Archive für Beiträge mit Schlagwort: Norwegen

Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots. Das Original Fjordman: My Afternoon With The Police erschien am 5. August 2011 auf Gates of Vienna.

Vorwort von Baron Bodissey: Die folgende Nachricht kam gerade von Fjordman herein, der hinzufügt, daß er in der nahen Zukunft in Deckung zu bleiben beabsichtigt.

Ich bin schockiert über die feindselige Behandlung, die ich von Seiten der Polizei erhielt.

Lars Hedegaard hörte meine Geschichte und merkte an, daß er nie gehört hätte, daß irgendein Zeuge in irgendeinem westlichen Land so behandelt wurde, außer in totalitären Gesellschaften wie dem Dritten Reich.

Mein Anwalt, der erfahren ist und schon viele harte Fälle erlebt hat, erwartete nicht, daß irgendetwas in der Art geschehen würde. Er nahm an, daß es relativ locker sein würde und meinte sogar, daß ich vielleicht ohne Anwalt auskommen könnte. Ich bestand darauf, daß einer zur Sicherheit anwesend war, was höchstwahrscheinlich ein wenig geholfen hat. Es wäre noch schlimmer gewesen, wenn das nicht der Fall gewesen wäre. Mein Anwalt sagte später, daß sie in meinem Fall bestenfalls am äußersten Rand dessen agierten, was man noch als legal betrachten könnte.

Ich wurde nie beschuldigt, irgend etwas Kriminelles getan zu haben, offenkundig weil ich nichts mit den Terroranschlägen zu tun hatte und sie das wissen. Und doch wurde ich ohne den geringsten Beweis irgendeines Gesetzesbruchs wie ein Mordverdächtiger behandelt.

Zu meiner völligen Überraschung mußte ich in meine Wohnung gehen, wo ein halbes Dutzend Polizisten mehrere Stunden lang alle meine DVDs durchgingen, meine alten gedruckten Reisefotografien aus früheren Jahren durchsuchten, alle meine (vielen) Bücher durchsuchten, meine Kücheneinrichtung inspizierten, alle meine Kleider durchstöberten und einen Koffer beschlagnahmten, der nichts weiter als Kleidung und einige Bücher enthielt. Sie konfiszierten auch mehrere digitale Geräte, einschließlich meiner Kamera und meines Laptops. Es ist ganz klar, daß sie Informationen über gewaltlose islamkritische Netzwerke in Europa wollten, von denen sie vermuteten, daß sie in meinem PC enthalten seien, auch wenn sie dies mir gegenüber bestritten.

Bitte denkt daran, daß die Polizei und der Polizeisicherheitsdienst (PST) anscheinend keine Ahnung hatten, wer ich war, bis ich aus eigenem freiem Willen buchstäblich an ihre Tür klopfte, obwohl ich sehr wohl wußte, daß ich danach meine Anonymität würde aufgeben müssen. Ich hatte sehr wenige Informationen über Breivik, nachdem ich ihm nie begegnet bin, etwas, das er selber zugegeben hat, dennoch übergab ich das wenige, das ich an Informationen hatte. Ich beantwortete auch ihre Fragen ehrlich, obwohl ich das technisch gesprochen nicht tun mußte.

Wenn man den Massenmedien glaubt, so war die Polizei bis ein paar Stunden nachdem ich auf dem Polizeirevier aufgetaucht war immer noch nicht sicher, ob ich wirklich Fjordman war. Sobald sie verstanden, daß dies wirklich der Fall war, trafen sie eine schnelle Entscheidung, sofort meine Wohnung zu durchsuchen und meine Computerausrüstung zu beschlagnahmen. Sie müssen zu diesem Zeitpunkt erkannt haben, daß ich überhaupt nichts mit den Terroranschlägen zu tun hatte.

Ich persönlich vermute, daß dies hauptsächlich eine politische Entscheidung war.

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Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Thoughts on the Recent Atrocities erschien am 25. Juli 2011 auf Gates of Vienna.

Wir haben zur Zeit ungewöhnlich viel Verkehr auf dieser Webseite [Gates of Vienna] wegen der Massaker, die an diesem Freitag, dem 22. Juli in der Region Oslo stattfanden. Anscheinend hat die Person, die gegenwärtig verdächtigt wird, diese Greueltaten begangen und nahezu einhundert Menschen kaltblütig getötet zu haben, Anders Behring Breivik, mich und diese Webseite in einem Buch zitiert, das er veröffentlicht hat.

Es ist in dieser Situation nur fair, daß ich einige meiner Gedanken über dieses schreckliche Wochenende veröffentliche, eines der schrecklichsten, das meine kleine Nation seit langem erlebte. Ich weiß, daß es Journalisten gibt, die im Moment mit mir in Kontakt zu treten versuchen, aber ich kann nicht jedem antworten, und ich will das auch nicht. Ich werde vielleicht in der kommenden Woche weitere Texte veröffentlichen, aber fangen wir mit diesem an. Ich schreibe normalerweise für ein internationales Publikum, aber nachdem in diesen Vorfall norwegische Opfer und ein norwegischer Täter verwickelt waren, werde ich denselben Text auch auf Norwegisch anfügen.

Nein, ich bin Anders Behring Breivik nie in meinem Leben begegnet. Er weiß nicht einmal, wie ich aussehe.

Nein, ich hatte absolut gar nichts mit den Massakern zu tun, die am Freitag im Zentrum von Oslo und auf Utøya stattfanden. Ich war nirgends in der Nähe der Schauplätze. Ich hatte vor, in einem örtlichen Kino zusammen mit einem Familienmitglied einen Film anzusehen, als ich die Nachricht erhielt, daß eine massive Explosion das Zentrum von Oslo erschüttert hat. Von diesem Moment an bloggte ich live zusammen mit nahezu einem Dutzend verschiedener Leute auf „Gates of Vienna“ bis nachdem der mutmaßliche Schütze auf Utøya gefaßt worden war.

Wie reagierte ich auf die Ereignisse, die ich an diesem Nachmittag erlebte? Mit absolutem Entsetzen und Abscheu, so wie jeder andere. Ich gebe zu, daß ich zuerst dachte, wir hätten es mit einem islamisch-dschihadistischen Anschlag zu tun, was von den Behauptungen einiger islamischer Organisationen bestätigt zu sein schien, daß sie dahinterstecken würden. Aber die Schießereien auf Utøya schienen nicht dem üblichen dschihadistischen Muster zu folgen, und im Laufe des Abends wurde langsam klar, daß wir es mit etwas anderem zu tun hatten, und mit etwas möglicherweise noch Erschreckenderem. Wer immer diese unaussprechlichen Greueltaten beging, ist ein Monster und verdient genausowenig Mitleid, wie er für seine unschuldigen, unbewaffneten Opfer hatte.

Wie fühle ich mich bei dem Wissen, daß der mutmaßliche Täter dieser Greueltaten mich in seinem vielbesprochenen Buch zitiert hat? Absolut schrecklich. Was kann ich sonst sagen? Ich muß betonen, daß ich sein sehr langes Buch oder Manifest noch nicht gelesen habe und ich gegenwärtig auch weder die Zeit noch die Nerven dazu habe. Ich kann mich nur auf dies und jenes davon beziehen, das in verschiedenen Nachrichtenartikeln zitiert wird und auf das, was andere mir laufend sagen. Er hat anscheinend recht viele Texte aus einer Vielzahl öffentlicher Quellen zitiert, von denen ich eine bin. Sein totaler Mangel an Respekt für Menschenleben ist jedoch nichts, das er von mir oder irgendeinem der anderen islamkritischen Autoren aufgeschnappt haben kann, wie Robert Spencer oder Bat Ye’or. In der Tat ist der Mangel an Respekt für Menschenleben oft einer der großen Mängel der islamischen Kultur, auf die wir ständig hingewiesen haben.

Ich habe auch niemals in einem meiner Essays zur Gewalt aufgerufen, und ich würde schätzen, daß ich unter diesem Namen zwischen einer und zwei Millionen Worten im Internet veröffentlicht habe. Ich weiß es ehrlich gesagt selber nicht, ich habe vor Jahren die Übersicht verloren. Diese Essays sind nicht verborgen. Sie sind alle offen im Internet und können von jedem mit Zugang zu einer Suchmaschine gefunden werden. Ich habe nichts zu verbergen, soweit es mich betrifft. Ich schreibe über Themen, die von der Astrophysik bis zur Geschichte der Schokolade und des Biers reichen, aber ich schreibe auch über sensible und umstrittene Themen, und ich weiß es. Wir können nicht aufhören, über belastete, aber wichtige Angelegenheiten zu schreiben. Leute wie ich haben seit Jahren vor steigenden ethnischen Spannungen gewarnt, wir haben sie nicht geschaffen. Sie wurden von galoppierender Masseneinwanderung in westliche Länder geschaffen, und solange diese galoppierende Einwanderung weitergeht, fürchte ich, daß diese Spannungen genauso weiterhin zunehmen werden. Ich wünsche dies nicht; ich warne nur davor, daß es wahrscheinlich geschieht.

Bin ich ein Extremist? Ich gebe zu, daß ich ein starkes Engagement für die Wahrheit habe. Dessen bin ich schuldig. Zum Beispiel bemerke ich, daß bis vor sehr kurzer Zeit buchstäblich niemand vom „moderaten Islam“ im Gegensatz zum „radikalen Islam“ oder „Islamismus“ sprach. Wie kommt das? Und obwohl nahezu alle großen Tageszeitungen, Fernsehstationen und führenden Politiker in der ganzen westlichen Welt uns täglich versichern, daß es einen riesigen Unterschied zwischen moderatem und radikalem Islam gibt, scheinen wenige, falls überhaupt welche, von ihnen erklären zu können, worin genau dieser Unterschied besteht. Ich finde das seltsam, und ich bin nicht der einzige.

Macht es mich sehr extrem, wenn ich darauf hinweise? Vielleicht. Aber wie erklärt man dann, daß Recep Tayyip Erdogan, der Premierminister des NATO-Mitgliedsstaates Türkei, öffentlich behauptet hat, daß es so etwas wie einen moderaten Islam nicht gibt? Immerhin ist er ein sehr, sehr moderater Moslem, der ein sehr sehr moderates moslemisches Land führt, wo Adolf Hitlers Autobiographie „Mein Kampf“ noch 2005 ein Bestseller war. Ich weiß, wie moderat Erdogan ist, weil westliche Führer uns immer an diese Tatsache erinnern. Wenn dieser außergewöhnlich moderate Mann also sagt, daß es so etwas wie einen moderaten Islam nicht gibt, dann ist er es sicherlich wert, daß man ihm zuhört?

Das Extremste, das ich an diesem Wochenende tat, war zwei Nächte lang hintereinander fast gar nicht zu schlafen, erstens wegen der schrecklichen Ereignisse, die ich gerade erlebt hatte, die mich zutiefst betroffen machten, aber auch wegen der falschen Gerüchte, die tagelang in mehreren Ländern kursierten, daß ich dieser Mann sei, der nahezu 100 Menschen massakrierte. Ich bin jetzt schon seit einigen Jahren in der Bloggerei tätig und habe in der Zwischenzeit einige öffentliche Kämpfe durchgemacht, aber ich bin nie zuvor beschuldigt worden, der schlimmste Massenmörder in der skandinavischen Geschichte zu sein. Das passiert sogar mir zum ersten Mal, und ich hoffe aufrichtig, daß es kein zweites Mal geben wird. Ich bin ein normales menschliches Wesen und habe dies nicht gerade genossen. Das Zweitextremste, das ich an diesem Wochenende getan habe, war einen alten Film anzusehen, Pinot noir-Rotwein aus Neuseeland zu trinken und ein Buch über mittelalterliche Geschichte zu lesen. Das ist zufälligerweise das Extremste, was ich an einem durchschnittlichen Wochenende tue.

* * *

På norsk:

Nei, jeg har aldri i hele mitt liv møtt Anders Behring Breivik. Han vet ikke engang hvordan jeg ser ut.

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Zuerst veröffentlicht am 23. 9. 2008  unter dem Titel “Freedom Fighting ´Fashists´” in: Atlas Shrugs .

Übersetzung aus dem Englischen: BeforeDawn

Ende 2007 und Anfang 2008 war ich in eine hitzige Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Blog Little Green Footballs und seinem Betreiber Charles Johnson verwickelt. Ich hab seitdem nicht mehr viel darüber nachgedacht, weil es zu viel Energie kostete und weil ich es für Zeitverschwendung hielt. Jedoch haben mich kürzlich stattgefundene Ereignisse veranlasst, mich noch einmal mit dieser Sache zu befassen. In Deutschland ist in der Stadt Köln eine angemeldete Demonstration gegen die Islamisierung von einer unheiligen Allianz aus eurabischen multikulturellen Eliten und linksextremen “Antifaschisten” verhindert worden. Thomas Landen schreibt hierüber in The Brussels Journal:

“Die Ereignisse in Köln vom letzten Wochenende zeigen, wogegen europäische Konservative Widerstand leisten. Eine Konferenz, die gegen den Bau einer von türkischen Radikalen betriebenen Großmoschee protestieren wollte, wurde von gewalttätigen Kriminellen verhindert, die die Unterstützung der Stadtverwaltung und der deutschen Medien gefunden hatten. Die internationalen Medien, einschließlich der sogenannten ´konservativen´, haben entweder überhaupt nicht über die Geschehnisse in Köln geschrieben oder sie haben die Konservativen als ´Neonazis´ gebrandmarkt und die Kriminellen als normale Bürger, die tapfer die Wiederkehr des Nationalsozialismus bekämpfen. Ein Beispiel für das Letztere kann man in der Londoner The Times finden.”

Hierzu das Magazin Der Spiegel: “Im Kölner Innenstadtbezirk um den Heumarkt erschienen etwa 40.000 Gegendemonstranten, viele in Clownskostümen, um die Zusammenkunft zu verhindern. Sie blockierten Nahverkehrszüge, um die Delegierten fernzuhalten, und vereitelten auch die Fahrt eines Touristenschiffs in der Gestalt eines Wals – mit dem Namen ´Moby Dick´ -, auf dem die Rechtsextremen gehofft hatten, eine Pressekonferenz abhalten zu können. Ein Sprecher von Pro Köln: ´Steine, Ziegel und Farbbomben wurden geschleudert und die Panoramafenster der Moby Dick eingeworfen´. Die Polizei beendete die Zusammenkunft nach 45 Minuten. Aktivisten von Pro Köln mussten ihre Mikrofone und andere Ausrüstung auf dem Heumarkt abbauen, während die überforderten Einsatzkräfte der Polizei versuchten, die Masse der Gegendemonstranten zurückzuhalten.”

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von Fjordman                                                   

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Übersetzung: Manfred                                         

Erstmals veröffentlicht unter dem Titel „On Deconstructing the Majority: Nothing To Do With Islam? Really?“ in The Brussels Journal, 10. Dezember 2008

Hier ist ein aufschlussreiches Interview (in norwegischer Sprache, mit englischer Übersetzung hier) mit dem führenden Multikulturalisten meines Landes, Professor Thomas Hylland Eriksen von der Universität Oslo, der Millionensummen an Fördergeldern von der Regierung für seine Projekte kassiert hat und so etwas wie eine nationale Berühmtheit ist. Es ist ein paar Monate alt, aber ich habe es erst jetzt entdeckt. Er spricht offen aus, dass das Wichtigste, was aus seiner Sicht nun ansteht, sei

“deconstruct the majority [population] so thoroughly that it can never be called the majority again.”

Ende des Zitats. Und dies ist die Agenda der Multikulturalisten in allen westlichen Ländern. Täuschen Sie sich nicht. Ich habe ihm eine Erwähnung in meinem Buch „Defeating Eurabia“ gewidmet:

Thomas Hylland Eriksen, Professor für Sozialanthropologie an der Universität Oslo, leitet ein vom Staat gefördertes Multi-Millionen-Projekt, das abzuschätzen versucht, wie die neue multikulturelle Gesellschaft funktionieren wird. Er ist ein Karrieremultikulturalist und eine intellektuelle Berühmtheit in seinem Land, trägt häufig zu öffentlichen Debatten bei und lebt, wie er selbst sagt, in einem langweiligen, weißen monokulturellen Teil der Stadt, abgeschottet von den Auswirkungen kultureller Diversität. Hylland Eriksen hat den Tod (westlicher) Nationalstaaten proklamiert, als würde er Vergnügen daraus ziehen, und hat festgestellt, dass der Nidaros-Dom, die berühmteste Kirche des Landes, in unserer multikulturellen Gesellschaft nicht länger als nationales Symbol dienen sollte.

