Archive für Beiträge mit Schlagwort: Migration

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von Fjordman: im Original “Flaws of Democracy”, veröffentlicht in Democracy Reform, 27. Mai 2010

Übersetzung von Liz, erstveröffentlicht in: Europe News, 2. Juni 2010

Diejenigen, die in diesen Tagen die Nachrichten verfolgen, kommen nicht umhin festzustellen, dass viele reiche, demokratische Nationen, von Japan über Großbritannien bis hin zu den USA, gleichzeitig an hohen öffentlichen Schulden leiden. Die Tatsache, dass dieses schwerwiegende Problem viele verschiedene Länder zur gleichen Zeit betrifft, zeigt auf, dass dies systembedingt geschieht. Es gibt wahrscheinlich viele Gründe dafür, aber die Hypothese, dass das zumindest teilweise mit Mängeln innerhalb des demokratischen Systems zusammenhängt, muss ernst genommen werden.

Der durchschnittliche Mensch möchte sich heutzutage gerne amüsieren und ignoriert mögliche Probleme dabei so lange, wie er damit durchkommt. Und er gestattet dadurch, dass sie anwachsen, bis sie fast nicht mehr beherrschbar sind. Angesichts der vielen Schwierigkeiten, vor denen Großbritannien aufgrund des Multikulturalismus und der Massenimmigration aus der Dritten Welt, insbesondere der muslimischen Immigration, steht, ist es erstaunlich, dass die Parteien, die den Status quo infrage stellen, solche wie die UKIP und die BNP, nicht mehr Stimmen erhalten. Egal wie man die Dinge betrachtet, gut über 90% der Bevölkerung haben im Jahr 2010 mehr oder weniger frei für eine weitergehende Demontage Großbritanniens gestimmt. Die „Konservativen“ stellen nicht länger eine echte Oppositionspartei dar.

Bruno Waterfield, der jahrelang der Brüsseler Korrespondent des „Daily Telegraph“ war, lehnt die Vorstellung, dass die politischen Mainstream-Parteien in Großbritannien und dem Westen insgesamt konkurrierende Alternativen repräsentieren, als Märchen ab. Seiner Meinung nach sind das alles Karrieristen, ein hohler Haufen mehr oder weniger links angelehnter Elite-Manager-Politiker. „Cameron und Clegg könnten ausgetauscht werden, sie sind Phantombilder eines Kopieren-und-einfügen-Zeitalters ohne jegliche Politik. Aber denken Sie daran, dass dieses anti-politische Zeitalter nicht das Ende jeglicher Wahl bedeutet, wie der Irak-Krieg, Banken-Rettungen oder Sparmaßnahmen.

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von Fjordman

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Erstveröffentlichung unter dem Titel “Race, Immigration, and Rape in Sweden” in Gates of Vienna, 20. September 2009

Übersetzung: RobertOelbermann

Gemäß eines aktuellen Berichtes werden 6% aller schwedischen Mädchen jedes Jahr vergewaltigt. Und dies ist lediglich die offizielle Zahl.
Die Wirklichkeit ist vermutlich noch schlimmer.

Der feindlich gesonnene Wikipedia-Eintrag über „Fjordman“ behauptete kürzlich, dass meine Aufsätze über die schwedische Vergewaltigungsepidemie falsch seien, weil die starke Zunahme an Vergewaltigungen durch eine Änderung der gesetzlichen Definition der Vergewaltigung zustande käme.
Mit Sicherheit nicht.
In der momentanen Situation ist die Hauptbeschäftigung der schwedischen Medien, Israel zu dämonisieren.
Ihr zweiter Hauptauftrag scheint zu sein, Schweden zu dämonisieren, die die Masseneinwanderung kritisieren und sie daran zu hindern, eine Öffentlichkeit in den Massenmedien zu finden.

Schweden führt die europäische Vergewaltigungsliga an

In Schweden gibt es die höchste Zahl angezeigter Vergewaltigungen – doppelt so viele wie „Aufsteiger“ England, wie eine neue Studie zeigt.
Forscher im Hintergrund der EU-Studie, welche am Dienstag vorgestellt wird, schlussfolgern, dass Vergewaltigungen in Schweden gewöhnlicher sind als im kontinentalen Europa.
In Schweden werden 46 Vorfälle von Vergewaltigung pro 100.000 Einwohner angezeigt. Diese Rate ist doppelt so hoch wie in England, wo 23 Fälle angezeigt wurden, und vier mal so hoch wie die der übrigen nordischen Länder, Deutschlands und Frankreichs. Diese Rate ist bis zu 20 mal so hoch wie die bestimmter Länder in Süd- und Osteuropa. Den Rest des Beitrags lesen »

von Fjordman

Erstveröffentlichung in Gates of Vienna, 23. August 2008

Übersetzung: Manfred

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 Erdogan Erdogan

Im Dezember 2004 warnte der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan die Führer der EU dass sie einen hohen Preis in Gestalt eskalierender Gewalt von islamischen Extremisten in der EU würden zahlen müssen, wenn sie die Türkei als Mitglied ablehnen und sich selbst als christlichen Club konsolidieren. Die Türkei ist selbst Mitglied eines muslimischen Clubs, der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), ist jedoch deswegen keiner eskalierenden Gewalt von Seiten christlicher Extremisten ausgesetzt. Herr Erdogan vergaß dies zu erwähnen, aber seine nur dünn verschleierte Drohnung wurde von den führenden Politikern Europas sehr wohl verstanden. Im September 2005 behauptete Jack Straw, damals Außenminister von Tony Blairs Labour-regierung in Großbritannien, dass die Zerstörung der türkischen Hoffnungen auf Mitgliedschaft islamischen extremisten Munition geben würde, wohingegen es helfen könnte, einen „clash of civilizations“ zu verhindern, wenn man die Türkei in der Union willkommen hieße. Offenbar erfreut über diesen Fortschritt auf dem Wege zur Unterwerfung Europas unter muslimische Forderungen, schlug Premier Erdogan im Februar 2008 vor, dass Deutschland türkische Gymnasien und Universitäten gründen solle und plädierte dafür, dass die existeirenden Oberschulen Lehrer aus der Türkei beschäftigen sollten. Der Vorschlag überraschte Kanzlerin Angela Merkel auf dem falschen Fuß.

