Samurai war, im allgemeinen als Harakiri bezeichnet. Ich finde, das Wort hat seinen Reiz, aber es ist nicht ganz zutreffend. Was die Westler von heute tun, ist ihre eigene Kultur auszuradieren. Den Japanern, die den Lehren des buschido[= „Weg des Kriegers“ ] folgten, wäre solches nie eingefallen. Wer seppuku beging, tat dies aus einem tiefen Gefühl der Verpflichtung gegenüber den eigenen Traditionen. Koste es, was es wolle, die Japaner sind immer mit großer Entschlossenheit ihrer Kultur verbunden gewesen, was der Grund dafür ist, dass sie gegenüber dem Ansturm des westlichen Multikulturalismus weitgehend immun geblieben sind.

 Politisch Rechtsstehende können sehr kurzsichtig sein, was Masseneinwanderung angeht, und sogar sogenannte „Konservative“ hören nicht auf, das „Islam-ist-Frieden“-Mantra papageienartig zu wiederholen. Und obgleich Konservative sich über die Linken zu beschweren pflegen, treten die Linken doch wenigstens engagiert für ihre Sache ein und sind entschlossener als jene, in einflussreiche Stellungen zu gelangen. Es lässt sich jedoch die Tatsache nicht leugnen, dass die eifrigsten Verbündeten, die die Moslems im Westen finden, im allgemeinen in den linksradikalen Gruppen zu finden sind. Sollte es je zu Kampfhandlungen kommen, wäre ich nicht allzu überrascht zu sehen, dass einige von ihnen sich gegen ihre eigenen Leute auf die Seite der Moslems schlagen.

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von Fjordman

Erstveröffentlichung am 5. 9. 2008 unter dem Titel “Eastern Europe and the New Threats to Freedom” im Blog Gates of Vienna. 

Übersetzung aus dem Englischen: BeforeDawn

Der niederländische Karikaturist Nekschot (´Nackenschuss´), ein   Freund des toten Theo van Gogh, des Filmemachers, der von einem frommen Moslem im Jahr 2004 rituell geschlachtet wurde, war im Jahr 2008 der erste Karikaturist, der jemals in der Geschichte der westlichen Demokratien verhaftet wurde. Gregorius Nekschot wurde dreißig Stunden festgehalten wegen Karikaturen, die “Muslime und Menschen dunklerer Hautfarbe diskriminieren”, wie es die Staatsanwaltschaft Amsterdam ausdrückte. Ungefähr 10 Polizeibeamte zerrten ihn aus seinem Haus in Amsterdam, stellten seinen Computer und sein Telefon sicher und teilten ihm mit, dass sein bürgerlicher Name bekannt gemacht werde. Nekschot wurde zwei Tage später freigelassen. Eine Anzeige war im Jahr 2005 von dem niederländischen Imam Abdul Jabbar van de Ven, einem radikalen Islam-Konvertiten, gegen ihn erstattet worden. Nach dem Mord an dem Filmemacher Theo van Gogh hatte Abdul Jabbar van de Ven im Fernsehen gesagt, er würde Allah danken, wenn er es einrichten könnte, dass der islamkritische Abgeordnete Geert Wilders stirbt, “z. B. an Krebs”.

Die Verhaftung von Gregorius Nekschot wegen eines “multikulturellen Gedankenverbrechens” war ein weiterer Tiefpunkt für die Niederlande, einem Land, das noch vor wenigen Jahren für seine Offenheit und Toleranz bekannt war. Es war aber auch ein neuer Tiefpunkt für den “freien Westen”, der plötzlich sehr viel weniger frei aussieht.

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Übersetzung: Manfred                                         

Erstmals veröffentlicht unter dem Titel „On Deconstructing the Majority: Nothing To Do With Islam? Really?“ in The Brussels Journal, 10. Dezember 2008

Hier ist ein aufschlussreiches Interview (in norwegischer Sprache, mit englischer Übersetzung hier) mit dem führenden Multikulturalisten meines Landes, Professor Thomas Hylland Eriksen von der Universität Oslo, der Millionensummen an Fördergeldern von der Regierung für seine Projekte kassiert hat und so etwas wie eine nationale Berühmtheit ist. Es ist ein paar Monate alt, aber ich habe es erst jetzt entdeckt. Er spricht offen aus, dass das Wichtigste, was aus seiner Sicht nun ansteht, sei

“deconstruct the majority [population] so thoroughly that it can never be called the majority again.”