Herr Eriksen hatte einen Streit mit Ole Jørgen Anfindsen, der die zweisprachige Qualitätswebsite HonestThinking.org betreibt und vor den Auswirkungen unkontrollierter Masseneinwanderung warnt. Nach Hylland Eriksen

„bestehen Kosmopoliten auf einer Welt, die aus mehr Farben als nur schwarz und weiß besteht. In einer solchen Welt sind die Probleme, vor denen Ole Jørgen Anfindsen warnt, nicht nur kleinlich, sondern irrelevant.“

Vor welchen Problemen warnt denn Herr Anfindsen? Nun, er hat Berechnungen veröffentlicht, wonach bei gleichbleibender Einwanderung die einheimischen Norweger innerhalb von zwei Generationen eine Minderheit in ihrem eigenen Land sein werden. Angesichts der Tatsache, dass ethnische Gruppen, die im eigenen Land in die Minderheit gedrängt werden, schwere Zeiten durchmachen, und dass sie in jedem Falle dann verfolgt werden, wenn die Neuankömmlinge Moslems sind, sollte man annehmen, dass dies eine interessante Information ist. Für die selbsternannten „multikulturellen Kosmopoliten“ aber ist es „kleinlich und irrelevant“, auch nur die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass dies ein Problem darstellen könnte. Eriksen nennt Anfindsen „dumm und ignorant“ und deutet an, dass

„Anfindsens Agenda von einer Art pervertierten Christentums (er hat einen christlichen Hintergrund) inspiriert ist“.

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von Fjordman

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Veröffentlicht am 08.10.2008 in The Brussels Journal

(Übersetzung von Thatcher/schattenkoenig)

Der führende norwegische Blog Document.no erzählt die erschreckende Geschichte, wie zwei zurückhaltende weiße Männer 2007 für deren vermuteten “Rassismus” von einem medialen Lynchmob attackiert wurden. Wie sich später herausstellte, haben die Mainstream-Medien damals längst nicht alle Informationen gebracht, die in diesem Fall von Bedeutung sind, was sie aber nicht davon abgehalten hat, diese beiden Männer fast völlig zu zerstören. Dies passierte zur gleichen Zeit, da eine anwachsende Welle des Verbrechens und der Gewalt auf die Einheimischen zurollt. Die Reaktion der Behörden auf steigende Zahlen rassistischer Gewaltakte gegen Einheimische ist gewesen, härter gegen “Rassismus” durchzugreifen – aber gegen den der weißen Einheimischen. 2005 verabschiedete das norwegische Parlament — mit der Zustimmung von 85% der Abgeordneten — ein neues Diskriminierungsgesetz, das von der damaligen Ministerin für Integration, Erna Solberg, vorbereitet worden war, die zuvor die Einrichtung eines Scharia-Rates in Norwegen gefordert hatte.

Ein Sprecher der rechtsgerichteten Progresspartei, Per Sandberg, befürchtete, dass dieses Gesetz die Rechte gesetzestreuer Bürger aufs Spiel setzen würde. Die Umkehr der Beweislast wird mit der Haftung für Ausgleichszahlungen verbunden, was bedeutet, dass unschuldige Personen riskieren, gewaltige Summen für Taten bezahlen zu müssen, die sie nicht begangen haben. Falls ein Einwanderer behauptet, ein Einheimischer habe ihn irgendwie diskriminiert oder eine diskriminierende Bemerkung gemacht, dann muss die einheimische Person den Nachweis ihrer eigenen Unschuld erbringen. Dieses harte Gesetz wurde trotz der Tatsache beschlossen, dass die meisten Einwanderer behaupteten, wenig Diskriminierung erlebt zu haben.

Später habe ich herausgefunden, dass ähnliche Gesetze in weiten Teilen Westeuropas beschlossen worden sind, angestiftet von der EU und dem Europarat (ER) in Zusammenarbeit mit internationalen moslemischen Organisationen. Das norwegische Gesetz folgte einem Anstoß des ER. Es gab faktisch keine öffentliche Debatte über dieses Gesetz, das in aller Stille vor den nationalen Wahlen im gleichen Jahr beschlossen worden war. Kein einziger Journalist hat es aufrichtig kritisiert, und die meisten erwähnten es kaum, bevor es verabschiedet wurde. Die gleichen Journalisten tendieren sonst dazu, sehr besorgt wegen der Gerichtsverfahren oder der “Menschenrechte” islamischer Terroristen, doch offensichtlich nicht wegen ihres eigenen Volkes.

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Original auf The Brussels Journal am 6. April 2008: Creating a European Indigenous People’s Movement

Übersetzung von Eisvogel

Ein amerikanischer Freund von mir hat den Vorschlag gemacht, dass einheimische Europäer eine “Bewegung indigener Europäer” gründen sollten. Ich habe erst einmal gezögert, weil mir das ein bisschen zu extrem klang. Allerdings wird in immer mehr europäischen Städten die einheimische Bevölkerung von Migrantenbanden aus ihren Nachbarschaften vertrieben. Die Einheimischen bekommen von den Behörden wenig bis gar keine Hilfe und erfahren manchmal sogar regelrechte Feindseligkeit, wenn sie mit Migrantengewalt konfrontiert sind. In einer Zeit, in der die Weltbevölkerung innerhalb weniger Jahrzehnte um Milliarden zunimmt, ist es vollkommen einleuchtend und in der Tat sogar wahrscheinlich, dass der Westen bald demographisch erdrückt wird. Nicht wenige unserer Intellektuellen scheinen sich an dieser Vorstellung zu erfreuen.

Bat Ye’Or hat in ihrem Buch Eurabia dokumentiert, wie die Europäische Union es Moslems aktiv ermöglicht, europäische Länder zu kolonisieren. Das nächste Mal, wenn führende EU-Politiker China wegen dessen Behandlung von Minderheiten verurteilen, schlage ich vor, dass die Chinesen wie folgt antworten:

“Ja, wir sind eine antidemokratische Organisation, die mit der Unterdrückung des einheimischen tibetischen Volkes befasst ist, aber Sie sind eine antidemokratische Organisation die mit der Unterdrückung der einheimischen Völker eines ganzen Kontinents befasst ist.”

Es gibt keinerlei Sympathie zwischen mir und der Kommunistischen Partei Chinas, einer Organisation, die für den Tod von zig Millionen ihrer Bürger verantwortlich ist, aber selbst die chinesischen Regierungsbehörden streben nicht vorsätzlich danach, ihr eigenes Volk durch gewalttätige Moslems zu verdrängen. Die europäischen Behörden hingegen schon.

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Original vom 23. Oktober 2007 in Gates of Vienna: The Roots of Non-Discrimination – Liberalism or Marxism?

Übersetzung von Eisvogel

[Begriffserklärung: "Liberalismus" ist die Übersetzung für den Begriff "liberalism", der im Amerikanischen eine zumindest  teilweise deutlich andere Bedeutung hat als im Deutschen, vor allem wenn man den heutigen "liberalism" dem Wirtschaftsliberalismus gegenüberstellt.  Historisch sind die Unterschiede geringer. ]

Was ist die treibende Kraft hinter der Ideologie der absoluten Gleichheit und der totalen Antidiskriminierung in der westlichen Welt? Ich habe viele verschiedene Erklärungen dafür gehört, manche beschuldigen das Christentum, die Demokratie des allgemeinen Wahlrechts, den Marxismus, die Entkolonialisierung oder – vielleicht die wahrscheinlichste Erklärung – den Nazismus und die Verwüstung, die der 2. Weltkrieg angerichtet hat. Das hat eine Ablehnung von allem und jedem hervorgerufen, was als polarisierend angesehen werden könnte – einschließlich des Nationalstaats – und hat damit die multikulturelle Ideologie ermöglicht, die ironischerweise inzwischen selbst zunehmend totalitär wird.

Der amerikanische Blogger Lawrence Auster ist der Ansicht, dass diese zivilisationsweite Vorstellung, Intoleranz sei das Schlimmste, was es gibt, und müsse eliminiert werden,

“die logische Konsequenz aus dem älteren, moderater scheinenden Liberalismus ist, nicht die aus der radikalen Linksideologie. Aber selbst wenn ich mich irre und der heutige geisteskranke Liberalismus das Kind der radikalen Linken ist, ist das bedeutungslos, weil der aus der Linken geborene Liberalismus inzwischen die Mainstream-Orthodoxie der westlichen Welt ist.”

Auster zufolge hat “Liberalismus” während der vergangenen 300 Jahre vielerlei Bedeutungen gehabt und hat der menschlichen Rasse auch elementare Wohltaten gebracht. Er unterscheidet zwischen drei Hauptstadien des Liberalismus, die sich auch gegenseitig überlappen und nebeneinander existieren können.

Der klassische Liberalismus, bei dem “alle Menschen gleich erschaffen sind”, bedeutete, dass niemand in eine andere Ordnung hineingeboren wird, niemand über oder unter anderen Menschen steht. Liberalismus bedeutete somit die Entfernung traditioneller oder willkürlicher Unterscheidungen, die Menschen auferlegt wurden. Liberalismus bedeutete Einschränkungen der Staatsmacht und eine Herrschaft des Gesetzes anstatt eine von Menschen. Er bedeutete Selbstbestimmung eines Volkes durch seine Verfassung und sein Rechtssystem.

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Originaltitel (Gates of Vienna) vom 26. Mai 2007: Destroying Our Culture

Übersetzung von Eisvogel:

Einer der Blogger, der das Essay Scharia-Unterstützer und Transvestiten aller Länder vereinigt Euch gelesen hatte, schrieb: “Solches Zeug bringt mich dazu, zu denken, dass die verf***ten Djihadis unsere Kultur wirklich zerstören sollten.”

Ok, aber was, wenn das der eigentliche Sinn der Sache war? Ich weiß, dass es einige Diskussionen über den großen Einfluss der radikalen Linken und des Kulturmarxismus auf die Schwächung des Westens gibt. Viele glauben, dass diese Schwäche vor allem durch einen allgemeinen westlichen Mangel an Selbstvertrauen verursacht ist, durch die Idee – die sogar in weiten Teilen der so genannten Rechten verbreitet ist – dass Antidiskriminierung in allen Bereichen des Lebens nicht nur die höchste sondern die einzige Tugend ist, und durch die Vorstellung westlicher Schuld an Sklaverei, Kolonialismus, globaler Erwärmung, dem Rückgang der Nashorn-Population – nun an gerade allem. Und manchmal stimme ich dieser Einschätzung zu. 

Wenn wir uns aber solche Beispiele ansehen, müssen wir uns wirklich fragen, ob Kulturmarxismus die treibende Kraft hinter allem ist. Ich habe erlebt, wie Sozialisten in vielen Ländern Moslems und ihrer Kultur gegenüber großen Respekt gezeigt haben, gelegentlich haben sie auch ihre “familiären Werte” ( Was soll das sein? Ehrenmorde?) lobend hervorgehoben. Und doch sind dies exakt die gleichen Sozialisten, die über Generationen hinweg systematisch daran gearbeitet haben, die Kernfamilie und die traditionelle Kultur in ihren Ländern zu demontieren, wobei sie sich ganz speziell darauf verlegt haben, die jüdisch-chrisliche religiöse Grundlage zu zerschlagen. Nachdem sie Jahrzehnte damit zugebracht haben, unsere Werte zu zerstören, gehen sie jetzt zum nächsten Schritt über und importieren fremde Kulturen, um “wieder herzustellen”, was sie selbst kaputt geschlagen haben. Dieser Trend ist so gewaltig, dass wir uns fragen müssen, ob er nicht vorsätzliche Politik ist.

Britische und französische Kommentatoren neigen dazu, von einem “postkolonialen Schuldkomplex” zu reden, wenn sie beschreiben, was in ihren Ländern schiefläuft. Hier ist ein Zitat des französischen Intellektuellen Alain Finkielkraut, das aus einem Interview mit der dänischen Zeitung Politiken entnommen ist:

“Diejenigen Franzosen, die Frankreich hassen, sagen, dass sie die verbrecherische französische Vergangenheit hassen und dass sie nicht glauben, dass wir in dieser modernen, demokratischen Welt weiterhin eine Nation bleiben sollten. Sie möchten den Nationalstaat auflösen. Sie hassen sich nicht selbst, aber sie sind sehr stolz darauf, dass sie die Vergangenheit hassen, weil sie sich ihren Vorfahren haushoch überlegen fühlen. Sie heucheln nicht und pflegen auch keine Vorurteile, sie möchten nur ihre Wurzeln zu Gunsten universeller Werte aufgeben. Ich habe nie viel von der Vorstellung des Selbsthasses gehalten. Ich sehe weit mehr Arroganz und Selbstverherrlichung denn Selbsthass in ihrer intensiven Kritik.”

Ich stimme da mit Finkielkraut nicht überein. Sie hassen nicht notwendigerweise sich persönlich selbst, aber sie hassen sehr wohl ihre eigene Kultur und Geschichte und möchten mit dem Islam bei der Zerstörung des Westens, der erfinderischsten Kultur der Geschichte, zusammenarbeiten. Finkielkraut weiter:

“Radikaldemokratie ist die Idee, alles habe ‘demokratisch’ zu sein, alle Unterschiede und jede Form der Hierarchie oder Trennung seien undemokratisch. Zum Beispiel denken sie, dass wir keinen Unterschied zwischen Staatsbürgern und Ausländern machen sollten. Für einen Radikaldemokraten gibt es so etwas wie einen Ausländer nicht. Deshalb kämpfen sie für eine Gesetzesänderung, die allen Einwanderern freien Zugang garantiert. Alle Einwanderer sind willkommen. Wenn man sagt, dass es nicht möglich ist, jedermann ins Land zu lassen, wird man als Rassist beschimpft. Die Radikaldemokraten sind nur ein kleines Grüppchen, aber sie haben eine Menge Einfluss, weil sie die Menschen einschüchtern können. Sie fungieren als radikales Superego für ganz Europa und besonders für mein Land.”

Auch das kann nicht vollkommen mit der kolonialen Vergangenheit erklärt werden. Schweden hat (wie auch Norwegen) keine koloniale Vergangenheit und teilt doch viele dieser Probleme. Was hat dann Schweden? Nun, Sozialismus und Radikalfeminismus im Überfluss. [Anm.d.Ü.: In Deutschland wird versucht, alles mit einem Schuldkomplex wegen der Nazizeit zu erklären, von dem manche sogar in peinlicher Opferpose meinen, er wäre uns von außen ("den Juden"?) aufgezwungen worden. Auch das hält nicht stand, wenn man den Blick über den Tellerrand in andere Länder Europas richtet]

Die Künstler Thyra Hilden und Pio Diaz projizierten Videobilder von Flammen auf 1000 Quadratmeter große Glasflächen in einem Museum der mitteldänischen Stadt Aarhus. Die “Kunst”ausstellung hieß “Stadt in Flammen – das Niederbrennen der Wurzeln westlicher Kultur”. Die Künstler versicherten, dass es sich um “kein echtes Feuer, das echte Gebäude verbrennt, handelt – sondern nur um ein ideelles Konzept von Feuer, das die historischen und ideologischen Wurzeln der westlichen Kultur verzehrt”. Teil ihrer Vision war, “ein ästhetisches Bild von der Dekonstruktion der kulturellen Wurzeln des Westens zu schaffen”, weil der Westen – wie sie sagten – “sehr aggressiv” sei, während die islamische Kultur das weit weniger wäre. Was diese “Künstler” anscheinend nicht verstehen oder was sie möglicherweise auch gar nicht kümmert, ist, dass während sie die westliche Kultur “nur” bildlich niederbrennen, die Moslems, mit denen sie zusammenarbeiten, durchaus Jahrtausende westlicher kultureller Errungenschaften [Anm.d.Ü.: Übersetzung folgt demnächst] ganz wortwörtlich niederbrennen könnten, wenn man nach ihrer geschichtlichen Vergangenheit in anderen Weltgegenden urteilt…

Einige westliche Sozialisten möchten nicht so lange warten. Der norwegische Komiker Otto Jesperson, ein Marxist mit einer langen Geschichte der Feindseligkeit gegenüber dem Christentum, sorgte für Aufregung, indem er Seiten aus der Bibel öffentlich verbrannte. Das geschah nur wenige Wochen, nachdem ein islamischer Mob wegen der Mohammed-Karikaturen die norwegische Botschaft in Syrien in Flammen gesetzt hatte. Herr Jespersen wurde von einigen Christen aufgefordert, doch auch ein paar Seiten aus dem Koran zu verbrennen, doch er weigerte sich, das zu tun. Er ist auch dafür bekannt, dass er im staatlichen Fernsehen eine amerikanische Flagge verbrannt hat. Einem britischen Schulmädchen aus Gillingham, England, wurde verboten, einen Kreuzanhänger am Halskettchen zu tragen, und zwar mit der Begründung, dass es gegen die Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften verstoße (PI hat auch darüber berichtet). Islamische Schüler hingegen konnten religiöse Symbole tragen.
 Warum dieser spezifische Hass auf Christentum (und Judentum)? Nun, wenn man den Westen zerstören möchte, ist es vielleicht eine gute Idee, bei seinen christlichen Grundlagen anzufangen. Da Gott gemäß der Bibel, die Welt in aufeinanderfolgenden Schritten erschuf, können die antiwestlichen Multikulturalisten den westlichen Menschen vermutlich auch in mehreren Schritten abschaffen, in dem sie seine Kultur, seine Erinnerungen, sein Selbstvertrauen und vor allem seine Religion attackieren. Eine multikulturelle Anti-Genesis:
 

Der Multikulturalist schuf die Menschheit ihm zum Bilde ab: (Er schuf) verwirrte, selbsthassende Individuen ohne Sinn für Recht und Unrecht. Und er schuf sie nicht als Mann und Frau. Er sagte, sie seien identisch und jede gegenteilige Behauptung sei sexistisch. Und der Multikulturalist verfluchte sie und sprach: “Seid unfruchtbar und vermindert Euch, verschwindet vom Antlitz der Erde, lasst Mutter Natur herrschen und lasst die Fische im Meer und die Vögel unter dem Himmel die Erde urbar machen.”

