Archive für Beiträge mit Schlagwort: Schweden

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Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots. Das Original A Few Reasons for Cautious Optimism wurde am 22. September 2010 bei Gates of Vienna veröffentlicht.

In seinem Artikel Dreaming of a Culture War auf der Webseite “Alternative Right” kritisiert Paul E. Gottfried meinen Essay Thilo Sarrazin vs. the Ruling Multicultural Oligarchs, von dem er behauptet, daß er “voller zweifelhafter Annahmen” sei. Er behauptet: „’Demokratien’, und besonders jene, die sich mit Steuergeld und vormundschaftlicher Aufsicht über das Verhalten um ihre ‘Bürger’ kümmern, erzeugen weitverbreitete Loyalität wegen ihres ungehemmten Paternalismus und weil man die Leute glauben läßt, sie hätten eingewilligt, sich die Gehirne waschen zu lassen. Dies ist eine politische Erfolgsgeschichte ohne Beispiel in der menschlichen Geschichte.” Und weiter: “Während Fjordman auf Schönrednerei steht, versuche ich zu verstehen, warum die gegenwärtigen Oligarchen sich so lange so gut gehalten haben. Und ich finde absolut keinen Hinweis darauf, daß sich ihre Erfolgssträhne nicht unbegrenzt in die Zukunft fortsetzen wird.” 

Ich stimme zu, daß viel zu viele Westler weiterhin stur für schlechte politische Parteien stimmen. Ich war persönlich enttäuscht während der letzten Parlamentswahlen in Großbritannien, als ziemlich wenige Bürger für reale Alternativen wie die BNP oder UKIP stimmten und stattdessen die drei etablierten Linksparteien unterstützten. Und ja, ich betrachte die Tories heute als eine Zentrums- oder Mitte-Links-Partei. Es ist leider wahr, daß viele der sogenannten “Konservativen” des Establishments, von Merkel über Sarkozy zu George W. Bush, wenig besser sind als die Linksparteien. Dies legt gravierende Mängel im demokratischen System bloß. Davon abgesehen widerspreche ich dem Großteil der Annahmen von Mr. Gottfried und glaube, daß seine Schlussfolgerungen unrichtig sind.

Gewöhnliche Westler sind in der Tat dessen schuldig, daß sie der fortschreitenden multikulturellen Zerstörung des Westens nicht genug Widerstand entgegensetzen, aber sie sind nicht die treibende Kraft dahinter. Die gewöhnlichen Leute sind geteilt, aber ein großer und schnell zunehmender Prozentsatz von ihnen lehnt die antiwestliche multikulturelle Propaganda der herrschenden Eliten ab. Die herrschenden Eliten — oder vielleicht sollten wir sie Oligarchen nennen, nachdem sie sich selber als “Eliten” sehen — stehen immer noch fast einheitlich hinter dem vorsätzlichen Programm zur Überflutung des Westens mit Masseneinwanderung, um die westlichen Länder demographisch und kulturell umzuformen. Dissidenten gegenüber dieser Politik werden als Ketzer gebrandmarkt und formell aus ihren Reihen ausgeschlossen, so wie es Thilo Sarrazin gerade passiert.

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von Fjordman

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Erstveröffentlichung unter dem Titel “Race, Immigration, and Rape in Sweden” in Gates of Vienna, 20. September 2009

Übersetzung: RobertOelbermann

Gemäß eines aktuellen Berichtes werden 6% aller schwedischen Mädchen jedes Jahr vergewaltigt. Und dies ist lediglich die offizielle Zahl.
Die Wirklichkeit ist vermutlich noch schlimmer.

Der feindlich gesonnene Wikipedia-Eintrag über „Fjordman“ behauptete kürzlich, dass meine Aufsätze über die schwedische Vergewaltigungsepidemie falsch seien, weil die starke Zunahme an Vergewaltigungen durch eine Änderung der gesetzlichen Definition der Vergewaltigung zustande käme.
Mit Sicherheit nicht.
In der momentanen Situation ist die Hauptbeschäftigung der schwedischen Medien, Israel zu dämonisieren.
Ihr zweiter Hauptauftrag scheint zu sein, Schweden zu dämonisieren, die die Masseneinwanderung kritisieren und sie daran zu hindern, eine Öffentlichkeit in den Massenmedien zu finden.

Schweden führt die europäische Vergewaltigungsliga an

In Schweden gibt es die höchste Zahl angezeigter Vergewaltigungen – doppelt so viele wie „Aufsteiger“ England, wie eine neue Studie zeigt.
Forscher im Hintergrund der EU-Studie, welche am Dienstag vorgestellt wird, schlussfolgern, dass Vergewaltigungen in Schweden gewöhnlicher sind als im kontinentalen Europa.
In Schweden werden 46 Vorfälle von Vergewaltigung pro 100.000 Einwohner angezeigt. Diese Rate ist doppelt so hoch wie in England, wo 23 Fälle angezeigt wurden, und vier mal so hoch wie die der übrigen nordischen Länder, Deutschlands und Frankreichs. Diese Rate ist bis zu 20 mal so hoch wie die bestimmter Länder in Süd- und Osteuropa. Den Rest des Beitrags lesen »

von Fjordman

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Original vom 12. Februar 2008 auf Jihad Watch: The Muslim Brotherhood’s Infiltration of the West

Übersetzung von Eisvogel

Ich habe im Moment nicht die Zeit, zu jeder einzelnen Information, die ich hier bringe, einen Link einzufügen, aber fast alles sollte eigentlich mit einer schnellen Websuche zu finden sein. Robert Spencer hat sich in mehreren Büchern, zum Beispiel in Onward Muslim Soldiers, mit der Muslimbruderschaft beschäftigt. Ich lege Ihnen auch das Buch des Exmoslems Patrick Sookhedo Global Jihad: The Future in the Face of Militant Islam sehr ans Herz. Sookhedo hat exzellente Recherchearbeit geleistet, vor allem was die systematische Islamisierung Großbritanniens angeht. Aber auch in anderen Ländern wird nach den gleichen Plänen vorgegangen.

Die Muslimbruderschaft, die heute als die weltweit größte islamische Bewegung betrachet wird, wurde 1928 von Hassan al-Banna gegründet. Ihre Untergruppierungen verpflichten sich dem Motto:

“Allah ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unser Gesetz. Djihad ist unser Weg. Auf dem Wege Allahs zu sterben, ist unsere größte Hoffnung.”

Lorenzo Vidino, der das Thema erforscht und analysiert hat, schreibt über die Eroberung Europas durch die Muslimbruderschaft:

“Bereits seit den frühen 1960er Jahren sind Mitglieder und Sympathisanten der Muslimbruderschaft nach Europa gezogen und haben dort langsam aber sicher ein breites und gut organisiertes Netz aus Moscheen, Wohlfahrtseinrichtungen und anderen islamischen Organisationen aufgebaut.” Ihr Endziel “ist nicht einfach ‘Moslems dabei zu helfen, die bestmöglichen Bürger zu werden’, sondern vielmehr das islamische Recht überall in Europa und den Vereinigten Staaten zu verbreiten. Mittels moderater Rhetorik und gepflegtem Deutsch, Holländisch und Französisch haben sie bei europäischen Regierungen und Medien gleichermaßen Akzeptanz gefunden. Politiker quer durch das gesamte politische Spektrum beeilen sich, sich an sie zu wenden, wann immer ein Thema auftaucht, das Moslems betrifft, oder – knapper gesagt – wann immer sie sich der Wählerstimmen der expandierenden islamischen Gemeinschaft versichern wollen. Aber wenn sie zu ihren Glaubensbrüdern in arabisch oder türkisch sprechen, lassen sie die Maske fallen und wenden sich dem Radikalismus zu.”

Und weiter:

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von Fjordman

Original vom 6. Januar 2008 auf Gates of Vienna: Expo and the Islamophobes

Übersetzung von Eisvogel

Die linksextreme, antirassistische schwedische Organisation Expo hat kürzlich eine Publikation (pdf auf schwedisch) mit dem Titel “Kriget mot islam” – “Der Krieg gegen den Islam” – veröffentlicht, in der sie sich besorgt über einen zunehmenden Trend “organisierter Islamophobie” im Westen zeigt. Expo zufolge

“gewinnt parallel mit dem Wachstum von SIOE ein neues antiislamisches Netzwerk von Akademikern, Bloggern und Politikern an Gestalt. Das Netzwerk hat keinen formalen Namen, trifft sich aber auf so genannten Antidjihad-Konferenzen. Das erste bekanntgewordene Treffen fand am 14. April dieses Jahres [2007] in Kopenhagen statt. Hinter dem Ereignis stand das Center for Vigilant Freedom (CVF).”

Die Publikation enthält:

“Nach Aussage eines der einflussreichsten Bloggers in der antiislamischen Blogosphäre, Baron Bodissey, fungiert CVF als ein ‘Netzwerk der Netzwerke. Die Idee dahinter ist, alle Counterdjihad-Gruppierungen unter einem Dach zu versammeln, um das Sammeln von Informationen und Erfahrungen zu erleichtern.’”

Die Publikation erwähnt auch das Treffen in Brüssel im Oktober und stellt fest, dass “unter den Teilnehmenden eine Anzahl allseits bekannter Rechtsextremer gewesen sind.” Ein Beispiel für diese “Rechtsextremen” ist der israelische Politiker Arieh Eldad. Expo erwähnt auch den dänischen Journalisten Lars Hedegaard und den Autor Robert Spencer, den Gründer von Jihad Watch.

Der Text geht weiter:

“Während des Kalten Krieges stimmte die extreme Rechte in die antikommunistische Rhetorik mit ein. Im Zusammenhamg mit der zunehmenden Einwanderung nach Europa war es dann plötzlich der Multikulturalismus, der als von außen kommende Bedrohung herhalten musste. Als Auswirkung des Krieges gegen den Terror und des zunehmenden Misstrauens gegenüber Moslems ist es inzwischen die antiislamische Rhetorik, die der extremen Rechten als neue Plattform dient. Aber es gibt ein Problem: Ungeachtet der Tatsache, dass es innerhalb der antiislamischen Netzwerke große Akzeptanz für fremdenfeindliche Parteien gibt, möchten sie sich nicht dadurch beschmutzen lassen, dass sie zu klare Verbindungen zu offen faschistischen Gruppierungen haben.”

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von Fjordman

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Original vom 14. November 2007 auf Gates of Vienna: My Farewell to Little Green Footballs

Übersetzung von Eisvogel

Update 22.11.2007 by Eisvogel:

To my new English speaking readers: Welcome. Please note that this translation was published on Tuesday, November 20th (see above) – Charles Johnson mentioned this translation already on Sunday, November 18th. I am puzzled how he could have known about it two days before it was completed and published.

I am a German blogger and besides writing articles of my own and doing a few other translations translating Fjordman’s essays is part of my personal contribution to inform readers in Germany, Austria and Switzerland about the global jihad, political correctness and the European Union.

Before I began to translate I asked Fjordman for his permission and he answered, yes, anybody can translate his essays and publish them free on the internet as long as he is credited as the author. My first translation was The Second Fall of Rome on September 7th, 2006. Meanwhile I have translated some 50 of his essays – not only this particular one!

I think they are excellent information. And so do my readers.

We do have email contact occasionally, but Fjordman has never asked me to translate his essays or any particular essay. We have not even discussed this issue. Please note that it was merely my personal decision to translate and publish “My Farewell to Little Green Footballs”. Fjordman did not even know, that I planned it or did it. The reason why I translated this particular essay was not to attack LGF or Charles Johnson (whom I do not even know, I am not a LGF-reader), but raising the more general issue about infight within the antijihad movement which does so much harm to our cause. We have discussed this issue in general and concerning quarrels within the German blogosphere on this blog and I thought Fjordman’s essay is relevant and important for this discussion. Thank you for listening to me.