Ende des Zitats. Und dies ist die Agenda der Multikulturalisten in allen westlichen Ländern. Täuschen Sie sich nicht. Ich habe ihm eine Erwähnung in meinem Buch „Defeating Eurabia“ gewidmet:

Thomas Hylland Eriksen, Professor für Sozialanthropologie an der Universität Oslo, leitet ein vom Staat gefördertes Multi-Millionen-Projekt, das abzuschätzen versucht, wie die neue multikulturelle Gesellschaft funktionieren wird. Er ist ein Karrieremultikulturalist und eine intellektuelle Berühmtheit in seinem Land, trägt häufig zu öffentlichen Debatten bei und lebt, wie er selbst sagt, in einem langweiligen, weißen monokulturellen Teil der Stadt, abgeschottet von den Auswirkungen kultureller Diversität. Hylland Eriksen hat den Tod (westlicher) Nationalstaaten proklamiert, als würde er Vergnügen daraus ziehen, und hat festgestellt, dass der Nidaros-Dom, die berühmteste Kirche des Landes, in unserer multikulturellen Gesellschaft nicht länger als nationales Symbol dienen sollte.

Herr Eriksen hatte einen Streit mit Ole Jørgen Anfindsen, der die zweisprachige Qualitätswebsite HonestThinking.org betreibt und vor den Auswirkungen unkontrollierter Masseneinwanderung warnt. Nach Hylland Eriksen

„bestehen Kosmopoliten auf einer Welt, die aus mehr Farben als nur schwarz und weiß besteht. In einer solchen Welt sind die Probleme, vor denen Ole Jørgen Anfindsen warnt, nicht nur kleinlich, sondern irrelevant.“

Vor welchen Problemen warnt denn Herr Anfindsen? Nun, er hat Berechnungen veröffentlicht, wonach bei gleichbleibender Einwanderung die einheimischen Norweger innerhalb von zwei Generationen eine Minderheit in ihrem eigenen Land sein werden. Angesichts der Tatsache, dass ethnische Gruppen, die im eigenen Land in die Minderheit gedrängt werden, schwere Zeiten durchmachen, und dass sie in jedem Falle dann verfolgt werden, wenn die Neuankömmlinge Moslems sind, sollte man annehmen, dass dies eine interessante Information ist. Für die selbsternannten „multikulturellen Kosmopoliten“ aber ist es „kleinlich und irrelevant“, auch nur die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass dies ein Problem darstellen könnte. Eriksen nennt Anfindsen „dumm und ignorant“ und deutet an, dass

„Anfindsens Agenda von einer Art pervertierten Christentums (er hat einen christlichen Hintergrund) inspiriert ist“.

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von Fjordman

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Veröffentlicht am 08.10.2008 in The Brussels Journal

(Übersetzung von Thatcher/schattenkoenig)

Der führende norwegische Blog Document.no erzählt die erschreckende Geschichte, wie zwei zurückhaltende weiße Männer 2007 für deren vermuteten “Rassismus” von einem medialen Lynchmob attackiert wurden. Wie sich später herausstellte, haben die Mainstream-Medien damals längst nicht alle Informationen gebracht, die in diesem Fall von Bedeutung sind, was sie aber nicht davon abgehalten hat, diese beiden Männer fast völlig zu zerstören. Dies passierte zur gleichen Zeit, da eine anwachsende Welle des Verbrechens und der Gewalt auf die Einheimischen zurollt. Die Reaktion der Behörden auf steigende Zahlen rassistischer Gewaltakte gegen Einheimische ist gewesen, härter gegen “Rassismus” durchzugreifen – aber gegen den der weißen Einheimischen. 2005 verabschiedete das norwegische Parlament — mit der Zustimmung von 85% der Abgeordneten — ein neues Diskriminierungsgesetz, das von der damaligen Ministerin für Integration, Erna Solberg, vorbereitet worden war, die zuvor die Einrichtung eines Scharia-Rates in Norwegen gefordert hatte.