 Und dann sprach der Multikulturalist “Es werde Dunkelheit” und es ward Dunkelheit. Der Multikulturalist sah, dass die Dunkelheit gut war und er hob die Trennung zwischen Dunkelheit und Licht auf. Der Multikulturalist nannte das Licht “Diskriminierung und Engstirnigkeit” und die Dunkelheit nannte er “Toleranz”. Am siebten Tag ruhte der Multikulturalist aus und er sah, dass es gut war. Er hatte die Vernunft abgeschafft, er hatte die Logik abgeschafft, er hatte die Wahrheit abgeschafft, er hatte selbst den Grund und den Wunsch, zu leben, abgeschafft. Und der siebte Tag neigte sich hin zum Abend, aber es gab keinen neuen Morgen.

Von Fjordman  

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Original erschienen in Dhimmi Watch am 23. 6. 2006 unter dem Titel  “What Does Muslim Immigration Cost Europe”?

Übersetzung von Eisvogel

Steigern Gruppenvergewaltigungen das Bruttosozialprodukt?

Das ist eine unverschämte Frage, meinen Sie? Nun, nach dem schwedischen Finanzminister Pär Nuder sollten mehr Einwanderer nach Schweden zugelassen werden, um das Sozialsystem zu sichern. In Wirklichkeit gehen allerdings Schätzungen davon aus, dass die Einwanderung Schweden jedes Jahr mindestens 40 bis 50 Milliarden Schwedische Kronen [ca. 4,3 bis 5,3 Milliarden Euro] kostet, vermutlich jedoch mehrere hundert Milliarden, und dass sie massiv dazu beigetragen hat, den schwedischen Sozialstaat an den Rand des Bankrotts zu bringen. Die für 2004 geschätzten Einwanderungskosten in Höhe von 225 Milliarden Kronen [24 Milliarden Euro], was keine unwahrscheinliche Schätzung ist, würden 17,5% des schwedischen Steueraufkommens desselben Jahres ausmachen, eine schwere Bürde in einem Land, das bereits eine der höchsten Steuerraten der Welt hat.

Gleichzeitig hat sich die Zahl der Anzeigen wegen Vergewaltigung in Schweden in nur wenig mehr als 20 Jahren vervierfacht. Fälle von Vergewaltigung, von denen Kinder unter 15 Jahren betroffen sind, kommen heute sechs Mal so häufig vor wie vor nur einer Generation. In Schweden ansässige Ausländer aus Algerien, Libyen, Marokko und Tunesien dominieren die Gruppe der Verdächtigen. Die Rechtsanwältin Christine Hjelm, die Vergewaltigungsfälle an einem Gericht erforscht hat, fand heraus, dass 85 Prozent der verurteilten Vergewaltiger entweder im Ausland oder von ausländischen Eltern geboren worden waren. Schwedische Politiker möchten, dass die Einwanderung von Moslems fortdauert, weil sie die Wirtschaft ankurbelt, doch die Anzeichen deuten bisher nur daraufhin, dass sie vor allem die Vergewaltigungsrate ankurbelt. Gleichzeitig zeigen Forschungen, dass die Angst vor Ehrenmorden Lebensrealität für viele eingewanderte Mädchen in Schweden ist. 100.000 junge schwedische Mädchen leben regelrecht als Gefangene ihrer eigenen Familien.

Eine ständig zunehmende Gruppe nichtwestlicher Einwanderer in Norwegen hängt von Sozialhilfe ab. Das war das Ergebnis einer Studie von Tyra Ekhaugen vom Frisch Zentrum für Wirtschaftsstudien und der Universität Oslo. Ekhaugens Forschungen widersprachen der oft gehörten Versicherung, dass Norwegens Arbeitsmarkt zunehmend von Einwanderern abhängt. Die Studie ergab exakt das Gegenteil. Wenn die derzeitige Entwicklung anhält, wird die Einwanderung eher den Druck auf den Sozialstaat erhöhen als dass sie ihn entlastet, weil viele Einwanderer sich nicht dem Steuer zahlenden Teil der Bevölkerung anschließen. “Nichtwestliche Einwanderer” sind zehn Mal so häufig Empfänger von Sozialleistungen wie gebürtige Norweger. Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass “nichtwestliche Einwanderer” auch Chinesen, Inder und andere Nichtmoslems umfassen, die dafür bekannt sind, dass sie hart arbeiten (was auch statistisch erwiesen ist), spricht das Bände über die schwere Last, die Moslems für den Sozialstaat darstellen.

Der Journalist Halvor Tjønn von der Zeitung Aftenposten, einer der wenigen wirklich kritischen Journalisten des Landes, zitierte im Juni 2006 aus einem Bericht der NHO, der norwegischen Unternehmensvereinigung. Die NHO stellte fest, dass die derzeitige Einwanderungspolitik eine ernstliche Bedrohung der Wirtschaft des Landes darstellt. Norwegen ist der drittgrößte Ölexporteur des Planeten nach Saudiarabien und Russland. Doch gemäß der NHO besteht das Risiko, dass ein großer Teil des Profits durch das Öl für Sozialleistungen an eine schnell wachsende Bevölkerung von Einwanderern ausgegeben werden könnte. Die profitabelste Einwanderung bestünde aus hoch qualifizierten Arbeitskräften, die für einen begrenzten Zeitraum bleiben, der allerdings auch nicht zu kurz sein sollte.

Ein dänischer Thinktank hat geschätzt, dass die geschätzten Kosten der Einwanderung bis zu 50 Milliarden Kronen pro Jahr betragen [ca. 6,7 Milliarden Euro], und dabei handelt es sich um vorsichtige Schätzungen. Dänemark könnte durch einen Stopp der Einwanderung aus weniger entwickelten Ländern eine riesige Summe einsparen. Eine Studie ergab, dass jedem zweiten Einwanderer aus der Dritten Welt – und ganz besonders aus der islamischen Welt – sogar die Qualifikationen für die niedersten Arbeiten auf dem dänischen Arbeitsmarkt fehlen.

Professor Kjetil Storesletten von der Universität Oslos sagte, dass der Nettobeitrag der Einwanderer zur Volkswirtschaft vermutlich auch in Norwegen negativ sei.

“Einwanderung von Menschen mit niedrigem Bildungsstand zuzulassen, führt zu gar nichts. Wir können mit unserer bisherigen Einwanderungspolitik nicht so weitermachen.”

sagte Storesletten. In Norwegen sind die Sozialleistungen und die Gehälter für ungelernte Arbeitskräfte mit die höchsten in der Welt. Gleichzeitig sind die Gehälter für hoch qualifizierte Arbeitskräfte vergleichsweise geringer und die Steuern hoch. Die komprimierte Einkommensstruktur ist das Ergebnis jahrzehntelanger sozialistischer Politik in Skandinavien. Sie führt dazu, schlecht qualifizierte Menschen mit niedrigem Bildungsstand anzuziehen, macht das Land aber für Forscher und Wissenschaftler weniger attraktiv.

Und doch war man bei UDI, der Behörde, die für die Einwanderung nach Norwegen zuständig ist, im Jahr 2005 der Ansicht, dass das Land sowohl für qualifizierte als auch für ungelernte Arbeitskräfte Anreize schaffen müsse, nach Norwegen zu kommen.

“Wir brauchen mehr Einwanderer“, behauptete UDI-Chef Trygve Nordby. “Zu wenige wagen auszusprechen, dass wir auch einen Bedarf an ungelernten Arbeitskräften haben.”

sagte er. UDI sollte daher mehr Flexibilität bei der Entscheidung von Einzelfällen zugestanden werden, damit diese Fälle schneller und effizienter bearbeitet werden können. Wie sich später herausstellte, waren die Bürokraten der UDI in Wirklichkeit so “flexibel”, dass sie ihre eigene, private Einwanderungspolitik betrieben haben und dass ihre liberale Interpretation von Asyl die Grenzen des Gesetzes weit gedehnt hatte. UDI verletzte sowohl das Gesetz als auch politische Direktiven, als sie im Herbst 2005 nahezu 200 irakischen Kurden die Aufenthaltsgenehmigung erteilte. Eine Kommission, die sich mit den kontrovers diskutierten Aufenthaltsgenehmigungen befasste, demontierten den ehemaligen Vorstizenden von UDI, Trygve Nordby, und sein Nachfolger trat zurück.

Mehr als die Hälfte der Sozialausgaben der Stadt Oslo werden für nichtwestliche Einwanderer ausgegeben, ein Anteil, der in den letzten Jahren enorm angestiegen ist. Der Vorsitzende des Stadtrates Erling Lae warnt vor Vorurteilen und behauptet, dass ohne Einwanderer das “komplette Chaos” in Oslo ausbrechen würde. Gleichzeitig sorgen sich norwegische Zeitungen darüber, dass Online-Diskussionen “mit rassistischen Kommentaren” über Moslems überflutet sind. Einer der rassistischen Kommentare, die sehr erwähnten, war dieser:

“Eine große Anzahl Moslems entscheidet sich aus eigenem, freiem Willen, in Parallelgesellschaften zu leben, wo sie ihre Muttersprache sprechen, ausländische Fernsehsender sehen, die Gesellschaft, in die sie gezogen sind, verachten und sich Ehepartner aus ihren eigenen Ländern holen. Der einzige Kontakt, den sie mit Einheimischen haben, findet auf dem Sozialamt statt.”

“Die Debatte ist oft von Unwissen geprägt. Es gibt kein Menschenrecht darauf, wann immer man es möchte, gehört zu werden. Es bedarf eines gewissen Minimums an sozialer Intelligenz, um die Erlaubnis zu haben, an der öffentlichen Debatte teilzunehmen“, meint Esten O. Sæther, der Online-Redakteur des linken pro-multikulturellen Blattes Dagbladet. Sæther warnt, dass die Zeitungen eventuell bezüglich ihrer Online-Diskussionen und der Kommentare zu ihren Online-Artikeln striktere Zensurregeln anwenden müssten. Allerdings versteht man bei Dagbladet offenbar nicht, warum so viele Menschen von Moslems und ihren Forderungen die Nase voll haben. Sie haben auch weder eingestanden, dass sie mit ihren ganzseitigen Lobliedern auf die positiven Effekte der islamischen Einwanderung über Jahrzehnte hinweg falsch lagen, noch haben sie sich dafür entschuldigt, dass sie die rechtsgerichtete Partei und deren Vorsitzenden Carl I. Hagen die ganzen 90er Jahre hindurch dafür dämonisiert haben, dass er die wahren Kosten dieser Einwanderung hinterfragte.

Im Gegenteil! Obwohl die Information über die Kosten der islamischen Einwanderung schon seit mehreren Jahren verfügbar sind, war dies vor den Wahlen im Jahr 2005 in norwegischen Medien ein nicht existentes Thema. Stattdessen konzentrierten wir uns auf “die Armut” in Norwegen und den Bedarf nach erhöhten Sozialausgaben. Und das in einem Land, das zu den reichsten der Welt gehört und seinen Bürgern die höchsten sozialen Sicherungen in Europa bietet. Norwegens Medienberichterstattung der landesweiten Wahlen enthülle den Wunsch nach einer Linksregierung, sagte der Wahlexperte Aarebrot, ein Professor für Vergleichende Politik an der Universität Bergen. Er argumentierte, dass mit wenigen Ausnahmen die meisten der norwegischen Medien zur politischen Linken tendieren. “Die meisten Zeitungen sind das, was ich politisch korrekt nennen würde. Mit “politisch korrekt” im heutigen Norwegen meine ich leicht radikal, urban und liberal“, sagte Aarebrot. Fast 70 Prozent der Journalisten wählen gemäß einer Umfrage die Arbeiterpartei (Ap), die Sozialistische Linke (SV) oder die Rote Wählervereinigung (RV), und das schlägt sich in der Presse nieder, sagte Aarebrot.

Oslo wird in wenigen Jahrzehnten eine nichtwestliche Bevölkerungsmehrheit haben. Es gibt inzwischen einige Forscher, die vorhersagen, dass in Norwegen, Schweden und Dänemark die einheimische Bevölkerung und deren Nachkommen noch innerhalb dieses Jahrhunderts zu einer Minderheit in ihrem Land werden. Die Frage ist nur noch wann. Da der islamische Dschihad üblicherweise in eine aggressivere und physischere Phase übergeht, wenn Moslems erst einmal 10 bis 20 Prozent der Gesamtbevölkerung in einem bestimmten Gebiet ausmachen, verheißt das nichts Gutes für die städtischen Regionen Skandinaviens. Werden sie sich von vergleichbaren Regionen in Thailand, den Philippinen oder Nigeria unterscheiden?

Zugegeben, ein Teil des Problems liegt beim westeuropäischen Sozialstaatsmodell selbst und kann nicht alleine den Einwanderern angelastet werden. Der Iraner Nima Sanandaji berichtet von dem Zusammentreffen seiner Familie mit dem schwedischen System:

“In Schweden fand meine Familie ein politisches System vor, das ihr sehr befremdlich vorkam. Die Übersetzerin sagte uns, dass Schweden ein Land ist, in dem man, wenn man nicht arbeitet, jeden Monat einen Scheck von der Regierung in seinem Briefkasten vorfindet. Sie erklärte, dass kein Grund bestünde, einen Arbeitsplatz zu finden. (…) Obwohl meine Mutter mehrmals Arbeit hatte, fanden wir heraus, dass sich dadurch unser Familieneinkommen nicht verbesserte. Während der 16 Jahre, die wir jetzt in Schweden sind, hat meine Mutter insgesamt weniger als ein Jahr lang gearbeitet.”

Allerdings liegt ein Teil des Problems auch an der Mentalität einiger der hier lebenden Moslems, die zwar herzogen, aber keine Loyalität gegenüber ihren neuen Ländern zeigen. Männliche Immigranten, die sich von ihren Frauen nach säkularem Recht scheiden lassen, aber nach der Scharia mit ihnen verheiratet bleiben, stellen in der Stadt Odense in Dänemark, ein zunehmendes Problem dar, wie der zuständige Bürgermeister mitteilt. Das Ergebnis ist eine große Anzahl “allein stehender” Frauen, die Sozialhilfe bekommen. Aus anderen Ländern ist bekannt, dass manche islamischen Männer diesen Trick benutzen, um mit mehreren Frauen gleichzeitig verheiratet sein zu können. Manche führten die Moslemunruhen von 2005 in Frankreich, die von Mark Steyn ganz korrekt als “der erste mit Sozialhilfe finanzierte Dschihad der Geschichte” bezeichnet wurden, auf Polygamie zurück, die von islamischen Männern praktiziert und von französischen Steuerzahlern bezahlt wird. Doch auch finanziell unabhängige Einwanderer betrügen, sagt Simonsen. “80 Prozent der Wirtschaft von Einwanderern in Odensee ist Schwarzmarkt. Das ist viel, und es kann nicht toleriert werden, denn das Gesetz gilt für alle gleichermaßen.”

Ein Moslem in Norwegen sagte:

“Ich habe in einem pakistanischen Laden gearbeitet, aber die ganze Arbeit da läuft ‘inoffiziell’. Weder der Chef noch ich zahlen Steuern an die norwegischen Behörden. Zusätzlich bekomme ich noch 100% Behindertenrente und Sozialhilfe. Ich muss gewieft sein, um so viel Geld wie möglich zu machen, denn das ist der einzige Grund, aus dem ich in Norwegen bin.”

Zweifellos sehen viele Moslems die Sozialleistungen der Ungläubigen als Jizya an, die Kopfsteuer, die Nichtmoslems gemäß dem Koran an Moslems zahlen müssen, und zwar als Tribut und Zeichen ihres minderwertigen Status und ihrer Unterwerfung unter den Islam. In Großbritannien warnte ein Mitglied einer islamischen Gruppe einen Undercover-Reporter davor, Arbeit anzunehmen, weil dies zum System der Kuffar (Nicht-Moslems) beitragen würde.

Einer der Gründe für die geringe Beteiligung von Moslems am Arbeitsmarkt ist auch eine sehr hohe Rate von Schulabbrechern, vor allem bei Jungen. Obwohl Moslems selber dafür “zu geringe Integrationsbemühungen” und “Ausgrenzung” verantwortlich machen, behindern einige von ihnen aktiv die Schulbildung ihrer Kinder, damit sie nicht zu sehr wie die Ungläubigen werden. Tausende islamischer Schulkinder mit skandinavischer Staatsbürgerschaft werden in Koranschulen nach Pakistan oder andere Länder geschickt, um sie davon abzuhalten, “zu verwestlicht” zu werden. Als diese Praxis von der norwegischen Organisation Human Rights Service kritisiert wurde, besaßen Pakistanis in Norwegen die Frechheit, eine Schule für ihre Kinder in Pakistan zu fordern, die von norwegischen Steuerzahlern finanziert wird. Sie werden sie vermutlich bekommen.