If there are any further questions – be free to ask them in English in the commentary section.

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 Ein Vorwort von Baron Bodissey (Gates of Vienna): Fjordman nahm letzten Monat an dem Counterjihad-Gipfel in Brüssel teil. Obwohl er selber keine Rede hielt, wurde er genau so hoch geachtet wie Bat Ye’Or, David Littman, Robert Spencer, Andrew Bostom und all die anderen fähigen Leute, die eine Rede hielten.

Fjordman ist einer der klügsten Geister des Counterjihad und möglicherweise der absolut beste Analytiker der mit dem Djihad zusammenhängenden Informationen, den wir haben. Es war immer eine große Ehre, seine Artikel hier (auf Gates of Vienna) veröffentlichen zu dürfen, und wir werden weiterhin alles veröffentlichen, was auch immer er uns zusendet.

Anm. von Eisvogel: Dem möchte ich mich voll und ganz anschließen. Auch für mich ist es eine Ehre und ein großer persönlicher Gewinn, Fjordmans Artikel zu übersetzen und hier zu veröffentlichen.

Und jetzt zum Essay:

Ich habe kürzlich angekündigt, dass ich eine längere Pause beim Kommentieren auf der Webseite Little Green Footballs einlegen werde, und zwar aufgrund der immer noch anhaltenden Kontroverse um die Teilnehmer am Counterjihad in Europa. Kurz danach kündigte Charles Johnson [der Betreiber von LGF] an, dass

“Fjordman für immer pausiert. Nach den Unterstellungen, die er, obwohl diese mehrfach richtig gestellt wurden, über mich und meine Ansichten geschrieben hat, ist er bei LGF nicht mehr willkommen.”

Einfach nur aus Neugier und ohne jegliche Absicht, etwas zu posten, habe ich versucht, mich in den Kommentarbereich von LGF einzuloggen, und musste feststellen, dass es nicht möglich war. Ich bin nun bei LGF offiziell gesperrt, und das, nachdem ich dort in unregelmäßigen Abständen über Jahre hinweg kommentiert habe.

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Original vom 23. Oktober 2007 in Gates of Vienna: The Roots of Non-Discrimination – Liberalism or Marxism?

Übersetzung von Eisvogel

[Begriffserklärung: "Liberalismus" ist die Übersetzung für den Begriff "liberalism", der im Amerikanischen eine zumindest  teilweise deutlich andere Bedeutung hat als im Deutschen, vor allem wenn man den heutigen "liberalism" dem Wirtschaftsliberalismus gegenüberstellt.  Historisch sind die Unterschiede geringer. ]

Was ist die treibende Kraft hinter der Ideologie der absoluten Gleichheit und der totalen Antidiskriminierung in der westlichen Welt? Ich habe viele verschiedene Erklärungen dafür gehört, manche beschuldigen das Christentum, die Demokratie des allgemeinen Wahlrechts, den Marxismus, die Entkolonialisierung oder – vielleicht die wahrscheinlichste Erklärung – den Nazismus und die Verwüstung, die der 2. Weltkrieg angerichtet hat. Das hat eine Ablehnung von allem und jedem hervorgerufen, was als polarisierend angesehen werden könnte – einschließlich des Nationalstaats – und hat damit die multikulturelle Ideologie ermöglicht, die ironischerweise inzwischen selbst zunehmend totalitär wird.

Der amerikanische Blogger Lawrence Auster ist der Ansicht, dass diese zivilisationsweite Vorstellung, Intoleranz sei das Schlimmste, was es gibt, und müsse eliminiert werden,

“die logische Konsequenz aus dem älteren, moderater scheinenden Liberalismus ist, nicht die aus der radikalen Linksideologie. Aber selbst wenn ich mich irre und der heutige geisteskranke Liberalismus das Kind der radikalen Linken ist, ist das bedeutungslos, weil der aus der Linken geborene Liberalismus inzwischen die Mainstream-Orthodoxie der westlichen Welt ist.”

Auster zufolge hat “Liberalismus” während der vergangenen 300 Jahre vielerlei Bedeutungen gehabt und hat der menschlichen Rasse auch elementare Wohltaten gebracht. Er unterscheidet zwischen drei Hauptstadien des Liberalismus, die sich auch gegenseitig überlappen und nebeneinander existieren können.

Der klassische Liberalismus, bei dem “alle Menschen gleich erschaffen sind”, bedeutete, dass niemand in eine andere Ordnung hineingeboren wird, niemand über oder unter anderen Menschen steht. Liberalismus bedeutete somit die Entfernung traditioneller oder willkürlicher Unterscheidungen, die Menschen auferlegt wurden. Liberalismus bedeutete Einschränkungen der Staatsmacht und eine Herrschaft des Gesetzes anstatt eine von Menschen. Er bedeutete Selbstbestimmung eines Volkes durch seine Verfassung und sein Rechtssystem.

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Original vom 23. August 2007 in Gates of Vienna: How the West Lost the Cold War

Übersetzung von Eisvogel

Die Freundin eines Politikers der Schwedendemokraten, einer kleinen Partei, die der Masseneinwanderung kritisch gegenübersteht, wurde kürzlich in ihrer Wohnung außerhalb von Stockholm angegriffen. Die junge Frau wurde mit Klebeband gefesselt in dem Appartmentkomplex gefunden, in dem sie mit Martin Kinnunen, dem Vorsitzenden der Jugendorganisation der Schwedendemokraten, lebt. Drei Männer hatten sie auf dem Weg in die Wohnung des jungen Paares überwältigt und die 19-Jährige mit vorgehaltenem Messer bedroht. Kinnunen berichtet von mehreren Drohungen und anonymen Anrufen bei der Familie. Er beschuldigt die Medien, welche die Schweden-Demokraten systematisch als Monster darstellen und damit Aggressionen gegen sie legitimieren, und behauptet, die schwedische Demokratie sei Augenwischerei.

Antifascistisk Aktion, eine Gruppierung, die angeblich gegen “Rassisten” kämpft, prahlt offen auf ihrer Website mit zahllosen physischen Attacken gegenüber Personen, deren volle Namen und Adressen sie auf ihrer Website veröffentlichen. Nur eine Woche nachdem diese Gruppe einen schwedischen Richter drangsalierten und sein Haus verwüsteten, demonstrierten Mitglieder der Gruppe zusammen mit der schwedischen Polizei, der schwedischen Regierung und dem schwedischen Medien-Establishment während der “Woche des Stolzes”, Stockholms jährlicher Schwulenfeier im August 2007. Am Ende der Parade des Stolzes marschierte eine Gruppe schwarz gekleideter und maskierter Repräsentanten der AFA. Direkt neben ihnen marschierten einige Polizisten, einschließlich Mitgliedern der schwedischen schwulen Polizistenvereinigung. 

Auf ihrer Website behauptet AFA, sie hätten während des Events mehrere Homophobe zusammengeschlagen, mindestens einen davon krankenhausreif. Sie sind Sozialisten und als solche überzeugt, dass Fortschritt nur durch Kampf möglich ist, und es ist stillschweigend inbegriffen, dass sie gewalttätigen Kampf meinen:

“Wenn wir gegen den Kapitalismus kämpfen wollen, muss die arbeitete Klasse vereint werden, und damit das erreicht wird, darf Intoleranz nicht toleriert werden. Wenn wir jedoch gegen Intoleranz kämpfen wollen, müssen wir als Ausweitung dieses Kampfes den Kapitalismus besiegen. Daher gehen Antifaschismus, Feminismus und der Kampf gegen Homophobie Hand in Hand mit dem Klassenkampf!”

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von Fjordman

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Original vom 31. Juli 2007 in The Brussels Journal: The Death of Sweden

Übersetzung von Eisvogel

Ich werde immer noch gefragt, warum ich als Norweger mehr über Schweden schreibe als über mein eigenes Land. Zuerst einmal: Ich schreibe manchmal auch über Norwegen. Und zweitens: Wenn man sich nur die Hauptstädte ansieht, könnte Oslo durchaus die schlimmste Stadt in Skandinavien sein. In praktisch jeder anderen Hinsicht ist jedoch Schweden schlimmer. Und ja, es ist Wort für Wort so schlimm wie ich sage.

Der Hauptgrund, warum ich so viel über Schweden schreibe, ist, dass es das totalitärste Land in der westlichen Welt ist und daher anderen als Warnung dienen sollte. Der zweite Grund ist, dass Schweden wie auch mein eigenes Land heutzutage etwas “liebevolle Strenge” braucht. Zu viele Schweden klammern sich immer noch an den Mythos des “schwedischen Modells”, während ihr Land sich unter ihren Füßen auflöst. Wenn Schweden, die Nation, gerettet werden soll – wenn das überhaupt noch möglich ist, wessen ich mir nicht sicher bin – dann muss Schweden, der ideologische Leuchtturm für die Menschheit, zerschlagen werden, denn die Selbstgefälligkeit blockiert den gesunden Menschenverstand.

Auf der Nachrichtenseite The Local wird berichtet, dass das Haus eines Richters, der sich mit Anhörungen von Einsprüchen seitens Migranten befasst, von Linksextremisten verwüstet wurde. Drohungen wurden an die Wände gesprüht, rote Farbe wurde über die Stufen ausgegossen und vor dem Haus wurde eine Axt zurückgelassen. “Wenn ein Richter an einem schwedischen Gericht derartigem Vandalismus an seinem Heim ausgesetzt ist, ist das natürlich sehr ernst zu nehmen” sagte Ingvar Paulsson, der Vorsitzende des Verwaltungsgerichts im Distrikt Gothenburg. Die Gruppe Antifascistisk Action (AFA) schreibt auf ihrer Homepage, dass die Lage irakischer Asylsuchender den Angriff motiviert habe. Die schwedische Migrationsbehörde hatte verfügt, dass sie abgeschoben werden sollten, wenn sie nicht nachweisen könnten, dass gegen sie persönlich eine Bedrohung vorliege.
Hier sollte festgehalten werden, dass Schweden allein im Jahr 2006 fast so viele Asylanträge von Irakern bewilligte wie alle anderen europäischen Länder zusammen. Einheimische Schweden, die in einem Land leben, das vor nur 30 Jahren eines der ethnisch homogensten Länder war, werden innerhalb weniger Jahrzehnte zur Minderheit im eigenen Land werden, wenn der derzeitige Trend anhält. Schweden zerstört sich mit einer in der Menschheitsgeschichte noch nie da gewesenen Geschwindigkeit selber, aber für die Linksextremisten ist das immer noch nicht schnell genug.
 

AFA brüstet sich offen zahlreicher Attacken gegen Personen, deren vollständige Namen und Adressen sie auf ihrer Website veröffentlichen. Ihren Angaben zufolge tun sie das, um gegen kapitalistische Ausbeutung und für eine globale klassenlose Gesellschaft zu kämpfen. Ihre Logik geht ungefähr so: Wenn man gegen die Einwanderung von Moslems protestiert, leidet man an Islamophobie, was fast das gleiche ist wie Fremdenfeindlichkeit, was wiederum fast das gleiche ist wie Rassismus. Und Rassisten sind fast Faschisten und Nazis, wie wir alle wissen, und sie sollten nicht das Recht haben, ihre Stimme in der Öffentlichkeit zu erheben. Wenn man also dagegen protestiert, von Moslems angegriffen oder vergewaltigt zu werden, ist man böse und muss zum Schweigen gebracht werden. Wenn ein einheimischer Schwede oder eine Schwedin richtig großes Glück hat, wird er oder sie zuerst von Moslems überfallen oder verprügelt und dann ein zweites Mal von den eigenen linksextremistischen Landsleuten geschlagen, weil er sich dagegen verwehrt hat, das erste Mal geschlagen zu werden. Der Staat tut natürlich so gut wie nichts, um das eine oder das andere davon zu verhindern. Einheimische Schweden, die sich gegen eine Masseneinwanderung aussprechen, die sie innerhalb von ein paar Generationen zu einer Minderheit im eigenen Land macht, sind bereits als “Rassisten” einsortiert, und Rassisten stehen in praktisch jeder Hinsicht außerhalb des Schutzes des Gesetzes.