  Spieler von Inter Mailand Spieler von Inter Mailand

Im Dezember 2007 reichte ein türkischer Anwalt Klage ein, nachdem der italienischen Fußballclub Inter ein Trikot mit einem „beleidigenden Symbol“ trug. Das Trikotmuster enthielt ein großes rotes Kreuz auf weißem Grund, ein Symbol der Stadt Mailand. Der Schweizer Fußballschiedsrichter Massimo Busacca schwor, dass er während der saudischen Meisterschaft eine Trillerpfeife mit dem Symbol des Schweizerkreuzes darauf tragen würde, und zwar ungeachtet der Tatsache, dass Viele in Saudi-Arabien an Busacca appelliert hatten, eine andere Pfeife zu benutzen, um eine Beleidigung der Muslime zu vermeiden. Das Schweizerkreuz ist das Symbol der Schweizer Nationalflagge.  Moslems in Europa sind emsig dabei, Parallelgesellschaften, und sie bauen zügig No-Go-Zonen in vielen deutschen Städten auszubauen, wo die Einheimischen, einschließlich de Polizei, Angriffe von muslimischen Banden riskieren. Ein Fitnessstudio in Köln ist speziell auf muslimische Frauen ausgerichtet. Im Stadtteil Ehrenfeld können muslimische Frauen, die sich körperlich fit halten wollen, sich im „Hayat“(türk.: „Leben“)-Studio von weiblichen Trainern betreuen lassen und dabei ihre Kleidung anbehalten. Andere möchten noch mehr Fitnessstudios eröffnen, in denen muslimische Frauen trainieren und dabei „anständig“ bleiben können. Im August 2008 wurde ein älterer Kölner Stadtverordneter, Hans-Martin Breninek, von jungen Türken bewusstlos und krankenhausreif geschlagen. Die Gruppe der Türken, die einen Kampfhund bei sich hatten, schaffte es zu fliehen, bevor die Polizei eintraf. Vorbeikommenden Passanten ist es zu verdanken, dass Breninek nicht weiter verletzt wurde, als er schon auf dem Boden lag. Dies geschah im Herzen von Köln, aber das hielt die „Jugendlichen“ nicht davon ab, den 67 Jahre alten Mann anzugreifen. Er hatte Informationen verteilt, in denen vor der Islamisierung seines Landes und des Kontinents gewarnt wurde. Inzwischen betrachtet Indonesien, das größte muslimische Land der Welt, die Pläne, einen Anti-Islamisierungskongress am 19./20. September in Köln abzuhalten, als kontraproduktiv für den interreligiösen Dialog. „Jeder Plan, einen Anti-Islam-Kongress abzuhalten wäre kontraproduktiv für den interreligiösen Dialog, der auch europäische Nationen umfasst“, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Teuku Faizasyah. Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), in der Indonesien eine prominente Rolle spielt, drückte im Hinblick auf den geplanten Kongress tiefe Sorge aus, zugleich aber auch die Hoffenung, dass alle Teile der deutschen und europäischen Gesellschaft den geplanten Kongress entschieden ablehnen und „Hass und Rassismus verwerfen“ würden. Die OIC hat jüngst ein „Islamophobia Observatory“ in Djidda, Saudi-Arabien, eingerichtet. Zur selben Zeit wurden in den vergangenen Jahren in Indonesien Tausende von Kirchen vom muslimischen Mob zerstört. In Saudi-Arabien ist es untersagt, irgendeine andere Religion als den Islam zu praktizieren, und die, die es übertreten, und sei es in den eigenen vier Wänden, riskieren Deportation oder Schlimmeres.

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von Fjordman                                                   

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Übersetzung: Manfred                                         

Erstmals veröffentlicht unter dem Titel „On Deconstructing the Majority: Nothing To Do With Islam? Really?“ in The Brussels Journal, 10. Dezember 2008

Hier ist ein aufschlussreiches Interview (in norwegischer Sprache, mit englischer Übersetzung hier) mit dem führenden Multikulturalisten meines Landes, Professor Thomas Hylland Eriksen von der Universität Oslo, der Millionensummen an Fördergeldern von der Regierung für seine Projekte kassiert hat und so etwas wie eine nationale Berühmtheit ist. Es ist ein paar Monate alt, aber ich habe es erst jetzt entdeckt. Er spricht offen aus, dass das Wichtigste, was aus seiner Sicht nun ansteht, sei

“deconstruct the majority [population] so thoroughly that it can never be called the majority again.”

Ende des Zitats. Und dies ist die Agenda der Multikulturalisten in allen westlichen Ländern. Täuschen Sie sich nicht. Ich habe ihm eine Erwähnung in meinem Buch „Defeating Eurabia“ gewidmet:

Thomas Hylland Eriksen, Professor für Sozialanthropologie an der Universität Oslo, leitet ein vom Staat gefördertes Multi-Millionen-Projekt, das abzuschätzen versucht, wie die neue multikulturelle Gesellschaft funktionieren wird. Er ist ein Karrieremultikulturalist und eine intellektuelle Berühmtheit in seinem Land, trägt häufig zu öffentlichen Debatten bei und lebt, wie er selbst sagt, in einem langweiligen, weißen monokulturellen Teil der Stadt, abgeschottet von den Auswirkungen kultureller Diversität. Hylland Eriksen hat den Tod (westlicher) Nationalstaaten proklamiert, als würde er Vergnügen daraus ziehen, und hat festgestellt, dass der Nidaros-Dom, die berühmteste Kirche des Landes, in unserer multikulturellen Gesellschaft nicht länger als nationales Symbol dienen sollte.

Herr Eriksen hatte einen Streit mit Ole Jørgen Anfindsen, der die zweisprachige Qualitätswebsite HonestThinking.org betreibt und vor den Auswirkungen unkontrollierter Masseneinwanderung warnt. Nach Hylland Eriksen

„bestehen Kosmopoliten auf einer Welt, die aus mehr Farben als nur schwarz und weiß besteht. In einer solchen Welt sind die Probleme, vor denen Ole Jørgen Anfindsen warnt, nicht nur kleinlich, sondern irrelevant.“

Vor welchen Problemen warnt denn Herr Anfindsen? Nun, er hat Berechnungen veröffentlicht, wonach bei gleichbleibender Einwanderung die einheimischen Norweger innerhalb von zwei Generationen eine Minderheit in ihrem eigenen Land sein werden. Angesichts der Tatsache, dass ethnische Gruppen, die im eigenen Land in die Minderheit gedrängt werden, schwere Zeiten durchmachen, und dass sie in jedem Falle dann verfolgt werden, wenn die Neuankömmlinge Moslems sind, sollte man annehmen, dass dies eine interessante Information ist. Für die selbsternannten „multikulturellen Kosmopoliten“ aber ist es „kleinlich und irrelevant“, auch nur die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass dies ein Problem darstellen könnte. Eriksen nennt Anfindsen „dumm und ignorant“ und deutet an, dass

„Anfindsens Agenda von einer Art pervertierten Christentums (er hat einen christlichen Hintergrund) inspiriert ist“.