Die Copenhagen Post berichtet, dass in Dänemark bei Schulbeginn nach den Sommerferien keineswegs jeder Schüler anwesend ist. Manche Schulen berichten, dass einer von fünf Schülern im Klassenzimmer nicht anwesend ist. Die Tageszeitung Berlingske Tidende berichtete, dass manche Kinder aus den gemeinsamen Ferien mit ihren Eltern in ihrem Heimatland noch nicht zurückgekommen waren. Wenn Schüler davon abgehalten werden, bei Schulbeginn anwesend zu sein, ist das ein großes Problem für ihre Integration und kann den Bildungsstand der Kinder beeinflussen, sagte die Integrationsministerin Rikke Hvilshøj. Sie sagte, ein Komitee würde über Methoden diskutieren, wie man Eltern dazu bringt, ihre Kinder vom ersten Tag an in die Schule zu schicken. ‘Es geht um Kinder, die sowieso schon Probleme haben, in der Schule mitzukommen’, sagte Hvilshøj. ‘Bei Beginn des Schuljahres nicht anwesend zu sein, macht das nicht gerade leichter. Wir müssen die Eltern dazu bringen, dass sie verstehen, dass sie, wenn ihre Kinder gute Chancen in Dänemark haben sollen, sicherstellen müssen, dass sie bei Schulbeginn da sind.’ Die Autorin und Journalistin Rushy Rahsid sagten, dass sie als Kind oft mit ihren Eltern auf langen Urlauben in Pakistan war. ‘Familien machen solche langen Reisen, um ihren Kindern eine gesunde Dosis Religion, Kultur, Tradition und Familie zu verschaffen, ‘ sagte sie. ‘Wenn man ein sehr teures Flugticket kauft, möchte man das voll ausnutzen und mit der ganzen Familie zusammentreffen.’

Allerdings ist es auch nicht so, dass die Probleme durch den Schulbesuch immer verschwinden. In die Schule gehen, wo Schläge, Tritte, Raub und Drohungen an der Tagesordnung sind, ist für viele Kinder in Kopenhagen kein Kinderspiel. Die Täter sind normalerweise Gleichaltrige. Gewalt und Drohungen stellen in den Oberschulen Malmös in Schweden so ein großes Problem dar, dass die lokale Schulbehörde Überwachungskameras und Sicherheitsleute in den Gebäuden einführen will. Der Oberste Schulrat der Stadt, Matz Nilsson, sagte, aufsässige und aggressive Schüler seien in den Oberschulen Malmös, der Stadt mit Skandinaviens größten und brutalsten Slums, ein immer alltäglicherer Anblick geworden.

Im Frühjahr 2006, wurden Polizisten an eine Berliner Schule abgestellt, nachdem die Lehrer sich beklagt hatten, sie kämen mit der Aggression und Respektlosigkeit ihrer Schüler nicht mehr zurecht. Eine Lehrerin, die kürzlich die Schule verlassen hatte, sagte gegenüber der Zeitung Tagesspiegel, dass ethnische Araber, ethnische Türken, Deutsche und Schüler anderer Nationalitäten schikanieren. “Schule ist für sie” so Petra Eggebrecht, die frühere Direktorin der Rütlischule, “einfach nur ein Platz, wo sie um Ansehen in der Gruppe kämpfen und wo junge Kriminelle zu Idolen werden.” Junge Menschen sind auch einfache Ziele für islamistische Organisationen. Außerhalb der Rütlischule grüßten die Kinder Besucher auf Arabisch.

Als Reporter in die Schule gingen, wurden sie von maskierten Jugendlichen vom Schulhof aus mit Pflastersteinen beworfen, während der Bezirksbürgermeister hilflos am Gebäudeeingang stand. Ein zunehmendes Problem in Deutschland sind männliche arabische Schüler, die sich oft weigern, die Autorität von Lehrerinnen zu respektieren. Schüler der Rütli-Hauptschule genierten sich nicht, den Reportern ihre Ansichten mitzuteilen. “Die Deutschen (Schüler) kriechen uns in den Arsch, zahlen uns Dinge und all so was, damit wir ihnen nicht die Fresse polieren.” Es gibt aber auch Konflikte zwischen arabischen und türkischen Schülern, die sich in Kämpfen zwischen den von Ausländern dominierten Jugendbanden der Stadt widerspiegeln. Die Integration der ausländischen Jugendlichen in Berlin ist meist minimal. Sogar Kinder der zweiten und dritten Generation sprechen nicht fließend deutsch und viele schaffen keinen Schulabschluss – was alles zu einer hohen Arbeitslosenrate unter jugendlichen Migranten führt. Weiße deutsche Familien ziehen aus Bezirken wie Neukölln weg.

Islamische Einwanderung hat auch zu einem Höchststand im organisierten und Gewaltverbrechen geführt. Bereits 2002 hat Lars Hedegaard zusammen mit Dr. Daniel Pipes geschrieben, dass Einwanderer aus der Dritten Welt – die meisten davon aus Ländern wie der Türkei, Somalia, Pakistan, Libanon und Irak – weniger als 5 Prozent der Bevölkerung [Dänemarks] ausmachen, aber mehr als 40 Prozent der Sozialausgaben verbrauchen. Was jedoch noch schlimmer ist, ist dass Moslems, die nur 4 Prozent von Dänemarks 5,4-Millionen-Volk ausmachen, die Mehrheit der verurteilten Vergewaltiger des Landes stellen, was dadurch noch brisanter wird, dass praktisch alle der weiblichen Opfer Nicht-Moslems waren. Ähnliche, wenn auch weniger ausgeprägte Missverhältnisse wurden bei anderen Verbrechen festgestellt.

2005 wurde berichtet, dass 82 Prozent der Verbrechen in Kopenhagen von Einwanderern oder Nachkommen von Einwanderern verübt wurden, und die Polizei ermittelte gegen Einwanderer der zweiten Generation fünf Mal so häufig pro Kopf wie gegen ethnische Dänen. Türsteher, die in der dänischen Hauptstadt arbeiten, sind heutzutage of mit Gewehren oder Schlagstöcken bewaffnet, um sich gegen gewalttätige Migrantengangs zur Wehr setzen zu können. Es herrscht mehr Gewalt als jemals zuvor und manche Migrantengangs sind sogar dafür bekannt geworden, dass sie Türsteher in deren Privatwohnungen aufgesucht haben. Kriminelle Migrantengangs sind sehr viel aktiver als man bisher annahm, und ihre Brutalität übersteigt die von Motorradgangs wie den Hell’s Angels oder Banditos, sagte die staatliche Polizei. Ein norwegischer Forscher warnte davor, dass Ethnobanden Norwegen die Art von Migranten-bezogenem organisierten Verbrechen bringen könnte, das früher in Skandinavien unbekannt war. Arne Johannessen von der norwegischen Polizeivereinigung warnte 2003, dass die von Kriminalität verursachten Kosten sich im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt haben könnten, teilweise aufgrund von Einwanderung.

In Schweden gab es einen steilen Anstieg bei jeglicher Form von Kriminalität und Gewalt gleichzeitig mit einem nie da gewesenen Anstieg der Einwanderung in das Land. Natürlich würden schwedische Politiker nicht im Traum daran denken, eine Verbindung zwischen beidem herzustellen. In einem der seltenen Fälle, in denen eine schwedische Zeitung tatsächlich wahrheitsgemäß berichtet hat, hat Aftonbladet enthüllt, dass 9 von 10 der kriminellsten ethnischen Gruppierungen in Schweden Moslems sind, ein Trend, der auch aus anderen europäischen Ländern bekannt ist, wie zum Beispiel aus Frankreich, wo Moslems 10% der Bevölkerung ausmachen, aber 70% der Gefängnisinsassen. Die Zahl der Jugendlichen unter 18, die in schwedischen Jugendhaftanstalten sitzen, ist über die letzten fünf Jahre massiv angestiegen.

Nicht dass es so wäre, dass westeuropäischen Gefängnisse die Einwandererkinder allzu sehr schrecken. Die lockere Führung eines Gefängnisses, in dem einige von Hollands gefährlichsten Verbrechern einsitzen, hat kontroverse Debatten ausgelöst. Bilder von tätowierten Gefangen, die bei Bier einen “sozialen Abend” genossen, hat die Behörden, die empfindlich gegenüber Behauptungen aus dem Ausland sind, sie wären zu weich gegenüber dem Verbrechen, in Misskredit gebracht. Ein Häftling, der 14 Jahre für Mord in Esserheem absitzt, sagte:

“Wir haben jedes Wochenende eine Party in unserer eigenen Gefängnisbar. Wir genießen leckere Snacks, Eis und Bier, wir spielen Karten oder Billard und hören Musik. Wenn das Wetter warm ist, können wir Tennis spielen.” Ein anderer Häftling sprach von “perfektem” frischem Essen und sagte: “Wir können im Gefängnisshop alles kaufen, von Sushi bis Sake.”

In den Niederlanden trifft das wirtschaftliche Argument, das sowohl von linken Multikulturalisten als auch Konservativen Vertretern des freien Marktes gebracht wird – dass die Einwanderung alternde Bevölkerungen belebt, neue Arbeitskräfte schafft und die unternehmerische Aktivität ankurbelt – einfach nicht zu. Es hat keinen umfassenden wirtschaftlichen Gewinn gegeben, seit ungelernte Gastarbeiter in den frühen 70er Jahren in die Niederlande eingeladen wurden. Nach Paul Scheffer, einem führenden Multikulti-Kritiker und Professor für Urbane Soziologie an der Universität Amsterdam, sind bis zu 60% der Türken und Marokkaner der ersten Generation arbeitslos.

Andrew Bostom, der Herausgeber von The Legacy of Jihad, zitiert die Beobachtungen, die von Dr. Muqtedar Khan, einem umjubelten moderaten Moslem aus den USA, nach einer Reise nach Belgien gemacht wurden:

“… Der Sozialhilfescheck betrug normalerweise 70 bis 80 Prozent des Einkommens. Denjenigen [Moslems], die verheiratet waren und Kinder hatten, verschaffte er ein bequemes Leben mit geringen Eigentumswerten, obwohl manche Sozialhilfeempfänger sogar Wohneigentum haben konnten.”

Der aus Amerika stammende Autor Bruce Bawer, der in Norwegen lebt, hat in seinem Buch While Europe Slept dokumentiert, wie Imame aus Oslo unverfroren predigen, dass Moslems diese Sozialleistungen erwarten sollten – und sich gerechtfertigt fühlen sollten, diese mit Ladendiebstahl aufzubessern – und zwar als eine Form von Jizya von ihren ungläubigen “Gast”gesellschaften. Wie Bostom ausführt,

“werfen solche Einstellungen, woher auch immer sie kommen, die größere und grundlegende Frage auf: Warum anerkennt der Westen weiterhin die grobe, einseitige Heuchelei, mittels der Nicht-Moslems der Zugang zu Mekka und Medina verweigert wird – worauf Gefängnis, Folter und Tod steht – während Moslems fordern, dass man sie mit großem Entgegenkommen in Europa und Amerika ansässig werden lässt und diesen Forderungen auch noch nachgibt?”

Tatsächlich sind einige Moslems auch aktiv daran beteiligt, dschihadistische Aktivitäten verbal oder physisch zu unterstützen. Mullah Krekar ist in Jordanien wegen Terrorismus verurteilt, er wurde verdächtigt, mit den Terroristen von Madrid in Verbindung zu stehen, und die CIA behauptet, dass er Bombenattentate im Irak befohlen habe. Er lebt schon seit Jahren in Oslo von Sozialhilfe und es wird berichtet, dass er häufig kostenlos Taxi fährt, weil islamische Taxifahrer der Ansicht sind, er wäre ein großer Mann. Der am meisten umstrittene Flüchtling in Norwegen hat gegen das Land, das ihm und seiner Familie während der vergangenen 14 Jahre Gastfreundschaft gewährt hat, eine Drohung ausgesprochen. Mullah Krekar kämpft gegen die Ausweisung in den Irak und nennt jede derartige Amtshandlung eine “Beleidigung”, die “bestraft werden” müsse. “Ich verteidige meine Rechte an ihren Gerichten, wie auch Westler ihre Rechte verteidigen. Ich bin so geduldig wie sie geduldig sind. Aber wenn meine Geduld zu Ende geht, werde ich reagieren, wie Orientalen reagieren.” Auf Nachfrage, wie denn “Orientalen” reagieren würden, sagte Krekar: “Das möchte ich nicht kommentieren.” Krekar hat sich auch positiv über den Terroristenführer Osama bin Laden und den kürzlich getöteten Al Kaida Führer Abu Musab al-Zarkawi geäußert.

In Großbritannien ist die Polizei Hinweisen nachgegangen, dass die vier Verdächtigen der Londoner Terroranschläge vom Juli 2005 mehr als 500.000 Pfund [ca. 740.000 Euro] an Sozialleistungen erhalten haben. Es wird davon ausgegangen, dass die Verdächtigen mehrere Namen und Adressen benutzt haben. Von einem, einem Mr. Ibrahim, wird gesagt, er habe sechs falsche Namen gehabt. Manchen wurde auch nachgewiesen, dass sie in Großbritannien verschiedene Angaben zu Nationalität, Alter und Versicherungsnummer gemacht hatten. Die Ermittler glauben, dass die erfundenen Namen dem Zweck dienten, Sozialleistungen zu erschwindeln. Zweien davon wird auch vorgeworfen, dass sie unter falschen Pässen, falschen Namen und Nationalitäten Asyl erhalten haben. Von Mr. Ibrahim, von dem man annimmt, dass er der Attentäter im Bus von Hackney war, wird vermutet, dass er zwei Geburtsdaten, sechs falsche Namen, zwei nationale Versicherungsnummern und zwei Adressen hatte. Mr. Osman war anscheinend unter fünf Namen unterwegs, behauptete abwechselnd, aus Eritrea oder Somalia zu kommen und benutzte vier Adressen im Südwesten von London. Mr. Omar, der mit dem Anschlag auf die U-Bahn nahe der Warren Street in Verbindung gebracht wird, hatte fünf falsche Namen.

Die London Times zitierte einen Bericht, indem der Besorgnis Ausdruck verliehen wird, dass Großbritannien sich aufgrund vermehrter ethnischer Segregation “in die Apartheid schlafwandelt.” Die Zeitung, die sich mit dem Hintergrund der vier Selbstmordattentäter befasste, die am 7. Juli London angriffen, führte die soziale und wirtschaftliche Ausgrenzung als Schlüsselauslöser bei ihrer Hinwendung zum Terrorismus an, wobei sie die zahllosen Aufrufe zum gewalttätigen Dschihad im Koran und in den Hadithen nicht erwähnten. Sie fanden heraus, dass die Gemeinschaft der Moslems die am meisten “benachteiligte” Gruppierung im Land sei, mit geringerer Bildung und höherer Arbeitslosigkeit. Das Dokument enthüllte, dass die Arbeitslosenrate unter Großbritanniens 1,6 Millionen Moslems mehr als drei Mal so hoch wie die der Gesamtbevölkerung ist und die höchste unter allen Glaubensrichtungen. Ungefähr die Hälfte der Moslems ist wirtschaftlich inaktiv. Auch das ist höher als bei jeder anderen religiösen Gruppe.

DP111, ein wortgewandter britischer Kommentator auf Webseiten wie Jihad Watch, Little Green Footballs und Fjordmanblog, führt aus, dass weil islamische Familien sehr groß sind, es ein einzelner Gehaltsempfänger schwer findet, sie alle zu unterhalten. Sie müssen das dadurch ergänzen, dass sie beträchtliche Sozialleistungen vom Staat beziehen. So leben mindestens “rund 80% der islamischen Bevölkerung” von Sozialleistungen:

“Ein beträchtlicher Teil dieses Geldes, das von britischen Steuerzahlern an Moslems fließt, findet schließlich seinen Weg zur Finanzierung des Dschihads. Dasselbe Szenario muss für alle europäischen Staaten mit einer nennenswerten islamischen Bevölkerung zutreffen.”Wir sind in der lächerlichen Lage, dass wir einer Bevölkerung Unterschlupf gewähren und sie durchfüttern, die wild entschlossen ist, uns zu zerstören. Das Volk unter dem Islam war vom ersten Tag an nichts anders als ein Kollektiv, um Beute von der Arbeit anderer Menschen zu machen. In der Vergangenheit wurde das mittels Krieg, Eroberung und nachfolgender Plünderung erreicht. Heute wird es durch Einwanderung (Invasion), Betteln und Kriminalität erreicht. Gleichzeitig erhalten islamische Staaten große Kredite (Hilfszahlungen), die nie zurückgezahlt werden, wie wir und sie wissen. Daher scheint der Islam aus einem rein ökonomischen Blickwinkel ein Kollektiv von Menschen zu sein, die aus dem Ethos “Betteln, Leihen, Stehlen” heraus leben. Warum also unterstützen wir, die kapitalistischen Länder, die nicht einmal daran denken, jemandem ein kostenloses Mittagessen anzubieten, die faulste und aggressivste Bagage auf Gottes Planeten, die darauf versessen ist, unser demokratisches System umzustürzen? Der springende Punkt ist: Wie es dazu gekommen, dass die natürliche Entwicklung der fortschrittlichsten Zivilisation auf Erden in Richtung Idiotie geht?”

Er führt auch aus, dass die Kosten der islamischen Einwanderung viel mehr als nur Sozialleistungen umfassen.