Nach Ansicht mancher Beobachter ist islamophober Hass in Europa im Ansteigen begriffen. Schauen wir mal, was “rassistischer Hass” ist. Das Folgende wird als offizielles Beispiel dafür angeführt, was in Schweden als islamophobes Hassverbrechen gilt:

Eine moslemische Familie fragt bei einer schwedischen Nachbarschaftshilfe an, ob es möglich sei, etwas anderes als Schweinefleischwürstchen zu bekommen. Linda antwortet darauf: “Nein, wir leben in Schweden.” Die Familie fragt nach, was sie damit meine. Linda wiederholt: “Wir leben in Schweden und Sie müssen das respektieren.” Der Familienvater sagt darauf: “Wir respektieren Sie, aber können Sie uns nicht auch respektieren?” Linda erwidert dann “Nein, leider nicht.”, lacht und geht weg.

Vergleichen Sie das mit einem Beispiel aus dem Jahr 2006, als der Justizminister Göran Lambertz seine vorläufigen Ermittlungen bezüglich Antisemitismus in der großen Moschee in Stockholm einstellte. Er schrieb

“Die vorliegenden Aufzeichnungen enthalten massiv herabwürdigende Äußerungen über Juden, die unter anderem durchweg als Brüder von Affen und Schweinen bezeichnet werden.” Darüber hinaus wurde ein Fluch über Juden ausgesprochen und “ein Aufruf zum Dschihad, die Juden zu töten, wobei Selbstmordattentäter – die als Märtyrer gefeiert werden – die effektivste Waffe dafür seien.”

Lambertz war der Ansicht, dass

“die kürzlich erwähnten Äußerungen trotz ihres Inhalts nach schwedischem Recht nicht als Aufstachelung zum Hass gegen eine ethnische Gruppe betrachtet werden können.”

Er schlussfolgerte, dass die vorläufigen Ermittlungen eingestellt werden sollten, weil man die Hetze gegen Juden im Nahostkonflikt begründet sehen könne.

 

Dieser doppelte Standard beschränkt sich nicht nur auf Juden. Dahn Pettersson, ein Lokalpolitiker, wurde zu einer Geldstrafe von 18.000 Kronen [rund 1.940 Euro] verurteilt, weil er geschrieben hatte, dass 95 Prozent des Heroins von Albanern aus dem Kosovo ins Land gebracht werden.

“Es ist niemals eine ethnische Gruppe, die Verbrechen verübt. Es sind Individuen oder Gruppen von Individuen”

sagte der Ankläger Mats Svensson vor dem Gericht, das Pettersson wegen “Agitation gegen eine Minderheit” verurteilte. Svante Nycander, der frühere Herausgeber der Tageszeitung Dagens Nyheter, äußerte, dass

“das Urteil im Bezirksgericht von Malmö die Meinungsfreiheit beschädigt. Viele werden es als Beweis dafür ansehen, dass die Behörden vor unbequemen Wahrheiten Angst haben und dass sie, weil es ihnen an Gegenargumenten fehlt, diejenigen bestrafen, die offen sprechen.”

In Schweden ist es ein Verbrechen, zu sagen, dass hinter einem Großteil des europäischen Drogenhandels albanische Moslems stehen (was eine Tatsache ist). Über die einheimische Bevölkerung abfällige Bemerkungen zu machen, ist hingegen voll in Ordnung.

Bexhet Kelmeni ist kosovoalbanischer Herkunft und lebt in Malmö, der drittgrößten Stadt des Landes, die aller Voraussicht nach in wenigen Jahren zur ersten skandinavischen Stadt mit einer islamischen Bevölkerungsmehrheit werden wird. Er ist der Ansicht, dass es wichtig ist, dass jetzt festgelegt ist, dass Dahn Pettersons Äußerungen kriminell sind.

“Ich schäme mich, dass es solche Politiker gibt“, sagt Kelmeni, der den Anspruch erhebt, mit Hunderten von Albanern in Kontakt zu stehen, die sich alle dadurch beleidigt fühlen. “Er muss mehr über die albanische Kultur lernen” so Kelmeni.

Was er nicht sagt, ist, dass viele der verbleibenden Schweden in Malmö – Einheimische, die aufgrund von ungezügelter Gewalt und Schikane schon seit Jahren die Stadt verlassen oder vielmehr fliehen – tägliche Lektionen in albanischer Kultur erhalten.

Feriz and Pajtim, Mitglieder einer albanischen Gangsta-Schlägerbande in Malmö, erklären wie sie Leute in der Innenstadt überfallen. “Wir kreisen ihn ein und schlagen und treten ihn so lange, bis er sich nicht mehr wehrt“, sagt Feriz. Sie sind gegenüber den Opfern immer in der Überzahl. Ist das eigentlich nicht feige? “Ich habe das auch schon von vielen gehört, aber ich finde das nicht. Es geht doch einfach nur darum, dass sie keine Chance haben sollen.” Sie zeigen keinerlei Anteilnahme für ihre Opfer. “Wenn sie verletzt werden, dann sind sie selber daran Schuld, weil sie schwach sind.” sagt Pajtim achselzuckend. “Viele von uns waren in Banden, die im Kosovo gegen die Serben kämpften. Wir haben Gewalt im Blut.” Sie geben die Schuld für ihre Überfälle, die sie angeblich begehen, weil sie gelangweilt sind, den Politikern. Wenn der Staat ihnen etwas zu tun bieten würde, würden sie vielleicht aufhören, Leute zu attackieren. Aber ist der Mangel an Freizeitaktivitäten wirklich der einzige Grund, aus dem sie Leute angreifen? “Nein, es macht auch Spaß.” sagt Feriz.
 
Kriminelle Albanerbanden geben also freimütig zu, dass sie Schweden tätlich angreifen, aber Schweden können nicht andeuten, dass es kriminelle Albanerbanden gibt. Das ist wirklich rassistisch.
 
Die Welle von Raubüberfällen, die Malmö erlebt, ist Teil “eines Krieges gegen die Schweden.” Das ist die Erklärung, die junge Räuber mit Migrationshintergrund dafür abgeben. “Wenn wir in der Stadt sind und Leute ausrauben, führen wir einen Krieg, einen Krieg gegen die Schweden.” Diese Äußerung wurde mehrmals wiederholt. “Macht heißt für mich, dass die Schweden mich ansehen, dass sie auf dem Boden liegen und mir die Füße küssen. Wir rauben jeden Tag, so oft wir wollen und wann immer wir wollen.” Die schwedischen Behörden haben praktisch nichts unternommen, das zu unterbinden.
 

Gibt es also keinen Rassismus in Malmö? Doch, es gibt einige hässliche Fälle von Islamophobie. Ein Busfahrer wurde wegen Diskriminierung und Hass vom Dienst suspendiert, nachdem er angeblich versucht hatte, eine Frau daran zu hindern, in den Bus einzusteigen, weil diese eine Burka trug. Nach dem Autor Mats Wahl verursacht Brandstiftung an Schulen Kosten in Höhe von mehr als 300 Millionen Kronen [rund 32,4 Mio. Euro] pro Jahr. Eine inoffizielle Umfrage in schwedischen Stadtverwaltungen ergab, dass im ersten Halbjahr 2006 mindestens 114 solcher Fälle von Brandstiftung registriert wurden, die exakten Zahlen waren schwer zu ermitteln. Allein im Jahr 2002 gab es an mindestens 139 Schulen Fälle versuchter Brandstiftung. Björn Vinberg von der Feuerwehr in Malmö sagt, es sei erniedrigend, wieder und wieder in den gleichen Einwanderervierteln Feuer löschen zu müssen, während Schulkinder einen auslachen und gleich danach das nächste anzünden. Zweifellos muss das ein Protest gegen die institutionalisierte und um sich greifende Islamophobie in der schwedischen Gesellschaft sein.

 

In einem Land, in dem die Steuerrate über 60% liegt und damit höher ist als in fast allen Ländern des Planeten außer vielleicht Nordkorea – wo es zufälligerweise fast genau so viel Redefreiheit gibt wie in Schweden – werden die Einheimischen tagtäglich von Migrantengangs angegriffen, der Staat jedoch scheint nicht gewillt sein, irgendetwas zu unternehmen, um das zu unterbinden. Obwohl Moslems offen damit prahlen, dass Juden und Christen Zielscheiben für sie sind, ist das kein Hassverbrechen. Aber es ist ein Hassverbrechen und Rassismus, wenn Moslems nicht immer Halal-Würstchen geboten bekommen oder wenn Muslimas nicht überall, wo sie wollen, eine Burka tragen dürfen.

 

Nach Professor Wilhelm Agrell hat Schweden heute eine Sicherheitspolitik, die auf der Annahme basiert, dass territoriale Verteidigung nicht mehr nötig ist. Militärische Ressourcen werden nur noch dafür als relevant erachtet, in weit entfernten Konflikten politisch Flagge zu zeigen, und das eigene Territorium ist zu nichts weiter als zu einem Trainingsgelände für Manöver geworden. Agrell schließt, dass

“nach Jahren der Existenzangst und schwarzen Löchern im Budget Schwedens Militär letztendlich die Flagge eingeholt und die Bestände aufgelöst hat und fahnenflüchtig wurde.”

Die wenigen Soldaten, die es noch gibt, sind an Orten wie Afghanistan und nicht in der Heimat. Jan Karlsen von der schwedischen Polizeigewerkschaft warnte 2007, dass die unterbezahlten Polizeikräfte nicht in der Lage sind, noch wesentlich länger mit dem organisierten Verbrechen und ethnischen Spannungen fertig zu werden. Währenddessen protestieren Polizeibeamte gegen eine neue Uniform, die entworfen wurde, um sie weniger aggressiv wirken zu lassen, indem Stiefel durch Halbschuhe ersetzt werden, die Waffen weniger sichtbar sind und die Hemden eine weichere, gefälligere Farbe bekommen.

 

Im Juni 2007 brachte Aftonbladet, die größte Tageszeitung Skandinaviens in einem Artikel mit dem Titel “Sommerzeit – Vergewaltigungszeit” das Ansteigen von Vergewaltigungen während des Sommers mit dem warmen Wetter in Verbindung. Die offizielle Zahl von Anzeigen wegen Vergewaltigung hat sich während einer Generation mehr als vervierfacht, bei Mädchen unter 15 Jahren sogar noch mehr. Wenn das am warmen Wetter liegt, dann nehme ich an, dass die skandinavische Vergewaltigungswelle von der globalen Erwärmung verursacht ist. Die Tatsache, dass viele der Verdächtigen einen islamischen Hintergrund haben, was auch durch Statistiken im Nachbarland Norwegen bestätigt wird, ist zweifellos rein zufällig. Die Zahl der Vergewaltigungen pro Kopf sind in der norwegischen Hauptstadt Oslo inzwischen sechs mal so hoch wie in New York.