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von Fjordman   

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Veröffentlicht in: The Brussels Journal, 21. September 2008

Übersetzung von Thatcher/schattenkoenig
 
Während das Scharia-Recht offizielle Anerkennung als Teil des britischen Rechtssystems gefunden hat und Moslems stolz von der Eroberung der westlichen Welt reden, ist eine britische Frau wegen einer vermutlich “rassistischen” Puppe verhaftet worden, die sie in ihrem Fenster aufgestellt hatte. In Al-Britannien kann ein moslemischer Mann staatliche Leistungen für Kinder von mehreren Ehefrauen beanspruchen und damit prahlen, das Land zu unterwerfen und seine bisherigen Einwohner auf den Status von Bürgern zweiter Klasse oder Schlimmerem zu reduzieren, aber man kann keine “rassisch unsensible” Puppe in seinem eigenen Haus haben, erst recht nicht, wenn man weiß ist.

Inzwischen schlägt eine einflussreiche Regierungsberaterin für “ethische” Fragen vor, dass es für Leute, die an Altersdemenz leiden, eine “Verpflichtung zum Sterben” geben solle, weil sie eine finanzielle Last für den Staat seien. Man erinnere sich, dass dies ein Land ist, in dem Abdullah aus Pakistan staatliche Leistungen für alle seine vierzehn Kinder beanspruchen kann, die er mit vier Frauen hat. Ältere Briten müssen sterben, mit oder ohne “Anregung”, so dass der Staat es sich leisten kann, für all die Nigerianer und Bangladeshis zu bezahlen, die das Land überfluten. Der “Wohlfahrtsstaat” bedeutet heute nichts weiter, als dass die Einheimischen extrem hohe Steuersätze bezahlen sollen, damit ihre eigene ethnische Ersetzung und eventuelle Ausrottung finanziert wird. Das nennt sich dann “Toleranz und Verschiedenheit”.

Diese Vorfälle scheinen unzusammenhängend, doch sie sind es nicht. Lassen Sie sich nicht täuschen: Das Belästigen der Einheimischen, um sie mental zu zersetzen und jede Idee zu zerstören, die sie um der Verteidigung ihres Landes gegen fremde Kolonisierung willen hegen, ist eine mit Absicht verfolgte Strategie auf Seiten der Behörden und der herrschenden multikulturalistischen Oligarchie, ob man diese nun mit der Labour Party oder mit der Europäischen Union identifiziert (beides wäre korrekt). Natürlich spielt sich dies in der gesamten westlichen Welt ab, nicht nur in Großbritannien, doch Großbritannien ist erwiesenermaßen das schlimmste Beispiel von allen. Verhaftungen wegen “rassistischer” Puppen sind mir nicht einmal aus Schweden, Belgien oder al-Kanada bekannt, und diese Länder sind allesamt Fälle von selbstmörderischem Multikulturalismus. Großbritannien ist im Jahr 2008 nach Christus nicht mehr das Land, das uns allen Shakespeare oder Newton gab; es ist das weltgrößte Freiluftgefängnis; ein vergrößertes marxistisches Umerziehungslager; eine Horrorgeschichte, in der die Behörden einen kulturellen und demographischen Krieg gegen das einheimische Volk führen. Die einzige gute Nachricht ist, dass mir auffällt, dass gebürtige Briten Tag für Tag böser werden und nicht lautlos in die Dunkelheit abtreten werden.

von Fjordman

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Veröffentlicht in The Brussels Journal, 17. September 2008.

Übersetzung von Thatcher/schattenkoenig

Diese Geschichte ist äußerst ernst gemeint. Die Europäische Union ist jetzt an dem Punkt angelangt, das zu tun, worauf sich erfahrene Bürokraten schon vor Jahren in Treffen mit islamischen Nationen geeinigt haben, wie es Bat Ye’Or in ihrem Buch über Eurabien dokumentiert hat: Scharia-Recht in europäischen Ländern offiziell anerkennen.

Ein Zitat aus dem Blog “Gates of Vienna”, 16. September 2008:

Moslems, die in den Ländern der EU leben, werden in Zukunft in der Lage sein, sich nach schariatischem Recht scheiden zu lassen. Das glaubt die EU-Kommission, die empfiehlt, dass ein Ehepaar wählen können sollte, dem Recht welchen Landes sie im Fall der Scheidung folgen wollen — solange sie irgendeine Art von Verbindung zu dem Land haben, für das sie sich entscheiden. Aufgrund dänischer Opt-out-Vorkehrungen wird diese EU-Regelung sich nicht direkt auf Dänemark auswirken. Doch der Sprecher der dänische Volkspartei, Morten Messerschmidt, ist immer noch sehr besorgt wegen dieses Vorhabens: “Es ist eine komplett schwachsinnige Idee, dass die Kommission die Möglichkeit gewährt, unmenschliches Scharia-Recht in der EU anzuwenden”, sagte er MetroXpress.

Ein Zitat von Serge Trifkovic aus dem Chronicles Magazine-Blog, 16. September 2008:

Britische Zeitungen berichten, dass Scharia-Recht offiziell in Großbritannien in Kraft gesetzt worden ist, indem Scharia-Gerichten die Macht gegeben wurde, Fälle nach moslemischem Zivilrecht zu regeln, bemerkenswerterweise auch bei Fällen, wo es um das Schlagen von Ehefrauen geht. Gordon Browns Labour-Regierung “hat in aller Stille die Machtübertragung an Scharia-Richter abgesegnet, so dass sie Fälle von Scheidung und Finanzstreitigkeiten bis hin zu häuslicher Gewaltanwendung entscheiden dürfen.” Besonders alarmierend ist die Tatsache, dass islamische Entscheidungen ab jetzt mit der vollen Macht des Justizsystems, durch die County Courts oder den High Court, vollstreckbar werden. [...]