“Man muss auch den Faktor des Vertrauensverlustes in die Märkte einberechnen, den Verlust von Neuinvestitionen als Folge von Flugangst oder Verdrossenheit über aufdringliche Sicherheitsmaßnahmen. Dann sind da noch die erhöhten Versicherungskosten aller Wirtschaftszweige.” All das beeinflusst die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Nationen, die eine signifikant geringere islamische Bevölkerung haben wie zum Beispiel Japan, Südkorea und Taiwan. Möglicherweise sprechen wir von Millionen von Dollars pro Moslem und Jahr. “Und als Gipfel des ganzen geben wir ihnen noch gigantische Mengen an Hilfszahlungen, Sozialleistungen in riesigem Ausmaß, während wir in Furcht leben und unsere Freiheiten eingeschränkt werden.”

Der Ex-Moslem Ali Sina behauptet, dass selbst in den USA, die eine kleinere islamische Bevölkerung und geringere Sozialleistungen als Westeuropa haben, Moslems die Wirtschaft stark austrocknen:

“Weil ungefähr 2 Millionen Moslems in Amerika leben und unter ihnen einige Terroristen sind, sind die Amerikaner gezwungen, Hunderte von Milliarden von Dollars für die Homeland Security auszugeben. Ich habe keine Ahnung, wie hoch die wirklichen Kosten sind. Schätzen wir konservativ und sagen, es sind nur 200 Milliarden Dollar pro Jahr. In Wirklichkeit könnten sie um ein Vielfaches höher sein. Hat irgendjemand eine Vorstellung davon? Mit der Annahme von nur 200 Milliarden Dollar kostet jeder Moslem, einschließlich der Kinder, den Steuerzahler 100.000 Dollar pro Jahr. Das ist der wahre “Beitrag” der Moslems zu Amerika, Mister President. Wenn man dann auch noch die Kosten der tatsächlichen Schäden hinzurechnet, die durch Terroranschläge verursacht werden, wie zum Beispiel Flugzeuge, Gebäude usw. sind diese Kosten noch viel höher. Und dabei reden wir nur über die finanziellen Kosten. Kann irgendjemand die Kosten errechnen, welche die Familien der Opfer bezahlen? Was für Amerika zutrifft, trifft überall zu, wo Regierungen gezwungen sind, Geld dafür auszugeben, um die Sicherheit zu erhöhen.”

Bat Ye’or beschreibt in ihrem Buch Eurabia – The Euro-Arab Axis, wie wir uns mitten in einer vollständigen Transformation Europas befinden, was ein Resultat vorsätzlicher Politik ist. In einem Interview mit der israelischen Zeitung Haaretz, drückt Bat Ye’Or die Befürchtung aus, dass Europa mehr und mehr islamisiert wird, bis es schließlich “ein politischer Satellit der arabischen und islamischen Welt ist.”

“Die europäischen Spitzenpolitiker haben sich für eine Allianz mit der arabischen Welt entschieden, durch die sie sich verpflichtet haben, die arabische und islamische Sicht auf die USA und Israel einzunehmen. Das bezieht sich nicht nur auf die Außenpolitik, sondern ist auch eine Angelegenheit, die die europäische Gesellschaft von innen heraus tangiert, durch Einwanderung, Integration der Einwanderer und die Vorstellung, der Islam sei ein Teil Europas.”

Der ehemalige französische Präsident Charles de Gaulle, enttäuscht über den Verlust der französischen Kolonien in Afrika und im Nahen Osten sowie über den schwindenden Einfluss Frankreichs auf der internationalen Bühne, beschloss in den 1960er Jahren, eine strategische Allianz mit der arabischen und islamischen Welt aufzubauen, um in Konkurrenz zu der Dominanz durch die USA und die Sowjetunion zu treten. Diese Allianz wurde im Lauf der 1970er Jahre zur Position der Europäischen Gemeinschaft (der Vorgängerin der Europäischen Union), als sich ein ausgedehnter europäisch-arabischer Dialog entwickelte. Diese Allianz, in deren Kontext Europa die Einwanderung von Millionen von Moslems auf sein Gebiet erlaubte und eine anti-israelische und anti-amerikanische Politik annahm, wird schließlich “Europa in einen Kontinent unter dem Daumen der arabischen und islamischen Welt transformieren.”

Wie Bat Ye’Or ausführt, sind die meisten der Arbeitsgänge Eurabias vor dem Blick der Öffentlichkeit verborgen, aber manchmal können wir flüchtige Blicke darauf erhaschen, wenn wir wissen, wonach wir suchen müssen. Der linke italienische Ministerpräsident Romano Prodi, der von 1999 bis 2004 Präsident der Europäischen Kommission, dem Politbüro der EUdSSR, war, wünscht mehr Zusammenarbeit mit arabischen Ländern. Er spricht von einer Freihandelszone mit der arabischen Welt, doch das umfasst die vier Freiheiten der EU, was wiederum freien Personenverkehr beinhaltet. Das wird in einem Dokument aus dem Jahr 2003 klar ausgeführt. Diese Tatsache und die Implikationen, die sich daraus ergeben, werden so gut wie nie in europäischen Medien erwähnt. Während der Sechsten Euro-Med Ministerkonferenz in Brüssel im Jahr 2003 wurde festgestellt, dass diese Initiative den benachbarten EU-Partnern

“schrittweise Integration in den erweiterten europäischen Binnenmarkt bietet sowie auch die Möglichkeit, schließlich die vier Grundfreiheiten der EU zu erlangen: Den freien Waren-, Dienstleistungs-, Kapital- und Personenverkehr.”

Von Ministern wird auch erwartet, dass sie den Vorschlag der Kommission stützen, eine Euro-Mediterrane Stiftung für den Dialog der Kulturen, eine Euro-Mediterrane Parlamentarische Versammlung und eine verfestigte Europäische Investment Bank (EIB) aufzubauen.

Im Juni 2006 verkündete Romano Prodi, nachdem seine Linkskoalition signalisiert hatte, dass sie die Einwanderungspolitik für Moslems stark lockern würde: “Es wird Zeit, den Blick nach Süden zu richten und eine neue Politik der Zusammenarbeit der Mittelmeerländer zu beginnen.” Er dachte wohl an die Euro-mediterrane Partnerschaft, die 1994 in Barcelona beschlossen wurde. Prodi sagte, er habe das Thema bei dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak und dem libyschen Staatschef Muammar Gaddafi angesprochen. Der Premierminister erklärte dann, dass der Barcelona-Prozess – der die Schaffung einer Freihandelszone bis zum Jahr 2010 beinhaltet – nicht mehr ausreichend sei und dass eine andere Annäherung notwendig wäre. “Die Länder an der Südküste des Mittelmeers erwarten das von uns.” fügte er hinzu.

Die Einwanderung von Moslems kostet enorme Summen und schafft Unruhe überall in Westeuropa, und führende EU-Politiker arbeiten daran, Moslems noch leichteren Zugang zu Europa zu verschaffen – weil die Araber es von ihnen erwarten. Danke, dass Sie das ausgesprochen haben, Herr Prodi. Und danke, dass Sie alle Zweifel darüber zerstreut haben, dass die EU aufgelöst werden muss und ihre verräterischen und korrupten Eliten von der Macht entfernt werden müssen.

Von Fjordman

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Übersetzung: Eisvogel

Originaltitel: Political Correctness – The Revenge of Marxism; erschienen am 14. 6. 2006 in Gates of Vienna.

FrontPage Magazine: Sie haben die scharfsinnige Beobachtung gemacht, dass Political Correctness Schlechtigkeit hervorruft und zwar durch “die Gewalt, die sie den Seelen der Menschen antut, indem sie sie zwingt, etwas zu sagen oder stillschweigend zu akzeptieren, was sie nicht wirklich glauben, anstatt es in Frage zu stellen.” Können Sie das ein bisschen näher erläutern?

Theodore Dalrymple: “Political Correctness ist kommunistische Propaganda im Kleinen. Während meiner Studien kommunistischer Gesellschaften bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass es nicht der Zweck kommunistischer Propaganda war, zu überzeugen oder zu überreden oder gar zu informieren, sondern zu demütigen; und deshalb war sie umso besser, je weiter sie von der Realität entfernt war. Wenn Menschen gezwungen sind, zu schweigen, wenn ihnen die offensichtlichsten Lügen erzählt werden, oder – schlimmer noch – wenn sie gezwungen sind, diese Lügen auch noch selber zu wiederholen, dann verlieren sie ein für alle Mal ihren Sinn für Redlichkeit. Sich mit offensichtlichen Lügen einverstanden zu zeigen, bedeutet, dass man mit der Schlechtigkeit kooperiert und ein gewisse Art auch selber schlecht wird. Die Kraft, sich irgendetwas zu widersetzen, bröckelt dadurch oder wird sogar ganz zerstört. Eine Gesellschaft von kastrierten Lügnern ist leicht zu kontrollieren. Ich denke, wenn man die Political Correctness untersucht, wird man feststellen, dass sie den gleichen Effekt hat, und das ist auch beabsichtigt.”

Ich habe Menschen, die in ehemaligen kommunistischen Ländern aufgewachsen sind, sagen hören, dass wir im Westen durch den Multikulturalismus mindestens genau so gehirngewaschen sind wie sie es durch den Kommunismus waren, möglicherweise sogar noch mehr. Sogar in der Blütezeit des Ostblocks waren in all diesen Ländern Gruppen von Dissidenten aktiv. Das Beängstigende ist, dass ich manchmal glaube, diese Leute haben Recht.

Aber wie kann das möglich sein? Wir haben doch Meinungsfreiheit hier? Und wir haben doch keine Gulags?

Es ist schlicht und einfach so, dass wir den Kalten Krieg niemals so entschieden gewonnen haben, wie wir es hätten tun sollen. Ja, die Berliner Mauer fiel und die Sowjetunion brach zusammen. Dadurch fiel die militärische Bedrohung für den Westen weg, und der ökonomische Hardcore-Kommunismus erlitt als glaubwürdige Alternative einen Rückschlag. Jedoch war einer der wirklich großen Fehler, die wir nach dem Kalten Krieg machten, zu verkünden, der Sozialismus sei nun tot und daher nichts mehr, über das man sich Sorgen machen muss. Und hier stehen wir nun, fast eine Generation danach, und müssen erkennen, dass marxistische Rhetorik und marxistisches Denken jede Schicht unserer Gesellschaft von den Universitäten bis hin zu den Medien durchdringt. Islamischer Terrorismus wird durch “Armut, Unterdrückung und Ausgrenzung” erklärt, was eine klassische marxistische Interpretation ist.

Was geschehen ist, ist, dass – während der “harte” Marxismus der Sowjetunion zumindest vorerst zusammengebrochen sein mag – der “weiche” Marxismus der westlichen Linken sogar noch stärker geworden ist, teilweise sicher auch dadurch bedingt, dass er als weniger bedrohlich wahrgenommen wurde. Die “harten” Marxisten hatten interkontinentale Atomraketen und sagten offen, dass sie uns “beerdigen” wollten. Die weichen Marxisten reden von Toleranz und mögen durchaus weniger bedrohlich wirken, aber ihr Ziel, den bösen kapitalistischen Westen zu stürzen, bleibt dasselbe. Tatsächlich sind sie sogar noch gefährlicher, weil sie ihre wahren Ziele unter verschiedenen Bezeichnungen verbergen. Vielleicht sollten wir diese Form eher “Stealth- Sozialismus” anstatt weichen Sozialismus nennen.

Einer der Leser von Fjordmans Blog brachte es einmal damit auf den Punkt, dass wir niemals eine der Entnazifizierung vergleichbare sorgfältige Entmarxifizierung nach dem Kalten Krieg hatten. Er hatte dabei die ehemalige Sowjetunion und die Länder Osteuropas im Sinn, aber er hätte vermutlich auch deren marxistischen Mitläufer, die Sympathisanten und Apologeten im Westen, mit einschließen sollen. Wir haben uns niemals voll der Konfrontation mit der marxistischen Ideologie gestellt und klar aufgezeigt, dass das Leid, das sie über Hunderte von Millionen Menschen gebracht hat, ein direktes Ergebnis marxistischen Gedankenguts war. Wir haben einfach nur angenommen, der Marxismus sei jetzt tot und sind zur Tagesordnung übergegangen. Dadurch haben wir es ermöglicht, dass viele ihrer Ideale zu neuen Formen mutieren konnten und dass viele ihrer Helden ihre Arbeit ohne Unterbrechung fortsetzen konnten, manchmal voller Rachegefühle und mit neuem Eifer auf dem Weg zum nächsten Angriff auf den kapitalistischen Westen.

Jetzt zahlen wir den Preis dafür. Der Marxismus hat nicht nur überlebt, er floriert und ist in gewisser Hinsicht sogar stärker geworden. Linke Ideen zum Multikulturalismus und de-facto-offenen Grenzen haben in der öffentlichen Debatte die virtuelle Vorherrschaft übernommen, während ihre Kritiker verunglimpft und dämonisiert werden. Dadurch, dass sie ihre Ziele unter Etiketten wie “Antirassismus” und “Toleranz” verbergen, haben Linke ein Ausmaß von Zensur der öffentlichen Debatte erreicht, vor dem sie niemals zu träumen gewagt hätten, wenn sie offen verkündet hätten, dass ihre Intention die Umwandlung der westlichen Zivilisation und die Zerstörung ihrer Grundpfeiler ist.

Die Linken sind nach dem Kalten Krieg ideologische Waisenkinder geworden oder vielleicht sollten wir sie doch besser als ideologische Söldner bezeichnen. Obwohl die real existierende Alternative zum Kapitalismus nicht funktioniert hatte, ebbte ihr Hass auf unser System niemals ab, er wandelte sich nur in andere Formen um. Multikulturalismus ist nichts weiter als ein anderes Wort für “teile und herrsche”. Man spielt verschiedene ethnische und kulturelle Gruppen gegeneinander aus und zerstört so den Zusammenhalt der westlichen Gesellschaft von innen heraus.

Die Menschen, die in den ehemaligen kommunistischen Ländern leben, wussten und anerkannten zumindest, dass sie Teil eines gigantischen Sozialexperiments waren und dass die Medien und Autoritäten ihnen Propaganda vorsetzten, um Unterstützung für dieses Projekt zu gewinnen. Wir im angeblich freien Westen hingegen sind ebenfalls Teil eines exakt genauso radikalen, utopischen und potentiell gefährlichen gigantischen Sozialexperiments in Form von Multikulti und islamischer Einwanderung, das darauf aus ist, unsere ganze Gesellschaft von Grund auf umzuwandeln, aber wir weigern uns immer noch, es überhaupt nur wahrzunehmen.

In Norwegen, einem kleinen skandinavischen Land, in dem bis vor kurzem noch 99% der Bevölkerung weiß und lutheranische Christen waren, werden einheimische Norweger bald eine Minderheit in ihrer eigenen Hauptstadt und später in ihrem ganzen Land bilden. Und immer noch beharren norwegische Politiker, Journalisten und Universitätsprofessoren darauf, dass das nichts sei, worüber man sich Sorgen machen müsse. Multikulturalismus ist nicht neu und Immigration ist es auch nicht. In der Tat wurde vor hundert Jahren unser König in Dänemark geboren und daher ist es ja auch ganz normal – nichts weiter als Business as usual – wenn wir eine Hauptstadt haben, die von Pakistanis, Kurden, Arabern und Somalis dominiert wird. Die massivste Umwandlung des Landes in tausend Jahren und wahrscheinlich der ganzen bekannten Geschichte wird behandelt, als ob das die natürlichste Sache der Welt wäre. Nur alleine die Andeutung, dass daran vielleicht etwas nicht in Ordnung sein könnte, wird umgehend als “Rassismus” niedergeschrieen.

Eric Hoffer hat ausgeführt, dass “es offensichtlich ist, dass eine missionierende Massenbewegung alle existierenden Gruppenbindungen zerbricht, wenn ihre Gefolgschaft eine gewisse Größe annimmt. Der ideale potentielle ‘Konvertit’ ist ein Individuum, das alleine steht und kein kollektives Umfeld hat, zu dem es sich zugehörig fühlt und in dem es sich verlieren kann, um dadurch die Kleinheit, Bedeutungslosigkeit und Schäbigkeit seiner individuellen Existenz zu maskieren. Wo eine Massenbewegung auf eine sich in Auflösung und Verfall befindliche Familien-, Stammes- und Landesstruktur trifft, muss sie nur hingehen und die Ernte einfahren. Wo sie auf intakte Strukturen trifft, muss sie angreifen und zerstören.” Das stimmt exakt mit dem Benehmen großer Teile der westlichen Linken unserer Zeit überein.

Der deutschen Autor Hans-Peter Raddatz hat in seinem Buch “Allahs Frauen” die destruktive Multikulti- Haltung, die so viele Beamte, Journalisten, Politiker und Anwälte in Deutschland und der EU einnehmen, exakt analysiert. Insbesondere dokumentiert er, wie die deutschen Grünen den Abbau und die Auflösung der christlichen “Leitkultur”, die bis dahin den Grundpfeiler Deutschlands und des Westens gebildet hatte, in ihr Programm aufgenommen haben. Raddatz ist der Ansicht, dass die Jahrzehnte der islamischen Einwanderung als Instrument benutzt werden, mittels dessen man die Institutionen, Normen und Ideen zum Zusammenbruch bringt, den die Linken früher mit wirtschaftlichen Mitteln erreichen wollten. Von mächtigen Position in Medien, öffentlichen Einrichtungen und Bildungswesen aus arbeiten diese Multikulturalisten an dem großen Projekt, die westliche Gesellschaft zu erneuern, die ihrer Ansicht nach gescheitert ist.

