Archive für Beiträge mit Schlagwort: Schweden

MORGENWACHT

Von Fjordman. Original: Sweden: The Country that Sacrifices its Children, and Celebrates, erschienen am 29. Januar 2007 im „Brussels Journal“.
Übersetzung: Lucifex.

Schweden ist ein Land, in dem es buchstäblich keine öffentliche Debatte über die Masseneinwanderung gibt, die mit voller Geschwindigkeit weitergeht. Die schwedische politische und Medienelite ist stolz auf ihre multikulturelle Güte. Wenn die Opferung der eigenen Kinder die Definition des Guten ist, was genau macht dann das Böse aus?

Die folgende Serie von Zitaten veranschaulicht die schwedische Krankheit.

Aus The Local – Sweden’s News in English, 25 Januar 2007:

Das Personal an der Gustav-Adolf-Schule in der südlichen Stadt Landskrona hat nun ein umstrittenes Verbot der Verwendung anderer Sprachen als Schwedisch auf dem Schulgelände zurückgezogen. Nur Tage nach seiner Einführung hat der Direktor das Verbot auf eine „Hauptregel“ zurückgestuft. Infolgedessen werden die Schüler nun in den Pausen ihre Muttersprachen sprechen dürfen. Aber gemäß einer neuen…

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MORGENWACHT

Von Fjordman. Original: Beheading Nations: The Islamization of Europe’s Cities, erschienen am 13. Juli 2007 im Brussels Journal.
Übersetzung: Lucifex.

Wir haben im Fernsehen Videos von Moslems gesehen, die ungläubige Geiseln enthaupten. Weniger Aufmerksamkeit ist der Tatsache geschenkt worden, dass Moslems auch ganze Nationalstaaten enthaupten. Obwohl dies in Zeitlupe geschieht, ist es nicht weniger dramatisch. Historisch haben die großen Städte den „Kopf“ eines Landes dargestellt, den Sitz des Großteils seiner politischen Institutionen und die größte Konzentration seiner kulturellen Hirnleistung. Was geschieht, wenn dieser „Kopf“ vom Rest des Körpers geschnitten wird?

In vielen Ländern überall in Westeuropa tendiert die moslemische Einwanderung dazu, sich in Großstädten anzusiedeln, während sich die einheimische Bevölkerung in kleinere Städte und aufs Land zurückzieht. Früher konnten Europäer oder Nichteuropäer zwischen Ländern reisen und neue Städte besuchen, jede mit ihrem eigenen unverkennbaren Charakter und ihren Besonderheiten. Bald wird man von London nach Paris, Amsterdam oder Stockholm…

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MORGENWACHT

Von Fjordman. Original: Sweden: Politicians Call for Foreign Language Ban in Schools, erschienen am 3. Januar 2007 im Brussels Journal.
Übersetzung: Lucifex

Zwei Lokalpolitiker der Liberalen Partei in Malmö, Schwedens drittgrößter Stadt, wollen den Gebrauch anderer Sprachen als Schwedisch in Schulklassen verbieten. Allan Widman, einer der Politiker, sagte: „In Malmö haben wir eine sehr einzigartige Situation: wir sind nahe an dem Punkt, wo eine Mehrheit der Schüler einen ausländischen Hintergrund hat, was heißt, dass entweder sie oder ihre Eltern aus einem Land außerhalb Schwedens kommen.” In manchen Schulen in Malmö gibt es nur 5 Prozent ethnische Schweden in den Klassenzimmern.

Der Vorschlag, Fremdsprachen in Schulen zu verbieten, tauchte erstmals im Vorfeld der Wahlkampagne auf. Laut Widmann gab es zu der Zeit wenig Debatte. Aber jetzt, wo der Vorschlag auf dem Tisch liegt, sind die Meinungen geteilt. „Als ich erstmals damit daherkam, dachte ich, dass es ziemlich…

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As der Schwerter

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Von Baron Bodissey, übersetzt von Deep Roots.

Das Original erschien am 3. Mai 2007 bei “Gates of Vienna“: http://gatesofvienna.blogspot.com/2007/05/conversations-with-fjordman.html

Tell me again about Europe and her pains,
Who’s tortured by the drought, who by the rains.
Glut me with floods where only the swine can row
Who cuts his throat and let him count his gains.
It seemed the best thing to be up and go.