Entgegen dem christlichen Konzepts von Legitimität der Regierung (Röm 13,1) verurteilt der Islam die Akzeptanz jeder anderen Form des Rechts (als der Scharia, A.d.Ü.) als Rebellion gegen Allahs Oberhoheit (Koran 5;50). Moslems glauben, dass die Scharia als Richtschnur für die Gültigkeit jeglichen positiven Rechts verwendet werden solle. Christus anerkannte die Herrschaft der menschlichen Regierung als legitim, als er sagte: “Gebt daher dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist” (Matthäus 22;21). Im Islam gibt es dagegen keine solche Unterscheidung zwischen Weltlichem und Göttlichem. Die Scharia ist mitnichten ein “religiöses Gesetz”, sondern eine Vermischung von politischer Theorie und Strafrecht, das die Bestrafung von Übertretern durch das Schwert des Staates vorsieht. Um legitim zu sein, muss alle politische und gesetzgeberische Macht bei denen liegen, die Allahs Autorität und seinem offenbarten Willen gehorchen, der durch seinen Propheten herabgesandt wurde (Koran 5;59). Die Scharia soll auf die ganze Menschheit angewendet werden, so wie der Koran für die ganze Schöpfung gilt. Alles Recht, das damit nicht vereinbar ist, ist null und nichtig, und zwar nicht nur für Moslems, sondern für die gesamte Menschheit. Juden, Christen und Heiden sind ebenfalls der Scharia unterworfen, und vom Standpunkt Mohammeds her können sie sich nicht auf die Urteile und moralischen Prinzipien vorheriger Offenbarungen berufen (Koran 4;60). Der Rückgriff auf jede andere Autorität ist nicht nur ungerechtfertigt, sondern satanisch. Die Nichtmoslems sind in allen Angelegenheiten nach den Gesetzen des Islam zu richten, “ob ihnen das gefällt oder nicht, ob sie zu uns kommen oder nicht”. Die Scharia steht über der Vernunft, über dem Gewissen, über der Natur. Ihr fehlender Anspruch an moralische Grundlagen ist ausdrücklich festgeschrieben: es gibt keinen “Geist des Gesetzes” im Islam, keine Würdigung der Konsequenzen von Taten. Weder die Offenbarung noch die Tradition dürfen in Frage gestellt werden, geschweige denn dürfe irgendein anderer juridischer Standard angewendet werden — auf keinen Fall dürfe man sich auf ein “Naturrecht” berufen, das der Mensch als solcher inhärent besäße. (Koran 5;45)

von Fjordman

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Veröffentlicht unter dem Titel “Democracy Not Working”  in Democracy Reform, 11. September 2008.

Übersetzung aus dem Englischen: BeforeDawn

Meiner Meinung nach funktioniert gegenwärtig das demokratische System in keinem westlichen Land in angemessener Weise. Es ist mehr oder weniger tot in Westeuropa, wo ja der größte Teil der wirklichen Macht den nicht aus Wahlen hervorgegangenen Körperschaften der Europäischen Union übertragen wurde. Praktisch alle westlichen Länder haben die Kontrolle über ihre Grenzen verloren. Dies ist keine Situation, die sich auf Dauer durchhalten lässt. Um welches politische System es sich auch handelt, Demokratie, Diktatur, Republik, Monarchie oder was immer, ein Land, das keine Kontrolle mehr über sein Territorium hat, wird unvermeidlich untergehen.

Diese Situation ist noch verschlimmert worden dadurch, dass die Globalisierung der Transportwege unsere Nationen einem Druck aussetzt, der noch vor wenigen Jahrzehnten undenkbar gewesen wäre. Als die ersten christlichen Evangelien am Ende des ersten nachchristlichen Jahrhunderts niedergeschrieben wurden, hatte das Römische Reich eine Bevölkerung von etwa 60 Millionen Menschen. Diese Zahl entspricht in etwa dem jährlichen weltweiten Bevölkerungswachstum am Anfang des 21. Jahrhunderts. Mit anderen Worten: die gesamte Weltbevölkerung wächst jedes Jahr um ein weiteres Römisches Reich.

Für solche Zahlen ist unser politisches System nun einfach nicht eingerichtet. Eine grundlegende Veränderung ist nötig, andernfalls wird sein Zusammenbruch zu Bürgerkrieg oder Diktatur oder beidem führen. Des Weiteren ist die Lage dadurch gekennzeichnet, dass vor allem linke Parteien bewusst Muslime und andere Migranten importieren, weil sie überwiegend links wählen. Es ist doch offensichtlich, dass ein politisches System sich nicht auf Dauer halten kann, das seinen Gegnern die Tore öffnet. Wenn ich hier jetzt die Demokratie kritisiere, soll das nicht signalisieren, dass ich an eine Herrschaft der Eliten glaube. Ich kritisiere sie, weil sie offensichtlich keine automatische Garantie bietet für Meinungsfreiheit und Unverletzlichkeit von Leben und Eigentum, welche ja die eigentlichen Kennzeichen der Freiheit sind.

Ein weiteres Problem der Demokratie ist, dass sie durchaus nicht immer die besten Voraussetzungen für langfristige Entscheidungen bietet, weil Menschen dazu neigen, den kurzfristigen Gewinn vorzuziehen. Dennoch glaube ich, dass die Bürger eines Staates eine wirkungsvolle Einflussmöglichkeit haben müssen, um verhindern zu können, dass absolute Herrscher die Macht an sich reißen, um sie zu missbrauchen. Dass die EU, in der die herrschenden Eliten alle Beschränkungen ihrer Macht mit großem Geschick beseitigt haben, schon zu weit in diese Richtung abgedriftet ist, ist klar zu sehen.

Das demokratische System hat unübersehbar Schwächen, aber es hat doch weitgehend funktioniert, solange das Gefühl herrschte, es existiere ein Demos, ein Volk mit einer gemeinsamen Identität und mit gemeinsamen Zielen. Jetzt aber werden wir Zeuge der allmählichen Auflösung dieses Demos, und zwar fortschreitend von oben nach unten. Einflussreiche Gruppen sehen oft mehr Gemeinsamkeit mit den Eliten anderer Länder als mit der Mehrheit der Bürger ihres eigenen Landes. Wer den Glauben verloren hat, dass die eigene Nation etwas Spezifisches mit einer besonderen Kultur ist, für den ist sie nur noch ein Werkzeug zum Erwerb von Macht, ein Sprungbrett für die persönliche globale Karriere. Wer keine dem politischen Kalkül vorausgehende Loyalität mehr gegenüber dem Nationalstaat empfindet, wer keine emotionalen Bindungen an ihn oder auch nur ein pragmatisches Interesse an seinem Erhalt hat, für den ist das demokratische System nur ein bloßes Vehikel zur Begünstigung in- und ausländischer Freunde, zur Austeilung von Geschenken an die Wähler, in der Hoffnung auf eine lukrative internationale Karriere. Er wird kaum moralische Bedenken haben, Wähler einfach aus dem Ausland zu importieren, um für sich selbst den Machterhalt zu sichern, oder weil seine Geschäftsfreunde, die ihn finanziell unterstützen, es so erwarten.