Die norwegische Zeitung Dagens Næringsliv enthüllte, dass die größte “antirassistische” Organisation des Landes – SOS Rasisme – massiv von Kommunisten und extremen Linken unterwandert ist. Sie unterwanderten die Organisation in den späten 80er und frühen 90er Jahren, in anderen Worten während des Zusammenbruchs des Kommunismus in Osteuropa. Sie gingen direkt vom Kommunismus zum Multikulturalismus weiter, was eigentlich ein Hinweis darauf sein sollte, dass zumindest einige von ihnen Multikulti als Fortsetzung des Kommunismus mit anderen Mitteln sehen. Es spricht Bände über die enge Verbindung zwischen ökonomischem Marxismus und Kulturmarxismus. Sie unterscheiden sich nur in den Mitteln, mit denen sie dasselbe Ziel erreichen wollen.

Große Teile der politischen Linken sind einfach nur damit beschäftigt, ihre Opponenten als böse zu entlarven anstatt rational gegen deren Ansichten zu argumentieren. Jedem, der die massive Einwanderung und Multikulti kritisiert, das Etikett “Rassist” oder gar “Faschist” anzukleben, ist so selbstverständlich geworden, dass norwegische Anti-Islamisten ein neues Wort dafür kreiert haben: “Hitling”, das man mit “zum Hitler machen” grob ins Deutsche übersetzen könnte. Die Logik, die hinter “Hitling” steht, ist ungefähr die folgende: “Du hast einen Bart. Adolf Hitler hatte auch einen, also musst Du wie Hitler sein. Adolf Hitler liebte Hunde. Du hast auch Haustiere, Du musst wie Hitler sein. Adolf Hitler war Vegetarier. Du magst Karotten, Du bist genau wie Hitler.”

Jeder “Rechte” kann mit solchen Anschuldigungen geschwächt werden. Erstaunlicherweise funktioniert es umgekehrt fast nie. Obwohl der Marxismus während des 20. Jahrhunderts vermutlich 100 Millionen Menschen getötet hat und in jeder einzelnen Gesellschaft, in der er ausprobiert wurde, gescheitert ist, wird es scheinbar kaum als Stigma empfunden, ein Linker zu sein. Dass Linke damit davonkommen können und auch noch die moralische Deutungshoheit für sich reklamieren können, zeigt mehr als klar, dass wir den Kalten Krieg nicht gewonnen haben. Wir haben einfach unser Wachpersonal abgezogen, als die Berliner Mauer fiel und niemals richtig die Ideologie, die hinter ihr stand, verurteilt. Das fällt jetzt auf uns zurück.

Ein Mitglied einer Anti-Immigrations-Partei in Großbritannien hat festgestellt, dass im Großbritannien des 21. Jahrhunderts die Beschuldigung, ein Rassist zu sein, “das gleiche ist, was die Beschuldigung, eine Hexe zu sein, im Mittelalter war.” Er hat wahrscheinlich Recht, was dann aber auch bedeutet, dass Antirassismus ganz wörtlich zu einer modernen Hexenjagd geworden ist.

Naomi Klein, eine kanadische Aktivistin und Autorin des Buches “No Logo”, ist eine Ikone der westlichen Linken. Sie behauptet, dass der wahre Grund für islamischen Terrorismus westlicher Rassismus sei, der bis zu den persönlichen Erlebnissen von Sayyid Qutb in den 40er Jahren in den USA zurückgeht. Sayyid Qutb war ein Vordenker des modernen islamischen Jihads. “Das wahre Problem” schließt sie “ist nicht zu viel Multikulti sondern zu wenig.” Mehr Multikulti”, so behauptet sie “würde den Terroristen das aus der Hand nehmen, was stets ihr größtes Rekrutierungsmittel war: Unseren Rassismus.”

Robert Spencer dagegen ist von Kleins Logik und ihrem historischen Wissen nicht sehr beeindruckt: “Der weltverändernde Zorn Qutbs?” Ist das wirklich der Zorn Qutbs? Kann der neuzeitliche islamische Terrorismus wirklich auf ihn zurückgeführt werden, auf seine Rassismus-Erfahrungen in Colorado? Man sollte annehmen, dass wenn das der Fall wäre, es dann keine Hinweise auf politischen oder gewalttätigen Islam in der Zeit vor 1948 geben dürfte. Aber in der Tat wurde die Muslimbruderschaft, der Qutb angehörte, nicht 1948 sondern 1928 gegründet, und auch nicht von Qutb sondern von Hasan Al-Banna. Es war Al-Banna, nicht Qutb, der schrieb: “nach [islamischer] Tradition gibt es eindeutige Hinweise auf die Verpflichtung, die Buchbesitzer [d.h. Juden und Christen] zu bekämpfen, und auch darauf, dass Gott jene, die sie bekämpfen, doppelt belohnt. Der Jihad richtet sich nicht nur gegen Polytheisten sondern gegen alle, die den Islam nicht annehmen.”

Auch Paul Berman stimmt mit Kleins Interpretation nicht überein. Ihm zufolge zeigt Qutbs Buch aus den 40er Jahren “Social Justice and Islam” (Soziale Gerechtigkeit und Islam), dass er schon vor seine Reise in die USA “sehr gefestigt in seinem islamischen Fundamentalismus war”, obwohl es möglicherweise nach seinem Zusammentreffen mit westlicher “Unmoral” schlimmer geworden ist. Nach Berman war nach Qutbs Einschätzung das wahrhaft gefährliche Element des amerikanischen Lebens “weder der Kapitalismus noch die Außenpolitik noch der unglückselige Kult um Unabhängigkeit von Frauen. Das wahrhaft gefährliche Element in Amerika liegt in der Trennung von Kirche und Staat – das moderne politische Erbe der alten christlichen Trennung zwischen dem Heiligen und dem Profanen.” Die wahren Helden des Islam sollten sich zu etwas sammeln, was Qutb in seinem Buch Milestones(Meilensteine) eine Vorhut nannte. “Diese Vorhut wahrer Moslems soll das Kalifat wieder auferstehen lassen und den Islam in alle Welt tragen, wie Mohammed es getan hatte”. Sowohl Milestones als auch Teile von Qutbs vielleicht bedeutsamsten Werk In the Shade of the Qur’an (Im Schatten des Koran) sind online auf Englisch verfügbar. In Milestones schreibt er, dass der Jihad so lange weitergehen wird, bis alle Welt dem Islam zustimmt, dass “der Islam in diese Welt gekommen ist, um Gottes Regeln auf Gottes Erde zu errichten. (…) Der Islam hat das Recht dazu, alle Hindernisse, die sich ihm in den Weg stellen, zu beseitigen,” er hat das Recht, überall auf der Welt “alle Hindernisse – seien es Institutionen oder Traditionen – die dem entgegenstehen, zu zerstören. (…) Gottes Herrschaft auf Erden kann nur durch das islamische System errichtet werden.” Was hat das mit westlichem Rassismus zu tun? Warum begann der Jihad schon tausend Jahre bevor der westliche Kolonialismus jemals islamische Länder berührte? Was ist mit den zig Millionen Menschen, die in Indien im Rahmen des islamischen Jihad massakriert wurden? Geschah das auch aufgrund von westlichem Rassismus? Dazu sagt Naomi Klein nichts, sie beschuldigt einfach nur den Westen. Und sie ist weit davon entfernt, die einzige zu sein, die dieser Selbsttäuschung verfallen ist.

In seinen Kommentaren zu den Jihad-Unruhen in Frankreich im Herbst 2005, äußerte der Philosoph Alain Finkielkraut: “In Frankreich würde man diese Aufstände sehr gerne auf eine soziale Dimension reduzieren, man würde sie sehr gerne als eine Revolte von Vorstadt-Jugendlichen sehen, die sich gegen ihre Situation, gegen erlittene Diskriminierung und gegen Arbeitslosigkeit richtet. Das Problem dabei ist, dass die meisten dieser Jugendlichen schwarze oder arabische Moslems sind. Sehen Sie, es gibt in Frankreich auch andere Einwanderer, deren Situation nicht einfach ist – Chinesen, Vietnamesen, Portugiesen – aber die nehmen nicht an diesen Aufständen teil. Daher wird klar, dass es sich um eine Revolte von ethno-religiösem Charakter handelt. Diese Leute werden wie Rebellen, wie Revolutionäre behandelt (…) sie sind ‘interessant’. Sie sind die ‘Elenden der Erde’. Stellen Sie sich einen Augenblick lang vor, es wären Weiße wie in Rostock, Deutschland. Ganz zu Recht hätte jedermann gesagt: ‘Faschismus wird nicht toleriert’. Wenn ein Araber eine Schule anzündet, ist es Rebellion. Wenn ein weißer Junge das tut, ist es Faschismus. Böse ist aber böse, egal welche Farbe es hat.”

In einem Interview mit der dänischen Wochenzeitung Weekendavisen sagte Finkielkraut: “Rassismus ist das einzige, was bei Intellektuellen, Journalisten und Menschen aus dem Unterhaltungssektor – in anderen Worten bei den Eliten – noch Verärgerung auslösen kann. Kultur und Religion sind zusammengebrochen, nur noch Antirassismus ist geblieben. Und er funktioniert wie ein intoleranter und unmenschlicher Götzendienst. (…) Ein Vorsitzender einer dieser Organisationen gegen Rassismus hatte den Nerv, im Zusammenhang mit den Aktionen der Polizei in den Pariser Vororten von ‘ethnischer Säuberung’ zu sprechen. Wenn die Situation in Frankreich mit solcherart Ausdrücken beschrieben wird, dann zeigt das eine vorsätzliche Manipulation der Sprache auf. Leider haben diese kranken Lügen die Öffentlichkeit davon überzeugt, dass die Zerstörungswut in den Vorstädten als Ausdruck von Protest gegen Ausgrenzung und Rassismus gesehen werden sollte. (…) Ich glaube, dass das Hirngespinst vom ‘Krieg gegen Rassismus’ sich Schritt für Schritt zu einer auf abscheuliche Weise falschen Ideologie entwickelt: Zu einer Quelle der Gewalt.”

Vielleicht sind die Franzosen Jean-Paul Sartres Nihilismus anheim gefallen? Roger Scruton schrieb in The Spectator über dessen immer noch andauernden Einfluss: “Die Franzosen haben sich noch nicht von Sartre erholt und werden es vielleicht nie. Sie waren gezwungen, mit einem intellektuellen Establishment zu leben, das fortwährend die zwei Dinge, die das Land zusammenhalten, verleugnete: Das Christentum und die Idee von Frankreich. Die antibürgerliche Haltung der linksgerichteten Intellektuellen hat in die Politik Eingang gefunden und eine Elite hochkommen lassen, für die nichts sicher ist, ausgenommen die Verleugnung der nationalen Idee. Diesem Prozess ist es zu verdanken, dass das geisteskranke Projekt der Europäischen Union unauslöschlich in die französische Politik eingraviert wurde, obwohl es die Menschen Frankreichs ablehnen. Dieser Elite ist es zu verdanken, dass die Masseneinwanderung nicht-assimilierbarer islamischer Gemeinschaften sowohl begünstigt als auch subventioniert wurde. Dieser Elite ist es zu verdanken, dass der Sozialismus so tief in den französischen Staat eingebettet wurde, dass kein Mensch das heute reformieren kann. (…) Der Mensch lebt nicht von Verhandlungen allein.”

Karl Marx selber hat erklärt: “Frieden bedeutet die Abwesenheit von Opposition gegen den Sozialismus” eine Beschreibung, die fast exakt mit der islamischen Idee übereinstimmt, dass “Frieden” die Abwesenheit von Opposition gegen die islamische Herrschaft bedeutet. Kulturmarxismus – aka Political Correctness – und Islam haben dieselbe totalitäre Perspektive gemeinsam und finden in ihrer Ablehnung der freien Diskussion instinktiv zusammen, aber auch in dem Gedankengut, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung da, wo es für bestimmte Gruppierungen “beleidigend” ist, eingeschränkt werden muss. Der Ex-Moslem Ali Sina stellt fest, dass “es zwischen der Linken und dem Islam sehr wenige Unterschiede gibt. Was diesen beiden Glaubensrichtungen fehlt, ist das Bekenttnis zur Goldenen Regel. So wie für Moslems alles Islamische a priori richtig und gut ist, während alles Unislamische a priori falsch und schlecht ist, ist für die Linke alles Linke a priori unterdrückt und gut und alles Rechte a priori unterdrückend und böse. Fakten sind ohne Belang. Gerechtigkeit wird daran festgemacht, wer man ist und nicht daran, was man tut. (…) Political Correctness ist eine intellektuelle Geisteskrankheit. Sie bedeutet, dass man da, wo die Wahrheit nicht zweckdienlich ist, zweckdienlich lügt. Diese Praxis ist so weit verbreitet und so üblich, dass sie als normal angesehen wird.” Ali Sina zitiert auch den Historiker Christopher Dawson: “Es ist für das Individuum ganz leicht, eine negative Haltung des kritischen Skeptizismus einzunehmen. Aber wenn eine Gesellschaft als ganzes jeglichen positiven Glauben aufgibt, ist sie machtlos, den zersetzenden Einflüssen von Selbstsucht und privaten Interessen zu widerstehen. Jede Gesellschaft ruht in letzter Instanz auf der Anerkennung gemeinsamer Prinzipien und Ideale und wenn sie keine moralische oder spirituelle Anziehungskraft auf die Loyalität ihrer Mitglieder ausübt, dann muss sie unvermeidlich in Stücke fallen.” Das wird das Endergebnis des Multikulturalismus sein und man kann durchaus argwöhnen, dass es auch an seinem Anfang stand.

Ein weiterer Ex-Moslem, der Autor Ibn Warraq, besuchte Dänemark, um sein Buch “Why I am not a Muslim” (Warum ich kein Moslem bin) vorzustellen. In einem Interview sprach Ibn Warraq darüber, dass insbesondere unter Linken ein postkolonialer Schuldkomplex vorherrscht, der für jegliche Kritik am Islam oder Dritte-Welt-Kulturen ein fast unüberwindliches Hindernis darstellt. Die Linke hat damit ihre eigenen universellen Werte zugunsten eines gefährlichen Relativismus beiseite geschoben. Ibn Warraq führte aus, dass mehr als 50 Jahre nachdem der Westen seine Kolonien in der Dritten Welt aufgab, die Linke immer noch alle Übel Afrikas und des Nahen Ostens den früheren Kolonialmächten anlastet, während die gleiche Linke nur zehn Jahre nach dem Fall des Kommunismus die Probleme Russlands dem ungezügelten Kapitalismus anlasten. “Die Linke weigert sich, irgendwo anders Antworten zu suchen. Gleichzeitig sind sie, streng nach Marx, daran gewöhnt, für alles nach ökonomischen Erklärungen zu suchen. Konsequent suchen sie also die Erklärung für islamischen Terrorismus in der wirtschaftlichen Lage. Aber es wird mir immer ein großes Mysterium bleiben, inwiefern 200 tote Menschen in Madrid den Armen in der islamischen Welt nützen sollen.”

Der Präsident der Tschechischen Republik, Vaclav Klaus, der persönliche Erfahrungen mit dem Leben unter dem Sozialismus hat, warnt davor, dass er möglicherweise nicht ganz so tot ist, wie man annehmen möchte: “Wir können wahrscheinlich sehr zuversichtlich sagen, dass seine “harte Version” – der Kommunismus – vorbei ist.” Jedoch “fürchte ich fünfzehn Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus mehr als sofort danach, dass seine weichere (oder schwächere) Version, die Sozialdemokratie – unter verschiedenen Namen wie z.B. Sozialstaat – zum vorherrschenden Modell des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems der aktuellen westlichen Zivilisation geworden ist. Es basiert auf einer umfangreichen und bevormundenden Regierung, auf ausgedehnter Regulierung des menschlichen Verhaltens und auf groß angelegter Einkommens-Umverteilung. (…) Der explizite Sozialismus hat seine Anziehungskraft verloren und wir sollten ihn heute nicht mehr als den Hauptrivalen unserer Vorstellungen ansehen.” Klaus warnt davor, dass illiberales Gedankengut in verschiedener Gestalt ein Comeback feiert: “Dieses Gedankengut ähnelt ihm [dem Sozialismus] in vielerlei Hinsicht. Es gibt immer eine Begrenzung (oder Einschränkung) menschlicher Freiheiten, es gibt immer ein ehrgeiziges Social Engeneering (Sozialkonstruktion), es gibt immer eine unbescheidene “Durchsetzung des Guten” durch diejenigen, die zum König über andere gegen deren Willen gesalbt wurden (Thomas Sowell). (…) Die derzeitigen Bedrohungen der Freiheit mögen einen anderen ‘Hut aufhaben’, sie mögen ihre wahre Natur besser verbergen, sie mögen ausgeklügelter als früher sein, aber sie sind – im Prinzip – das, was sie immer waren.”