 

Wie die Journalistin Karen Jespersen berichtet, hat Helle Klein, die von 2001 bis 2007 politische Chefredakteurin von Aftonbladet war und ein ehemaliges Mitglied der sozialdemokratischen Jugendorganisation ist, gesagt: “Wenn die Debatte darauf hinausläuft, dass die Probleme von Flüchtlingen und Einwanderern verursacht werden, dann wollen wir sie nicht.” Meinungsumfragen haben ergeben, dass zwei von drei Schweden daran zweifeln, dass der Islam mit der schwedischen Gesellschaft vereinbart werden kann, aber nicht eine einzige im Parlament vertretene Partei steht der Einwanderungspolitik ernsthaft kritisch gegenüber, und es gibt praktisch keine wirkliche Debatte über Multikulturalismus und Islam.

 

Während einer Demonstration in Stockholm, die 2006 von islamischen und antirassistischen Organisationen veranstaltet wurde, stand Helle Klein vor einem Plakat mit der Aufschrift “Ein Schweden für alle – Stoppt die Nazi-Gewalt”, während sie eine Rede hielt, in der sie vor Islamophobie in den Medien warnte. “Schweden für alle” hört sich auf Schwedisch fast gleich an wie “Schweden für Allah”. Wenn führende Mitglieder der politischen und Medieneliten Islamophobie mit Nazismus assoziieren, während sie über die Gewalt von Moslem-Gangs in ihrem eigenen Land schweigen, liefern sie linksextremistischen Gruppierungen wie AntiFascistisk Aktion die verbale Munition für ihre Angriffe auf Kritiker der Masseneinwanderung.

 

Die Brüderschaft, eine Organisation der Christlichen Sozialdemokraten, pflegt freundschaftliche Beziehungen mit der Muslimbruderschaft gerade so wie Kleins schwedische Sozialdemokratische Partei sie vor dem Zweiten Weltkrieg zu faschistischen und Naziregimes pflegte. Helle Klein hat in ihren Leitartikeln zu Sympathie für die Terrororganisation Hamas, dem palästinensischen Ableger der Muslimbruderschaft, aufgerufen, während sie vor der Bedrohung für den Weltfrieden warnt, die von israelischer Aggression und der christlich zionistischen Rechten in den USA ausgeht. Hamas ist eine faschistische Organisation, die offen zum Massenmord an Juden aufruft. Die Ironie, die dahinter steckt, wenn man von “Nazi-Gewalt” spricht, während man Sympathie für eine Organisation zeigt, die zu Ende bringen möchte, was die Nazis begannen, fällt Frau Klein offenbar nicht auf. Sie studiert zurzeit, um Pfarrerin der Kirche von Schweden zu werden. Ihr Urgroßvater war ein Rabbi.

 

Die Kirche von Schweden hat ihre Bereitschaft angekündigt, gleichgeschlechtlichen Paaren die kirchliche Hochzeit zu gewähren, möchte aber, dass die Ehegesetze in “Lebensgemeinschaftsgesetze” umbenannt werden. Wie Klein sich vorstellt, die Unterstützung für gleichgeschlechtliche Eheschließung mit der Unterstützung für islamische Terrororganisationen, die Schwule töten wollen, zu vereinbaren, schafft mich. Aber ich bin sicher, sie wird sich etwas einfallen lassen.

 

Der britische Autor Paul Weston glaubt, dass das nationale Herz Großbritanniens aufgehört hat zu schlagen:

“Unsere nationale Seele schwebt unentschlossen über dem Operationstisch. Das Notfallteam wurde gerufen, aber die politisch orientierte Zentrale des Krankenhauses hat ihm mitgeteilt, dass es kein Problem gäbe, dass alles unter Kontrolle sei. Die Lebensretter haben etwas anderes gehört, sie eilen, um rechtzeitig anzukommen, aber andere Mitarbeiter des Krankenhauses haben die Wegweiser zum Operationssaal verdreht und die Lichter abgestellt. Es ist ein großes Krankenhaus, es bleiben nur noch Minuten, um an Ort und Stelle zu kommen, und die erbarmungslose Uhr tickt und tickt und tickt…”

Ich bin geneigt, das gleiche über Schweden zu sagen: Die schwedische Nation liegt zurzeit auf dem Totenbett. Wir können nur hoffen, dass es am Ende doch ein Leben nach dem Tod gibt.

von Fjordman

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Originaltitel vom 25. Mai 2007 in Gates of Vienna: Sharia-Supporters and Transvestites of the World Unite!

Übersetzung von Eisvogel

Ich hatte eigentlich vor, eine Weile damit zu pausieren, über Schweden zu schreiben, aber ich konnte es einfach nicht. Der schwedische Journalist Kurt Lundgren  hatte diese Woche eine bemerkenswerte Meldung auf seinem Blog. Ein Freund hatte ihm von einem Magazin erzählt, dass von Lärarförbundet herausgegeben wird, der schwedischen Lehrergewerkschaft, der größten Vereinigung für Lehrer und Schulleiter des Landes. Das Magazin, dessen Zielgruppe Vorschullehrer sind, die sich um Kinder zwischen 0 und 6 Jahren kümmern, enthielt Empfehlungen, bei Kindern in diesem zarten Alter nicht nur für” Gender-Gleichstellung” sondern auch für “sexuelle Gleichstellung” zu werben. Herr Lundgren hält die Vorschläge, die an das Personal in Kindergärten und Vorschulen herausgegeben werden, für ganz klaren sexuellen Missbrauch von Kindern:

“Ein dreijähriges Kind muss nichts über alternativen Sex lernen, ein vierjähriges Kind sollte nicht von einigen Sexfreaks aus der Lehrergewerkschaft zwangsweise mit Lektionen über schwulen Sex gefüttert werden. Kinder sollte man spielen und sie ihre Rollen selber entdecken lassen. Kinder sind wehrlos und sollten keiner Indoktrination ausgesetzt werden, weder über Sex noch über Politik. (…) Man fragt sich, ob sich die Eltern über den Missbrauch an Vorschulkindern im Klaren sind, den dieses Magazin der Lehrergewerkschaft Pedagogiska magasinet vorantreibt.”

In einem Kindergarten in Stockholm wurden die Eltern von Vorschullehrern – offenbar ideologischen Pionieren – ermutigt, ihren Söhnen Kleidchen anzuziehen und sie mit weiblichen Vornamen zu rufen. Es gibt mancherorts inzwischen spezielle “Wochen”, in denen Jungen Kleidchen tragen MÜSSEN. Lundgren hält diese sexuelle Indoktrination für genau so schlimm wie die politische:

“Der politische Unsinn zielt darauf, ab Meinungen zu ändern – die Sexfreaks zielen darauf ab, die Persönlichkeit, die Mentalität und die ganze innere Verfassung der Kinder zu ändern.”

Bald nachdem er das gepostet hatte, erhielt Lundgren eine Drohmail:

“Ich stehe mit der Lehrergewerkschaft in Verbindung. Sie erwägen, Sie für das was Sie über alternativen und schwulen Sex als Kindesmissbrauch geschrieben haben, bei der Polizei zu melden.” 

Lundgren schrieb in seiner Antwort:

“Vorschulkinder über alternativen Sex (Lesben, Transsexuelle, Bisexualität, Fetischismus, Swinger, Geschlechtsumwandlung usw.) zu unterrichten, betrachte ich als Kindesmissbrauch. (…) Kleine Kinder – und wir reden hier von Drei- bis Sechsjährigen – können sich in einer Vorschule nicht selbst vor diesen sexuellen Angriffen schützen. Ihre Eltern sind nicht da, die Kinder stehen ganz auf sich alleine. (…) Kleine Kinder sollte man in Ruhe lassen, sie sollten ohne erwachsene Beeinflussung spielen dürfen.”

Hier sind einige Kommentare von Lesern seines Blogs:

  • “Es wird keine Anzeige deswegen geben. Die sozialistische Lehrergewerkschaft wird sich das wahrscheinlich zweimal überlegen. Es könnte ein Eigentor werden, wenn die Medien anfangen, über die verdrehte sexuelle Theorie, die sich gegen Kinder richtet, zu berichten, und wenn den Eltern die Augen aufgehen, was mit ihren Lieben gemacht wird.”
  • “Ich werde niemals erlauben, dass mein 11 Monate alter Sohn in einen Kindergarten geht. Mein Partner und ich bewahren uns das Recht, unseren Sohn zu einem denkenden, vernünftigen und unabhängigen Individuum zu erziehen. Wir erlauben ihm auf jeden Fall, ein Supermann-Kostüm zu tragen, mit Autos zu spielen und ein Baumhaus zu bauen, wenn er das möchte. Ich werde ihn niemals zwingen, gegen seinen Willen ein Prinzessinnenkostüm zu tragen. Voraussichtlich wird es nicht mehr lange dauern, bis Eltern wie uns unsere Kinder weggenommen werden, damit sie gemäß gesunder, sozialistischer  Doktrin aufgezogen werden können.”
  • “Mein 13-jähirger Sohn hatte ‘Gleichstellungs-Tag’ [in der Schule] und musste dabei einem Transvestiten zuhören. Ich habe in meinem wesentlich längeren Leben bisher nie einen getroffen oder mit einem geredet. Warum ist das wichtig? Die Kinder von heute wissen nichts über die Verbrechen des Kommunismus, aber alles über die sexuelle Orientierung von Transvestiten.”

Dieser letzte Kommentar ist wortwörtlich wahr. Eine Umfrage im Auftrag der Organisation für Information über den Kommunismus (UOK) brachte zu Tage, dass 90 Prozent der Schweden im Alter zwischen 15 und 20 nie etwas vom Gulag gehört hatten, obschon 95 Prozent von Auschwitz wussten. “Leider sind wir von den Ergebnissen ganz und gar nicht überrascht,” sagte Ander Hjemdahl, der Gründer von UOK gegenüber der Website The Local. Die landesweite Umfrage ergab, dass 43 Prozent glauben,  die kommunistischen Regimes seien für weniger als eine Million Tote verantwortlich gewesen. Die tatsächliche Zahl wird auf 100 Millionen geschätzt. 40 Prozent glauben, dass der Kommunismus dazu beigetragen habe, den Wohlstand in der Welt zu vergrößern. Herr Hjemdahl gibt mehrere Gründe für dieses massive Unwissen an, unter anderem den, dass “eine große Mehrheit der schwedischen Journalisten links stehen und viele davon linksaußen.” 

Zwischenzeitlich brüstet sich Antifascistisk Aktion (AFA), eine Gruppierung in Schweden, die angeblich gegen “Rassisten” kämpft, offen mit zahllosen physischen Attacken auf Personen, deren volle Namen und Adressen sie auf ihrer Website veröffentlichen. Gemäß AFA tun sie das, um gegen den globalen Kapitalismus und für eine klassenlose Gesellschaft zu kämpfen. Sie schließen sich einer Ideologie an, die während weniger Generationen einhundert Millionen Menschen ermordet hat, und sind die Guten. Diejenigen, die sich dagegen verwehren, durch Masseneinwanderung zu einer Minderheit im eigenen Land zu werden, sind die Bösen. 