Dieser Prozess ist mit der technologischen Globalisierung verknüpft, aber im sich selbst hassenden Westen ist er weiter vorangeschritten als in irgendeiner der anderen Kulturen. Die normalen Bürger, die sich noch mit ihren Nationalstaaten identifizieren, wählen auf diese Weise unablässig Politiker, die ihr Vertrauen missbrauchen. Da die Eliten sich wenig mit den Nationen identifizieren, denen sie eigentlich dienen sollen, werden die Verhältnisse umso schlimmer, je mehr Macht ihnen übertragen wird, wie es in Europa ja bereits geschehen ist. Korruption und Inkompetenz wird es immer geben. So gibt es gelegentliche Korruptionsfälle bei charakterschwachen Individuen in Führungspositionen. Kommt es aber dort beständig und immer wieder zu Fällen von Korruption, dann liegt der Mangel im System. Und ernste Mängel weist jetzt unser politisches System auf.

Eine einfache Lösung dieses Problems sehe ich nicht. Der wichtigste Aspekt, den man im Auge behalten muss, ist, dass die Demokratie ein Mittel ist, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Allzu viele Menschen aber verwechseln jetzt das Mittel mit dem Ziel. “Demokratie“ ist heutzutage so etwas wie ein an sich erstrebenswertes Gut, das ein jeder haben will, etwa so wie Sex oder Schokolade. Aber es gibt keinen rationalen Grund anzunehmen, dass Demokratie in Form des allgemeinen Wahlrechts in jedem Fall gut sei und in allen Situationen mit gleichem Erfolg angewendet werden könne, was einer der großen Fehler ist, den die Amerikaner im Irak gemacht haben. Jedes politische System muss an erster Stelle das physische Überleben der Gemeinschaft, der es dient, dauerhaft sicherstellen. Danach kommt die bestmögliche Sicherung des Wohlstandes und der Freiheit dieser Gemeinschaft. Wenn ich mir jedoch die heutige Situation in den Ländern des Westens anschaue, dann sehe ich nicht, dass die Demokratie durchgehend unsere Freiheit oder unseren Wohlstand sichert, und in vielen Fällen funktioniert sie so schlecht, dass sie sogar unser Überleben bedroht. Um unsere Existenz andauernd zu sichern, ist es vielleicht nötig, in die Werkzeugkiste zu greifen und die Demokratie mit weiteren, neuen Werkzeugen auszustatten.

von Fjordman

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Übersetzung von Eisvogel

Original vom 7. August 2007 in Gates of Vienna: The West in the 21st Century – Developed or Developing Nations?

In der Debatte darüber, wie die Beziehung zwischen dem alten Westen – Europa – und dem neuen Westen – USA, Kanada, Australien und Neuseeland – im 21. Jahrhundert aussehen wird, sehen es viele als gesichert an, dass große Teile Europas an den Islam fallen werden und dass viele einheimische Europäer in den neuen Westen fliehen und sich dort niederlassen werden. Es gibt jedoch auch ein anderes theoretisch mögliches Szenario, das nur sehr wenig diskutiert wird. Was, wenn das Gegenteil passiert?

Schon heute fliehen Europäer in diese Nationen, aber ich glaube, sie werden, wenn sie erst einmal dort sind, entdecken, dass die Probleme, vor denen sie geflohen sind, in ihren neuen Heimatländern schon da sind. Manche davon sind dort sogar noch schlimmer, insbesondere, da viele der Fliehenden weiß sind und feststellen werden müssen, dass Weiße in diesen Ländern ein verschwindender Faktor sind und die Feindseligkeit gegenüber Weißen zunimmt.

Ich habe mir vor ein paar Jahren ernsthaft überlegt, in die USA oder in ein anderes englischsprachiges Land auszuwandern. Ich verurteile Europäer, die das tun, nicht, aber für mich persönlich ist das heute eine weniger attraktive Vorstellung als damals. Zuallererst weil ich glaube, dass es in Europa immer noch etwas zu tun gibt, und zweitens weil meiner Ansicht nach die Länder des neuen Westens den Moslems auch nicht kraftvoll widerstehen, ausgenommen vielleicht Australien. Und schlussendlich, weil ich weiß bin, und weil ich, je mehr ich über die Situation in den USA, Kanada und Neuseeland lese, immer weniger das Gefühl habe, dort hinziehen zu wollen. Ehrlich gesagt bin ich mir auch nicht sicher, ob weiß sein in den USA eine Zukunft hat. Vielleicht gibt es gar keinen Grund vom alten Westen in den neuen Westen zu ziehen, weil die meisten unserer Probleme gemeinsame Probleme aller westlichen Nationen sind. Tatsächlich könnte man sogar sagen, dass man den Westen gar nicht so sehr als etwas mit einer gemeinsamen Zivilisation betrachten kann, sondern als etwas mit gemeinsamen Problemen. 

Wir sind definitiv Zeugen des Endes der westlichen Weltordnung, wie ich auch schon früher ausgeführt habe. Das bedeutet nicht notwendigerweise das Ende des Westens an sich, obwohl manche Pessimisten auch das glauben. Nach Ansicht des Bloggers Conservative Swede werden Menschen europäischer Herkunft die globalen Juden des 21. Jahrhunderts werden, die in jedes Land ziehen, das ihnen Einlass gewährt, während Deutschland, Italien und Großbritannien von Nigerianern und Kurden bevölkert sind. 

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von Fjordman

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Original vom 31. Juli 2007 in The Brussels Journal: The Death of Sweden

Übersetzung von Eisvogel

Ich werde immer noch gefragt, warum ich als Norweger mehr über Schweden schreibe als über mein eigenes Land. Zuerst einmal: Ich schreibe manchmal auch über Norwegen. Und zweitens: Wenn man sich nur die Hauptstädte ansieht, könnte Oslo durchaus die schlimmste Stadt in Skandinavien sein. In praktisch jeder anderen Hinsicht ist jedoch Schweden schlimmer. Und ja, es ist Wort für Wort so schlimm wie ich sage.