Ich denke dabei an Umweltaktivismus (mit ihrem Prinzip “Die Erde zuerst” anstatt “Freiheit zuerst” ), radikalen Menschenrechtsaktivismus (der – wie Jasay präzise feststellt – darauf basiert, dass er nicht zwischen Rechten und Rechtsaktivismus unterscheidet) , die Ideologie der Bürgergesellschaft (oder Kommunitarismus), die nichts weiter ist als eine Version des post-marxistischen Kollektivismus, der nach Privilegien für organisierte Gruppen strebt und als Folge davon nach einer Refeudalisierung der Gesellschaft. Ich denke dabei auch an Multikulturalismus, Feminismus, apolitischen Technokratismus (der auf einem Ressentiment gegen Politik und Politiker basiert), Internationalismus (und speziell die europäische Variante davon, den Europäismus) und ein rapide wachsendes Phänomen, das ich NGOismus nennen möchte. [Anm. d. Ü.: NGO = Non Government Organization, nichtstaatliche Organisation]

Vladimir Bukovsky ist ein ehemaliger Sowjetdissident, Autor und Menschenrechtsaktivist. Er war einer der ersten, der die sowjetische Praxis, politische Gefangene in psychiatrischen Anstalten zu inhaftieren, enthüllte und verbrachte selber insgesamt zwölf Jahre in sowjetischen Gefängnissen. Heute in England lebend warnt er vor einigen derselben antidemokratischen Impulse im Westen, speziell in der EU, in der er ein Vermächtnis der Sowjetunion sieht. Im Jahr 2002 schloss er sich Protesten gegen die Zwangs-TV-Gebühren der BBC an, die er als “eine dermaßen mittelalterliche Regelung” ansieht, dass ” ich einfach dagegen protestieren muss (…) Die Briten werden gezwungen, Geld an ein Unternehmen zu bezahlen, das die freie Rede unterdrückt – indem es Ansichten veröffentlicht, mit denen sie nicht unbedingt einig sind.” Er ist mit der BBC wegen ihrer “Voreingenommenheit und Propaganda” hart ins Gericht gegangen, insbesondere was Berichte über die EU und den Nahen Osten angeht. “Ich wünschte, die BBC würde die Nachfolge des KGB antreten und mich dafür ins Gefängnis stecken, dass ich das Recht auf freie Meinungsäußerung einfordere. Nichts würde sie besser als das entlarven, was sie ist.”

Er ist nicht der einzige, der das, was er für die linke Voreingenommenheit der BBC hält, satt hat. Auch Michael Gove, ein konservativer Parlamentarier und der politische Kommentator Mark Dooley beklagen die einseitige Berichterstattung zu gewissen Themen: “Nehmen Sie zum Beispiel die Berichterstattung der BBC über den späten Jassir Arafat. In einem Porträt, das 2002 ausgestrahlt wurde, wurde er als “Symbolfigur” und “Held” gepriesen, seine Terrortruppen, seine Korruption und seine brutale Unterdrückung palästinensischer Dissidenten fanden keine Erwähnung. Als Israel den spirituellen Führer der Hamas, Scheich Ahmed Yassin 2004 tötete, geschah ähnliches. Ein BBC-Reporter beschrieb ihn als “höflichen, charmanten, klugen und tief religiösen Mann. Und das ungeachtet der Tatsache, dass die Hamas unter der Führung Yassins Hunderte von Menschen ermordet hatte. (…) Eine weiche linke Weltsicht beeinflusst viel zu stark die Berichterstattung des Unternehmens. Wir haben ein Recht, von einem Fernsehsender, für den wir bezahlen müssen, mehr Aufrichtigkeit zu erwarten.”

Vladimir Bukovsky ist der Ansicht, dass der Westen den Kalten Krieg verloren hat. “Es gab keine Nürnberger Prozesse in Moskau. Warum nicht? Weil wir zwar den Kalten Krieg militärisch gewonnen aber ideologisch verloren haben. Der Westen stoppte einen Tag zu früh gerade wie bei der Aktion Desert Storm [im Irak 1991]. Stellen Sie sich einfach mal vor, die Alliierten hätten sich 1945 mit einer Art Perestroika in Nazideutschland zufrieden gegeben – anstatt bedingungsloser Kapitulation. Wie hätte sich dann die Lage in Europa entwickelt – ganz zu schweigen von der Lage in Deutschland? Alle ehemaligen Nazi-Kollaborateure wären an der Macht geblieben, wenn auch in einer neuen Verkleidung. Genau das ist 1991 in der Sowjetunion geschehen. (…) Der Kommunismus ist möglicherweise tot, aber die Kommunisten blieben in den meisten der ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes an der Macht, während ihre westlichen Kollaborateure überall in der Welt (und ganz speziell in Europa) an die Macht kamen. Das ist nicht weniger als ein Wunder: Die Niederlage der Nazis 1945 zog vollkommen logischerweise einen Auftrieb für die Linke in der Weltpolitik nach sich, während die Niederlage des Kommunismus 1991 ebenfalls einen Auftrieb für die Linke mit sich zog – dieses Mal aber vollkommen unlogischerweise. (…) Es ist daher keine Überraschung, dass trotz der Niederlage des Kommunismus, die radikale Linke im Westen immer noch die moralische Deutungshoheit für sich beansprucht.”

“Als die Nazis den 2. Weltkrieg verloren, wurde dadurch der Rassenhass diskreditiert. Als die Sowjets den Kalten Krieg verloren, blieb die Lehre vom Klassenhass so verbreitet wie zuvor.” Bukovsky argumentiert, dass trotz der Tatsache, dass der Westen einen militärischen Sieg davon getragen haben mag, der Sozialismus als verbreitetes Gedankengut weltweit ideologisch triumphieren konnte. Er schreibt: “Weil wir es versäumt haben, dem kommunistischen System endgültig den Garaus zu machen, sehen wir uns nun der Gefahr gegenüber, dass wir die Überbleibsel des Monsters in unsere Welt integrieren. Man kann es möglicherweise nicht mehr Kommunismus nennen, aber es behielt viele von dessen gefährlichen Charakteristika … Solange bis nicht in etwas Vergleichbarem wie den Nürnberger Prozessen der Richterspruch über alle vom Kommunismus begangenen Verbrechen gesprochen ist, ist er nicht tot und der Krieg nicht vorbei.”

Die Wurzeln des Kulturmarxismus reichen bis in die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück, als sozialistische Vordenker sich dafür aussprachen, die kulturellen Grundlagen der westlichen Zivilisation zu attackieren, um den Weg für den Übergang zum Sozialismus zu ebnen. Kulturmarxismus ist somit nichts “Neues”. Er hat über Generationen hinweg neben dem ökonomischen Marxismus existiert, aber er feierte seinen großen Aufschwung im Westen erst ab den 60er und 70er Jahren. Als die Sowjetunion zerfiel und China sich dem Kapitalismus zuwandte, sprangen die ökonomischen Marxisten mit auf den Zug des Kulturmarxismus auf, weil der nun der einzige Hahn auf dem Misthaufen war. Sie können keine brauchbare Alternative vorweisen, aber das stört sie nicht. Sie glauben wirklich, dass wir, der Westen, so böse und ausbeuterisch sind, dass buchstäblich alles besser wäre, sogar das islamische Kalifat.

Die Free Congress Foundation stellt eine interessante Broschüre mit dem Namen “Political Correctness: A Short History of an Ideology” online zur Verfügung, die von William S. Lind herausgegeben wird. Lind zufolge, ist die Political Correctness “bestrebt, unser Verhalten, unser Denken und sogar die Wörter, die wir gebrauchen, zu verändern. Und in maßgeblichem Ausmaß ist ihr das auch bereits gelungen. (…) Wer oder was auch immer die Sprache kontrolliert, kontrolliert die Gedanken. (…) Political Correctness ist nichts anderes als Kulturmarxismus. Die Bemühungen, den Marxismus vom Ökomischen ins Kulturelle zu übertragen, begann nicht erst mit den Studentenunruhen in den 60ern. Sie gehen mindestens bis in die 20er Jahre und auf die Schriften des italienischen Kommunisten Antonio Gramsci zurück. 1923 gründete eine Gruppe von Marxisten in Deutschland eine Institution, die sich mit dieser Übertragung befassen sollte, das Institut für Sozialforschung (später besser bekannt unter dem Namen ‘Frankfurter Schule’). Einer der Gründer, Georg Lukács, erklärte Sinn und Zweck des Instituts damit, dass es die Antwort auf die Frage sei: “Wer rettet uns vor der westlichen Zivilisation.” Lind denkt, dass es große Parallelen zwischen klassischem und Kulturmarxismus gibt: “Beide sind totalitäre Ideologien. Die totalitäre Natur der Political Correctness kann man an Universitäten beobachten, wo ‘PC’ das Kollegium übernommen hat: Freie Rede, Pressefreiheit und sogar freies Denken wurden eliminiert. (…) Heute, wo der ökonomische Marxismus tot ist, hat der Kulturmarxismus sich seine Schuhe angezogen. Das Medium hat sich verändert, aber die Botschaften sind dieselben geblieben: Eine Gesellschaft des radikalen Egalitarismus, der mittels der Staatsmacht durchgesetzt wird.”

“Wie im klassischen ökonomischen Marxismus sind bestimmte Gruppierungen, z.B. Arbeiter und Bauern, a priori gut, während andere Gruppierungen wie z.B. die Bourgeoisie und Kapitaleigner schlecht sind. Im Kulturmarxismus der Political Correctness sind ebenfalls bestimmte Gruppierungen gut” zum Beispiel Feministinnen. Ähnlich wird “automatisch festgeschrieben, dass weiße Männer schlecht sind, wodurch sie das Äquivalent zur Bourgeoisie im ökonomischen Marxismus werden.” Sowohl der ökonomische als auch der Kulturmarxismus “verfügen über eine Methode, die automatisch die gewünschte Antwort liefert. Für den klassischen Marxisten ist es die Wirtschaftstheorie von Marx. Für den Kulturmarxisten ist es Dekonstruktion. Dekonstruktion nimmt sich jeden Text vor, entfernt den ursprünglichen Inhalt daraus und baut den gewünschten Inhalt in ihn ein.”

Raymond V. Raehn stimmt mit Lind überein, dass “Political Correctness Marxismus ist, und zwar mit allem, was das impliziert: Verlust der freien Meinungsäußerung, Gedankenkontrolle, Umkehrung der traditionellen Gesellschaftsordnung, und schließlich ein totalitärer Staat.” Im zufolge “hatte Gramsci die Vision eines langen Marsches durch die Institutionen der Gesellschaft, einschließlich Regierung, Justiz, Militär, Schulen und Medien. (…) Er kam auch zu dem Schluss, dass, so lange die Arbeiter eine christliche Seele haben, sie dem Ruf der Revolution nicht folgen werden.” Ein anderer Vertreter der frühen Kulturmarxisten, Georg Lukász, führte aus: “Ein weltweiter Werteumsturz kann nicht stattfinden, ohne dass die alten Werte vernichtet und von den Revolutionären neue erschaffen werden.” Bei einem Treffen in Deutschland im Jahr 1923 “schlug Lukásc vor, das Konzept des “Kulturellen Pessimismus” einzuführen, um die Völker des Westens in einen Zustand von Hoffnungslosigkeit und Entfremdung zu versetzen, um so die notwendigen Vorbedingungen für die Revolution zu schaffen.”

William S. Lind führt aus, dass dieser Kulturmarxismus seine Ursprünge darin hat, dass die marxistischen Kulturrevolution in Russland erfolglos dabei blieb, in anderen Ländern Fuß zu fassen. Marxisten versuchten, die Gründe dafür zu analysieren und machten sie in der westlichen Zivilisation und Kultur selber aus. “Gramsci sagte, dass die Arbeiter nie ihre wahren Klasseninteressen, wie sie durch den Marxismus definiert sind, sehen können, solange sie nicht von der westlichen Kultur und speziell von der christlichen Religion befreit werden – sie werden durch Kultur und Religion blind für ihre wahren Klasseninteressen. Lukász, der den Ruf hat, der brillanteste marxistische Theoretiker seit Marx selber zu sein, sagte 1919: ‘Wer rettet uns vor der westlichen Zivilisation?’”

John Fonte beschreibt in seinem kraftvollen Werk “Why There Is A Culture War: Gramsci and Tocqueville in America.” (Warum wir uns in einem Kulturkrieg befinden: Gramsci und Tocqueville in Amerika), wie dieser Kulturkrieg nun in den USA ausgetragen wird. Ihm gemäß “tobt unter der Oberfläche der amerikanischen Politik ein ideologischer Kampf zwischen zwei konkurrierenden Weltbildern. Ich möchte diese Weltbilder nach den zwei Intellektuellen, die die Vordenker der zwei sich bekriegenden Ideen waren “gramscianisch” und “tocquevillianisch” nennen – nach dem italienischen Denker Antonio Gramsci des 20. Jahrhunderts und dem französischen Intellektuellen Alexis de Tocqueville des 19. Jahrhunderts. Der Einsatz bei dem Kampf zwischen den intellektuellen Vermächtnissen dieser beiden Männer ist nichts Geringeres als die Frage, was für eine Art Land die USA in den kommenden Jahrzehnten sein wird.”

Antonio Gramsci (1891-1937), marxistischer Intellektueller und Politiker, “glaubte, dass es notwendig sei, zunächst die vorherrschenden Glaubenssysteme der herrschenden Gruppierungen zu delegitimieren und eine “Gegen-Hegemonie” (z.B. ein neues Wertesystem für die Unterschicht) zu erschaffen, bevor es möglich wird, die Ausgegrenzten an die Macht zu bringen. Darüber hinaus argumentierte er, dass es aufgrund der Tatsache, dass die vorherrschenden Werte alle Bereiche der bürgerlichen Gesellschaft durchdringen – Schulen, Kirchen, Medien, ehrenamtliche Vereinigungen – es die bürgerliche Gesellschaft selbst sein müsse, die im “Krieg um die Position” das Schlachtfeld ist. Aus dieser Überlegung resultierte der Satz, für den man Gramsci kennen sollte (und der in einem feministischen Slogan nachgeplappert wird) – dass das ganze Leben “politisch” ist. So wurden Privatleben, Arbeitsplatz, Religion, Philosophie, Kunst und Literatur und das bürgerliche Leben ganz allgemein zu umkämpften Schlachtfeldern im Kampf um die gesellschaftliche Veränderung.” Das ist nach Fonte “der eigentliche Kern des Gramscianisch-Hegelianischen Weltbildes – auf Gruppen basierende Moral oder eben die Idee, dass Moral das ist, was den Interessen von “unterdrückten” oder “ausgegrenzten” ethnischen, rassischen und geschlechtlichen Gruppen dient. (…) Das Konzept der ‘verinnerlichten Unterdrückung’ ist das gleiche wie die hegelianisch-marxistische Vorstellung des ‘falschen Bewusstseins’, nach dem Menschen aus untergeordneten Gruppierungen die Werte und die Denkungsart ihrer Unterdrücker aus den dominierenden Gruppierungen ‘verinnerlichen’ (und damit akzeptieren). (…) Das ist klassisches hegelianisch-marxistisches Denken – Aktionen (einschließlich Redefreiheit), die ‘objektiv’ Menschen einer untergeordneten Klasse verletzen, sind Unrecht (und müssen daher gesetzlich verboten werden).”

Er vollzieht nach, wie die Ideen von Gramsci und des Kulturmarxismus sich in der akademischen Welt des Westens ausgebreitet haben. Die Juraprofessorin Catharine MacKinnon schreibt in “Toward a Feminist Theory of the State” (Hin zu einer feministischen Staatstheorie) von 1989: “Die Herrschaft des Gesetzes und die Herrschaft der Männer sind untrennbar eins” denn “die Staatsmacht, die in das Gesetz eingebettet ist, existiert in der gesamten Gesellschaft als männliche Macht” Darüber hinaus sei “männliche Macht systemimmanent. Zwingend legitimiert und erkenntnistheoretisch bilde sie das Regime.” MacKinnon hat argumentiert, dass sexuelle Belästigung ein grundlegendes Machtmittel sei, das von der vorherrschenden gegenüber der untergeordneten Gruppierung gebraucht wird. “Bei einer akademischen Konferenz, die von der Universität von Nebraska gesponsert wurde, “gaben die Teilnehmer der Ansicht Ausdruck, dass ‘weiße Studenten dringend formelles “Training” in rassischem und kulturellem Bewusstsein benötigen. Das moralische Ziel eines derartigen Trainings sollte sein, dass weiße Vorstellungen von Privatsphäre und Individualismus überwunden werden.’”

Das kann manchmal in echte Gehirnwäsche ausarten, die als kritisches Denken verkleidet ist. Fonte erwähnt, dass an der Columbia Universität “neue Studenten ermuntert werden, sich ‘ihrer eigenen sozialen und persönlichen Überzeugungen, die ein Nährboden von Ungleichheit sind’ zu entledigen. Um das zu verwirklichen, besteht die Assistentin der Beauftragten für Erstsemester, Katherine Balmer, darauf, dass ein ‘Training’ notwendig ist. Am Ende der Einführung für Erstsemester in Bryn Mawr sollte in den frühen 90ern gemäß dem Schulprogramm das Ergebnis stehen, dass die Studenten aus dem ‘Kreislauf der Unterdrückung ausbrechen’ und ‘Agenten für den Wandel’ werden. Das multikulturelle Programm der Universität Syracuse sieht vor, die Studenten zu lehren, dass sie ‘in einer Welt leben, die von verschiedenen Formen der Unterdrückung einschließlich Rassismus zusammengehalten wird.’”