Ein Sprecher der rechtsgerichteten Progresspartei, Per Sandberg, befürchtete, dass dieses Gesetz die Rechte gesetzestreuer Bürger aufs Spiel setzen würde. Die Umkehr der Beweislast wird mit der Haftung für Ausgleichszahlungen verbunden, was bedeutet, dass unschuldige Personen riskieren, gewaltige Summen für Taten bezahlen zu müssen, die sie nicht begangen haben. Falls ein Einwanderer behauptet, ein Einheimischer habe ihn irgendwie diskriminiert oder eine diskriminierende Bemerkung gemacht, dann muss die einheimische Person den Nachweis ihrer eigenen Unschuld erbringen. Dieses harte Gesetz wurde trotz der Tatsache beschlossen, dass die meisten Einwanderer behaupteten, wenig Diskriminierung erlebt zu haben.

Später habe ich herausgefunden, dass ähnliche Gesetze in weiten Teilen Westeuropas beschlossen worden sind, angestiftet von der EU und dem Europarat (ER) in Zusammenarbeit mit internationalen moslemischen Organisationen. Das norwegische Gesetz folgte einem Anstoß des ER. Es gab faktisch keine öffentliche Debatte über dieses Gesetz, das in aller Stille vor den nationalen Wahlen im gleichen Jahr beschlossen worden war. Kein einziger Journalist hat es aufrichtig kritisiert, und die meisten erwähnten es kaum, bevor es verabschiedet wurde. Die gleichen Journalisten tendieren sonst dazu, sehr besorgt wegen der Gerichtsverfahren oder der “Menschenrechte” islamischer Terroristen, doch offensichtlich nicht wegen ihres eigenen Volkes.

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Veröffentlicht 09.10.2008 in The Brussels Journal

(Übersetzung von Thatcher/schattenkoenig)

Mona Sahlin, die Führerin der schwedischen Sozialdemokratischen Partei, bestätigte, dass ihre Partei und die Grünen 2010 eine Koalitionsregierung eingehen wollen. Welcher Art von Politik würde solch eine Regierung folgen? Miljöpartiet de Gröna, die schwedischen Grünen, sagen auf ihrer offiziellen Homepage, dass das Erziehungssystem in jungem Lebensalter beginnen sollte, auf “Gender-Gleichheit” hinzuwirken; dass Kinder Gegengewichte für die Gender-Rollen benötigen würden, in die hinein sie aufwachsen. Deshalb müssten Lehrer und das Personal von Kinderbetreuungsdiensten eine Ausbildung in Gleichheit absolvieren, bevor sie ihr Examen bekommen. Außerdem wollen sie die Noten in den Schulen abschaffen:

“Wir wollen das Notensystem [in den heutigen Schulen] loswerden. Noten tragen erheblich zu Stress bei und sind kein faires und objektives System, das Potential des Individuums zu beziffern.”

Die Grüne Partei befürwortet den ideologischen Globalismus in seiner reinsten Form. Sie wollen eine “Weltbürgerschaft”, die die nationale Staatsangehörigkeit ersetzt, völlig freie Migration auf globaler Ebene, globale Steuern und eine verstärkte UN, um eine gerechte Weltordnung zu garantieren:

“Wir glauben nicht an konstruierte Grenzen. Wir haben die Vision einer unbeschränkten Einwanderung und Auswanderung, mit der die Menschen das Rechthaben, zu leben und zu arbeiten wo immer sie wollen. [...] Wir wollen, dass Schweden ein internationales Vorbild wird, indem wir einen Plan entwerfen, unbegrenzte Einwanderung umzusetzen.”