Der Hauptgrund, warum ich so viel über Schweden schreibe, ist, dass es das totalitärste Land in der westlichen Welt ist und daher anderen als Warnung dienen sollte. Der zweite Grund ist, dass Schweden wie auch mein eigenes Land heutzutage etwas “liebevolle Strenge” braucht. Zu viele Schweden klammern sich immer noch an den Mythos des “schwedischen Modells”, während ihr Land sich unter ihren Füßen auflöst. Wenn Schweden, die Nation, gerettet werden soll – wenn das überhaupt noch möglich ist, wessen ich mir nicht sicher bin – dann muss Schweden, der ideologische Leuchtturm für die Menschheit, zerschlagen werden, denn die Selbstgefälligkeit blockiert den gesunden Menschenverstand.

Auf der Nachrichtenseite The Local wird berichtet, dass das Haus eines Richters, der sich mit Anhörungen von Einsprüchen seitens Migranten befasst, von Linksextremisten verwüstet wurde. Drohungen wurden an die Wände gesprüht, rote Farbe wurde über die Stufen ausgegossen und vor dem Haus wurde eine Axt zurückgelassen. “Wenn ein Richter an einem schwedischen Gericht derartigem Vandalismus an seinem Heim ausgesetzt ist, ist das natürlich sehr ernst zu nehmen” sagte Ingvar Paulsson, der Vorsitzende des Verwaltungsgerichts im Distrikt Gothenburg. Die Gruppe Antifascistisk Action (AFA) schreibt auf ihrer Homepage, dass die Lage irakischer Asylsuchender den Angriff motiviert habe. Die schwedische Migrationsbehörde hatte verfügt, dass sie abgeschoben werden sollten, wenn sie nicht nachweisen könnten, dass gegen sie persönlich eine Bedrohung vorliege.
Hier sollte festgehalten werden, dass Schweden allein im Jahr 2006 fast so viele Asylanträge von Irakern bewilligte wie alle anderen europäischen Länder zusammen. Einheimische Schweden, die in einem Land leben, das vor nur 30 Jahren eines der ethnisch homogensten Länder war, werden innerhalb weniger Jahrzehnte zur Minderheit im eigenen Land werden, wenn der derzeitige Trend anhält. Schweden zerstört sich mit einer in der Menschheitsgeschichte noch nie da gewesenen Geschwindigkeit selber, aber für die Linksextremisten ist das immer noch nicht schnell genug.
 

AFA brüstet sich offen zahlreicher Attacken gegen Personen, deren vollständige Namen und Adressen sie auf ihrer Website veröffentlichen. Ihren Angaben zufolge tun sie das, um gegen kapitalistische Ausbeutung und für eine globale klassenlose Gesellschaft zu kämpfen. Ihre Logik geht ungefähr so: Wenn man gegen die Einwanderung von Moslems protestiert, leidet man an Islamophobie, was fast das gleiche ist wie Fremdenfeindlichkeit, was wiederum fast das gleiche ist wie Rassismus. Und Rassisten sind fast Faschisten und Nazis, wie wir alle wissen, und sie sollten nicht das Recht haben, ihre Stimme in der Öffentlichkeit zu erheben. Wenn man also dagegen protestiert, von Moslems angegriffen oder vergewaltigt zu werden, ist man böse und muss zum Schweigen gebracht werden. Wenn ein einheimischer Schwede oder eine Schwedin richtig großes Glück hat, wird er oder sie zuerst von Moslems überfallen oder verprügelt und dann ein zweites Mal von den eigenen linksextremistischen Landsleuten geschlagen, weil er sich dagegen verwehrt hat, das erste Mal geschlagen zu werden. Der Staat tut natürlich so gut wie nichts, um das eine oder das andere davon zu verhindern. Einheimische Schweden, die sich gegen eine Masseneinwanderung aussprechen, die sie innerhalb von ein paar Generationen zu einer Minderheit im eigenen Land macht, sind bereits als “Rassisten” einsortiert, und Rassisten stehen in praktisch jeder Hinsicht außerhalb des Schutzes des Gesetzes.

Nach Ansicht mancher Beobachter ist islamophober Hass in Europa im Ansteigen begriffen. Schauen wir mal, was “rassistischer Hass” ist. Das Folgende wird als offizielles Beispiel dafür angeführt, was in Schweden als islamophobes Hassverbrechen gilt:

Eine moslemische Familie fragt bei einer schwedischen Nachbarschaftshilfe an, ob es möglich sei, etwas anderes als Schweinefleischwürstchen zu bekommen. Linda antwortet darauf: “Nein, wir leben in Schweden.” Die Familie fragt nach, was sie damit meine. Linda wiederholt: “Wir leben in Schweden und Sie müssen das respektieren.” Der Familienvater sagt darauf: “Wir respektieren Sie, aber können Sie uns nicht auch respektieren?” Linda erwidert dann “Nein, leider nicht.”, lacht und geht weg.

Vergleichen Sie das mit einem Beispiel aus dem Jahr 2006, als der Justizminister Göran Lambertz seine vorläufigen Ermittlungen bezüglich Antisemitismus in der großen Moschee in Stockholm einstellte. Er schrieb

“Die vorliegenden Aufzeichnungen enthalten massiv herabwürdigende Äußerungen über Juden, die unter anderem durchweg als Brüder von Affen und Schweinen bezeichnet werden.” Darüber hinaus wurde ein Fluch über Juden ausgesprochen und “ein Aufruf zum Dschihad, die Juden zu töten, wobei Selbstmordattentäter – die als Märtyrer gefeiert werden – die effektivste Waffe dafür seien.”

Lambertz war der Ansicht, dass

“die kürzlich erwähnten Äußerungen trotz ihres Inhalts nach schwedischem Recht nicht als Aufstachelung zum Hass gegen eine ethnische Gruppe betrachtet werden können.”

Er schlussfolgerte, dass die vorläufigen Ermittlungen eingestellt werden sollten, weil man die Hetze gegen Juden im Nahostkonflikt begründet sehen könne.

 

Dieser doppelte Standard beschränkt sich nicht nur auf Juden. Dahn Pettersson, ein Lokalpolitiker, wurde zu einer Geldstrafe von 18.000 Kronen [rund 1.940 Euro] verurteilt, weil er geschrieben hatte, dass 95 Prozent des Heroins von Albanern aus dem Kosovo ins Land gebracht werden.