Der britische Historiker Roland Huntford schrieb in den frühen 1970er Jahren ein Buch über Schweden mit dem Titel The New Totalitarians. Huntford führt aus, wie die Gleichheit der Geschlechter von den späten 60er und frühen 70er Jahren an aggressiv vorangetrieben wurde:

“Als sexuelle Gleichheit verkündigt wurde und beschlossen wurde, dass der Platz einer Frau nicht zu Hause sondern bei der Arbeit ist, gab es eine rapide Veränderung der Sprache. Das herkömmliche schwedische Wort für Hausfrau ist ‘husmor’, was ehrbar klingt; es wurde durch den Neologismus ‘hemmafru’ ersetzt, der wörtlich übersetzt ‘die-Ehefrau-die-zu-Hause-bleibt’ heißt und abfällig klingt.[Anm.d.Ü.: Ich vermute, das ungefähre deutsche Äquivalent dürfte das ebenfalls abfällig klingende 'Heimchen am Herd' sein.] Es gelang den Massenmedien, innerhalb weniger Monate die alte Bezeichnung zu töten und sie durch die neue zu ersetzen. Ende 1969 war es fast unmöglich, in einem Alltagsgespräch den Status einer Hausfrau zu erwähnen ohne dabei den Eindruck zu erwecken, ihn zu verdammen oder verächtlich zu machen. Das Schwedische wurde unter den Augen und Ohren der Schweden verändert. Husmor war diskreditiert worden; der einzige Ausweg war, den Begriff hemmafru in ironischer Weise zu gebrauchen. Verbunden mit dieser sprachlichen Wende entstand auch eine gefühlsmäßige Veränderung. Frauen, die noch ungefähr ein Jahr zuvor zufrieden und vielleicht sogar stolz zu Hause geblieben waren, verspürten nun zunehmend den Druck, arbeiten gehen zu müssen. Die Ersetzung des einen Wortes durch ein anderes wurde von einer eindringlichen Propaganda in den Massenmedien begleitet und es war wie eine energische Konditionierungskampagne. Nur sehr wenige waren in der Lage, die Indoktrination der sprachlichen Manipulation zu durchschauen; die Bevölkerung war buchstäblich gehirngewaschen worden.”

Das war eng mit einer Kampagne für sexuelle Befreiung verbunden:

“In der Tat kam es so weit, dass das Wort ‘Freiheit’ im Schwedischen fast ausschließlich sexuelle Freiheit bedeutete, was vielleicht aus einer unbewussten Erkenntnis herrührt, dass Freiheit in anderen Bereichen nicht vorhanden oder unerwünscht ist. Durch sexuelle Unterweisung der jungen Menschen in den Schulen und unaufhörliche Propaganda in den Massenmedien für die ältere Generation, wurde fast ganz Schweden gelehrt, dass man Freiheit durch Sex gewinnt. Weil er sexuell emanzipiert ist, glaubt der Schwede, dass er ein freier Mensch ist und beurteilt Freiheit nur nach sexuellen Richtlinien. (…) Die schwedische Regierung hat sich einer Sache, die sie gerne ’sexuelle Revolution’ nennt, angenommen. Kindern wird in der Schule eingehämmert, dass sexuelle Emanzipation ihr Geburtsrecht sei und dass ihnen seine Wahrnehmung dadurch ermöglicht wird, dass der Staat ihnen Befreiung von altmodischen Restriktionen gewährt.”

Befreiung von altmodischen Restriktionen, sprich Christentum und christliche Moral. Huntford stellt fest, dass das zeitgleich mit den Bemühungen kam, die westliche Kultur vor der französischen Revolution herunterzuspielen und anzugreifen. Herr Olof Palme,  Schwedens sozialistischer Premierminister bis 1986, sagte: “Die so genannte Renaissance? Westliche Kultur? Was hat das für uns schon für eine Bedeutung?”

“Der Staat beschäftigt sich, so die Worte von Ingvar Carlsson, dem damaligen Erziehungsminister, “aus dem Wunsch heraus, die Gesellschaft zu verändern, mit Moral.” Herr Carlsson, der noch bis ins Jahr 1996 schwedischer Premierminister war, äußerte auch, dass “die Schule die Speerspitze des Sozialismus” sei und dass sie “die Menschen lehrt, die allgemeine Meinung  zu achten und nicht, sie zu sabotieren.” 

“Wir haben keine ethischen Standards bei der Erziehung und keine Regeln für sexuelles Verhalten” so die Worte von Dr. Gösta Rodhe, der damaligen Vorsitzenden der Abteilung für Sexualerziehung in der obersten Schulbehörde und damit auch auf eine gewisse Art das ausführende Organ der Sexualpolitik der Regierung. “Sehen Sie, da es einen Mangel an Spannungen in der schwedischen Politik gibt, müssen junge Menschen stattdessen Befreiung und Aufregung in sexueller Spannung finden.”

Das war in den frühen 70er Jahren. Es ist in den zwei Generationen seither schlimmer geworden. Sozialistische und staatliche Autoritäten präsentieren diese Politik als Frauenbefreiung und sexuelle Befreiung. Was sie aber in Wirklichkeit ist, ist die Zerstörung rivalisierender Kräfte. Die der traditionellen jüdisch-christlichen Kultur und die der Kernfamilie. Dadurch gewinnt der Staat an Macht, weil er alle Aspekte des Lebens regulieren kann und – am wichtigsten – die Kinder des Landes ohne ungebührlichen elterlichen Einfluss indoktrinieren kann, wie er will. Der Staat ersetzt den Menschen die gesamte Kern- und erweiterte Familie, zieht ihnen die Kinder auf und kümmert sich um ihre Alten. 

Der Autor Per Bylund hat Folgendes beobachtet:

“Ein signifikanter Unterschied zwischen meiner Generation und derjenigen vor mir, ist, dass die meisten von uns überhaupt nicht von ihren Eltern aufgezogen wurden. Wir wurden vom Kleinkindalter an von  Autoritäten in  staatlichen Tagesbetreuungseinrichtungen aufgezogen, dann in öffentliche Schulen, öffentliche Oberschulen und öffentliche Universitäten weitergeschubst; und danach dann zu einer Anstellung im öffentlichen Sektor und zu noch mehr Erziehung durch die mächtigen Gewerkschaften und ihre Bildungsmaßnahmen. Der Staat ist allgegenwärtig und für viele der einzige Träger ihres Überlebens – seine sozialen Wohltaten der einzig mögliche Weg zur Unabhängigkeit.”

Die sozialistische Pionierin Alva Myrdal ist die Heldin der modernen schwedischen Vorschulen. Sie forderte eine allumfassende Ausbildung für spezielle Kinderbetreuer, die dadurch Kinder den ganzen Tag über kompetent führen können. Was die Sozialingenieure dann erst später entdeckten, war, dass trotz Jahrzehnte langer staatlich gesponserter Propaganda zur Geschlechtergleichheit Jungen und Mädchen sich immer noch unterschiedlich verhielten. Das verstörte sie. Aber anstatt daraus zu folgern, dass es möglicherweise reale, angeborene Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, wie es vernünftige  Menschen tun würden, entschieden sie sich dazu, die Kinder noch sorgfältiger zu indoktrinieren und dabei schon in einem jüngeren Alter anzufangen, um die Unterschiede zwischen den Geschlechtern auszuradieren.

Anders Nelson, ein Spielzeugforscher vom Schwedischen Königlichen Institut für Technologie hat festgestellt, dass während der letzten 15 Jahre  ein zunehmender Trend hin zu geschlechtsspezifischem Spielzeug zu beobachten sei:

“Die Leute erklären [ihre Spielzeugkäufe] oft damit, dass Jungen und Mädchen sich nun mal unterschiedliche Dinge wünschen. Aber damit Kinder in der Lage sind, über die Spielzeuge, die sie bekommen, zu reflektieren, müssen ihnen Erwachsene die Augen für innewohnende Geschlechterstrukturen öffnen. Von Kindern werden diese [Geschlechter-]Rollen nicht hinterfragt und instinktiv angenommen.”

Herr Nelson ermutigte Eltern, mehr geschlechtsneutrale Weihnachtsgeschenke zu kaufen. In anderen Worten: Keine Barbiepuppen für Mädchen und keine Spielzeugautos für Jungen.

Die schwedische Verbrauchervereinigung reagierte verärgert auf ein sternförmiges, rosafarbenes Eis, weil es angebliche Geschlechter-Profilierung repräsentiere. “Girlie, GBs neuer Eishit, ist rosa und hat einen Make-up-Stift im Stil. Es sagt viel darüber aus, was man bei GB über Mädchen und wie sie sein sollten, denkt.” äußerte die Vereinigung in einer Stellungnahme. Ihnen zufolge braucht Schweden nicht noch mehr Produkte, die bereits existierende Vorurteile über Geschlechterrollen verstärken, und so forderten sie den Hersteller aus, das Produkt weniger geschlechtsspezifisch zu gestalten.

Und wiederum hat das absolut nichts mit “Toleranz und Verschiedenartigkeit” zu tun. Es geschieht, um Menschen zu zerbrechen und in eine neue menschliche Form zu gießen. Großer Wert wird darauf gelegt, das christliche Erbe der einheimischen Bevölkerung zu zerstören. Schüler werden gelehrt, dass sie vom Aberglauben und der Unterdrückung des christlichen Unsinns befreit wurden. Während das Christentum jedoch über Generationen hinweg lächerlich gemacht und dämonisiert wurde, und zwar so sehr, dass einige schwedische Christen sich über Verfolgung beklagen, wird der Islam in Schulbüchern als gutartige und tolerante Religion beschrieben und es wird ihm ein hohes Maß an Respekt im öffentlichen Bereich entgegengebracht.

Ein Busfahrer in der zunehmend von Moslems dominierten schwedischen Stadt Malmö wurde entlassen, nachdem bekannt geworden war, dass er einer Frau den Zutritt zu seinem Bus verwehrt hatte, weil sie die volle islamische Gesichtsverschleierung trug, die eine Identifikation unmöglich machte. Es ist in Schweden also inakzeptabel, wenn man kleinen Mädchen rosafarbenes Eis oder Barbiepuppen schenkt, weil dies geschlechtliche Stereotypen verstärkt, aber die Burka ist eine feine Sache. Inzwischen befindet sich Schweden mitten einer der explosivsten Vergewaltigungswellen in der skandinavischen Geschichte, die weitgehend durch Einwanderer verursacht wird. Während schwedische Mädchen von islamischen Einwanderern “Huren” genannt werde, zieht man schwedischen Jungen Kleidchen an und lässt sie schwule Theorien studieren.

Schweden ist vermutlich das Land mit der größten “Geschlechtergleichstellung” der Welt. Es ist auch eines der Länder, das den Multikulturalismus am eifrigsten annimt  (zumindest offiziell, alle anderen Blickwinkel sind verboten). “Sexuelle Gleichheit” vorantreiben, während man eine rapide anwachsende islamische Minderheit im Land hat, wird sich als ein zunehmend herausfordernder Balanceakt herausstellen. Scharia-Unterstützer und Transvestiten aller Länder vereinigt Euch!

von Fjordman

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Original vom 29.01.2007 in Gates of Vienna: The Rise of Glossocracy

Übersetzung von Eisvogel

Alexander Boot, ein gebürtiger Russe, ging in den siebziger Jahren in den Westen, nur um dort festzustellen, dass es den Westen, nach dem er suchte, nicht mehr gab. Das veranlasste ihn dazu, das Buch “How the West Was Lost” zu schreiben. Ich stimme mit seiner Kritik an der postaufklärerischen Zivilisation als Ganzes nicht überein. Er ist aber dennoch wortgewandt und originell und daher allemal wert, gelesen zu werden.

Boot ist der Ansicht, dass die Demokratie oder, um es in den Worten Abraham Lincolns auszudrücken, die Herrschaft des Volkes, durch das Volk und für das Volk, durch Glossokratie ersetzt worden ist – die Herrschaft des Wortes, durch das Wort und für das Wort.