— William Empson, aus “Aubade”

Während der letzten zwei Jahre ist Gates of Vienna nach und nach eurozentrischer geworden, als ich es von einem durchschnittlichen amerikanischen Blog erwartet hätte. Ein gewisser wohlbekannter Linkie-Blog – ich werde mich nicht dazu herablassen, ihn hier zu nennen oder zu verlinken — hat uns als “die Eurotrash-Version von LGF”* bezeichnet. Und das mit gutem Grund. Wer könnte da wiedersprechen?

[* Lang ist’s her; da war GoV noch nicht von Charles Johnsons Bannstrahl getroffen…

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Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots. Das Original A Few Reasons for Cautious Optimism wurde am 22. September 2010 bei Gates of Vienna veröffentlicht.

In seinem Artikel Dreaming of a Culture War auf der Webseite “Alternative Right” kritisiert Paul E. Gottfried meinen Essay Thilo Sarrazin vs. the Ruling Multicultural Oligarchs, von dem er behauptet, daß er “voller zweifelhafter Annahmen” sei. Er behauptet: „’Demokratien’, und besonders jene, die sich mit Steuergeld und vormundschaftlicher Aufsicht über das Verhalten um ihre ‘Bürger’ kümmern, erzeugen weitverbreitete Loyalität wegen ihres ungehemmten Paternalismus und weil man die Leute glauben läßt, sie hätten eingewilligt, sich die Gehirne waschen zu lassen. Dies ist eine politische Erfolgsgeschichte ohne Beispiel in der menschlichen Geschichte.” Und weiter: “Während Fjordman auf Schönrednerei steht, versuche ich zu verstehen, warum die gegenwärtigen Oligarchen sich so lange so gut gehalten haben. Und ich finde absolut keinen Hinweis darauf, daß sich ihre Erfolgssträhne nicht unbegrenzt in die Zukunft fortsetzen wird.” 

Ich stimme zu, daß viel zu viele Westler weiterhin stur für schlechte politische Parteien stimmen. Ich war persönlich enttäuscht während der letzten Parlamentswahlen in Großbritannien, als ziemlich wenige Bürger für reale Alternativen wie die BNP oder UKIP stimmten und stattdessen die drei etablierten Linksparteien unterstützten. Und ja, ich betrachte die Tories heute als eine Zentrums- oder Mitte-Links-Partei. Es ist leider wahr, daß viele der sogenannten “Konservativen” des Establishments, von Merkel über Sarkozy zu George W. Bush, wenig besser sind als die Linksparteien. Dies legt gravierende Mängel im demokratischen System bloß. Davon abgesehen widerspreche ich dem Großteil der Annahmen von Mr. Gottfried und glaube, daß seine Schlussfolgerungen unrichtig sind.

Gewöhnliche Westler sind in der Tat dessen schuldig, daß sie der fortschreitenden multikulturellen Zerstörung des Westens nicht genug Widerstand entgegensetzen, aber sie sind nicht die treibende Kraft dahinter. Die gewöhnlichen Leute sind geteilt, aber ein großer und schnell zunehmender Prozentsatz von ihnen lehnt die antiwestliche multikulturelle Propaganda der herrschenden Eliten ab. Die herrschenden Eliten — oder vielleicht sollten wir sie Oligarchen nennen, nachdem sie sich selber als “Eliten” sehen — stehen immer noch fast einheitlich hinter dem vorsätzlichen Programm zur Überflutung des Westens mit Masseneinwanderung, um die westlichen Länder demographisch und kulturell umzuformen. Dissidenten gegenüber dieser Politik werden als Ketzer gebrandmarkt und formell aus ihren Reihen ausgeschlossen, so wie es Thilo Sarrazin gerade passiert.

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von Fjordman

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Erstveröffentlichung unter dem Titel “Race, Immigration, and Rape in Sweden” in Gates of Vienna, 20. September 2009

Übersetzung: RobertOelbermann

Gemäß eines aktuellen Berichtes werden 6% aller schwedischen Mädchen jedes Jahr vergewaltigt. Und dies ist lediglich die offizielle Zahl.
Die Wirklichkeit ist vermutlich noch schlimmer.