John Fonte denkt, “dass der vorrangige Widerstand gegen das Fortschreiten des Kulturmarxismus in den USA von einer Gegenströmung kommt, die er “zeitgenössischen Toecquevillianismus” nennt. “Seine Vertreter nehmen die grundlegende empirische Beschreibung des amerikanischen Exzeptialismus von Alexis de Tocqueville auf und preisen die Grundzüge dieses Exzeptialismus als Normwerte, die angenommen werden sollten.” Wie Tocqueville in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts schrieb, sind heutige Amerikaner “genauso wie zu Tocquevilles Zeit, viel individualistischer, religiöser und patriotischer als die Menschen irgendeiner anderen vergleichbar fortschrittlichen Nation. (…) Was Tocqueville (sowie zeitgenössischen Tocquevillianern) als Ausnahmeerscheinung – Exzeptialismus – auffiel, war der einzigartige amerikanische Weg in die Moderne. Anders als andere Modernisten verbanden Amerikaner starke religiöse und patriotische Überzeugungen mit dynamischer, rastloser unternehmerischer Energie, die Wert auf individuelle Chancengleichheit legte, während sie dabei dabei hierarchische und festgeschriebene Gruppenzugehörigkeiten vermieden.”

Diese Schlacht wird nun in den meisten öffentlichen Institutionen Amerikas ausgefochten. “Tocquevillianer and Gramscianer prallen in fast allen Themen von Bedeutung aufeinander. Tocquevillianer glauben, dass es objektive moralische Wahrheiten gibt, die auf alle Menschen aller Zeiten Anwendung finden. Gramscianer glauben, dass moralische “Wahrheiten” subjektiv sind und von historischen Umständen abhängen. Tocquevillianer glauben an persönliche Verantwortung. Gramscianer glauben, dass ‘das Persönliche politisch ist’. Abschließend analysierend kann man sagen, das Tocquevillianer die Transmission der amerikanischen Regierung bevorzugen, während die Gramscianer ihre Transformation bevorzugen.

„Während der ökonomische Marxismus tot zu sein scheint, hat die Hegelianische Version, die von Gramsci und anderen geprägt wurde, den Fall der Berliner Mauer nicht nur überlebt sondern ist sogar weiter gegangen bis dahin, die amerikanische Republik auf der Ebene ihrer am meisten geschätzten Ideen herauszufordern. Über mehr als zwei Jahrhunderte hinweg ist Amerika eine Ausnahmenation gewesen, eine Nation, deren ruhelose, unternehmerische Dynamik durch Patriotismus und eine starke religiöse Grundlage gedämpft wurde. Der ultimative Triumph des Gramscianismus würde das Ende dieses besonderen ‘Exzeptionalismus’ bedeuten. Amerika würde schlussendlich europäisiert werden: statisch, durch und durch säkular, post-patriotisch und mit Gruppenhierarchien und Gruppenrechten befasst, in denen die Idee der Gleichheit vor dem Gesetz, wie sie traditionell von Amerikanern verstanden wird, schließlich aufgegeben werden würde. Unter der Oberfläche unseres scheinbar gelassenen Zeitalters befinden sich enorme ideologische, politische und historische Brandherde.

Der Brite Anthony Browne beschreibt in “The Retreat of Reason” (der Rückzug der Vernunft) inwiefern die politisch Korrekten gegenüber Abweichlern intoleranter sind als traditionelle Liberale und Konservative, da die Liberalen früherer Zeiten “das Unorthodoxe als normal akzeptieren. Tatsächlich war das Recht auf Andersartigkeit der Maßstab, an dem der klassische Liberalismus gemessen wurde. Die politisch Korrekten billigen diesem Recht keine hohe Priorität zu. Es peinigt ihre programmierten Gehirne. Diejenigen, die sich nicht anpassen, sollten entweder ignoriert, zum Verstummen gebracht oder verteufelt werden. Die Political Correctness hat etwas von sanftem Totalitarismus an sich. (… ) Weil die politisch Korrekten glauben, dass sie nicht nur auf der Seite des Rechts, sondern auch auf der Seite des Guten stehen, folgern sie, dass diejenigen, die sich ihnen entgegenstellen, nicht nur falsch liegen sondern bösartig sind. Nach Ansicht der politisch Korrekten berechtigt ihr Streben nach dem Guten sie, die bösartigen Meinungen derer, die ihnen widersprechen, zu beschneiden. (… ) Wer gegen die politisch korrekten Glaubensgrundsätze verstößt, wird nicht nur als jemand angesehen, der falsch liegt und mit dem man debattieren kann sondern als jemand, der böse ist und den man verdammen, zum Schweigen bringen und mit Füßen treten muss. (… ) Der Aufstieg der Political Correctness stellt sowohl einen Angriff auf die Vernunft als auch auf die freiheitliche Demokratie dar.“ Browne definiert Political Correctness als “eine Ideologie, die gewisse Personengruppen als Opfer definiert, die vor Kritik geschützt werden müssen und als eine Ideologie, die ihren Gläubigen das Gefühl gibt, dass Abweichung nicht toleriert wird.“ Er warnt auch, dass “der Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert ist. Der Welt fehlt es nicht an guten Vorsätzen, es fehlt ihr aber allzu oft an gutem logischen Denken.“

Dennoch konzentriert sich Anthony Browne bei seiner Erklärung des Aufstiegs der PC mehr auf die geopolitische Lage als auf marxistische Strategien: “Die Political Correctness ist im Wesentlichen das Produkt einer mächtigen aber dekadenten Zivilisation, die sich sicher genug fühlt, um sich zu erlauben, die Ratio zugunsten der Emotio zu vernachlässigen und um die Wahrheit dem Guten unterzuordnen. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und die nachfolgenden in Bali, Madrid und Beslan haben jedoch zu einem Gefühl der Verletzlichkeit geführt, das die Menschen dazu gebracht hat, die wahren Segnungen und Kehrseiten der westlichen Zivilisation sehr viel nüchterner zu betrachten.“

„Zu einem gewissen Maß wird der Aufstieg der östlichen Mächte wie China und Indien sicherstellen, dass in den kommenden Jahrzehnten das westliche Schuldgefühl schrumpfen wird: wenn wir endlich gleichwertige Mächte haben, mit denen wir uns vergleichen können, wird der Westen nicht mehr die Neigung verspüren, sich in Selbsthass zu suhlen sondern danach streben, seine Identität wieder zu finden (… ) auf lange historische Sicht wird die Political Correctness als geistige Verirrung im westlichen Denken betrachtet werden. Das Produkt der einzigartigen unangefochtenen Position des Westens und seines konkurrenzlosen Reichtums – der Niedergang des Westens im Vergleich zum fernen Osten – wird wahrscheinlich der Political Correctness zum Verhängnis werden.“

In seinem Artikel “Why Isn’t Socialism Dead?” (Warum ist der Sozialismus nicht tot?) zieht Lee Harris in Erwägung, dass der Sozialismus deshalb nicht tot ist, weil er nicht sterben kann. Der peruanische Wirtschaftswissenschaftler Hernando de Soto hat in seinem Buch “The Mystery of Capital” (Mysterium Kapital) erörtert, wie das Versagen der verschiedenen sozialistischen Experimente des 20. Jahrhunderts die Menschheit mit nur einer rationalen Wahlmöglichkeit zurückgelassen hat, was das bevorzugte Wirtschaftssystem angeht – und zwar den Kapitalismus. Allerdings passt sich nach Harris “das Leben des revolutionären Sozialisten an, weil er an den Mythos glaubt, dass der Sozialismus eines Tages triumphieren und die Gerechtigkeit obsiegen wird.“ So gibt es “eine ….Analogie zwischen Religion und revolutionärem Sozialismus, der auf die Bildung, Vorbereitung und letztendlich sogar die Umgestaltung des Individuums hinarbeitet – eine gigantische Aufgabe. (… ) Es kann sehr gut sein, dass der Sozialismus deshalb nicht tot ist, weil der Sozialismus nicht sterben kann. Wer möchte nicht sehen, dass die Boshaften und Arroganten an ihren Platz verwiesen werden? Wer von den Unterdrückten und Besitzlosen kann sich den verführerischen Versprechungen von einer Welt entziehen, in der alle Menschen gleich sind und in der jeder das hat, was er braucht?“

Vielleicht ist der Sozialismus ein bisschen wie die Grippe: Er mutiert ständig und sobald das Immunsystem die eine Ausprägung besiegt hat, ändert er sich gerade ausreichend, dass der Körper ihn nicht erkennt und startet eine neue Attacke.

Political Correctness kann absurde Blüten treiben. Anfang Juni 2006 nahm die kanadische Polizei eine Gruppe Männer fest, die der Planung von Terroranschlägen verdächtigt wurden. Die Gruppe war angeblich “sehr weit vorangeschritten“ bei der Planung, eine ganze Anzahl kanadischer Institutionen zu attackieren, darunter auch das kanadische Parlamentsgebäude einschließlich einer möglichen Enthauptung des kanadischen Premierministers sowie einen Angriff auf die U-Bahn von Toronto. Dennoch war die Schlagzeile der Zeitung Toronto Star zu den Verhaftungen die folgende: “Im Büro der Ermittler bedeckt ein kompliziertes Schaubild, auf dem die Verbindungen zwischen den 17 Männern und Jugendlichen, denen vorgeworfen wird, zu einer so genannten “homegrown“-Terrorzelle zu gehören, eine ganze Wand. Und dennoch ist es gemäß einer Quelle schwierig, einen gemeinsamen Nenner bei ihnen zu finden.“ Mike McDonell, ein Assistant Commissioner der Royal Canadian Mounted Police sagte, dass die Verdächtigen alle Einwohner Kanadas seien und die Mehrheit von ihnen kanadische Staatsbürger. “Sie repräsentieren die ganze Bandbreite unserer Gemeinschaft. Manche sind Studenten, manche haben einen Arbeitsplatz, manche sind arbeitslos.“ sagte er. Dennoch gab es einen gemeinsamen Nenner aller Verdächtigen, der nicht erwähnt wurde: Alle waren Moslems. Die Titelstory in der New York Times vom 4. Juni war ebenfalls eine Studie darüber, wie man das gefürchtete „M“-Wort vermeidet. Die des Terrorverdächtigen wurden als “Einwohner Ontarios“, “Einwohner Kanadas“, “die Gruppe“, “überwiegend südasiatischer Herkunft“ oder “gute Leute“ bezeichnet. Als alles, was man sich vorstellen kann, nur einfach nicht als “Moslems“.

Der Polizeichef von Toronto Bill Blair wies bei der nach den Verhaftungen stattgefundenen Pressekonferenz stolz darauf hin “Ich möchte Ihnen ins Gedächtnis rufen, dass es seitens der Strafverfolgungsbehörden nicht eine einzige Bezugnahme auf Moslems oder die islamische Gemeinschaft gab.“ Vor den Antiterror-Razzien, durchliefen die kanadischen Polizisten ein “Sensibilitätstraining“ und wurden sorgfältig in islamischen Traditionen unterrichtet, was beispielsweise den Umgang mit dem Koran, den Gebrauch von Gebetsteppichen und das Sich-selber-in-die-Luft-sprengen im Falle einer Verhaftung umfasste. Wie Charles Johnson vom Blog Little Green Footballs feststellte: “Weitet die kanadische Polizei derartige Überlegungen auch auf Christen, Juden, Hindus und Anhänger anderer Glaubensrichtungen aus? Falls sie das nicht tut, dann haben die Moslems bereits dahingehend einen wichtigen Sieg errungen, dass sie als ‘besondere Menschen’ wahrgenommen werden.“ In ihren Kommentaren zu den Festnahmen stellte der Globe and Mail fest, dass es “wohl der politisch korrekteste Terrorismus der Geschichte war.“ Kanadas Geheimdienst hat während der letzten Jahre “ernsthafte Bemühungen gestartet, sich ein weicheres Image bei Moslems zuzulegen.”

Die Bundesregierung Kanadas erwog Änderungen bei ihrem Antiterrorkampf, um klar zu stellen, dass die Polizei und Geheimdienstmitarbeiter kein religiöses Profiling durchführen. Die Calgary Sun interviewte einen kanadischen Kriminologen, Professor Mahfooz Kanwar, der feststellte, dass “der Multikulturalismus schlecht für die Einheit Kanadas war. Er gettoisiert Menschen und lässt sie fälschlicherweise glauben, dass es in Ordnung sei, sich abzusondern und sich nicht ihrer neuen Gesellschaft anzupassen. Es ist nicht in Ordnung. (… ) Political Correctness bedroht uns, weil wir nicht in der Lage sind, etwas zu bekämpfen, wenn wir uns weigern, es zu benennen und zu verstehen.“ Kanwar sagte, dass das Ausmaß an Political Correctness während der Verhaftungen der 17 Moslems in Toronto “Übelkeit erregend“ war. “Die Political Correctness ist zu weit gegangen. Sie bedroht unsere Gesellschaft“ sagte der in Pakistan geborene Kanwar. “Es ist die Verpflichtung von Minderheiten, sich der Mehrheit anzupassen, nicht umgekehrt“ fügte Kanwar hinzu. Zwischenzeitlich beschuldigte der Canadian Islamic Congress die kanadische Regierung, dass sie nicht genug Geld für das Problem bereitgestellt hat. Sie wünschen mehr Forschungsgelder, um “eine wissenschaftliche Diagnose der Probleme zu erstellen und Lösungen zu erarbeiten.“

Sie wünschten ebenfalls ein landesweites “intelligentes Integrationsprogramm“, was immer das auch heißen mag. Angesichts der Tatsache, dass Moslems in Kanada erst kürzlich einen Vorstoß gemacht haben, die Scharia teilweise einzuführen, sollte man annehmen, dass mit dem “intelligenten Integrationsprogramm“ gemeint ist, dass Nicht-Moslems ein bisschen mehr Appeasement an den Tag legen. Wenn die Kanadier nur auf den Rat ihrer Landsmännin Naomi Klein hören würden, dann waren diese geplanten Massenmorde an kanadischen Bürgern nämlich nichts als eine Folge von kanadischem Rassismus, weil das Land nicht multikulturell genug ist. Moslems wollen Kanadier töten, Kanadier lächeln zurück, erzählen ihnen, wie sehr sie sie “respektieren“ und fragen nach, was sie sonst noch tun können, um ihnen zu Gefallen zu sein.

Das ist es, wohin Political Correctness am Ende führt. Es ist nicht lustig, es ist kein Witz. Political Correctness tötet. Sie hat bereits Tausende von westlichen Zivilisten das Leben gekostet und wenn man sie ungehindert weitermachen lässt, wird sie möglicherweise bald ganze Nationen töten oder – im Fall Europas – einen ganzen Kontinent.

Wie ich früher schon ausgeführt habe, ist der Islam eine Sekundärinfektion, eine der wir unter anderen Voraussetzungen hätten widerstehen können. Der Kulturmarxismus hat den Westen geschwächt und uns reif für die Übernahme gemacht. Political Correctness ist kulturelles AIDS, das unser Immunsystem auffrisst, bis es zu schwach ist, islamischen Infiltrationsversuchen zu widerstehen. Sie muss zerstört werden, bevor sie uns alle zerstört.

Die Allianz zwischen der Linken und dem Islam wird tief greifende Konsequenzen haben. Entweder wird sie den Westen besiegen oder beide werden miteinander fallen. Wir haben den Kalten Krieg nie so entschieden gewonnen, wie wir es hätten tun sollen. Dem Marxismus wurde erlaubt, zu überleben und uns getarnt und über Stellvertreter erneut zu attackieren. Allerdings könnte sich der Flirt mit den Moslems vielleicht als verheerender für die Marxisten erweisen als der Fall der Berliner Mauer.

William S. Lind führt aus: “Auch wenn es schon sehr spät ist, die Schlacht ist noch nicht entschieden. Sehr wenige Amerikaner erkennen, dass Political Correctness tatsächlich Marxismus in neuen Gewändern ist. Wenn diese Erkenntnis sich erst einmal ausbreitet, wird sich der Widerstand dagegen mit ihr ausbreiten. Im Moment gedeiht die Political Correctness, weil sie verkleidet ist. Durch Widerstand und dadurch, dass wir uns bilden (was Teil allen Widerstandes sein sollte), können wir ihr die Verkleidung herunterreißen und den Marxismus unter der Augenwischerei von „Sensibilität“, „Toleranz“ und „Multikulti“ offen legen.

Political Correctness ist Marxismus mit einer Nasenkorrektur. Multikulturalismus hat nichts mit Toleranz und Vielfalt zu tun, er ist eine anti-westliche Hassideologie, die entworfen wurde, um die westliche Zivilisation zu zerstören. Wenn wir das aufzeigen können, ist ein entscheidender Teil der Schlacht bereits gewonnen.

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