Die moderne Glossokratie kann mindestens bis zu dem Wahlspruch der Französischen Revolution “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit” zurückverfolgt werden. Wie sich später herausstellte, bedeute das Massenterror, martialisches Recht und autoritäre Herrschaft. Nach Boot ist ein Wort umso nützlicher für Glossokraten je bedeutungsloser es ist. Der Antrieb, der hinter der Political Correctness steckt, ist das Verdrehen der Sprache, die wir gebrauchen, das Durchdrücken neuer Wörter oder das inhaltliche Verändern herkömmlicher Wörter, wodurch sie zu “Massenkontrollwaffen” gemacht werden, indem diejenigen, die sich den neuen Definitionen nicht fügen, dämonisiert werden:

“Wie die russische Intelligentsia vergangener Zeiten ist die glossokratische Intellegentsia des heutigen Westens eifrig dabei, die letzten Überbleibsel der westlichen Kultur mit der Wurzel auszureißen. Die Presse ist eines der Handwerkszeuge, die sie dafür benutzen, das Bildungswesen ist ein weiteres.”

Ein Beispiel für die Macht durch Sprache stammt aus Alice im Wunderland von Lewis Caroll:

‘Wenn ich ein Wort verwende’, sagte Humpty Dumpty ziemlich geringschätzig, ‘dann bedeutet es genau, was ich es bedeuten lasse, und nichts anderes.’ ‘Die Frage ist doch’, sagte Alice, ‘ob du den Worten einfach so viele verschiedene Bedeutungen geben kannst’. ‘Die Frage ist’, sagte Humpty Dumpty, ‘wer die Macht hat – das ist alles.’

Boot zufolge steht und fällt die Glossokratie mit einer langfristig angelegten Investition in Unwissenheit: “Eine halb-alphabetisierte Bevölkerung ist ein weiches Ziel für glossokratische Humpty Dumptys, die darauf beharren, dass Worte die Bedeutung haben, welche auch immer sie ihnen geben möchten.”

Wie ich früher schon gesagt habe, waren Feministinnen die Pioniere der Political Correctness einschließlich der Veränderung der Sprache, um diese geschlechtsneutral und weniger “unterdrückerisch” zu machen. Diejenigen, die es erfolgreich schaffen, ihre Wortdefinitionen durchzusetzen, gehen als Sieger aus dem Wettstreit der Ideologien hervor.

Es gab ein interessantes Buch über das Schweden der frühen siebziger Jahre mit dem Titel “The New Totalitarians” von dem britischen Historiker Roland Huntford. Besonders bemerkenswert ist, wie die sozialistische Regierung gezielt die Kernfamilie zerbrach. Dies wurde als Befreiung von der Unterdrückung der Frau dargestellt, in Wirklichkeit ging es dabei aber darum, den religiösen Unterbau der Gesellschaft niederzureißen und sowohl die Kirche als auch die jüdisch-christliche Denkweise als ideologische Konkurrenten auszuschalten.

Es ging auch darum, die staatliche Kontrolle über alle Bürger zu verstärken, indem man eine rivalisierende Institution zerstörte, die die ungehinderte staatliche Indokrination von Kindern behinderte. Darüber hinaus konnte der Staat die Feindseligkeit zwischen Männern und Frauen schüren und als Schlichter einschreiten, und so seine Macht weiter ausbauen. Bei den letzten paar Wahlen in Schweden gab es in der Tat keinerlei Debatte über Masseneinwanderung, dafür aber eine leidenschaftliche Debatte über “Geschlechtergleichstellung”, bei der sich fast alle Teilnehmenden selber als Feministen bezeichneten und nur noch darüber debattierten, welcher Weg zu der absoluten Gleichstellung der Geschlechter führt.

Herr Huntford zeigte auf, wie es – nachdem erst einmal entschieden war, dass der Platz einer Frau nicht zu Hause sondern außerhalb des Hauses bei der Arbeit ist – rapide zu sprachlichen Veränderungen kam. Er schreibt auf Seite 301:

“Das herkömmliche schwedische Wort für Hausfrau ist ‘husmor’, was ehrbar klingt; es wurde durch den Neologismus ´hemmafru´ ersetzt, das wörtlich übersetzt ‘die-Ehefrau-die-zu-Hause-bleibt’ heißt und abfällig klingt.[Anm.d.Ü.: Ich vermute, das ungefähre deutsche Äquivalent dürfte das ebenfalls abfällig klingende "Heimchen am Herd" sein.] Es gelang den Massenmedien, innerhalb weniger Monate die alte Bezeichnung zu töten und sie durch die neue zu ersetzen. Ende 1969 war es fast unmöglich, in einem Alltagsgespräch den Status einer Hausfrau zu erwähnen ohne dabei den Eindruck zu erwecken, ihn zu verdammen oder verächtlich zu machen. Das Schwedische wurde unter den Augen und Ohren der Schweden verändert. Husmor war diskreditiert worden; der einzige Ausweg war, den Begriff hemmafru in ironischer Weise zu gebrauchen. Verbunden mit dieser sprachlichen Wende entstand auch eine gefühlsmäßige Veränderung. Frauen, die noch ungefähr ein Jahr zuvor zufrieden und vielleicht sogar stolz zu Hause geblieben waren, verspürten nun zunehmend den Druck, arbeiten gehen zu müssen. Die Ersetzung des einen Wortes durch ein anderes wurde von einer eindringlichen Propaganda in den Massenmedien begleitet und es war wie eine energische Konditionierungskampagne. Nur sehr wenige waren in der Lage, die Indoktrination der sprachlichen Manipulation zu durchschauen; die Bevölkerung war buchstäblich gehirngewaschen worden.”

Ich für meinen Teil finde es interessant, dass dieselben Leute, die in den sechziger und siebziger Jahren die traditionellen Familienstrukturen in westlichen Ländern aufbrachen, die Menschen vor den Gefahren der Überbevölkerung warnten und den Leuten erzählten, sie sollen ihre Geburtenraten verringern, ein paar Jahre später daherkommen und sagen, dass wir Millionen von Einwanderern importieren müssen, weil wir so geringe Geburtenraten haben.

Der Autor Daniel Horowitz hat über die höchst einflussreiche amerikanische Feministin Betty Friedan geschrieben, deren 1963 erschienenes Buch “The Feminine Mystique” [deutsch: “Der Weiblichkeitswahn oder die Mystifizierung der Frau“]. in weiten Kreisen als Grundstein der zweiten Welle des Feminismus betrachtet wird. Horowitz dokumentiert, dass Friedan schon Jahrzehnte davor eine Hardcore-Marxistin gewesen war. Es ist bezeichnend, dass sie versuchte, dieses Vorleben zu verbergen, indem sie sich selber als durchschnittliche Vorstadthausfrau darstellte. In den frühen Entwürfen zitierte Friedan Friedrich Engels, aber diese Zitate wurden herausgenommen, bevor das Buch veröffentlicht wurde. Karl Marx und Friedrich Engels riefen im Kommunistischen Manifest dazu auf, die Familie abzuschaffen. Friedan verunglimpfte die Haushalte amerikanischer Vorstadtfamilien als “komfortable Konzentrationslager.”

Roland Huntford stellte fest, dass der Geschichtsunterricht in schwedischen Schulen stark beschnitten wurde, weil er “ungeeignet“ war. Religion im allgemeinen und das Christentum im besonderen wurde als Aberglauben zum Zwecke der Verdummung der Massen dargestellt, die von der Arbeiterbewegung von dieser uralten Unterdrückung befreit worden waren.

Er führt aus, dass durch die Tatsache, dass ”das historischen Wissens zum alten Eisen geworfen wurde, Schülern ein Instrument vorenthalten wird, die Gesellschaft hier und heute zu kritisieren. Und vielleicht war genau das der beabsichtigte Effekt.” Der Journalist Christopher Hitchens schrieb später “Um glückliche und hohlköpfige Sklaven zu erhalten, braucht man jedoch eine Gesellschaft, die anders kultiviert ist, in der keinerlei ernsthaftes Geschichtswissen gelehrt wird.“

Der Staat befasst sich in den Worten von Herrn Ingvar Carlsson, der damals Bildungsminister war, “mit einer Moral, die dem Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung entspringt.” Herr Carlsson, der später bis 1996 schwedischer Premierminister war, tat sich auch einmal mit der Aussage hervor, dass die “Schule die Speerspitze des Sozialismus” sei.

Nach Huntford wurde das Wort “Freiheit” in Schweden fast vollkommen auf den sexuellen Bereich beschränkt:

“Die schwedische Regierung hat sich der Sache angenommen, die gewöhnlich gerne als die “sexuelle Revolution” bezeichnet wird. Kindern wird in der Schule eingehämmert, dass sexuelle Emanzipation ihr Geburtsrecht sei und dass ihnen seine Wahrnehmung dadurch ermöglicht wird, dass der Staat ihnen Befreiung von altmodischen Restriktionen gewährt.”

Er beschreibt ein Treffen mit Dr Gösta Rodhe, der Vorsitzenden der Abteilung für Sexualkundeunterricht an der obersten Schulbehörde. Sie äußerte dabei: “Sehen Sie, da es einen Mangel an Spannungen in der schwedischen Politik gibt, müssen junge Menschen stattdessen Befreiung und Aufregung in sexueller Spannung finden.”

Herbert Marcuse, einer der herausragendsten Theoretiker der Frankfurter Schule des Kulturmarxismus, erkannte die auf religiösem Glauben basierende Moral als das Haupthindernis auf dem Weg zu einer sozialistischen Gesellschaft. In seinem 1955 erschienenen Buch Eros und Zivilisation sprach er sich dafür aus, Sexualität von jeglichen Einschränkungen zu befreien. Das schlug in den Sechzigern dann wie eine Bombe ein. Wenn er auch den Slogan “Make love, not war,” nicht geprägt haben mag, so hat er ihn doch zweifellos sehr gestützt.

Herr Huntford schloss sein Buch mit einer Warnung, dass dieses System eines weichen Totalitarismus in andere Länder exportiert werden könne. Das war in den frühen Siebzigern und die Warnung hat sich inzwischen als berechtigt erwiesen:

“Die Schweden haben vorgemacht, wie vorhandene Techniken unter idealen Bedingungen angewandt werden können. Schweden ist ein Laborexperiment an einem isolierten und sterilisierten Subjekt. Die Pioniere des neuen Totalitarismus, die Schweden, sind eine Warnung davor, was wahrscheinlich auf den Rest von uns wartet, wenn wir nicht darauf achten, uns der Kontrolle und Zentralisation zu widersetzen, und wenn wir uns nicht daran erinnern, dass Politik keineswegs etwas ist, das man delegiert, sondern viel mehr etwas, für das das Individuum zuständig ist. Die neuen Totalitaristen, die sich auf Überredung und Manipulation verlegt haben, müssen effizienter sein als die alten, die sich auf Stärke verließen.”

“In dem Maße, wie politische und wirtschaftliche Freiheit dahinschwindet” so steht es in Aldous Huxley’s “Schöne Neue Welt“, “neigt die sexuelle Freiheit dazu, sich als Kompensation dazu zu steigern.” Das passt perfekt zu Huntforts Beschreibung. Der Staat entzieht dir die persönliche, ökonomische und politische Freiheit, gewährt dir aber stattdessen sexuelle Freiheit und spielt sich selbstgerecht als dein Befreier auf.

Sprache als Machtinstrument wird unterschätzt. Wer die Sprache und die Lehrpläne kontrolliert, kontrolliert die Gesellschaft.