“Es ist niemals eine ethnische Gruppe, die Verbrechen verübt. Es sind Individuen oder Gruppen von Individuen”

sagte der Ankläger Mats Svensson vor dem Gericht, das Pettersson wegen “Agitation gegen eine Minderheit” verurteilte. Svante Nycander, der frühere Herausgeber der Tageszeitung Dagens Nyheter, äußerte, dass

“das Urteil im Bezirksgericht von Malmö die Meinungsfreiheit beschädigt. Viele werden es als Beweis dafür ansehen, dass die Behörden vor unbequemen Wahrheiten Angst haben und dass sie, weil es ihnen an Gegenargumenten fehlt, diejenigen bestrafen, die offen sprechen.”

In Schweden ist es ein Verbrechen, zu sagen, dass hinter einem Großteil des europäischen Drogenhandels albanische Moslems stehen (was eine Tatsache ist). Über die einheimische Bevölkerung abfällige Bemerkungen zu machen, ist hingegen voll in Ordnung.

Bexhet Kelmeni ist kosovoalbanischer Herkunft und lebt in Malmö, der drittgrößten Stadt des Landes, die aller Voraussicht nach in wenigen Jahren zur ersten skandinavischen Stadt mit einer islamischen Bevölkerungsmehrheit werden wird. Er ist der Ansicht, dass es wichtig ist, dass jetzt festgelegt ist, dass Dahn Pettersons Äußerungen kriminell sind.

“Ich schäme mich, dass es solche Politiker gibt“, sagt Kelmeni, der den Anspruch erhebt, mit Hunderten von Albanern in Kontakt zu stehen, die sich alle dadurch beleidigt fühlen. “Er muss mehr über die albanische Kultur lernen” so Kelmeni.

Was er nicht sagt, ist, dass viele der verbleibenden Schweden in Malmö – Einheimische, die aufgrund von ungezügelter Gewalt und Schikane schon seit Jahren die Stadt verlassen oder vielmehr fliehen – tägliche Lektionen in albanischer Kultur erhalten.

Feriz and Pajtim, Mitglieder einer albanischen Gangsta-Schlägerbande in Malmö, erklären wie sie Leute in der Innenstadt überfallen. “Wir kreisen ihn ein und schlagen und treten ihn so lange, bis er sich nicht mehr wehrt“, sagt Feriz. Sie sind gegenüber den Opfern immer in der Überzahl. Ist das eigentlich nicht feige? “Ich habe das auch schon von vielen gehört, aber ich finde das nicht. Es geht doch einfach nur darum, dass sie keine Chance haben sollen.” Sie zeigen keinerlei Anteilnahme für ihre Opfer. “Wenn sie verletzt werden, dann sind sie selber daran Schuld, weil sie schwach sind.” sagt Pajtim achselzuckend. “Viele von uns waren in Banden, die im Kosovo gegen die Serben kämpften. Wir haben Gewalt im Blut.” Sie geben die Schuld für ihre Überfälle, die sie angeblich begehen, weil sie gelangweilt sind, den Politikern. Wenn der Staat ihnen etwas zu tun bieten würde, würden sie vielleicht aufhören, Leute zu attackieren. Aber ist der Mangel an Freizeitaktivitäten wirklich der einzige Grund, aus dem sie Leute angreifen? “Nein, es macht auch Spaß.” sagt Feriz.
 
Kriminelle Albanerbanden geben also freimütig zu, dass sie Schweden tätlich angreifen, aber Schweden können nicht andeuten, dass es kriminelle Albanerbanden gibt. Das ist wirklich rassistisch.
 
Die Welle von Raubüberfällen, die Malmö erlebt, ist Teil “eines Krieges gegen die Schweden.” Das ist die Erklärung, die junge Räuber mit Migrationshintergrund dafür abgeben. “Wenn wir in der Stadt sind und Leute ausrauben, führen wir einen Krieg, einen Krieg gegen die Schweden.” Diese Äußerung wurde mehrmals wiederholt. “Macht heißt für mich, dass die Schweden mich ansehen, dass sie auf dem Boden liegen und mir die Füße küssen. Wir rauben jeden Tag, so oft wir wollen und wann immer wir wollen.” Die schwedischen Behörden haben praktisch nichts unternommen, das zu unterbinden.
 

Gibt es also keinen Rassismus in Malmö? Doch, es gibt einige hässliche Fälle von Islamophobie. Ein Busfahrer wurde wegen Diskriminierung und Hass vom Dienst suspendiert, nachdem er angeblich versucht hatte, eine Frau daran zu hindern, in den Bus einzusteigen, weil diese eine Burka trug. Nach dem Autor Mats Wahl verursacht Brandstiftung an Schulen Kosten in Höhe von mehr als 300 Millionen Kronen [rund 32,4 Mio. Euro] pro Jahr. Eine inoffizielle Umfrage in schwedischen Stadtverwaltungen ergab, dass im ersten Halbjahr 2006 mindestens 114 solcher Fälle von Brandstiftung registriert wurden, die exakten Zahlen waren schwer zu ermitteln. Allein im Jahr 2002 gab es an mindestens 139 Schulen Fälle versuchter Brandstiftung. Björn Vinberg von der Feuerwehr in Malmö sagt, es sei erniedrigend, wieder und wieder in den gleichen Einwanderervierteln Feuer löschen zu müssen, während Schulkinder einen auslachen und gleich danach das nächste anzünden. Zweifellos muss das ein Protest gegen die institutionalisierte und um sich greifende Islamophobie in der schwedischen Gesellschaft sein.

 

In einem Land, in dem die Steuerrate über 60% liegt und damit höher ist als in fast allen Ländern des Planeten außer vielleicht Nordkorea – wo es zufälligerweise fast genau so viel Redefreiheit gibt wie in Schweden – werden die Einheimischen tagtäglich von Migrantengangs angegriffen, der Staat jedoch scheint nicht gewillt sein, irgendetwas zu unternehmen, um das zu unterbinden. Obwohl Moslems offen damit prahlen, dass Juden und Christen Zielscheiben für sie sind, ist das kein Hassverbrechen. Aber es ist ein Hassverbrechen und Rassismus, wenn Moslems nicht immer Halal-Würstchen geboten bekommen oder wenn Muslimas nicht überall, wo sie wollen, eine Burka tragen dürfen.