Sie haben einen starken Schwerpunkt auf Antidiskriminierung und Rassismus gelegt, und sie fordern harte und schnelle Bestrafung für “Diskriminierung”, jedoch milde Strafen für viele andere Verbrechen. Sie wollen “religiös neutrale” Feiertage (kein Weihnachten oder Ostern) und einen Schulunterricht gegen Rassismus und Diskriminierung. Keine “Bigotterie” gegen irgendeine Volksgruppe (außer vermutlich die Weißen, und weiße Männer im besonderen) soll erlaubt sein, und alle Formen von Bigotterie sollten gesetzlich verboten werden, ungeachtet von woher sie geäußert wird. Unter den Formen des Rassismus, die besonders aggressiv ausgemerzt werden sollen, ist “Islamophobie”. Jedenfalls haben sie Verständnis dafür, dass Rassismus nicht völlig ausgemerzt werden könne, solange wir nicht die “rassistische Weltordnung” abgebaut und sie durch eine gerechte Weltordnung ersetzt haben, in der niemand mehr leidet und die Armen nicht mehr ausgebeutet werden.

Die schwedische Grüne Partei sagt ausdrücklich, dass die Konzepte männlich und weiblich “sozial konstruiert” seien und allen Menschen aufgezwungen. Um die neue Weltordnung zu erreichen, habe es Vorrang, dass alle derartigen künstlichen Identitäten zerbrochen würden. Dies solle durch das Bildungssystem und speziell geschulte Lehrer ermöglicht werden. Sie glauben, dass “alle Menschen” frei sein sollten, den Namen zu wählen, den sie tragen wollen. Damit meinen sie genauso das “soziale Geschlecht” (Gender, A.d.Ü.). Sie wollen, dass alles “Gender-neutral”, nicht nur Hochzeitszeremonien, sondern auch Personalausweise.

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Original vom 6. Januar 2008 auf Gates of Vienna: Expo and the Islamophobes

Übersetzung von Eisvogel

Die linksextreme, antirassistische schwedische Organisation Expo hat kürzlich eine Publikation (pdf auf schwedisch) mit dem Titel “Kriget mot islam” – “Der Krieg gegen den Islam” – veröffentlicht, in der sie sich besorgt über einen zunehmenden Trend “organisierter Islamophobie” im Westen zeigt. Expo zufolge

“gewinnt parallel mit dem Wachstum von SIOE ein neues antiislamisches Netzwerk von Akademikern, Bloggern und Politikern an Gestalt. Das Netzwerk hat keinen formalen Namen, trifft sich aber auf so genannten Antidjihad-Konferenzen. Das erste bekanntgewordene Treffen fand am 14. April dieses Jahres [2007] in Kopenhagen statt. Hinter dem Ereignis stand das Center for Vigilant Freedom (CVF).”

Die Publikation enthält:

“Nach Aussage eines der einflussreichsten Bloggers in der antiislamischen Blogosphäre, Baron Bodissey, fungiert CVF als ein ‘Netzwerk der Netzwerke. Die Idee dahinter ist, alle Counterdjihad-Gruppierungen unter einem Dach zu versammeln, um das Sammeln von Informationen und Erfahrungen zu erleichtern.’”

Die Publikation erwähnt auch das Treffen in Brüssel im Oktober und stellt fest, dass “unter den Teilnehmenden eine Anzahl allseits bekannter Rechtsextremer gewesen sind.” Ein Beispiel für diese “Rechtsextremen” ist der israelische Politiker Arieh Eldad. Expo erwähnt auch den dänischen Journalisten Lars Hedegaard und den Autor Robert Spencer, den Gründer von Jihad Watch.

Der Text geht weiter:

“Während des Kalten Krieges stimmte die extreme Rechte in die antikommunistische Rhetorik mit ein. Im Zusammenhamg mit der zunehmenden Einwanderung nach Europa war es dann plötzlich der Multikulturalismus, der als von außen kommende Bedrohung herhalten musste. Als Auswirkung des Krieges gegen den Terror und des zunehmenden Misstrauens gegenüber Moslems ist es inzwischen die antiislamische Rhetorik, die der extremen Rechten als neue Plattform dient. Aber es gibt ein Problem: Ungeachtet der Tatsache, dass es innerhalb der antiislamischen Netzwerke große Akzeptanz für fremdenfeindliche Parteien gibt, möchten sie sich nicht dadurch beschmutzen lassen, dass sie zu klare Verbindungen zu offen faschistischen Gruppierungen haben.”