Der feindlich gesonnene Wikipedia-Eintrag über „Fjordman“ behauptete kürzlich, dass meine Aufsätze über die schwedische Vergewaltigungsepidemie falsch seien, weil die starke Zunahme an Vergewaltigungen durch eine Änderung der gesetzlichen Definition der Vergewaltigung zustande käme.
Mit Sicherheit nicht.
In der momentanen Situation ist die Hauptbeschäftigung der schwedischen Medien, Israel zu dämonisieren.
Ihr zweiter Hauptauftrag scheint zu sein, Schweden zu dämonisieren, die die Masseneinwanderung kritisieren und sie daran zu hindern, eine Öffentlichkeit in den Massenmedien zu finden.

Schweden führt die europäische Vergewaltigungsliga an

In Schweden gibt es die höchste Zahl angezeigter Vergewaltigungen – doppelt so viele wie „Aufsteiger“ England, wie eine neue Studie zeigt.
Forscher im Hintergrund der EU-Studie, welche am Dienstag vorgestellt wird, schlussfolgern, dass Vergewaltigungen in Schweden gewöhnlicher sind als im kontinentalen Europa.
In Schweden werden 46 Vorfälle von Vergewaltigung pro 100.000 Einwohner angezeigt. Diese Rate ist doppelt so hoch wie in England, wo 23 Fälle angezeigt wurden, und vier mal so hoch wie die der übrigen nordischen Länder, Deutschlands und Frankreichs. Diese Rate ist bis zu 20 mal so hoch wie die bestimmter Länder in Süd- und Osteuropa. Den Rest des Beitrags lesen »

von Fjordman

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Original vom 12. Februar 2008 auf Jihad Watch: The Muslim Brotherhood’s Infiltration of the West

Übersetzung von Eisvogel

Ich habe im Moment nicht die Zeit, zu jeder einzelnen Information, die ich hier bringe, einen Link einzufügen, aber fast alles sollte eigentlich mit einer schnellen Websuche zu finden sein. Robert Spencer hat sich in mehreren Büchern, zum Beispiel in Onward Muslim Soldiers, mit der Muslimbruderschaft beschäftigt. Ich lege Ihnen auch das Buch des Exmoslems Patrick Sookhedo Global Jihad: The Future in the Face of Militant Islam sehr ans Herz. Sookhedo hat exzellente Recherchearbeit geleistet, vor allem was die systematische Islamisierung Großbritanniens angeht. Aber auch in anderen Ländern wird nach den gleichen Plänen vorgegangen.

Die Muslimbruderschaft, die heute als die weltweit größte islamische Bewegung betrachet wird, wurde 1928 von Hassan al-Banna gegründet. Ihre Untergruppierungen verpflichten sich dem Motto:

“Allah ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unser Gesetz. Djihad ist unser Weg. Auf dem Wege Allahs zu sterben, ist unsere größte Hoffnung.”

Lorenzo Vidino, der das Thema erforscht und analysiert hat, schreibt über die Eroberung Europas durch die Muslimbruderschaft:

“Bereits seit den frühen 1960er Jahren sind Mitglieder und Sympathisanten der Muslimbruderschaft nach Europa gezogen und haben dort langsam aber sicher ein breites und gut organisiertes Netz aus Moscheen, Wohlfahrtseinrichtungen und anderen islamischen Organisationen aufgebaut.” Ihr Endziel “ist nicht einfach ‘Moslems dabei zu helfen, die bestmöglichen Bürger zu werden’, sondern vielmehr das islamische Recht überall in Europa und den Vereinigten Staaten zu verbreiten. Mittels moderater Rhetorik und gepflegtem Deutsch, Holländisch und Französisch haben sie bei europäischen Regierungen und Medien gleichermaßen Akzeptanz gefunden. Politiker quer durch das gesamte politische Spektrum beeilen sich, sich an sie zu wenden, wann immer ein Thema auftaucht, das Moslems betrifft, oder – knapper gesagt – wann immer sie sich der Wählerstimmen der expandierenden islamischen Gemeinschaft versichern wollen. Aber wenn sie zu ihren Glaubensbrüdern in arabisch oder türkisch sprechen, lassen sie die Maske fallen und wenden sich dem Radikalismus zu.”