George Orwell sagte: “Wenn Redefreiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es die Freiheit, Dinge zu sagen, die die Leute nicht hören wollen.” In seinem Buch 1984 regiert eine totalitäre Partei große Teile Europas. Ihre drei Slogans, die überall zu sehen sind, besagen: Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit ist Stärke. Das ist die ultimative Glossokratie, die sogar eine vollkommen neue Sprache – Neusprech – erschaffen hat:

“Sehen Sie nicht, dass das einzige Ziel von Neusprech das ist, den Raum für Gedanken einzuengen? Am Ende werden wir Gedankenverbrechen fast unmöglich gemacht haben, weil es keine Worte gibt, in denen man sie ausdrücken könnte. Jedes Konzept, das jemals gebraucht werden könnte, wird mit exakt einem Wort ausgedrückt, dessen Bedeutung streng definiert ist und dessen darüber hinausgehende Bedeutungen ausradiert und vergessen sind.”

Ich liebe Orwells Buch, aber ehrlich gesagt passt es eher zu den Zuständen in einer offen totalitären Gesellschaft als zu denen in westlichen Nationen. Aldous Huxleys Schöne Neue Welt mit seiner hedonistischen Gesellschaft, in der die Menschen sich ihr Vergnügen durch promisken Sex und Drogen verschaffen, ist näher dran. Der Forscher Neil Postman verglich die Welten von 1984 und Schöne Neue Welt in seinem Buch Wir amüsieren uns zu Tode:

“Orwell fürchtete diejenigen, die uns Informationen vorenthalten. Huxley fürchtete diejenigen, die uns so viel davon geben, dass wir uns in Passivität und Egoismus zurückziehen. Orwell fürchtete, dass die Wahrheit vor uns verborgen gehalten würde. Huxley fürchtete, dass die Wahrheit in einem Meer von Belanglosigkeiten ertränkt werden würde. Orwell fürchtete, dass wir eine Kultur der Gefangenschaft werden könnten. Huxley fürchtete, dass wir eine Kultur der Trivialität werden könnten, die sich vorwiegend mit etwas ähnlichem wie Gefühlsduselei, Larifari und Tri-Tra-Trullalla beschäftigt. Wie Huxley in Wiedersehen mit der Schönen Neuen Welt bemerkte, haben es die Verfechter der bürgerlichen Freiheiten und diejenigen, die stets wachsam darauf bedacht sind, sich gegen Tyrannei zu stellen, versäumt, den fast unendlichen Hunger des Menschen nach Zerstreuungen in Betracht zu ziehen.’ Im Buch 1984, fügte Huxley hinzu, werden die Menschen kontrolliert, indem man ihnen Schmerzen bereitet. Im Buch Schöne Neue Welt werden sie kontrolliert, indem man ihnen Vergnügungen bereitet.’ Kurz gesagt befürchtete Orwell, dass das, was wir hassen, uns ruinieren wird. Huxley befürchtete, dass das, was wir lieben, uns ruinieren wird.”

Postman warnte vor den Fußangeln unserer Massenmedien-Gesellschaft:

“Was als Befreiungsbewegung begann, hat sich zu einer Sintflut des Chaos entwickelt. Alles – angefangen von der Telegrafie und Fotografie im 19. Jahrhundert bis hin zum Silikonchip im zwanzigsten hat die Informationsflut immer weiter verstärkt, bis die Dinge dann schließlich heute solche Ausmaße angenommen haben, dass für den Durchschnittsmenschen Information in keiner Beziehung zu Problemlösungen mehr steht. Sie prasselt wahllos auf einen ein, an niemanden direkt gerichtet und von jeglicher Nützlichkeit abgeschnitten; wir werden mit Information überhäuft, wir ertrinken in Information, haben keine Kontrolle mehr über sie und wissen nicht, was wir mit ihr anfangen sollen.”

Das hat das Potential, von Machthabern ausgenutzt zu werden. In einer offen totalitären Gesellschaft wie in dem kommunistischen ostdeutschen Staat können Autoritäten Zensur mit vorgehaltener Pistole durchsetzen. Die Deutsche Demokratische Republik, wie sie sich selbst nannte, behauptete, die Berliner Mauer sei ein “antifaschistischer Schutzwall”, während sie in Wirklichkeit dazu diente, das Land zu einem Gefängnis zu machen.

2007 warnte der frühere deutsche Bundespräsident Roman Herzog [Anm.d.Ü.: PI berichtete darüber] davor, dass von der Europäischen Union eine Gefahr für die parlamentarische Demokratie ausgeht. Zwischen 1999 und 2004 stammten 84 Prozent der Gesetzesvorhaben in Deutschland aus Brüssel. Ihm zufolge “leidet die EU-Politik an einem alarmierenden Mangel an Demokratie und einer de facto Abschaffung der Gewaltenteilung.”

Gleichzeitig erzählte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel der Öffentlichkeit, dass sie nicht vorhabe, noch einmal in eine breite Debatte über die überarbeitete EU-Verfassung einzutreten sondern sich stattdesssen auf vertraute Gespräche mit Regierungsvertretern konzentrieren werde. Das ist deshalb besonders traurig, weil Merkel in Ostdeutschland aufgewachsen ist und es eigentlich besser wissen müsste anstatt einem aufdringlichen antidemokratischen System den Rücken zu stärken. Vielleicht ist sie eine Glossokratin und wechselte einfach nur von einer Glossokratie zur nächsten.

Im Januar 2007 drückte der Engländer Paul Weston im Blog Gates of Vienna seine Frustration über die Situation in Großbritannien aus. Die ganz große Story im britischen Fernsehen in jener Woche, die über 9 Millionen Zuschauer anlockte, waren die vermeintlich rassistischen Bemerkungen eines englischen jungen Mädchens gegenüber einer indischen Schauspielerin. Beide waren Teilnehmerinnen von Big Brother, einer Trash-Reality-Show im Fernsehen, die in vielen Ländern populär wurde. Gleichzeitig lief “Undercover Mosques”, eine Sendung, in der ein mutiger Journalist mit versteckter Kamera sein Leben aufs Spiel gesetzt hatte, indem er aufzeichnete, was in führenden Moscheen in Großbritannien gesagt wurde. Er fand heraus, dass sie dort islamisches Überlegenheitsdenken und Hass auf Nicht-Moslems predigen, und zwar mit Äußerungen wie zum Beispiel: “Ihr müsst wie in einem Staat im Staate leben und zwar so lange bis ihr ihn übernehmt.” [Anm.d.Ü.: Politically Incorrect berichete auf deutsch darüber und hier sind die Videos]. Die Zuschauerzahlen dieser höchst wichtigen Sendung lagen zwischen einer und anderthalb Millionen. Die britischen Medien waren an einer und nur einer Sache interessiert: An Big Brother.

In den Zeitungen gab es in jener Woche auch noch zwei andere Nachrichten. Die, dass das britische Parlament eine verwässerte Version der EU-Verfassung abnicken würde, ohne – wie vorher angekündigt – eine Volksbefragung dazu durchzuführen und die, dass die deutsche Kanzlerin vorhabe, besagte Verfassung wiederzubeleben. Beide Nachrichten blieben wie Herr Weston sagte, im Fernsehen fast unerwähnt.

Die Ironie daran ist, dass der Name Big Brother aus George Orwells Roman 1984 stammt, in dem der Big Brother der alles sehende Führer des totalitären Staates ist. 2007 ist Big Brother Realität, aber er ist genussvolle Zerstreuung, kein unterdrückerischer Tyrann.

Im 19. Jahrhundert war Großbritannien davon bedroht, von Napoleon unterworfen zu werden. Das britische Volk erhob sich und besiegte die Bedrohung. Im 20. Jahrhundert war Großbritannien davon bedroht, von Adolf Hitler unterworfen zu werden. Das britische Volk erhob sich und besiegte die Bedrohung. Im 21. Jahrhundert ist Großbritannien davon bedroht, von den vereinten Kräften des islamischen Djihad und eines pan-europäischen Superstaates unterworfen zu werden. Das britische Volk bemerkt diese Bedrohung nicht, weil es zu sehr damit beschäftigt ist, halbnackte Personen dabei zu beobachten, wie sie im Fernsehen obszöne Dinge tun. Ich wette, dass selbst George Orwell etwas Derartiges nicht vorausgesehen hat, aber vielleicht tat es Huxley.

Ich habe kürzlich aus The Road to Serfdom zitiert und wurde daraufhin belehrt, das sei irrelevant, weil es in den vierziger Jahren geschrieben worden war. Dem widerspreche ich. Hier ist eine Passage aus dem Buch, in der Friedrich Hayek die Political Correctness akkurat beschreibt. Seite 117:

“Der effektivste Weg, Menschen dazu zu bringen, die Gültigkeit der Werte, denen sie dienen sollen, zu akzeptieren, ist, sie zu überzeugen, dass es sich dabei in Wirklichkeit um exakt diejenigen Werte handelt, die sie – oder zumindest die Besten unter ihnen – immer hochgehalten haben, aber die früher nicht richtig verstanden und erkannt worden sind. ( … ) Die effizienteste Technik, das zu bewerkstelligen, ist, althergebrachte Worte zu benutzen, aber deren Bedeutung zu verändern. Nur ganz wenige Züge totalitärer Regimes sind gleichzeitig so verwirrend für den oberflächlichen Betrachter wie auch charakteristisch für das gesamte intellektuelle Klima wie die komplette Perversion der Sprache, die Veränderung der Bedeutung von Worten, mit denen die Ideale des neuen Regimes ausgedrückt werden. ( … ) Schritt für Schritt, wie dieser Prozess vonstatten geht, wird die gesamte Sprache geplündert, werden Worte zu leeren Hüllen ohne jegliche definierte Bedeutung mit der Fähigkeit, etwas in sein exaktes Gegenteil zu verkehren und einzig und allein nur noch dazu gebraucht, um die emotionalen Assoziationen hervorzurufen, die ihnen immer noch anhaften.”

Hayek dachte dabei speziell an Worte wie “Gleichheit” und “Gerechtigkeit”, und ganz besonders an die Kombination beider:

“Aus der Tatsache, dass Menschen sehr unterschiedlich sind, folgt, dass – wenn wir sie gleich behandeln – das Ergebnis eine Situation der Ungleichheit ist, und dass der einzige Weg, sie in eine gleiche Situation zu bringen, der ist, sie ungleich zu behandeln. Gleichheit vor dem Gesetz und materielle Gleichheit sind daher nicht nur etwas ganz anderes sondern stehen sogar in Konflikt miteinander, und wir können nur das eine oder das andere erreichen, aber nicht beides gleichzeitig,”

Und darin liegt der Grund für die Befürchtung, dass Worte wie Toleranz, Vielfalt und Dialog im Westen unter dem Multikulturalismus genauso pervertiert, verdreht und bedeutungslos geworden sind wie es Worte wie Freiheit und Demokratie im Osten unter dem Kommunismus waren.

Jedes Mal, wenn in Europa etwas Schlimmes, an dem Moslems beteiligt sind, geschieht, wird automatisch reagiert, dass die Lösung dafür der “Dialog” sei. Was das Problem jedoch überhaupt erst erschaffen hat, war der euro-arabische Dialog. Dialog ist also die Ursache von Europas Problemen, nicht ihre Lösung.

Das Eigentümliche an “der Vielfalt” ist, dass man umso weniger Meinungsvielfalt hat, je mehr ethnische Vielfalt man hat, weil jedermann sich davor zu Tode ängstigt, er könne etwas sagen, was jemanden “beleidigen” könnte. Darüber hinaus rufen die Menschen nach mehr Überwachung, um den Turbulenzen, die all diese Vielfalt verursacht hat, zu begegnen. Eine Umfrage ergab, dass volle 80 Prozent der Schweden vermehrte Überwachung befürworten, um Terrorismus und Schwerverbrechen in den Griff zu bekommen. 87 Prozent sind der Ansicht, dass die Polizei berechtigt sein solle, heimlich Telefone zu verwanzen und auf die Computer von Normalbürgern Zugriff zu nehmen. Vielfalt führt daher zu innerer und äußerer Zensur und einer zunehmend totalitären Gesellschaft.