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Original vom 23. Oktober 2007 in Gates of Vienna: The Roots of Non-Discrimination – Liberalism or Marxism?

Übersetzung von Eisvogel

[Begriffserklärung: "Liberalismus" ist die Übersetzung für den Begriff "liberalism", der im Amerikanischen eine zumindest  teilweise deutlich andere Bedeutung hat als im Deutschen, vor allem wenn man den heutigen "liberalism" dem Wirtschaftsliberalismus gegenüberstellt.  Historisch sind die Unterschiede geringer. ]

Was ist die treibende Kraft hinter der Ideologie der absoluten Gleichheit und der totalen Antidiskriminierung in der westlichen Welt? Ich habe viele verschiedene Erklärungen dafür gehört, manche beschuldigen das Christentum, die Demokratie des allgemeinen Wahlrechts, den Marxismus, die Entkolonialisierung oder – vielleicht die wahrscheinlichste Erklärung – den Nazismus und die Verwüstung, die der 2. Weltkrieg angerichtet hat. Das hat eine Ablehnung von allem und jedem hervorgerufen, was als polarisierend angesehen werden könnte – einschließlich des Nationalstaats – und hat damit die multikulturelle Ideologie ermöglicht, die ironischerweise inzwischen selbst zunehmend totalitär wird.

Der amerikanische Blogger Lawrence Auster ist der Ansicht, dass diese zivilisationsweite Vorstellung, Intoleranz sei das Schlimmste, was es gibt, und müsse eliminiert werden,

“die logische Konsequenz aus dem älteren, moderater scheinenden Liberalismus ist, nicht die aus der radikalen Linksideologie. Aber selbst wenn ich mich irre und der heutige geisteskranke Liberalismus das Kind der radikalen Linken ist, ist das bedeutungslos, weil der aus der Linken geborene Liberalismus inzwischen die Mainstream-Orthodoxie der westlichen Welt ist.”

Auster zufolge hat “Liberalismus” während der vergangenen 300 Jahre vielerlei Bedeutungen gehabt und hat der menschlichen Rasse auch elementare Wohltaten gebracht. Er unterscheidet zwischen drei Hauptstadien des Liberalismus, die sich auch gegenseitig überlappen und nebeneinander existieren können.

Der klassische Liberalismus, bei dem “alle Menschen gleich erschaffen sind”, bedeutete, dass niemand in eine andere Ordnung hineingeboren wird, niemand über oder unter anderen Menschen steht. Liberalismus bedeutete somit die Entfernung traditioneller oder willkürlicher Unterscheidungen, die Menschen auferlegt wurden. Liberalismus bedeutete Einschränkungen der Staatsmacht und eine Herrschaft des Gesetzes anstatt eine von Menschen. Er bedeutete Selbstbestimmung eines Volkes durch seine Verfassung und sein Rechtssystem.

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Original vom 23. August 2007 in Gates of Vienna: How the West Lost the Cold War

Übersetzung von Eisvogel

Die Freundin eines Politikers der Schwedendemokraten, einer kleinen Partei, die der Masseneinwanderung kritisch gegenübersteht, wurde kürzlich in ihrer Wohnung außerhalb von Stockholm angegriffen. Die junge Frau wurde mit Klebeband gefesselt in dem Appartmentkomplex gefunden, in dem sie mit Martin Kinnunen, dem Vorsitzenden der Jugendorganisation der Schwedendemokraten, lebt. Drei Männer hatten sie auf dem Weg in die Wohnung des jungen Paares überwältigt und die 19-Jährige mit vorgehaltenem Messer bedroht. Kinnunen berichtet von mehreren Drohungen und anonymen Anrufen bei der Familie. Er beschuldigt die Medien, welche die Schweden-Demokraten systematisch als Monster darstellen und damit Aggressionen gegen sie legitimieren, und behauptet, die schwedische Demokratie sei Augenwischerei.