Und weiter:

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von Fjordman

Original vom 6. Januar 2008 auf Gates of Vienna: Expo and the Islamophobes

Übersetzung von Eisvogel

Die linksextreme, antirassistische schwedische Organisation Expo hat kürzlich eine Publikation (pdf auf schwedisch) mit dem Titel “Kriget mot islam” – “Der Krieg gegen den Islam” – veröffentlicht, in der sie sich besorgt über einen zunehmenden Trend “organisierter Islamophobie” im Westen zeigt. Expo zufolge

“gewinnt parallel mit dem Wachstum von SIOE ein neues antiislamisches Netzwerk von Akademikern, Bloggern und Politikern an Gestalt. Das Netzwerk hat keinen formalen Namen, trifft sich aber auf so genannten Antidjihad-Konferenzen. Das erste bekanntgewordene Treffen fand am 14. April dieses Jahres [2007] in Kopenhagen statt. Hinter dem Ereignis stand das Center for Vigilant Freedom (CVF).”

Die Publikation enthält:

“Nach Aussage eines der einflussreichsten Bloggers in der antiislamischen Blogosphäre, Baron Bodissey, fungiert CVF als ein ‘Netzwerk der Netzwerke. Die Idee dahinter ist, alle Counterdjihad-Gruppierungen unter einem Dach zu versammeln, um das Sammeln von Informationen und Erfahrungen zu erleichtern.’”

Die Publikation erwähnt auch das Treffen in Brüssel im Oktober und stellt fest, dass “unter den Teilnehmenden eine Anzahl allseits bekannter Rechtsextremer gewesen sind.” Ein Beispiel für diese “Rechtsextremen” ist der israelische Politiker Arieh Eldad. Expo erwähnt auch den dänischen Journalisten Lars Hedegaard und den Autor Robert Spencer, den Gründer von Jihad Watch.

Der Text geht weiter:

“Während des Kalten Krieges stimmte die extreme Rechte in die antikommunistische Rhetorik mit ein. Im Zusammenhamg mit der zunehmenden Einwanderung nach Europa war es dann plötzlich der Multikulturalismus, der als von außen kommende Bedrohung herhalten musste. Als Auswirkung des Krieges gegen den Terror und des zunehmenden Misstrauens gegenüber Moslems ist es inzwischen die antiislamische Rhetorik, die der extremen Rechten als neue Plattform dient. Aber es gibt ein Problem: Ungeachtet der Tatsache, dass es innerhalb der antiislamischen Netzwerke große Akzeptanz für fremdenfeindliche Parteien gibt, möchten sie sich nicht dadurch beschmutzen lassen, dass sie zu klare Verbindungen zu offen faschistischen Gruppierungen haben.”

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von Fjordman

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Original vom 14. November 2007 auf Gates of Vienna: My Farewell to Little Green Footballs

Übersetzung von Eisvogel

Update 22.11.2007 by Eisvogel:

To my new English speaking readers: Welcome. Please note that this translation was published on Tuesday, November 20th (see above) – Charles Johnson mentioned this translation already on Sunday, November 18th. I am puzzled how he could have known about it two days before it was completed and published.

I am a German blogger and besides writing articles of my own and doing a few other translations translating Fjordman’s essays is part of my personal contribution to inform readers in Germany, Austria and Switzerland about the global jihad, political correctness and the European Union.

Before I began to translate I asked Fjordman for his permission and he answered, yes, anybody can translate his essays and publish them free on the internet as long as he is credited as the author. My first translation was The Second Fall of Rome on September 7th, 2006. Meanwhile I have translated some 50 of his essays – not only this particular one!

I think they are excellent information. And so do my readers.

We do have email contact occasionally, but Fjordman has never asked me to translate his essays or any particular essay. We have not even discussed this issue. Please note that it was merely my personal decision to translate and publish “My Farewell to Little Green Footballs”. Fjordman did not even know, that I planned it or did it. The reason why I translated this particular essay was not to attack LGF or Charles Johnson (whom I do not even know, I am not a LGF-reader), but raising the more general issue about infight within the antijihad movement which does so much harm to our cause. We have discussed this issue in general and concerning quarrels within the German blogosphere on this blog and I thought Fjordman’s essay is relevant and important for this discussion. Thank you for listening to me.

If there are any further questions – be free to ask them in English in the commentary section.

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 Ein Vorwort von Baron Bodissey (Gates of Vienna): Fjordman nahm letzten Monat an dem Counterjihad-Gipfel in Brüssel teil. Obwohl er selber keine Rede hielt, wurde er genau so hoch geachtet wie Bat Ye’Or, David Littman, Robert Spencer, Andrew Bostom und all die anderen fähigen Leute, die eine Rede hielten.