Daneben sind jene, die die Vielfalt in den höchsten Tönen preisen, meist auch diejenigen, die am wenigsten tolerant gegenüber abweichenden Meinungen sind. Der britische Zeitungskolumnist Richard Littlejohn brachte es folgendermaßen auf den Punkt: “Die faschistische Linke hat den Nanny-Staat zum Tyrannen-Staat gemacht. Ihre Intoleranz im Namen der Toleranz ist grenzenlos.”

“Toleranz” wurde als Unterstützung des Multikulturalismus und der fortschreitenden Masseneinwanderung definiert. Toleranz bedeutet damit, dass die westlichen Bevölkerungen sich selber und ihre eigene Kultur ausradieren sollen. Es bedeutet eine Unterwerfung unter die islamische Kultur und die islamische Herrschaft im Zeitlupentempo. Wer aber gegen Toleranz ist, der muss ein übler Rassist oder etwas in der Art sein. Wer würde schon Toleranz und Vielfalt nicht mögen?

Wenn Amerikaner die ungewöhnliche Passivität zu erklären versuchen, die Europäer als Reaktion auf den massiven Angriff auf ihre Länder zeigen, dann neigen sie dazu, sich auf die restriktiven Waffengesetze zu konzentrieren. Man kann unsere Probleme aber nicht einfach nur auf eine Sache von Gewehren reduzieren. Schließlich sehen sich Amerikaner sehr vielen derselben Herausforderungen gegenüber, obwohl sie bewaffnet sind.

Der wahre Grund für diese Passivität ist nicht einfach nur, dass Westler physisch entwaffnet wurden, es ist vielmehr viel bedeutsamer, dass wir kulturell, verbal und moralisch entwaffnet wurden. Sprachlich in die Ecke gedrängt, der Worte beraubt, mit denen man formulieren könnte, wofür und wogegen wir kämpfen und von unseren historischen Wurzeln abgeschnitten, sind wir Westler eine leichte Beute für unsere Feinde geworden.

Ich habe gehört, wie Individuen frei heraus äußerten, dass auch dann, wenn Moslems in der Zukunft eine Mehrheit in unseren Ländern bilden sollten, das nicht weiter bedeutsam wäre, da ja sowieso alle Menschen gleich und alle Kulturen eine Mischung aus allen anderen seien. Und weil Religionen nichts weiter als Märchen seien, mache es auch keinen großen Unterschied, wenn man ein Märchen – das Christentum – durch ein anderes Märchen – den Islam – ersetzt.

Moderne Westler neigen dazu, nur ein geringes Wissen über die eigene Geschichte zu haben, und wir werden gelehrt, das bisschen, das wir wissen, zu hassen. Wir werden gleichzeitig gelehrt, dass unsere Kultur einerseits gar nicht existiere und andererseits von Übel sei, was wortwörtlich einen Widerspruch darstellt. Beide Ansprüche dienen jedoch dazu, unsere traditionellen Loyalitäten zu untergraben, was zweifellos auch der beabsichtige Zweck ist. Weil unsere multikulturellen Humpty Dumptys bereits beschlossen haben, dass es etwas wie die westliche Zivilisation gar nicht gibt, sondern nur eine zufällige Ansammlung kultureller Impulse aus einer Vielfalt von Quellen, sieht man doof, unwissend und ungebildet aus, wenn man sie verteidigt, ein bisschen wie Don Quijote, der gegen Windmühlen kämpft.

Man muss neidlos anerkennen, dass die Moslems mit der Erfindung des Ausdrucks Islamophobie gezeigt haben, dass sie besser als viele Westler verstehen, wie die westliche Glossokratie funktioniert. Während kein Mensch vor auch nur einem Jahrzehnt jemals etwas von Islamophobie gehört hat, ist sie heute Thema internationaler Konferenzen und wird wortwörtlich als Bedrohung des Weltfriedens gehandelt.

Und obwohl wir nun ein Wort für ein imaginäres Problem – Islamophobie – haben, haben wir immer noch kein Wort für ein sehr reales Problem geprägt, für das tiefgreifende Bedürfnis nach Selbsthass mancher Westler, ihre eigene Kultur auszulöschen. Mir ist aufgefallen, dass in vielen Geschichten, in denen es um Zauberei geht, ein Zauberer Macht über etwas gewinnt, wenn er ihm einmal einen Namen gegeben hat. Also lasst uns dem antiwestlichen Selbsthass einen Namen geben. Wie wäre es mit Selbstterminierung? Wir befinden uns in einer historischen Epoche, in der der Westen den Schritt von der Selbstbestimmung zur Selbstterminierung gemacht hat.

Wenn Sprache dazu benutzt wird, die westliche Kultur anzugreifen, dann sollte unsere erste Verteidigungslinie darin bestehen, wieder die Kontrolle über sie zu gewinnen. Wir haben ein Recht darauf, gegen diejenigen, die die Selbstterminierung unserer Nationen betreiben, Widerstand zu leisten. Eine Politik, die uns die Selbstbestimmung und unseren Kindern möglicherweise den Selbstschutz vorenthält, ist bösartig, und wir haben nicht nur das Recht sondern sogar die Pflicht, uns dem entgegen zu stellen, auch wenn es von unserer eigenen Regierung vorangetrieben wird; in dem Fall sogar ganz besonders. Es ist nicht akzeptabel, dass denjenigen, die das Überleben unserer Länder aufs Spiel setzen, zugestanden wird, den Alleinvertretungsanspruch auf das Gute für sich zu erheben.

Ich habe darüber gegrübelt, wie es möglich sein konnte, ein Ding in der Größenordnung von der Schaffung Eurabias [deutsche Übersetzung]durchzuziehen. Es gibt viele Gründe dafür, unter denen die emotionalen Narben aufgrund der zwei Weltkriege in Europa und die Passivität, die in Generationen alles durchdringender Bürokratie entstanden ist, nicht gerade die geringsten sind. Aber ein Hauptfaktor war zweifellos auch die geschickte Manipulation der Sprache, die von den Erschaffern Eurabias angewandt wurde. Der Schlüssel dazu, etwas in einer Informationsgesellschaft wie der unsrigen zu verbergen, ist nicht, zu verhindern, dass es erwähnt wird. Verbote reizen nur die menschliche Neugier. Es ist besser, es unschuldig klingen zu lassen, vage gutartig und vor allem überaus langweilig, und es dann in der Kakaphonie aus Lärm und Eindrücken, mit denen wir jeden Tag bombardiert werden, ertrinken zu lassen. Weil die meisten Menschen nur eine kurze Aufmerksamkeitsspanne haben, werden sie sich bald etwas anderem zuwenden, selbst dann, wenn sie ein vages Gefühl dafür haben, was vor sich geht. Wenn man eine Agenda schrittweise über viele Jahre hinweg einführt und sich hütet, die Endziele offen auszusprechen, kann man mit ganz schön viel durchkommen.

Hier ist ein Zitat der Deklaration von Algier zu einer gemeinsamen Zukunftsvision aus dem Jahr 2006: “Es ist von essentieller Wichtigkeit, eine euro-mediterrane Einheit zu schaffen, die auf universellen Werten basiert.” “Universelle Werte” hört sich gut an, oder? Nun, das Problem dabei ist, dass für Moslems die einzigen universellen Werte die islamischen Werte sind. Oder wie Tariq Ramadan es ausdrückt: “Die muslimische Identität ist die einzig wahre Quelle der Universalität” In anderen Worten: Die Araber werden das als Zugeständnis werten, dass Europa in der Zukunft auf islamischen Werten basieren soll. Und so wird ein Betrug von atemberaubenden Ausmaß zu etwas gemacht, das sich vollkommen unschuldig anhört und in langweilig aussehenden Dokumenten verstaut ist, von denen 99,99% der EU-Bürger noch nie etwas gehört haben. Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass doch ein Außenseiter eines oder zwei der Dokumente liest, wird er sich erst einmal schichtenweise durch unverständliches eurabisches Neusprech wühlen müssen, um ihre wahre Bedeutung zu dechiffrieren. Es ist clever ausgedacht und es funktioniert, vor allem weil die meisten der offen ausgesprochenen Vereinbarungen nicht in der Öffentlichkeit gemacht und auch nicht gedruckt werden. Es braucht dann schon einen Menschen von Bat Ye’Ors intellektueller Kompetenz und geübtem Blick, um durch den glossokratischen Nebel hindurch zu sehen und die Punkte miteinander zu verbinden.

Mittels solcher Methoden ist es der EU gelungen, zu schaffen, was niemand seit dem Römischen Reich – und auch damals kaum – je geschafft hat: Den Großteil des europäischen Kontinents von Spanien bis Rumänien und von Finnland bis Italien in einer politischen Einheit zu vereinen. Während die Sowjetunion in den Worten von Ronald Reagan das Reich des Bösen war, wird man sich der Europäischen Union vielleicht als des Reiches der Glossokratie erinnern, vermutlich das erste Imperium in der Geschichte der Menschheit, das in erster Linie durch die Fähigkeit, Worte zu manipulieren, aufgebaut wurde. Das wurde durch das Herunterspielen höchst wichtiger Informationen und das Ertränken der Öffentlichkeit in irrelevanten Informationen erreicht und dadurch, dass man die Menschen in die bürokratische Unterwerfung hineingelangweilt hat.

Allerdings hat Neil Postman genau so wie er vor den Fußangeln der Informationsgesellschaft gewarnt hat, auch gesagt, dass “Techniken stets unvorhergesehene Konsequenzen haben und es nicht immer von Anfang an klar ist, wer oder was gewinnen und wer oder was verlieren wird.”

Es ist kein Zufall, dass das neueste und am meisten dezentralisierte Medium, das Internet, zum bevorzugten Medium der Opposition gegen die herrschende Glossokratie geworden ist. Es ist, wie der Autor Bruce Brawer sagte: “Ich danke Gott für das Internet. Mich schaudert bei dem Gedanken an all die Dinge, die während der letzten paar Jahre geschehen sind und die ich ohne das Internet niemals erfahren hätte. ( … ). Wenn Europa noch zu retten ist, dann wird das Internet der Grund dafür sein.”

In einem Kommentar, der später in einem Online-Forum der BBC zensiert wurde, stand:

“Dass die BBC keine Links zu LGF [Little Green Footballs, wichtiger Anti-Jihad-Blog] erlaubt, kommt für die von uns, die mit den Aussagen und dem redaktionellen Ton der BBC vertraut sind, wenig überraschend. Was überraschend für mich – einen relativen Neuling in der Blogosphäre – war, ist das Ausmaß, in dem die Nachrichten, die BBC für uns auswählt, gefiltert und zensiert werden. Ganze Storys, die in der Blogosphäre eine Sensation darstellen und unzweifelhaft von öffentlichem Interesse sind, werden bei BBC entweder beiläufig oder überhaupt nicht erwähnt.”

So wie Nikolaus Kopernikus im 16. Jahrhundert zeigte, dass die Sonne nicht um die Erde kreist, so entdecken die traditionellen Medienbetriebe von heute so langsam, dass die Informationsgesellschaft nicht mehr um ihre Redaktionspolitik kreist. Es ist die zweite kopernikanische Wende. Wir müssen allerdings noch bestimmen, wie einschneidend sie sein wird, aber sie verursacht jetzt schon sichtbare Risse an der Oberfläche des glossokratischen Imperiums.

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