Antifascistisk Aktion, eine Gruppierung, die angeblich gegen “Rassisten” kämpft, prahlt offen auf ihrer Website mit zahllosen physischen Attacken gegenüber Personen, deren volle Namen und Adressen sie auf ihrer Website veröffentlichen. Nur eine Woche nachdem diese Gruppe einen schwedischen Richter drangsalierten und sein Haus verwüsteten, demonstrierten Mitglieder der Gruppe zusammen mit der schwedischen Polizei, der schwedischen Regierung und dem schwedischen Medien-Establishment während der “Woche des Stolzes”, Stockholms jährlicher Schwulenfeier im August 2007. Am Ende der Parade des Stolzes marschierte eine Gruppe schwarz gekleideter und maskierter Repräsentanten der AFA. Direkt neben ihnen marschierten einige Polizisten, einschließlich Mitgliedern der schwedischen schwulen Polizistenvereinigung. 

Auf ihrer Website behauptet AFA, sie hätten während des Events mehrere Homophobe zusammengeschlagen, mindestens einen davon krankenhausreif. Sie sind Sozialisten und als solche überzeugt, dass Fortschritt nur durch Kampf möglich ist, und es ist stillschweigend inbegriffen, dass sie gewalttätigen Kampf meinen:

“Wenn wir gegen den Kapitalismus kämpfen wollen, muss die arbeitete Klasse vereint werden, und damit das erreicht wird, darf Intoleranz nicht toleriert werden. Wenn wir jedoch gegen Intoleranz kämpfen wollen, müssen wir als Ausweitung dieses Kampfes den Kapitalismus besiegen. Daher gehen Antifaschismus, Feminismus und der Kampf gegen Homophobie Hand in Hand mit dem Klassenkampf!”

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Original vom 2. August 2007 in Gates of Vienna: The EU and the Globalist Alliance

Übersetzung von Eisvogel

Das Folgende ist ein interessanter Kommentar zu Multikulturalismus, der ausgerechnet auf einer Website in Bangladesh geschrieben wurde:

“Multikulturalismus ist ein unnatürlicher und ungesunder Zustand, der nur Länder heimsuchen kann, die sich im nationalen Niedergang befinden. (…) Habgier und Korruption charakterisieren die Regierung zusammen mit unterdrückerischen Maßnahmen gegen die Bürger. Lügen und Falschheit werden Inhalt und Geschäft der Medien, Politiker und Bildungseinrichtungen sein.” Multikulturalismus “wird dazu benutzt, einen nationalen Konsens in der Wählerschaft zu verhindern. Er untergräbt Werte, Kultur, Glaubensinhalte, ethnische Eigenheiten usw. und schafft dadurch einen ständigen Strom der Unzufriedenheit, auf dem die Multikulturalisten schwimmen. Es ist eine perfekte Methode, sicherzustellen, dass es niemals Übereinstimmung, Einigkeit oder ein gemeinsames Schicksal unter den Regierten geben kann.”

In anderen Worten: Multikulturalismus ist ganz einfach eine Methode des Prinzips “Teile und herrsche”. Gibt es dann auch nur einen Grund, versuchen zu wollen, die Logik dahinter zu verstehen? Vielleicht war es einfach nur eine bequeme Ausrede dafür, die etablierte Ordnung der Nationalstaaten zu zerbrechen, indem man sie unter dem Deckmäntelchen “kulturelle Vielfalt” oder dem der historischen Unvermeidbarkeit mit Masseneinwanderung überflutet. Wenn das zutrifft, gab es niemals eine zusammenhängende Logik dahinter, deshalb sollten wir unsere Zeit nicht damit verschwenden, nach einer zu suchen. Viele von denen, die Multikulturalismus predigten, haben selbst auch nicht ein einziges Wort davon geglaubt. Multikulturalismus ist der neue Allah: Du sollst nicht verstehen, du sollst nur gehorchen.