Fjordman ist einer der klügsten Geister des Counterjihad und möglicherweise der absolut beste Analytiker der mit dem Djihad zusammenhängenden Informationen, den wir haben. Es war immer eine große Ehre, seine Artikel hier (auf Gates of Vienna) veröffentlichen zu dürfen, und wir werden weiterhin alles veröffentlichen, was auch immer er uns zusendet.

Anm. von Eisvogel: Dem möchte ich mich voll und ganz anschließen. Auch für mich ist es eine Ehre und ein großer persönlicher Gewinn, Fjordmans Artikel zu übersetzen und hier zu veröffentlichen.

Und jetzt zum Essay:

Ich habe kürzlich angekündigt, dass ich eine längere Pause beim Kommentieren auf der Webseite Little Green Footballs einlegen werde, und zwar aufgrund der immer noch anhaltenden Kontroverse um die Teilnehmer am Counterjihad in Europa. Kurz danach kündigte Charles Johnson [der Betreiber von LGF] an, dass

“Fjordman für immer pausiert. Nach den Unterstellungen, die er, obwohl diese mehrfach richtig gestellt wurden, über mich und meine Ansichten geschrieben hat, ist er bei LGF nicht mehr willkommen.”

Einfach nur aus Neugier und ohne jegliche Absicht, etwas zu posten, habe ich versucht, mich in den Kommentarbereich von LGF einzuloggen, und musste feststellen, dass es nicht möglich war. Ich bin nun bei LGF offiziell gesperrt, und das, nachdem ich dort in unregelmäßigen Abständen über Jahre hinweg kommentiert habe.

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von Fjordman

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Original vom 23. Oktober 2007 in Gates of Vienna: The Roots of Non-Discrimination – Liberalism or Marxism?

Übersetzung von Eisvogel

[Begriffserklärung: “Liberalismus” ist die Übersetzung für den Begriff “liberalism”, der im Amerikanischen eine zumindest  teilweise deutlich andere Bedeutung hat als im Deutschen, vor allem wenn man den heutigen “liberalism” dem Wirtschaftsliberalismus gegenüberstellt.  Historisch sind die Unterschiede geringer. ]

Was ist die treibende Kraft hinter der Ideologie der absoluten Gleichheit und der totalen Antidiskriminierung in der westlichen Welt? Ich habe viele verschiedene Erklärungen dafür gehört, manche beschuldigen das Christentum, die Demokratie des allgemeinen Wahlrechts, den Marxismus, die Entkolonialisierung oder – vielleicht die wahrscheinlichste Erklärung – den Nazismus und die Verwüstung, die der 2. Weltkrieg angerichtet hat. Das hat eine Ablehnung von allem und jedem hervorgerufen, was als polarisierend angesehen werden könnte – einschließlich des Nationalstaats – und hat damit die multikulturelle Ideologie ermöglicht, die ironischerweise inzwischen selbst zunehmend totalitär wird.

Der amerikanische Blogger Lawrence Auster ist der Ansicht, dass diese zivilisationsweite Vorstellung, Intoleranz sei das Schlimmste, was es gibt, und müsse eliminiert werden,

“die logische Konsequenz aus dem älteren, moderater scheinenden Liberalismus ist, nicht die aus der radikalen Linksideologie. Aber selbst wenn ich mich irre und der heutige geisteskranke Liberalismus das Kind der radikalen Linken ist, ist das bedeutungslos, weil der aus der Linken geborene Liberalismus inzwischen die Mainstream-Orthodoxie der westlichen Welt ist.”

Auster zufolge hat “Liberalismus” während der vergangenen 300 Jahre vielerlei Bedeutungen gehabt und hat der menschlichen Rasse auch elementare Wohltaten gebracht. Er unterscheidet zwischen drei Hauptstadien des Liberalismus, die sich auch gegenseitig überlappen und nebeneinander existieren können.

Der klassische Liberalismus, bei dem “alle Menschen gleich erschaffen sind”, bedeutete, dass niemand in eine andere Ordnung hineingeboren wird, niemand über oder unter anderen Menschen steht. Liberalismus bedeutete somit die Entfernung traditioneller oder willkürlicher Unterscheidungen, die Menschen auferlegt wurden. Liberalismus bedeutete Einschränkungen der Staatsmacht und eine Herrschaft des Gesetzes anstatt eine von Menschen. Er bedeutete Selbstbestimmung eines Volkes durch seine Verfassung und sein Rechtssystem.

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