 

Nach Professor Wilhelm Agrell hat Schweden heute eine Sicherheitspolitik, die auf der Annahme basiert, dass territoriale Verteidigung nicht mehr nötig ist. Militärische Ressourcen werden nur noch dafür als relevant erachtet, in weit entfernten Konflikten politisch Flagge zu zeigen, und das eigene Territorium ist zu nichts weiter als zu einem Trainingsgelände für Manöver geworden. Agrell schließt, dass

“nach Jahren der Existenzangst und schwarzen Löchern im Budget Schwedens Militär letztendlich die Flagge eingeholt und die Bestände aufgelöst hat und fahnenflüchtig wurde.”

Die wenigen Soldaten, die es noch gibt, sind an Orten wie Afghanistan und nicht in der Heimat. Jan Karlsen von der schwedischen Polizeigewerkschaft warnte 2007, dass die unterbezahlten Polizeikräfte nicht in der Lage sind, noch wesentlich länger mit dem organisierten Verbrechen und ethnischen Spannungen fertig zu werden. Währenddessen protestieren Polizeibeamte gegen eine neue Uniform, die entworfen wurde, um sie weniger aggressiv wirken zu lassen, indem Stiefel durch Halbschuhe ersetzt werden, die Waffen weniger sichtbar sind und die Hemden eine weichere, gefälligere Farbe bekommen.

 

Im Juni 2007 brachte Aftonbladet, die größte Tageszeitung Skandinaviens in einem Artikel mit dem Titel “Sommerzeit – Vergewaltigungszeit” das Ansteigen von Vergewaltigungen während des Sommers mit dem warmen Wetter in Verbindung. Die offizielle Zahl von Anzeigen wegen Vergewaltigung hat sich während einer Generation mehr als vervierfacht, bei Mädchen unter 15 Jahren sogar noch mehr. Wenn das am warmen Wetter liegt, dann nehme ich an, dass die skandinavische Vergewaltigungswelle von der globalen Erwärmung verursacht ist. Die Tatsache, dass viele der Verdächtigen einen islamischen Hintergrund haben, was auch durch Statistiken im Nachbarland Norwegen bestätigt wird, ist zweifellos rein zufällig. Die Zahl der Vergewaltigungen pro Kopf sind in der norwegischen Hauptstadt Oslo inzwischen sechs mal so hoch wie in New York.

 

Wie die Journalistin Karen Jespersen berichtet, hat Helle Klein, die von 2001 bis 2007 politische Chefredakteurin von Aftonbladet war und ein ehemaliges Mitglied der sozialdemokratischen Jugendorganisation ist, gesagt: “Wenn die Debatte darauf hinausläuft, dass die Probleme von Flüchtlingen und Einwanderern verursacht werden, dann wollen wir sie nicht.” Meinungsumfragen haben ergeben, dass zwei von drei Schweden daran zweifeln, dass der Islam mit der schwedischen Gesellschaft vereinbart werden kann, aber nicht eine einzige im Parlament vertretene Partei steht der Einwanderungspolitik ernsthaft kritisch gegenüber, und es gibt praktisch keine wirkliche Debatte über Multikulturalismus und Islam.

 

Während einer Demonstration in Stockholm, die 2006 von islamischen und antirassistischen Organisationen veranstaltet wurde, stand Helle Klein vor einem Plakat mit der Aufschrift “Ein Schweden für alle – Stoppt die Nazi-Gewalt”, während sie eine Rede hielt, in der sie vor Islamophobie in den Medien warnte. “Schweden für alle” hört sich auf Schwedisch fast gleich an wie “Schweden für Allah”. Wenn führende Mitglieder der politischen und Medieneliten Islamophobie mit Nazismus assoziieren, während sie über die Gewalt von Moslem-Gangs in ihrem eigenen Land schweigen, liefern sie linksextremistischen Gruppierungen wie AntiFascistisk Aktion die verbale Munition für ihre Angriffe auf Kritiker der Masseneinwanderung.

 

Die Brüderschaft, eine Organisation der Christlichen Sozialdemokraten, pflegt freundschaftliche Beziehungen mit der Muslimbruderschaft gerade so wie Kleins schwedische Sozialdemokratische Partei sie vor dem Zweiten Weltkrieg zu faschistischen und Naziregimes pflegte. Helle Klein hat in ihren Leitartikeln zu Sympathie für die Terrororganisation Hamas, dem palästinensischen Ableger der Muslimbruderschaft, aufgerufen, während sie vor der Bedrohung für den Weltfrieden warnt, die von israelischer Aggression und der christlich zionistischen Rechten in den USA ausgeht. Hamas ist eine faschistische Organisation, die offen zum Massenmord an Juden aufruft. Die Ironie, die dahinter steckt, wenn man von “Nazi-Gewalt” spricht, während man Sympathie für eine Organisation zeigt, die zu Ende bringen möchte, was die Nazis begannen, fällt Frau Klein offenbar nicht auf. Sie studiert zurzeit, um Pfarrerin der Kirche von Schweden zu werden. Ihr Urgroßvater war ein Rabbi.

 

Die Kirche von Schweden hat ihre Bereitschaft angekündigt, gleichgeschlechtlichen Paaren die kirchliche Hochzeit zu gewähren, möchte aber, dass die Ehegesetze in “Lebensgemeinschaftsgesetze” umbenannt werden. Wie Klein sich vorstellt, die Unterstützung für gleichgeschlechtliche Eheschließung mit der Unterstützung für islamische Terrororganisationen, die Schwule töten wollen, zu vereinbaren, schafft mich. Aber ich bin sicher, sie wird sich etwas einfallen lassen.

 

Der britische Autor Paul Weston glaubt, dass das nationale Herz Großbritanniens aufgehört hat zu schlagen:

“Unsere nationale Seele schwebt unentschlossen über dem Operationstisch. Das Notfallteam wurde gerufen, aber die politisch orientierte Zentrale des Krankenhauses hat ihm mitgeteilt, dass es kein Problem gäbe, dass alles unter Kontrolle sei. Die Lebensretter haben etwas anderes gehört, sie eilen, um rechtzeitig anzukommen, aber andere Mitarbeiter des Krankenhauses haben die Wegweiser zum Operationssaal verdreht und die Lichter abgestellt. Es ist ein großes Krankenhaus, es bleiben nur noch Minuten, um an Ort und Stelle zu kommen, und die erbarmungslose Uhr tickt und tickt und tickt…”

Ich bin geneigt, das gleiche über Schweden zu sagen: Die schwedische Nation liegt zurzeit auf dem Totenbett. Wir können nur hoffen, dass es am Ende doch ein Leben nach dem Tod gibt.

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