Es war ein Projekt einer Koalition aus verschiedenen Gruppen, die das gemeinsame Ziel vereinte, die westlichen Nationalstaaten zu untergraben. Ich habe vor einer Generation gehört, wie Befürworter der Masseneinwanderung sagten, dass all das Gerede darüber, wie diese unsere Gesellschaften in etwas nicht wieder zu Erkennendes verwandeln würde, nichts weiter als Angstmacherei und Rassismus sei. Heute sagen die gleichen Gruppierungen, ja, unsere Gesellschaften haben sich für immer verändert. Das ist gut so und außerdem ist es sowieso zu spät, etwas daran zu ändern. Also gewöhnt Euch dran! Ihre Propaganda diente zunächst dazu, die Öffentlichkeit zu täuschen, um potentiell irreversible Änderungen unter nur sehr wenig echter Debatte einzuführen. Sie wussten, dass man ihnen niemals erlaubt hätte, ihre eigenen Länder zu zerstören, deshalb haben sie ganz einfach nicht um Erlaubnis gefragt.

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Original vom 2. August 2007 in The Brussels Journal: European Socialists Take Aim on “Islamophobia”

Übersetzung von Eisvogel

Die Sozialisten im EU-Parlament drängen auf ein “jüdisch-christlich-islamisches” Europa, was immer das auch sein soll. Der Islam hat nichts mit der europäischen Kultur zu tun, egal was die Europäische Union auch sagen mag. Nehmen Sie bitte auch zur Kenntnis, dass die EUrabier sich sehr mit den “Sorgen” von Moslems beschäftigen. Niemand fragt uns einheimische Europäer nach unseren “legitimen Sorgen”. Weil wir Christen und – darf ich es so sagen – weiß sind, haben wir per Definition keine.

Eine Zeitung in meinem Land schrieb, dass wir mit der Muslimbruderschaft zusammenarbeiten sollten, weil sie so “moderat” ist. Anfang dieses Jahres hatte der derzeitige Vorsitzende der Muslimbruderschaft, Mahdi Akef, geäußert, dass der anhaltende Dschihad die westliche Zivilisation zerschmettern werde. Akef verfügte, dass für den Fall, dass es Moslems nicht gelingen sollten, das in der nahen Zukunft zu erreichen “Moslems dazu verpflichtet sind, den Dschihad weiterzuführen, der den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation und den Aufstieg der islamischen Zivilisation aus ihren Trümmern nach sich ziehen wird.” Der geistige Führer der Muslimbruderschaft, Yusuf al-Qaradawi, hat seine Unterstützung für Selbstmordattentate zum Ausdruck gebracht und öffentlich damit geprahlt, wie Moslems Europa erobern werden.

Dieselbe links-multikulturelle Zeitung, Dagbladet, hat über eine Generation hinweg unablässig alle Kritiker der Masseneinwanderung als Rassisten, religiöse Eiferer oder “Rechtsextremisten” dämonisiert. Moslems sind also moderat, wenn sie Terrorismus befürworten und die westliche Zivilisation zerschmettern wollen. Wir sind Extremisten, wenn wir uns dagegen wehren. Von uns Europäern von Großbritannien über die Niederlande bis nach Italien erwartet man also, dass wir demütig unsere schrittweise Auslöschung akzeptieren, die von unseren eigenen Medien, unserer eigenen Intelligentsia und unseren eigenen politischen Führern aktiv vorangetrieben wird.
 
Anmerkung: Im folgenden veröffentliche ich eine Pressemeldung zu dem Thema, die unter Fjordmans Originalartikel zusammengefasst veröffentlicht ist, in vollständiger Länge. Sie wird auch auch auf  Dhimmi Watch diskutiert.
 
