von Fjordman

Veröffentlicht in Gates of Vienna, 17.September 2008

(Übersetzt von Quis ut Deus)

Mein wichtigster Rat, nicht nur an die Holländer, sondern allgemein an Westler, ist, sich umgehend zu bewaffnen. Vor allem mit Kenntnis des Feindes und Stolz auf die eigene Kultur, aber auch im eigentlichen, physischen Sinn.

Friedrich Nietzsche äußerte im neunzehnten Jahrhundert “Gott ist tot”. 2008 kann man mit aller Berechtigung sagen, “Der Staat ist tot”, der Staat als Gottesersatz in den wir unser Vertrauen setzten, nachdem Gott starb.

Mit jedem Tag erhalten wir weitere Belege für die Unfähigkeit der Autoritäten, auch nur den Anschein von Sicherheit und Freiheit für ihre Bürger, zu wahren.
Das einzige, dessen der Staat fähig scheint, ist die Indoktrination unserer Kinder mit Hass auf ihre eigene Zivilisation, während er unser Geld nimmt um es jenen zu geben, die unsere Länder kolonisieren und unsere Kinder verbal wie physisch misshandeln.

Was im West-Europa des frühen 21ten Jahrhunderts geschieht, ist das Bilderbuch-Beispiel einer Situation, in der der Gesellschaftsvertrag nicht länger aufrechterhalten wird.
Die Einwohner zahlen extrem hohe Steuern an Nationalstaaten, die ihre Grenzen nicht mehr schützen und weder willens noch fähig sind, auch nur ein bloßes Minimum an Recht und Ordnung zu erhalten.
Sowieso ist die Verabschiedung von Gesetzen nicht länger von unseren Interessen bestimmt, sondern von entschlossenen Multi-Kulti- und Globalisierungs-Anhängern, die ihnen geradezu feindlich gegenüberstehen. Wie schon John Locke in seinem zweiten Traktat über die Regierung schrieb:
 

“Der Grund, weshalb Menschen in die Gesellschaft eintreten, ist die Wahrung ihres Besitzes, und der Zweck, wegen dem sie eine Legislative wählen und autorisieren, ist, dass Gesetze gemacht und Regeln gesetzt werden, als Wachen und Palisaden für die Besitztümer aller Mitglieder der Gesellschaft, zur Beschränkung der Macht und Mäßigung der Herrschaft eines jeden Teils und Mitglieds der Gesellschaft.
[…]
Wann immer es die Gesetzgeber unternehmen, den Besitz des Volkes zu entwenden oder zu zerstören oder es zu Sklaven einer Willkür-Herrschaft herabzuwürdigen, versetzen sie sich in einen Kriegszustand mit dem Volk.
[…]
Durch diesen Vertrauensbruch büßen sie die Macht, die ihnen das Volk für genau entgegengesetzte Zwecke in die Hand gab, ein, und sie fällt dem Volk zu, das ein Recht darauf hat, seine ursprüngliche Freiheit wieder herzustellen und, durch die Etablierung einer neuen Legislative (gerade wie es sie für geeignet hält), für seine eigene Sicherheit und Geborgenheit zu sorgen, was der Zweck ist, für den der Einzelne sich in der Gesellschaft befindet.”

Thomas Jefferson sagte: “Ich halte eine kleine Rebellion hin und wieder für eine gute Sache und für ebenso notwendig in der politischen Welt wie Stürme in der physischen.”
Er sagte auch: “Gesetze, die das Tragen von Waffen verbieten […] entwaffnen nur jene, die weder geneigt noch entschlossen sind, Verbrechen zu begehen […]
Solche Gesetze verschlechtern die Dinge für die Angegriffenen und verbessern sie für die Angreifer; sie dienen eher als Ermutigung zu Mord und Todschlag als zu dessen Verhinderung, da ein unbewaffneter Mann mit größerer Zuversicht angegriffen werden kann, als ein bewaffneter.”

Wir täten gut daran, diese Worte zu beherzigen.