Europäische Sozialisten entschlossen, den Kampf gegen Islamophobie aufzunehmen.
von Selçuk Gültaşli für Today’s Zaman am 02.08.2007
Europäische sozialistische Organisationen haben sich entschlossen, die wachsende Islamophobie in Europa einzudämmen, indem sie das Monopol der Debatte darüber aufbrechen, das bisher vorwiegend bei rechtsaußen angesiedelten und ultranationalistischen Gruppen lag.
Die Partei Europäischer Sozialisten (PES) – eine Fraktion im Europäischen Parlament, der 214 Mitglieder aus 33 sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien angehören – hat ein Komitee gegründet, um nach Wegen zur Bekämpfung der Islamophobie zu suchen. In der Überzeugung, dass der Islam eine europäische Religion ist, möchte das 25-köpfige Komitee den 20 Millionen Moslems, die heute in Europa leben, “zuhören” und ihnen sowohl anbieten, ihre Probleme zu verstehen, als auch Lösungen zur Linderung ihrer Sorgen bereitzustellen.
 Obwohl alle Mitgliedsparteien eingeladen wurden, Delegierte in dieses Komitee zu entsenden, hat die [türkische] Republikanische Volkspartei (CHP) nicht darauf reagiert, während die griechische Sozialdemokratische Partei (PASOK) zwei Repräsentanten entsandt hat.
Vorurteile gegen den Islam und gegen Moslems, die manchmal von Elementen der äußersten Rechten als “der Feind im Inneren” bezeichnet werden, sind seit dem 11. September im Ansteigen begriffen und haben sich durch die von Al Kaida inspirierten Terroranschläge vom 11. März in Spanien und 7. Juli in Großbritannien noch verschärft. Eine heftige islamophobe Gegenreaktion konnte in Gestalt der kontroversen Karikaturen des Propheten Mohammed in einer dänischen Zeitung beobachtet werden, sowie auch in der häufig zitierten Äußerung von Papst Benedikt XVI über die “gewalttätige” Natur des Islam, für die er sich später entschuldigte und die weiteres Öl in die Flammen des Zorns gegossen hatte.
PES sagt, sie seien verärgert darüber, dass der Ton, die Art und Weise und der Zeitpunkt der Debatte über Moslems in Europa bislang von ultranationalistischen und rechtsaußen stehenden Parteien bestimmt worden sei. Sie beschweren sich auch über das Ausbleiben ernstzunehmender Antworten an Parteien, die mittels Feindseligkeit gegenüber der islamischen Religion florieren.
Den Vorsitz des Komitees wird Gary Titley, ein britisches Parlamentsmitglied, innehaben, und Emine Bozkurt, eine holländische Parlamentarierin türkischer Herkunft, wird Vizevorsitzende. Zusammen mit den anderen Mitgliedern des Komitees haben sie sich auf ein einjähriges Mandat geeinigt – von Mai 2007 bis Mai 2008 – während dessen sie sich auf Themen wie Vielfalt, Integration und Einbeziehung, Säkularismus und Recht, junge Moslems und die Stellung der Frau, Demokratie, Repräsentation und Staatsbürgerschaft, und Multikulturalismus vs. Integration konzentrieren wollen.
Das Komitee, das erstmals Anfang Juli ein Treffen abhielt, plant sechs Außenmissionen zur Faktenerhebung in europäischen Ländern, wobei Interviews mit Moslems vorgesehen sind. Die Ergebnisse werden in einem Bericht veröffentlicht werden, der dann in die Wahlprogramme der sozialistischen Parteien bei der Europawahl 2009 einfließen werden.
Bozkurt, die im Juni an einer Konferenz “Islam in Europa” in London teilgenommen hatte – bei der der ehemalige Premierminister Tony Blair auch anwesend war – wird auch auf den Kongressen der Labour Party und der Liberal Democrats sprechen, die beide im September in Großbritannien stattfinden.
Im Gespräch mit Today’s Zaman, sagte Bozkurt, sie sei der Ansicht, dass der Islam Teil der europäischen Kultur ist. In Hinblick auf die allgemein akzeptierte Definition der europäischen Kultur als “jüdisch-christlich” denkt Bozkurt, dass dies bald “jüdisch-christlich-islamisch” sein wird.
“Moslems lebten in Spanien und Bosnien über Jahrhunderte hinweg mit Christen zusammen. Trotzdem werden sie immer noch als Fremde angesehen – sie werden nicht als wirkliche Bürger erachtet“, sagte Bozkurt, wobei sie betonte, dass die Worte Europäer und Moslem immer noch nicht in einem Satz verwendet werden. Bozkurt beklagt eindringlich, dass die Bühne für die Debatte über den Islam vollkommen ultranationalistischen Parteien überlassen worden wäre. Sie fügte hinzu, dass die Debatte über den Islam in Europa eng mit dem Beitrittsgesuch der Türkei verflochten ist.
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